Wissensarbeit ist Kopfarbeit. Zu einem Kopf gehören zwei Ohren. Diesen Ohren sollte man die richtigen Werkzeuge gönnen: Der imgriff.com-Audio-Guide für das Büro.
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Die Arbeit am Computer ist multimedial, also sollte man bei der Audio-Wiedergabe nicht sparen. Gadget-Freaks betrachten den Funktionsumfang eines Audiogerätes und beurteilen das Design. Uns aber interessiert: Wie klingt es? Qualitativ hochwertige Musikwiedergabe garantiert über Stunden ein unangestrengtes Hören. Das, so meine These, lässt mehr Energie für die Arbeit übrig und erhöht die Produktivität. Hier gibt’s deshalb den audiophilen Office-Guide mit Aufstiegsmöglichkeiten.
Unser «Office-Audio-Guide» im Bild
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Am iPhone im Zug
Da geht nichts raus, und es kommt nichts rein: Ein schallisolierender
In-Ear-Kopfhörer ist die erste Wahl für den Musikgenuss im Büro oder unterwegs. Meine Wahl fiel auf den
Etymotic hf2 (Affiliate-Link) . Die Knöpfe, im Gehörgang versenkt, schließen die Außenwelt aus. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht gesundheitsgefährdend (ein dreiminütiges Video über das korrekte Einsetzen von Etymotic-In Ears gibt es
hier). Im Gegenteil: Ohne störende Außengeräusche kann man die Lautstärke des iPods zurückstellen. Dafür wird man mit einem Sounderlebnis belohnt, das fast surreal wirkt. Im Zug schreien die Kinder und die Manager telefonieren: Man hört nichts. Wie in einem Stummfilm liefern mir Ben Folds oder Neko Case den Soundtrack zur Welt (und ja, manchmal braucht diese Welt auch Slayer).
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«Priority Inbox», so heißt
Googles neue Waffe gegen den vollen Posteingang. Wer das Feature aktiviert (ist noch nicht für alle Gmail-Accounts verfügbar), bekommt von da an die wichtigeren Mails getrennt von den anderen oben angezeigt. Die Entscheidung, welche Mails wichtig sind und welche nicht, wird nach dem bisherigen E-Mail-Verhalten getroffen. Ein Newsletter etwa, der nur jedes fünfte Mal überhaupt geöffnet und nie beantwortet wurde, rutscht demnach nach unten, die regelmäßige Korrespondenz mit den Teammitgliedern nach oben.
Martin Weigert hatte auch vorher schon keine Probleme mit einer überlaufenden Inbox, er kann sich deshalb in seinem Artikel bei netzwertig.com voll auf die Nachteile des Systems konzentrieren:
«(…) was passiert mit all den legitimen E-Mails, die nicht mit einer hohen Priorität versehen werden und somit sofort in einem Bereich des Posteingangs landen, der selbst Minuten nach dem Eintreffen schon das Scrollen notwenig macht? Zumindest in der Theorie klingt das, als wenn sich die Chancen für Absender, eine Antwort zu erhalten, deutlich verschlechtern.»
Weiterlesen bei netzwertig.com:
» Das Für und Wider von automatischer E-Mail-Priorisierung (netzwertig.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Und noch einmal ein Nachschlag in Sachen “Cult of Less”. Ole Reissmann hat für Spiegel Online ein Interview mit Kelly Sutton geführt, dem “Erfinder” des Extrem-Minimalismus:
“SPIEGEL ONLINE: Von all den Sachen, die Sie über ihre Website Cult of Less verkauft haben, was hat Sie am meisten geschmerzt?
Sutton: Es gab nichts, was mir besonders schwergefallen ist. Ich vermisse auch nichts davon. Ich habe sogar Dinge über die Website verkauft, die ich ursprünglich gar nicht loswerden wollte.
SPIEGEL ONLINE: Was ist mit Büchern, Musikalben, DVDs?
Sutton: Ich habe physische Medien durch digitale ersetzt und besitze nur noch eine einzige DVD, einen deutschen Film: “Die fetten Jahre sind vorbei”.
SPIEGEL ONLINE: Einige Dinge behalten Sie dann doch, zum Beispiel den Computer. Stattdessen könnten Sie einfach in ein Internetcafé gehen?
Sutton: Es gibt ein paar Dinge, ohne die ich nicht leben kann. (…)”
Weiterlesen bei Spiegel Online:
» Mein Leben auf der Festplatte (spiegel.de)
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Das Thema «Freiwillig offline»
hat Konjunktur. Dazu passt auch das kürzlich erschienene Buch
«Ich bin dann mal offline» (Affiliate-Link) von Christoph Koch, für das der Journalist über einen Monat lang komplett ohne Internet und Handy gelebt und gearbeitet hat.
Markus Albers hat Koch für sein Blog interviewt und fragt ihn unter anderem, wo er sein Buch in der aktuellen Debatte um die sogenannte Informationsflut sieht. Koch antwortet, wie offenbar das Buch ist: angenehm undogmatisch.
«Von außen wirkt das Set-Up “Der Mann, der das Internet verließ” in seiner Anti-Haltung vielleicht wie Thoreaus “Walden” oder eben Frank Schirrmacher. Wenn man es dann liest, wird man aber schnell feststellen, dass ich es eher mit Clay Shirky (”Here Comes Everybody”) oder Jeff Jarvis halte.»
Das ganze Interview bei Markus:
» Buchautor Christoph Koch: “Nie mit diesem digitalen Crack anfangen” (morgenkommichspaeterrein.de)
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Angeregt von unserem Linkhinweis auf die
Inbox-Zero-Tipps von Digg.com-Gründer Kevin Rose hat
Camilla in ihrem privaten Blog mal notiert, wie sie mit den in den Posteingang flutenden Mailmassen umgeht. Eine Kombination aus Outlook (beruflich), Thunderbird (privat) den entsprechenden Ordnern, Thinkingrock und dem Plugin Xnote.
» Wie ich mit E-mails zurechtkomme (camilla-kutzner.de)
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Ein Nachschlag zum «Cult of Less»: Leserin Ute hat uns
in einem Kommentar darauf aufmerksam gemacht, dass das Blog Boingboing das Thema weitergedreht hat: Kelly Sutton, einer der Protagonisten der BBC-Story über jene Menschen, die in Laptop, iPad und externer Festplatte einen gleichwertigen Ersatz für materielle Habseligkeiten sehen, hat dort mehr über seinen Lebensstil geschrieben, über seine Erfahrungen und darüber, wie es mit dem Wenigen weitergehen soll:
» The nitty-gritty of whittling down your possessions (boingboing.net)
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938 ungelesene berufliche, 1002 ungelesene private E-Mails – das war die Wasserstandsmeldung im Posteingang des Digg.com-Gründers Kevin Rose, als er sich entschloss, ein paar Inbox-Zero-Tipps zu teilen, unter anderem eine neue Version des E-Mail-Bankrotts: Er empfiehlt einen Filter, der alle Mails, die noch nach 14 Tagen ungeöffnet sind, ins Archiv verschiebt und eine automatische Antwort versendet mit der Bitte, die Mail noch einmal zu schicken, wenn sie denn noch einer Antwort bedürfe.
Alle fünf Tipps von Kevin Rose in seinem Blog:
» Email Sucks. 5 Time Saving Tips. (kevinrose.com, gefunden bei gigaom.com)
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Das Angebot an Webdiensten zur Aufgabenverwaltung ist enorm, den idealen Task-Manager zu finden, aber nicht leicht. Das für Privatpersonen kostenlose Tool «Producteev» besticht durch seinen Funktionsreichtum.
Die Auswahl an Webservices rund um To-Do-Listen ist groß. Eigentlich zu groß, wie zum Beispiel eine kurze Suche nach «todo» in Apples App Store verdeutlicht. Die Qual der Wahl. Die wohl bekannteste Onlineanwendung für effizientes Aufgabenmanagement heißt «
Remember The Milk». Martin Weigert von unserem Schwesterblog netzwertig.com hingegen hat ein Jahr lang auf das aus China stammende Tool «Doit.fm» gesetzt, das sich eng an die kostenpflichtige Mac-Software «
Things» anlehnt. Nach anhaltenden Problemen mit der Synchronisierung ging er auf die Suche nach einem neuen Task-Manager und sich für «Producteev» entschieden.
» Hier sein ausführlicher Test des Tools bei netzwertig.com
Wenn ein Artikel mit «100 Amazing Ways to …» überschrieben ist, ist erstmal Skepsis angebracht. Wenn es dann noch um 100 erstaunliche Wege, sein Moleskine zu pimpen, geht, die ersten elf Punkte aber mehr oder weniger aus einer Vorstellung der einzelnen Moleskine-Produkte bestehen, ist man noch eher geneigt, die Website flugs wieder zu schließen. Aber wir verlinken sie heute trotzdem, denn der Rest der Liste ist tatsächlich nicht durchgehend amazing, aber unbestritten umfassend. Das reicht für Stunden des Lesens und Bastelns, eine Fundgrube für die Hardcore-Notizbuch-Fans:
» 100 Amazing Ways to Hack your Moleskine Notebook (onlinedegreeprograms.com)
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