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CRM-Software und kleine Unternehmen

Die Kundenbeziehung richtig aufbauen

Die Kundenbeziehung richtig aufbauen

Kleine Unternehmen verzichten häufig aus Kostengründen auf die Nutzung einer CRM-Software. Eine derartige Einstellung wird sie wichtige Marktanteile kosten, da es wichtig ist, zu allen Kunden eine langfristige Beziehung aufzubauen. Gezieltes Kundenmanagement ist für jeden Unternehmer die Grundlage zum Erfolg – auch für kleine und mittelständische Betriebe.

Kundenmanagement als Erfolgsfaktor

 

Es sind vielleicht fünf Minuten vergangen, seit der Kunde den Einkauf getätigt hat. Genug Zeit, um seine Daten in ein CRM einzupflegen. Diese Abkürzung steht für den englischen Ausdruck “Customer Relationship Management“, also das Kundenmanagement. Viele Unternehmen verzichten darauf, ihre Datenbank sorgfältig zu pflegen. Sie glauben, es würde genügen, wenn sie ihren Kunden direkt zum Kauf bewegen. Dieses Konzept stammt aus den 80er Jahren und wird als Transaktionsmarketing bezeichnet. Allerdings ist so keine enge Bindung zwischen Betrieb und Kunde möglich. Neue Erkenntnisse haben gezeigt, dass genau hier der Hauptaugenmerk des langfristigen Erfolgs liegt. Das Relationship Marketing mit seinem Schwerpunkt auf Geschäftsbeziehungen hat das alte Konzept in den Schatten gestellt.

Interne Kundenorientierung stärken

Auch kleine Unternehmen müssen sich ihre Marketingstrategie genau überlegen. Die richtige Software erleichtert diesen Prozess um ein Vielfaches. Es sollte nicht nur bei Name und Adresse bleiben. Wann hat der Kunde Geburtstag? Hat er besondere Vorlieben? Was sind seine Interessen? Gerade der Geburtstag bietet die Möglichkeit der leichten Kontaktaufnahme. Als Kunde möchte man sich geschätzt und beachtet fühlen, ohne aufdringlich bombardiert zu werden. Niemand möchte Werbung erhalten, für die man sich gar nicht interessiert. Eine spannende Mailingaktion kann zwar kurzfristigen Erfolg bringen, doch wie sieht die langfristige Perspektive aus? Praxisnahe Tipps und Tricks findet man z. B. im E-Book von Lexware.

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, Relationship Marketing zu betreiben. Ein Brief benötigt eine Vorlaufzeit von mehreren Tagen, bis er gelesen wird. Die Erstellung eines Newsletters nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und kommt direkt beim Kunden an. In den letzten Jahren haben sich die sozialen Netzwerke in allen Altersgruppen etabliert und stellen damit eine neue Dialogmöglichkeit dar.

Datenbank ohne Fehler

Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele kleine Unternehmen über eine fehlerhafte Datenbank verfügen. Das wirkt nicht nur unprofessionell, sondern kostet auf Dauer wertvolle Kunden. Wer die Adresse falsch eingespeichert hat, kann niemanden kontaktieren. Gibt es einen Ansprechpartner? Eine Dublette kann vom Kunden als störend empfunden werden, wenn er den Newsletter immer doppelt erhält.

Somit lohnt es sich auch für kleine Unternehmen CRM zu betreiben. Gerade im Internet lauert ungenutztes Potential, das leicht umzusetzen ist. Die Fehlerquote sinkt, was als Erfolgsfaktor im Direktmarketing gilt. Das Beispiel “Geburtstag” zeigt, wie schnell eine Marketingmaßnahme mit Kundenorientierung zu verwirklichen ist: Als Unternehmer sollte man dem Kunden gratulieren und einen zielgruppengerechten Gutschein anbieten. Es lohnt sich, im Social Web Dialogmöglichkeiten und eventuell Kundensupport anzubieten. Das schafft eine enge Verbindung zwischen beiden Parteien. Ohne Kundenbeziehungsmanagement wäre das nicht möglich.

 

 

Krankmacher Stress:
Regierung prüft Anti-Stress-Gesetz

Negativer Stress macht krank und mindert die Leistungsfähigkeit. Um Arbeitnehmer und Krankenkassen zu schonen, bringt Arbeitsministerin Angela Nahles eine Anti-Stress-Verordnung ins Gespräch.

Stress kann krankmachen

Stress kann krankmachen

Arbeitsministerin Angela Nahles (SPD) will eine Anti-Stress-Verordnung. Besonders auf die Dauererreichbarkeit, die in manchen Berufen vorausgesetzt wird, hat es die Politikerin abgesehen. Diese soll nach wissenschaftlichen Erkenntnissen direkt mit der Zunahme psychischer Erkrankungen zusammenhängen, wie Nahles im Interview mit RP-Online betonte. Inwiefern eine solche Verordnung umzusetzen ist, soll nun die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin prüfen. Geplant sind Belastungsgrenzen nach allgemeingültigen und rechtssicheren Kriterien.

Fakt ist: Die Work-Life-Balance hat sich in ganz Europa erheblich verschlechtert. Der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zufolge gelingt es den Europäern im Zuge der Wirtschaftskrise zunehmend schlechter, einen Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben zu schaffen. Die Folge ist Stress, und dieser kann krankmachen – sowohl körperlich als auch psychisch.

Laut Weltgesundheitsorganisation ist Stress eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Doch nicht jede Art von Stress ist ungesund. Die Forschung unterscheidet zwischen Eustress und Disstress. Während positiver Eustress ein Erregungspotenzial darstellt, das für den Körper unerlässlich ist, da es die Aufmerksamkeit erhöht und die Leistungsfähigkeit des Körpers fördert, versteht man unter Disstress Reize, die als bedrohlich, unangenehm und überfordernd empfunden werden. Diese Art von Stress führt zu einer starken Anspannung des Körpers, die auf Dauer zu einer Minderung der Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit führt. Als Dauerzustand kann Disstress zu körperlichen und psychischen Beschwerden bis hin zum Burnout-Syndrom führen.

Um eine Langzeitwirkung von Disstress zu vermeiden, ist ein gesunder Ausgleich unabdingbar. Der Ratgeber von Medipolis zeigt hier drei wesentliche Ansatzpunkte auf: Entspannung, Sport und Ernährung.

  • Entspannungsübungen: Yoga, Autogenes Training oder Atemschulungen helfen, angestaute Energien freizusetzen und Verspannungen in den Muskeln zu lösen. Körperübungen fördern die Beweglichkeit und sorgen für eine gute Durchblutung.
  • Körperliche Fitness: Sport trägt aktiv zum Stressabbau bei. Bereits eine halbe Stunde Bewegung täglich hilft, den Kopf frei zu bekommen, körperlichen Beschwerden entgegenzuwirken und so den Berufsalltag stressfrei zu meistern.
  • Anti-Stress-Ernährung: Gerade in stressreichen Phasen ist eine ausgewogene Ernährung entscheidend. Obst, Gemüse und proteinreiche Snacks wie Nüsse oder Sonnenblumenkerne geben Kraft für anstrengende Aufgaben. Zucker, Kaffee und chemische Zusatzstoffe hingegen sollten gemieden werden.

Das Anti-Stress-Gesetz bleibt derzeit noch umstritten. Erste Ergebnisse der bundesamtlichen Prüfung werden erst 2015 erwartet. So lange sollten Arbeitnehmer jedoch nicht warten und die Stressbewältigung mit den oben genannten Tipps frühstmöglich selbst in die Hand nehmen.

Reorganisation als Schlüssel zu mehr Effizienz

Schild Chaos Ordnung

Schild Chaos Ordnung

Im täglichen Berufsleben steht man oft vor neuen Herausforderungen. Neue Aufgaben bedeuten allerdings eine Reorganisation seiner Zeit. Der überflüssige Ballast muss abgeworfen und Platz für Neues geschaffen werden. Dies gilt für materielle Dinge wie für immaterielle. Folgende Ratschläge können dabei helfen, seinen Alltag zu organisieren und die eigene Effizienz zu erhöhen.

  • Nach Anspannung kommt Entspannung
    Egal was man tut, wichtig ist es, einen Ausgleich zu schaffen. Frei nach dem Karma-Prinzip muss jeder Phase der Anspannung eine Phase der Entspannung folgen. Es ist also eine gute Idee, nach der Arbeit bewusst zu entspannen. Dabei muss jeder für sich herausfinden, was am besten funktioniert. Joggen, Yoga oder Spazieren gehen – vielleicht auch zusammen kochen?
  • Weg mit Prokrastination
    Das Internet ist praktisch, keine Frage. Allerdings gibt es viele Seiten, die ausschließlich der Zerstreuung dienen und ablenken, anstatt die Produktivität zu fördern. Dabei gibt es Programme, die bei der Disziplin behilflich sein können. Cold Turkey für Windows ist besonders unnachgiebig – Seiten auf der selbst erstellten Blacklist sind gesperrt. Versucht man, die Einstellungen wieder zu ändern, sperrt das Programm den Internetzugang für eine Woche.
  • Tagesziele setzen
    Oft verliert man im Dschungel der Projekte den Überblick. To-do-Listen können helfen, vorausgesetzt man pflegt sie. Priorisierungen sind eine zusätzliche Hilfe, mit den einzelnen Punkten zurechtzukommen. Am Morgen wird ein Tagesziel definiert, das „Top-Prio” hat. Auf diese Weise gibt es einen stetigen Schaffungsprozess, der zusätzlich motiviert.
  • Weg mit materiellem Ballast
    Das eigene Auto hat als Statussymbol ausgedient, viele sehen es als materiellen Ballast. Vor allem in größeren Städten ist man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad außerdem deutlich schneller unterwegs. Wer sich von seinem Auto trennen möchte, findet über Online-Portale wie Autoscout24 schnell einen Käufer. Und wenn man doch einmal sein Auto vermisst, dann ist Carsharing der neue Trend.
  • Ursprüngliche Kost für mehr Energie
    Bereits ein paar Modifizierungen bei der Ernährung können Wunder bewirken. Süßkram wird durch Obst und Joghurt ersetzt, Kaffee durch grünen Tee. Grundsätzlich gilt: Je weniger Kohlenhydrate aufgenommen werden, desto geringer fällt das Mittagstief aus. Nach ein paar Tagen hat der Körper sich daran gewöhnt und ist merklich leistungsfähiger.
  • Ordnung schaffen für Neues
    Der Spruch „Aus den Augen, aus dem Sinn” beinhaltet viel Wahres. Hat sich im Laufe der Monate vieles auf dem Schreibtisch angesammelt, dann hilft nur noch rigoroses Aufräumen und Ausmisten. Ist der Blick wieder frei, können auch Ideen ungehindert sprudeln.

Produktivitätskiller für Freelancer

Eigentlich hat man es als Freelancer oder Solopreneur verdammt gut: Man kann prinzipiell arbeiten wann und wo und wie man will. Eigentlich! Denn oft bringen die Kunden den Traum des selbstbestimmten und selbstorganisierten Arbeitens schnell zum Platzen, da sie es nicht gewohnt sind, verteilte Teams zu managen – und teilweise mit vorsintflutlicher Infrastruktur arbeiten.

Als Freelancer mit dem Kunden durch die Hölle

Als Freelancer mit dem Kunden durch die Hölle

Ob Texter oder Cutter, Fotograf, Grafikdesigner oder Webentwickler – viele Freelancer in der Kreativ-, IT- oder Unterhaltungsbranche arbeiten in verschiedenen Projekten gleichzeitig. Hier mal einen Pitch für eine Agentur mitmachen; da mal ein Projekt für einen mittelständisches Unternehmen dazwischenschieben; und natürlich immer für die Stammkundschaft auf Abruf bereit stehen. Vielleicht treibt man in auftragsfreien Zeiten obendrein noch ein eigenes Projekt voran.

 

Dabei wird häufig in verteilten Teams gearbeitet. Vielleicht sitzt ein Projektmanager vor Ort beim Kunden in Nord-Deutschland, ein Entwickler-Team arbeitet in einem Coworking-Space im Süden und der Spezialist für User Experience verweilt in seinem Berliner Home Office.

Schlecht organisiert zu sein, können sich Freelancer nicht leisten

 

Viele Freelancer sind es gewohnt, auf diese Weise zu arbeiten und organisieren sich entsprechend. Denn schlechte Organisation frisst Zeit – und Zeit bedeutet für Freelancer in den allermeisten Fällen Geld. Wer länger als Freelancer arbeitet, für den ist es unerlässlich, sein Solo-Unternehmen professionell zu managen und sich eine Infrastruktur für effektives Arbeiten zu schaffen.

Briefings oder Meetings mittels Skype oder Google Hangout gehören zum Alltag. Ein funktionierendes Dateimanagement inklusive Backup Routine, eine Terminplanung, eine gepflegte Zeiterfassung, ein strukturiertes E-Mail-Management sind essentiell – die meisten Freelancer werden zudem Tools zum Wissens- und Projektmanagement, zum kollaborativen Arbeiten und zum Datenaustausch verwenden. Meist liegt alles in der Cloud, um von unterwegs, im Urlaub oder aus dem Home Office jederzeit Zugriff zu haben.

 

Natürlich hat jeder Freelancer so seine eigenen Vorlieben und Tools – aber arbeitet man mit Auftraggebern zusammen, die es gewohnt sind in verteilten Teams zu arbeiten, einigt man sich schnell auf eine gemeinsame Infrastruktur. Probleme gibt es meist dann, wenn Auftraggeber – meist mittelständische Unternehmen bzw. mittelalterliche Agenturen aber auch sogenannte Global Player – genau diese Art zu arbeiten, nicht gewohnt sind. Da wird man als Freelancer oft gezwungen, sich mit den veralteten Strukturen der Auftraggeber auseinanderzusetzen.

Kunden aus der Hölle haben Handlungsbedarf

Dropbox? Nie gehört, schicken Sie das auf CD. Springloops? Nie gehört, aber das muss auf Windows 98 laufen. Asana? Brauchen wir nicht. Wir richten Ihnen eine offizielle Firmen-E-Mail-Adresse ein – die können Sie über den Outlook-Webmailer nutzen, sobald Sie sich über den VPN-Client angemeldet haben. Zeiterfassung? Excel!

 

Kunden aus der Hölle gibt es nicht nur auf der gleichnamigen Website, sondern auch in Wirklichkeit. Gehen die Arbeitskulturen derart auseinander und muss man sich als Freelancer gleichzeitig in verschiedenen ungewohnt umständlichen Infrastrukturen zurechtfinden, ist das ein echter Produktivitätskiller.

 

Vor dem Hintergrund, dass es – zumindest in einigen Branchen – einen echten Trend zur Selbstständigkeit oder sogar digitalem Nomadentum gibt – und auch immer mehr Arbeitnehmer (gerade der jüngeren Generation) zwecks besserer Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie im Home Office arbeiten, besteht Handlungsbedarf: Projekte mit verteilten Teams erfolgreich zu managen und entsprechende zeitgemäße Infrastrukturen zu schaffen (und zu erhalten) – vor diesen Herausforderungen steht vor allem der deutsche Mittelstand, wie eine aktuelle Studie der Telekom zeigt. Aber auch Agenturen müssen sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Motivation durch Organisation

Wir kennen es doch alle – an einem Montagmorgen ruft plötzlich der Chef an und benötigt dringend die Unterlagen, die für das anstehende Meeting mit einem wichtigen Kunden anzufertigen waren. Doch dank unzähliger Papierstapel und anderweitigen Utensilien, die sich auf unserem Schreibtisch zu einem kreativen Chaos vereinen, treibt uns die Suche danach bereits um halb neun die Schweißperlen auf die Stirn.

Arbeitsüberlastung

Arbeitsüberlastung

Situationen wie diese sind in deutschen Büros an der Tagesordnung

Insbesondere in Großraumbüros provoziert das Durcheinander nicht nur einen erheblichen Produktivitätsverlust der eigenen Person, sondern kann darüber hinaus für dicke Luft am Arbeitsplatz sorgen, was vor allem dann der Fall ist, wenn unser fehlender Ordnungssinn auch die Produktivität von Kollegen tangiert und somit sogar zum Fallstrick für unsere Karriere avancieren kann. Wir hatten schon ein Plädoyer für das Chaos, heute halte ich ein Plädoyer für die Ordnung.

Ordnung ist das halbe Leben

Damit das auf dem Schreibtisch vorherrschende Chaos nicht zum Hemmschuh für eure Produktivität wird, solltet ihr genau jetzt die Reißleine ziehen und für Ordnung sorgen, indem ihr die Tischplatte komplett von allen darauf befindlichen Akten, Kabeln, Kaffeetassen und sonstigen Gerätschaften befreit. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass bereits der Anblick der klinisch reinen Arbeitsfläche einen gehörigen Anteil dazu beiträgt, den Kopf für die essenziellen Dinge des Arbeitslebens freizubekommen. Damit das auch auf Dauer so bleibt, sollten wir auch nur das zurück auf den Schreibtisch stellen, was wir täglich für unsere Arbeit benötigen. Alles andere verschwindet in Schubladen respektive beschrifteten Aktenordnern. Voraussetzung für eine strukturierte Arbeitsweise ist allerdings das Vorhandensein einer grundlegenden Büroausstattung, die ausreichend Stauraum für die systematische Organisation mit Arbeitsmaterialien bietet. Einen Überblick aller Produktsegmente kann man sich besonders gut online verschaffen, wie beispielsweise bei dem Anbieter KAISER+KRAFT. Um also dem Chaos ein Ende zu bereiten eignen sich insbesondere Hängeregister, mit denen ihr im Handumdrehen Herr eurer Papierstapel werdet. Ergänzend empfiehlt sich die Verwendung von beschreibbaren Kunststoffkisten, in denen Materialien wie Briefumschläge, Druckerpapier und sonstige Kleinteile griffbereit gelagert werden können.

5-Kisten-Methode: Die Papierberge in den Griff bekommen

 

Wie ich bereits am eigenen Leib erfahren musste, reicht es allerdings nicht aus, das Arbeitsumfeld in Ordnung zu bringen, denn auch die Abläufe müssen einem strukturierenden Prozess unterzogen werden, um daraus neue Motivation extrahieren zu können, die nachgewiesenermaßen zur Produktivitätssteigerung führt. Eine sehr effektive Möglichkeit ist die “5-Kisten-Methode” nach Tiki Küstenmacher, die unter Garantie den Arbeitsalltag vereinfacht. Alles was ihr zur Umsetzung benötigt, sind fünf Kisten, die hoch genug sind, um einen 30 Zentimeter hohen Papierstapel zu beinhalten. Im Anschluss werden diese Behältnisse werden wie folgt beschriftet:

  • Eingang“: Hier befindet zunächst alles, was auf eurem Schreibtisch landet.
  • Erledigen“: Diese Ablage beinhaltet Dinge, die noch bearbeitet werden müssen.
  • Lesen“: Wie ihr sicherlich vermutet, befindet sich hier alles, was abgesehen vom Lesen keiner weiteren Bearbeitung bedarf.
  • Ablage“: Alle zu archivierenden Unterlagen wandern in diese Kiste.
  • Ausgang“: Die letzte Kiste beinhaltet alle Unterlagen, die bereits fertig bearbeitet sind und an den Adressaten übermittelt werden können.

Um den Erfolg der 5-Kisten-Methode vollends ausschöpfen zu können, solltet ihr die darin befindlichen Dokumente akribisch darauf untersuchen, ob diese wirklich benötigt werden und im Zweifelsfall so viele wie möglich im Papierkorb entsorgen.

Entwickle Automatismen

Die 5-Kisten-Methode ist ein exzellentes Beispiel für die Übertragung physischer Ordnung auf das kognitive Verhalten am Arbeitsplatz. Nur wer organisiert ist, ist dazu in der Lage schnell und flexibel auf unerwartete Ereignisse reagieren zu können. Darüber hinaus werdet ihr überrascht sein, wie viel Zeit ihr bedingt durch die Tatsache sparen könnt, dass ihr wisst, wo sich bestimmte Akten und Materialien befinden. Die Ordnung am Arbeitsplatz begünstigt ebenfalls die Entwicklung von Automatismen und Arbeitsroutinen, die euch anfallende Arbeit dann erledigen lassen, wenn sie anfällt. Vergleichbar ist dies mit der Führung des eigenen Haushalts. Ihr beseitigt verschmutztes Geschirr schließlich auch umgehend, anstatt es über Tage auf dem Spülbecken zu horten. Ein systematisch gestaltetes Arbeitsumfeld hilft also dabei Arbeit zu erledigen, ohne sie bewusst als solche wahrzunehmen.

Wohlbefinden als Schlüssel zu Motivation und Produktivität

Da aber auch das eigene Wohlbefinden eine gewichtige Rolle zur Motivation und Arbeitsproduktivität beiträgt, sollten insbesondere Firmenchefs die Arbeitsstätten so gestalten, dass sich Mitarbeiter dort wohlfühlen und produktiv arbeiten können.

Nachfolgend habe ich abschließend ein Ranking der Top-5 Wohlfühlkriterien aufgestellt, die meiner Meinung nach für ein konzentriertes Arbeitsklima unablässig sind.

1. Die Wände der Arbeitsräume sollten nicht in einem klinischen Weiß gestrichen sein, sondern entweder abgetönt oder in warmen Pastelltönen gestaltet werden.
2. Mitarbeiter, die bei der Auswahl von Büromöbeln sowie der Ausgestaltung der Räumlichkeit freie Hand oder zumindest ein Mitspracherecht haben, arbeiten deutlich effektiver, da sie sich am Arbeitsplatz wohler fühlen.
3. An jedem Arbeitsplatz sollte die Corporate Identity des Unternehmens beispielsweise in Form des Firmenlogos erkennbar sein, denn nur auf diesem Weg besteht die allgegenwärtige Identifikation des Arbeitnehmers mit dem Unternehmen.
4. Die Ergonomie der Büromöbel ist von herausragender Bedeutung, um konzentriert arbeiten zu können, denn nichts ist schlimmer, als stundenlang auf einem Rückenschmerzen-verursachenden Stuhl gefesselt zu sein und dabei produktiv arbeiten zu müssen.
5. Der letzte Punkt betrifft die organisierte soziale Interaktion zwischen den Mitarbeitern, die mithilfe einer Mitarbeiterterrasse oder Cafeteria ebenfalls in strukturierte Bahnen geleitet werden sollte. Dies fördert nicht nur das Arbeitsklima, sondern dient auch der Vernetzung von Know-how.

 

In eigener Sache:
Danke an unsere Autoren!

Patrick Mollet und Marcel Widmer beenden ihre Tätigkeit bei imgriff.com. Wir möchten ihnen ganz herzlich für das Engagement, die angeregten Diskussionen und für die vielen spannenden Artikel danken. An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei allen anderen Autoren und Gastbloggern, die in den letzten Jahren für imgriff.com tätig waren. Ein spezielles Dankeschön geht auch an Sabine Gysi, Simone Janson und Martin Weigert, die mit Patrick und Marcel das Kernteam der letzten zwei Jahre bildeten.

GraphiTabs:
Browser-Tabs übersichtlich anordnen

Es ist jeden Tag dasselbe: Bereits nach kurzer Zeit wird es im Browser unübersichtlich, weil wir unzählige Tabs geöffnet haben. GraphiTabs schafft für Google Chrome Abhilfe und ordnet die geöffneten Tabs in einer Baumstruktur an.

graphitabs_150Der Browser ist nicht nur für die Web-Recherche oder das gepflegte Prokrastinieren auf Facebook & Co. ein wichtiges Arbeitsinstrument. Denn wir arbeiten auch immer mehr mit web-basierten Tools. So sind bei mir folgende Tabs praktisch ständig geöffnet: Zeiterfassung,  zwei To-do-Listen und CRM. Nach 6-7 gleichzeitig geöffneten Tabs wird es unübersichtlich im Browser und schwierig, die richtige Seite wieder zu finden.

Für Chrome bietet die kostenlose Extension GraphiTabs einen grafischen Ausweg: Sie zeigt sämtliche geöffneten Websites in einer Baumstruktur auf. Auf der ersten Ebene sind die  Browser-Fenster und darunter die geöffneten Websites dargestellt. Diese werden wiederum nach Domain gruppiert: Habe ich also 3 Artikel von imgriff.com gleichzeitig geöffnet, zeigt es mir diese als Gruppe an. Damit gibt GraphiTabs jederzeit den Überblick über alle geöffneten Tabs und passt diese auch automatisch an, wenn man einen Tab schliesst bzw. einen neuen Tab öffnet.

Suchen, öffnen und schliessen mit einem Klick

Wer selbst so noch den Überblick verliert, kann mit der Suchfunktion die gewünschte Website wieder finden. Benötigt man eine Gruppe von Websites im Augenblick nicht, lässt sich diese deaktivieren. Diese verschwinden dann nicht nur aus der Übersicht, sondern der entsprechende Tab ist tatsächlich versteckt. Im Gegenzug können alle Tabs einer Gruppe gleichzeitig geöffnet werden. Natürlich lassen sich via GraphiTab auch gleich einzelne Websites oder ganze Gruppen schliessen. Die Navigation innerhalb der Baumstruktur wird zudem durch Hotkeys vereinfacht.

Im Moment ist GraphiTabs erst in einer Beta-Version verfügbar. Mit der künftigen Version wird man einzelne Seiten bookmarken und mit Social Bookmarking Tools abgleichen können. Ausserdem ist ein Verwalten von verschiedenen Browsern über mehrere Geräte hinweg angekündigt.

In eigener Sache:
Danke an unsere Sponsoren!

Die Blogs von Blogwerk sind eines der führenden Blog-Netzwerke im deutschsprachigen Raum. Möglich wird unsere Arbeit durch unsere Leserinnen und Leser sowie dank unserer Sponsoren.

Einmal pro Monat wollen wir Euch darum unsere Sponsoren näher vorstellen – Ihr findet in diesem Posting eine kurze Beschreibung der Unternehmen. Firmen, die sich und ihre Dienstleistungen und Produkte ebenfalls auf einem der Themenblogs präsentieren wollen, erhalten hier mehr Informationen.

Wir sagen auch in diesem Monat: Vielen Dank an alle, die uns lesen, mit uns diskutieren und uns unterstützen!

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Das mobile Büro:
So wenig benötige ich, um produktiv arbeiten zu können

Um ortsunabhängig zu arbeiten, benötigt man den passenden Beruf – darüber hinaus aber ist nur sehr wenig von Nöten, um überall ein mobiles Büro eröffnen zu können.

Ob Menschen heute produktiv sind oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Ein Aspekt aber verliert zumindest für Angestellte und Freelancer, die im «Informationsgewerbe» tätig sind, immer stärker an Bedeutung: der Arbeitsort. War es noch vor zehn Jahren schwierig, woanders als am eigenen Büro-Schreibtisch Tätigkeiten zu verrichten, werden dank portabler Geräte, nahezu omnipräsenter Breitbandverbindungen und sich langsam wandelnder Normen in Bezug auf Präsenzerwartungen immer ausgefallenere Arbeitsorte möglich.

Ich habe in den letzten Jahren von mehreren Dutzend Orten aus gearbeitet. Mal für längere  Zeit, mal nur für ein paar Stunden (zum Beispiel im Flugzeug oder am Bahnhof), mal für ein paar Tage (etwa im Rahmen eines Kurztrips). Erforderte dies anfänglich noch einiges an Planung und Vorbereitung, entstand mit der Zeit eine ziemliche Routine. Ich weiß heute ganz genau, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen und welche Arbeitsmittel ich benötige, um von nahezu jedem Ort auf diesem Planeten meine Arbeit erledigen zu können. Es folgt eine Zusammenstellung der essentiellen Werkzeuge: » weiterlesen

Motivation unter extremen Bedingungen:
Reinhold Messner im Interview

Im August habe ich auf Schloss Sigmundskron in Bozen, Südtirol, den Extrembergsteiger Reinhold Messner interviewt – hier gibt es auch ein Video-Interview mit Reinhold Messner. Der Südtiroler bestieg als erster alle 14 Achttausender und durchquerte die Antarktis, Grönland und die Wüste Gobi zu Fuß. Zudem ist er ehemaliger Politiker, Buchautor und Redner bei Manager-Seminaren.

Reinhold Messner

Reinhold Messner

Was motiviert Menschen zu extremen Leistungen?
Man kann anderen Menschen Motivation nicht aufzwingen, z.B. durch Geld. Die ganzen Motivationsgurus und Motivationsseminare sind daher rausgeschmissenes Geld. Motivation steckt viel mehr in uns, man kann sie nur wecken und dann staunen.

Ich bin grundsätzlich nur mit Leuten losgegangen, die dieselbe Motivation haben wie ich selbst. Beispiel Antarktis-Durchquerung: Wenn meine Mitstreiter nur durch Geld motiviert worden wären, hätten sie wohl möglich nach einer Woche aufgegeben. Das wäre schlicht unmöglich gewesen. » weiterlesen

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