Thema: Work-Life-Balance

 

Alle 10 Artikel zum Thema Work-Life-Balance auf imgriff.com:

Arbeit vs. Leben:
Warum viele Freizeit-Fanatiker unzufrieden sind

Mich irritiert, wie weit verbreitet es immer noch ist, Erwerbsarbeit und Leben als Gegenpole wahrzunehmen. Ich jedenfalls würde niemals täglich acht oder neun Stunden meiner kostbaren Zeit opfern für etwas, das ausserhalb des Lebens liegt. Macht es wirklich Sinn, Arbeit und Freizeit zu trennen? Es geht mir hier nicht um Wortklauberei und Definitionen, sondern um eine grundlegende Einstellung.

Tim Green bei flickr.com (CC BY 2.0)Der Begriff Work-Life-Balance wurde schon vor Jahren für tot erklärt. Auch hier auf imgriff.com haben wir immer wieder darüber geschrieben, weshalb «Leben» und «Arbeit» nicht als getrennte Bereiche verstanden werden sollten. Das Thema ist aber noch lange nicht gegessen, was auch erklärt, dass Blogs wie die Karrierebibel es immer wieder aufgreifen: Vor wenigen Tagen hat Jochen Mai 5 Antithesen zur Work-Life-Balance gepostet, die auf den Punkt bringen. » weiterlesen

Öfter mal ausbrechen:
7 Denkanstösse, um ausgetretene Pfade zu verlassen

Tag für Tag, Woche für Woche dasselbe? Und der Urlaub, der wenigstens einmal im Jahr ein bisschen Abwechslung in die Eintönigkeit bringt, ist noch in weiter Ferne? Alles halb so schlimm, wenn Du Dir regelmässig einen «Ausbrechertag» gönnst.

Auch wenn uns der Beruf noch so viel Freude macht: Immer mal wieder realisieren wir im Alltag, dass die Pfade ausgetreten sind. Verhindern lässt sich das in den allerwenigsten Fällen; in jedem Beruf, und sei er noch so spannend, gibt’s Phasen, in denen wir uns wie der Hamster in seinem Rad fühlen: vorwärts, vorwärts, aber immer ist’s ein Treten an Ort.

Aber wir können auf ganz einfache Weise verhindern, dass uns der Alltag die Kräfte, die Motivation raubt. Indem wir einmal im Monat etwas tun, mit dem wir uns selbst eine Freude machen, das ein Gegenpol zum normalen Trott ist, etwas, das wir uns schon lange nicht mehr gegönnt haben.

Dir kommt nichts in den Sinn? Sieben Denkanstösse: » weiterlesen

Ein Psychiater erklärt, warum es gar kein Burnout gibt:
10 Thesen zu Stress und Überforderung

Die Überforderung des Menschen in der heutigen Arbeitswelt ist gegenwärtig ein heftig diskutiertes Thema. Burnout ist sogar als Ursache für Berufsunfähigkeit anerkannt. Nun sagt ein Psychiater: «Alles Quatsch» und gibt Tipps wie «Reden mit Oma».

Stress und Burnout sind in aller Munde und aus der gegenwärtigen Diskussion um Zeitmanagement und Work-Life-Balance nicht mehr wegzudenken. Es gibt ungezählte Bücher und Experten, die darüber Auskunft geben können. Als prominentes Beispiel hat Miriam Meckel ein Buch über dieses Thema geschrieben (mehr dazu hier und hier). Und es gibt, als Antithese sozusagen, sogar das «Boreout», also Stress durch Unterforderung. Heute würde vermutlich jeder sagen: Klar, Burnout ist eine ernstzunehmende Krankheit.

Ist Burnout eine Krankheit?

Das Landgericht München zumindest hat diese Haltung vertreten. 2006 erklärte es in einem Grundsatzurteil Burnout zum Fall für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Geklagt hatte ein Manager, dessen Versicherung zunächst nicht zahlen wollte und der nach dreijährigem Rechtsstreit schließlich Recht bekam. Psychische Erkrankungen und nervliche Belastungen gelten als eine der Hauptursachen für Berufsunfähigkeit. » weiterlesen

Downshifting richtig kommunizieren:
Chef, ich hab keinen Bock mehr!

Weniger Arbeiten: Bei zuviel Stress und Belastung die einzig richtige Strategie. 10 Tipps für eine zielorientierte Gesprächsstrategie, um dorthin zu kommen.

Viele klagen über Stress, Arbeitsüberlastung und Druck. Den einzig wirklich vernünftigen Rat, den man da geben kann, lautet kurz und lapidar zusammengefasst: Weniger machen. Oder etwas ganz anderes machen. Die Argumente, die man dann hört, sind immer dieselben: «Ja du als Selbständige kannst das ja machen. Aber mein Chef… dem kann ich doch nicht einfach sagen, ich hab keinen Bock mehr. Was sag ich dem nur!» Ein Totschlagargument. Und zwar eines mit der falschen Frage am Ende: Denn sollte nicht lauten: «Was sag ich meinem Chef?», sondern «Wie sag ich es ihm?»

Die Ursachen liegen tiefer

Denn tatsächlich, und das wird oft unterschätzt, macht der Ton die Musik. Oft liegen die Gründe für eine mögliche Auseinandersetzung nicht darin, dass man weniger arbeiten will, sondern darin, wie man diesen Wunsch vorbringt. In vielen Fällen resignieren Mitarbeiter einfach und praktizieren im stummen Protest eine Art Do-it-yourself-Downshifting, statt einfach Rücksprache mit dem Vorgesetzen zu halten. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie Du dem Chef Deinen Wunsch verkaufst: Häufig genügen einfache Umstrukturierungen in der Abteilung, um Dich zu entlasten und der Chef hat weder Verluste noch Mühsal damit. » weiterlesen

Arbeitsplatz der Zukunft:
Mobil, sozial und Always-on

Der Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil und cloudbasiert; selbständig und flexibel arbeiten wir mit mehreren Communities und für verschiedene Auftraggeber. Eine der zentralen Fragen dabei: Gibt es noch eine Grenze zwischen Beruf und Privat?

«Wie ist Dein Arbeitsplatz der Zukunft?» hat Bianca Gade zum Auftakt einer Blogparade Mitte September gefragt. Internet-Bürger und Blogger wurden aufgerufen, ihre Vision der Arbeitszukunft aufzuzeichnen, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie heute arbeiten und wie sie morgen gerne arbeiten würden. In allen Ecken des Internets, in Blogs und in Kommentarspalten sind über 20 Antworten zu der Frage veröffentlicht worden. Die Beiträge beleuchten allesamt ganz unterschiedliche Aspekte, die Autoren haben verschiedene Meinungen und Ansichten darüber, wie es morgen sein könnte.

Ein Thema, das in praktisch allen Beiträgen aufleuchtet, ist die zunehmende Entgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben – oder vielmehr die Frage, ob es diese Grenze braucht beziehungsweise ob es sie jemals gab. Viele Meinungen gehen dahin, dass es sich bisher schon um eine künstliche Grenze handelte – trotzdem brauchen wir Methoden und Kompetenzen, um nicht in der Arbeit unterzugehen. » weiterlesen

Work-Life Balance:
Aber mal ehrlich, bitte

Vier Denkanstösse aus Nigel Marshs TED-Talk in Sidney: Wie führt man ein ausgewogenes und zufriedenes Leben?

Nigel Marsh

Nigel Marsh

Nigel Marsh ist Buchautor, Coach und Regional Group CEO der Young and Rubicam Brands für Australien und Neuseeland. Zur Hälfte. Denn er ist auch Ehemann und Vater von vier Kindern. In einem TED-Talk in Sidney erläutert er vier Grundsätze, die er für notwendig hält, damit wir ein ausgewogenes Leben führen können.

Das Bemerkenswerte daran: Für einmal präsentiert uns hier nicht ein Experte irgendwelche Quick Fixes und Tipp-Listen. Sondern einfach nur vier überlegenswerte Anregungen, die man selbst weiterspinnen oder aber einfach ignorieren kann.

1. Wir brauchen eine ehrliche Debatte.
Es gibt Job- und Karriereentscheide, die ganz fundamental nicht mit einem ausgefüllten Familienleben verträglich sind. Diese Realität müssen wir anerkennen, wenn eine ehrliche Debatte über das Thema geführt werden soll. Marsh ist auch kritisch gegenüber Massnahmen wie flexible Arbeitszeiten oder die so genannten «Dress Down Fridays»: » weiterlesen

Unternehmenskultur:
So arbeitet man bei Netflix

In seinem letzte Woche hier verlinkten Vortrag über «Time & Attention» spricht Merlin Mann unter anderem über die Unternehmenskultur bei Netflix (Netflix bietet DVD-Verleih per Post und Video-Streaming). Das erwähnte Dokument ist nicht ganz leicht zu finden, aber die Suche wert: Die Firmenkultur ist in einer Präsentation beschrieben, die man via Slideshare anschauen kann – und sollte; konsequenter dürfte kaum ein Unternehmen verinnerlicht haben, dass weniger Kontrolle und mehr Verantwortung nicht zu untätigen und planlosen, sondern zu engagierten und mitdenkenden Mitarbeitern führt.

» Culture (slideshare.net)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Work-Life-Balance? Langweilig!

Work-Life-Balance ist zum Konsensziel geworden. Zu Unrecht, findet Scott H. Young. Denn Balance sei naturgemäß statisch, das Gegenteil von Veränderung und Entwicklung. Wer Herausforderungen meistern will, komme mit Gleichgewicht nicht weit, sondern müsse sich für eine gewisse Zeit obsessiv auf sein Ziel konzentrieren.

Life Balance is Overrated [scotthyoung.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Work-Life-Balance, war da was?

Leo Babauta (zenhabits.net, Zen To Done) hat sich dem Thema Work-Life-Balance gewidmet. Die Ratschläge, die er am Ende seines Artikel gibt, sind nicht neu – Zeitrahmen, Termine auch für die Freizeit setzen etcetera. Interessant sind aber die Überlegungen, die er zuvor anstellt: Wie findet man denn raus, zwischen was genau man eine Balance herstellen möchte? Ist die Trennung tatsächlich “Arbeit” vs. “Leben”? Welche Gründe gibt es, den Teil “Arbeit” zugunsten etwas anderem zu reduzieren, obwohl er vielleicht sogar am meisten Freude bereitet?

» How To Find That Elusive Balance Between Work and Life [zenhabits.net]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Entscheiden vermeiden

Entscheidungen machen müde, erklärt eine Studie der Universität von Minnesota. Jede Auswahl, auch die zwischen angenehmen Alternativen, strengt das Gehirn an. Die Schlussfolgerung für heise-Kolumnist Damian Sicking: Work-Life-Balance ist nicht die Lösung, für «eine Steigerung der Lebensqualität kommt es nicht darauf an, weniger zu arbeiten, sondern weniger Entscheidungen zu treffen.» Seine Empfehlungen dafür sind, nun ja, eher humoristischer Natur:

» Studie: Entscheidungen machen Manager müde [heise.de - Danke an Leser Hanno für den Tipp!]

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