Der japanische Autor Haruki Murakami hat ein Buch über das Laufen geschrieben – auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick handelt es sich um Betrachtungen seiner Arbeit, seines Schreibens und Lebens.
Haruki Murakami hat einen Produktivitäts-Ratgeber verfasst. Obwohl sich der japanische Literat (”Wilde Schafsjagd”, “Kafka am Strand”) vermutlich gegen diese Bezeichnung wehren würde.
What I talk about when I talk about running (Affiliate-Link) sind seine Memoiren als Läufer; Murakami betreibt den Sport seit 30 Jahren, hat 25 Marathons hinter sich. Ein Jahr lang, 2005/2006, hat er seine Gedanken zum Laufen aufgeschrieben.
Einordnen lässt sich dieses Lauftagebuch nicht: Eine Biographie ist es nicht, weil es nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem Leben darstellt. Eine “Lauffibel” kann es auch nicht sein, dazu fehlen die Grundlagen, Trainingspläne oder medizinisches Wissen. Und ein herkömmlicher Produktivitäts-Ratgeber ist es – ehrlich gesagt – auch nicht: Der Autor gibt uns keine Checklisten, keine Tools, keine Take-aways und keine “In sieben Schritten zu …”-Versprechen.
Der Grafiker Michael Anderson machte sich im vergangenen Jahr einen Spaß daraus, seinen Lebenslauf als Infografik umzusetzen – vermutlich reichlich über den Daumen gepeilt, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass er die in Jobs und Ausbildung investierte Zeit seit 1995 so detailliert getrackt hat, wie er es darstellt.
Das tut der schönen Sache aber keinen Abbruch: Die grafische Biografie ist eine tolle Abwechslung zum üblichen tabellarischen Lebenslauf.
(Allen, die sich generell an schicken Infografiken und Visualisierungen ergötzen könne, empfehle ich überdies das Blog infosthetics.com.)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Unternehmensgründer, die innerhalb kürzester Zeit eine komplette Unternehmensinfrastruktur aufbauen müssen, fahren optimal mit einem “virtuellen Sekretariat”, wie es das Unternehmen ebuero anbietet.
Gründer haben oftmals nicht die Ressourcen und die Zeit, ein Sekretariat aufzubauen. Die Entwicklung des Produkts und der Aufbau des Teams kostet alle Energie. Viele haben in dieser Situation das Outsourcing-Potenzial gesehen und von Anfang an auf einen Dienstleister wie ebuero gesetzt. So auch die Simfy GmbH:
Simfy ist ein Musikportal im Internet, auf dem Studenten legal Musik uploaden, diese mit ihren Freunden teilen und online abspielen können. Der Computer wird also zur Jukebox mit nahezu unbegrenztem Repertoire.
Wie bei jedem Startup waren in der Anfangsphase von Simfy die Gelder knapp bemessen, so dass vielseitige Aufgaben von den Gründern Steffen Wicker und Christoph Lange selbst erledigt werden mussten. Die Arbeitstage waren lang, aber die Stimmung war gut.
Wer dieser Tage herumreisen muss, leidet häufig unter der stickigen Hitze. Der Erfrischungseffekt der Dusche reicht gerade mal bis zur nächsten Straßenecke, das Hemd klebt am nassen Rücken und jede Bewegung ist zuviel. Schlimm, wenn dann noch der Koffer oder Rucksack besonders schwer ist.
Nun wäre das Internet aber nicht das Internet, wenn es nicht auch für dieses Problem Lösungen anböte. Die Website onebag.com zum Beispiel, auf der wirklich erschöpfend beschrieben ist, wie man was am besten in welches Gefäß packt: Checklisten fürs Packen, Tipps fürs Reisen mit möglichst wenig Gepäck, fürs Verpacken von Flüssigkeiten und fürs Reisen mit Kindern – ich wüsste keine Frage, die dort nicht beantwortet würde:
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Das recht beliebte Notiz-Tool Evernote, das wir hier getestet haben, hat eine neue Funktion bekommen: Notizbücher lassen sich “sharen”. Man kann entweder nur bestimmte Personen (per E-Mail-Adresse) einladen oder die Aufzeichnungen generell freigeben, außerdem lässt sich zwischen Nur-Lesen- und Bearbeitungs-Rechten differenzieren; letzteres ist allerdings nur Benutzern mit kostenpflichtigem Pro-Account möglich.
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Ich kann jetzt noch nicht mit dem Konzept anfangen, erst muss ich den Schreibtisch aufräumen. – Ich würde ja jetzt eigentlich gerne ins Fitness-Studio, muss mich aber erst anmelden, und das dauert bestimmt ewig, dafür habe ich heute keine Zeit. – Ich wollte noch meine Großeltern anrufen, aber ich warte noch, bis ich genau weiß, wann ich sie über die Feiertage besuchen werde.
Ausreden. Solche und ähnliche Ausreden und Entschuldigungen dafür, dass man etwas gerade nicht machen kann, kennt vermutlich jeder hier. Produktivitäts-Superheld Leo Babauta will uns diese Ausreden ausreden. Und er weiß auch, wie das geht:
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Jedes Produktivitätsblog hat einen Bodensatz an Tipps und Tricks, auf dem viele Artikel aufbauen, ohne diese “Essentials” jeweils neu zu erläutern. Wir bei imgriff.com führen dafür die Serie “Das kleine Einmaleins, die Kollegen bei Lifehacker haben sich kürzer gefasst und die Top 10 der Produktivitäts-Basics zusammengestellt: » Top 10 Productivity Basics Explained (lifehacker.com)
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Matt Mullenweg ist der Gründer von Auttomatic, und das wiederum ist das Unternehmen, das hinter Wordpress, Akismet und anderen schönen Spielzeugen steckt. Er lebt in San Francisco, fünf Minuten von seinem Büro entfernt, und arbeitet doch am liebsten zuhause. Meetings mit seinem CEO finden bevorzugt beim Mittagessen statt – gerne auch mal bei einem langen Mittagessen bis 17 Uhr. Er verschleißt bis zu zwei Laptops pro Jahr, braucht “eine Tonne Schlaf”, arbeitet mit Mac und PC, und er hat über all das ausführlich und aufschlussreich gebloggt. Leben und Arbeiten des Typen hinter Wordpress:
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Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts werden etwa zehn Prozent der Arbeitszeit durch “überflüssige oder fehlende Arbeitsmaterialien” oder “ständiges Suchen nach dem richtigen Dokument in chaotischen Dateiverzeichnissen” verschwendet. Schlecht organisierte Büros kosten jeden Angestellten gut ein Drittel seiner Arbeitszeit – 70 Tage im Jahr für den Papierkorb. Kein Wunder, dass es ernsthaft Berater für aufgeräumte Schreibtische gibt. Über diese Experten schrieb Sebastian Knauer für Spiegel Online:
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Gestern haben wir einen Artikel aus der Süddeutschen verlinkt, der sich mit dem Problem des “Always on”, der ständigen Erreichbarkeit, befasst. Das Gegenteil jedoch ist ungleich problematischer, jedenfalls in Firmen und Berufen, deren Arbeitsprozesse zum überwiegenden Teil im Internet stattfinden: Wenn die Verbindung zum Netz wackelt, wackelt gleich die ganze schöne To-Do-Liste. So geschehen vor ein paar Tagen bei Blogwerk, dem Verlag hinter imgriff.com. Peter Sennhauser hat in unserem Schwesterblog startwerk.ch die negative Seite des Online-Arbeitens beschrieben:
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Der Grafiker Michael Anderson machte sich im vergangenen Jahr einen Spaß daraus, seinen Lebenslauf als Infografik umzusetzen: Eine gelungene Abwechslung zum üblichen CV. » weiterlesen
Reisen mit schwerem Gepäck ist anstrengend - nicht nur im Sommer. Die Website onebag.com hilft, soweit es geht: Sie versammelt zahlreiche Tipps zum klugen Kofferpacken. » weiterlesen
Das recht beliebte Notiz-Tool Evernote hat eine neue Funktion bekommen: Notizbücher lassen sich nun auch "sharen", also mit anderen teilen und auch gemeinsam bearbeiten. » weiterlesen
«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen