Tipp 2 aus unserem kleinen Einmaleins der Produktivitätstricks: Die berühmte 2-Minuten-Regel.
(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findet Ihr den ersten Teil.)
Der zweite Tipp aus unserem kleinen Einmaleins ist ein echter Klassiker, bekannt aus Funk und FernsehenGetting Things Done und Zen To Done:
Erledige alles, was maximal 2 Minuten dauert, sofort. Das heißt umgekehrt auch: Verschiebe alles, was länger dauert, auf später, und gehe es dann konzentriert an.
Über die wunderbare Physiksimulation «Phun» haben wir hier schon mal Anfang März berichtet: Herrliche Stunden kann man damit verbringen, Klötzchen hin- und herzuschieben, Wasser fließen und Schwerkraft wirken zu lassen - besser nicht in der Mittagspause ausprobieren! Phun gab es bei unserer ersten Erwähnung nur für Windows und Linux, jetzt ist auch eine Version für die Mac-Nutzer herausgekommen:
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema “Schöner arbeiten”. Viel Spaß bei der Lektüre.
Hier tauchen immer wieder Tipps auf, die ganz unabhängig von «Systemen» wie GTD nützlich sind - sozusagen die Basics der Produktivität. Diesen Tipps wollen wir eine Serie eigener Beiträge widmen: Unser imgriff.com-Einmaleins *.
Wir fangen mit einem Trick an, der wirklich sehr grundlegend und anspruchslos, aber im besten Fall Gold wert ist:
Jede Notiz, die Du Dir machst, sollte mit dem aktuellen Datum versehen sein. Ganz egal, was, wo und wie Du Dir etwas aufschreibst, ob in einem Textdokument auf dem Rechner, im Notizbuch oder auf einem gelben Post-It-Zettel: Setze immer (immer!) einen «Zeitstempel» darauf - vielleicht sogar noch mit der Uhrzeit neben dem Datum.
Entscheidungen machen müde, erklärt eine Studie der Universität von Minnesota. Jede Auswahl, auch die zwischen angenehmen Alternativen, strengt das Gehirn an. Die Schlussfolgerung für heise-Kolumnist Damian Sicking: Work-Life-Balance ist nicht die Lösung, für «eine Steigerung der Lebensqualität kommt es nicht darauf an, weniger zu arbeiten, sondern weniger Entscheidungen zu treffen.» Seine Empfehlungen dafür sind, nun ja, eher humoristischer Natur:
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Eine 12-teilige Serie mit «brain hacks» hat das US-Magazin Wired veröffentlicht und teilweise sehr schön illustriert - etwa bei dieser Anleitung zum Auswendiglernen aller Staaten Afrikas. Links zu den 12 Teilen der Serie finden sich in jedem Artikel, unser Link führt zum ersten - Wie man sich Dinge besser merkt, indem man zwischendurch immer mal etwas ganz anderem seine Aufmerksamkeit widmet:
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Tagesgeldkonten sind eine überzeugende Geldanlage: Man braucht keine besonderen Kenntnisse des Finanzmarktes, sie sind flexibel und bringen deutlich mehr ein als das normale Girokonto. Viele Banken werben mit den hohen Zinsen für Tagesgeldkonten. Aber nicht jeder Kunde bekommt sie.
Kürzlich habe ich ja schon darüber geschrieben, worauf bei der Wahl des richtigen Girokontos zu achten ist. Kürzlich hat nun die Stiftung Warentest Tagesgeldkonten und ähnliche Sparformen mit hohen Zinsversprechen unter die Lupe genommen. Und das mit gutem Grund: Viele Institute werben Neukunden mit verlockend klingenden Zinserträgen auf das Tagesgeld. Der Pferdefuß dabei wird nicht ganz so deutlich betont. Als Beispiel nennt die Stiftung Warentest die comdirect bank:
Sie zahlt Neukunden, die sich für ihr “Tagesgeld plus” entscheiden, 4,75 Prozent Zinsen. Allerdings: Nur 6 Monate lang und für Beträge bis 30 000 Euro gibt es den Lockzins. Bestandskunden bei der comdirect bank bekommen dagegen deutlich geringere Zinsen - derzeit 3,8 Prozent.
Besonders interessiert hat mich, dass die Stiftung Warentest sich explizit mit den komplizierten Zinsbedingungen der Postbank befasst hat, die mich als frühere Kundin immer ziemlich geärgert haben. So wirbt die Postbank etwa mit “bis zu 5,25 Prozent Zinsen”. Was man wissen muss: Um die zu bekommen, müssen 50.000 Euro oder mehr angelegt werden.
Da hat man gerade erst aufgeräumt, und schon sammeln sich wieder Zettel auf dem Schreibtisch, Zeitschriften neben dem Bett, Briefe auf der Kommode - es gibt anscheinend spezielle magnetische Kräfte zwischen «Zeug» und «Freie ebene Fläche».
Rolf Katzenberger hat eine andere Erklärung: Der Grund sei, dass wir beim Aufräumen keinen Freiraum schaffen, sondern nur ein Vakuum. Ein Vakuum sei in diesem Fall eine freie Fläche ohne Sinn. Sein Beispiel: «Das Fensterbrett unter der Vase mit der einzelnen Blume darin gehört der Blume» - das merken wir und müllen das Fensterbrett nicht zu; wenn wir uns das Fensterbrett aber mal mehrere Meter breiter vorstellen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir dort etwas ablegen.
Ein anregender Gedanke, den Rolfs Text aber noch viel besser erklärt - bitte hier entlang:
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Es sei ziemlich einfach, einen ganzen Haufen guter Ideen zu produzieren, schreibt Steve Pavlina in seinem Blog - wenn man sie nicht umsetze, blieben sie aber wertlos. Erst die Umsetzung guter Ideen macht sie wertvoll, und erst die Umsetzung ist es, die kompliziert wird. Sein einleuchtendes Beispiel: Blogger kommen problemlos zu einer Liste Dutzender guter Ideen für Artikel - sie alle zu schreiben würde Monate dauern.
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Natürlich ärgern wir uns gelegentlich über Kollegen. Wenn daraus aber verallgemeinerte Urteile werden, ist das kontraproduktiv.
“Kollegin X ist immer total unfreundlich, die kann mich absolut nicht leiden” oder “Was sind das für total unfähige Idioten im Nachbarbüro, die kriegen nichts auf die Reihe”. Mal ehrlich: Denkst Du sowas auch manchmal - und das nur, weil die Kollegin Dich auf dem Flur nicht gegrüßt hat, oder weil der Kollege im Nachbarbüro eine wichtige E-Mail versemmelt hat?
Eigentlich ärgern wir uns in solchen Momenten nicht darüber, dass die Kollegin grundsätzlich einen schlechten Charakter hat.
Allzu strategisches Netzwerken fällt ja gerne mal unangenehm auf - damit ist dann das Gegenteil des Erwünschten erreicht. Die Tipps von Tim Ferriss für den “Elevator Pitch” sind dennoch ganz nützlich: Sei in der Lage, in 60 Sekunden zu vermitteln, wer Du bist und was Dein Anliegen ist.
Ferriss’ nettes Beispiel für seinen Elevator Pitch ist übrigens u.a. dieses Video, in dem er - auf deutsch! - die deutsche Ausgabe seines Bestsellers “The 4-Hour Workweek” bewirbt:
Nun ja. Ob das nun ein gelungener Elevator Pitch war, lassen wir mal den Buchmarkt entscheiden …
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