Top Kanban:
Neue Tools und Tutorials

Thomas Mauch, 17. März 2010 um 17.35 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Vor einigen Wochen habe ich in diesem Artikel Personal Kanban vorgestellt, eine Methode zur Aufgabenplanung, die sich für mich gut bewährt hat. Kanban erlebt gerade einen kleinen Boom: Allenthalben springen neue Software-Anwendungen und Tutorials aus dem Boden. Ein Update.

LeanKit Kanban Team Edition ist eine webbasierte Kanban-Anwendung eines Startups namens Bandit Software. Die Gründer haben LeanKit im November 2009 als Beta auf den Markt gebracht. Die Applikation fokussiert auf Kanban im Team. Bandit Software offeriert unterschiedlich teure Versionen, der Basic-Plan ist kostenlos (gefunden im Toolblog).

Janice Linden-Reed hat kanban.101.com gestartet. Sie bietet ein Tutorial zur Methode, Vergleiche mit Scrum und Tipps zum Start des eigenen Kanbans – sei es für Teams oder Einzelpersonen. Ein flottes Logo auf ihrer Website zeichnet Janice ausserdem als «Advocate» der Limitedwipsociety aus.

Textanzeige — Mit immer wieder neuen und innovativen Ideen geben wir Ihnen Softwarelösungen an die Hand, mit denen Sie Ihre Vorteile bei eBay umfassend nutzen können. Einfache Lösungen mit Pfiff - fixetools.de

Und limitedwipsociety.org ist die neue Heimstätte der Kanban-Anhänger unter den Software-Entwicklern. Die Buchstaben «wip» stehen für «Work in Progress» – ein Kanban-Kernelement: Die Beschränkung der Anzahl aktuell zu bearbeitender Aufgaben. Der Webauftritt will Wissen und Informationen zu der Methode sammeln und der Kanban-Community eine Plattform bieten.

Es tut sich etwas zu Kanban als Produktivitätsmethode. Und auch wenn man sich nicht so sehr für das Thema interessiert: Es ist spannend, eine kleine Modewelle im Entstehen zu beobachten…

Getting Things Done:
DRadio Wissen über GTD

Florian Steglich, 19. März 2010 um 11.50 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Bei (dem noch nicht lange sendenden, sehr empfehlenswerten) DRadio Wissen gab es Anfang des Monats eine Sendung zu Getting Things Done. Die Gäste: Paul Reifferscheid, Journalist und «Terminkalender-Anhänger», und Kathrin Passig, «Verfechterin von Disziplinlosigkeit» und Autorin des Buchs «Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin».

Das Gespräch kann man online nachhören:

» Getting Things Done – Zwischen Chaos und Terminkalender (wissen.dradio.de. Einfach auf die Überschrift oder den Player oben rechts auf der Website klicken.)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Week Notes:
Tagebücher mal anders

Florian Steglich, 15. März 2010 um 8.37 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Tagebücher müssen nicht immer eine private Angelegenheit sein: Erstens kann man sie auch öffentlich führen, und zweitens darin auch über Geschäftliches statt über Privates schreiben. Klingt langweilig? Die Website weeknotes.com zeigt, dass es das ganz und gar nicht ist. Sie aggregiert wöchentliche Updates von derzeit 19 Personen aus 6 Ländern, die unter dem Label «Week Notes» darüber bloggen, was sich in den vergangenen 7 Tagen in ihrem Unternehmen getan hat; wo sie vorangekommen und wo sie steckengeblieben sind. Das ist naturgemäß manchmal sehr spannend und gut geschrieben und manchmal eher dröge und steif, aber sicher auch nicht so gedacht, dass man jedes Update lesen soll. Reinspringen, querlesen, inspirieren lassen.

» Week Notes (Gefunden bei Johannes Kleske, der heute ebenfalls mit Week Notes anfangen wird. )

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Bildung:
Joi Ito über formelles vs
informelles Lernen

Florian Steglich, 12. März 2010 um 19.21 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Internetunternehmer Joi Ito sinniert in seinem Blog über formelles und informelles Lernen: Seine Schwester steht mit ihrer akademischen Karriere für das formelle Lernen der Universität, Ito selbst hat sein Studium nicht beendet, sondern das, was er für das Gründen und Führen seiner Unternehmen «brauchte», im Netz, durch «Learning by doing» und von Mentoren gelernt – vor allem das letzte aber wohl ein Glück, das nicht jeder hat.

Lesenswert sind auch die Kommentare und Links unter Itos Artikel.

» Formal vs informal education (joi.ito.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Miriam Meckel:
«Das Leben muss als
Ganzes stimmen.»

Florian Steglich, 11. März 2010 um 15.12 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Miriam Meckel ist Medienwissenschaftlerin, Professorin an der HSG und Beraterin und war auch schon mal Staatssekretärin und Moderatorin einer eigenen Talkshow. Klingt nach Stress, und das war es auch – nach mehreren Warnsignalen (Hörsturz, Erinnerungslücken) erlitt Meckel irgendwann einen Zusammenbruch. Es folgte ein Klinikaufenthalt und ein Haufen «Neins» zu Verpflichtungen in «Jurys, Gremien, Beiräten».

Jüngst hat sie ein Buch über den Burnout geschrieben – «Brief an mein Leben» (Affiliate-Link) – und dazu dem Spiegel ein Interview gegeben. Dort sagt sie ganz richtig, dass eine Krise auch seine positiven Seiten hat:

«Jemand, der sich selber und seine eigenen Grenzen kennt, kann sich und seine Begabungen viel gezielter einsetzen.»

» Krisen: “Plop, plop, plop” (spiegel.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

In eigener Sache:
Textanzeigen bei imgriff.com

Florian Steglich, 11. März 2010 um 9.35 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Wir starten ein neues Werbeformat bei imgriff.com und in unseren anderen Blogs: Textanzeigen, die selbständig gebucht werden können.

Mit den Textanzeigen reagieren wir auf das Bedürfnis, kurzfristig und kostengünstig Werbung in unseren Blogs zu schalten. Diesen Kunden hatten wir bisher noch kein wirklich passendes Produkt anzubieten: Sponsoring ist für diesen Zweck zu langfristig, Bannerwerbung zu teuer.

Die Textanzeigen werden an geeigneter Stelle in den Artikel integriert. So sieht das Ganze aus:

— Textanzeige — Mit unseren neuen Textanzeigen Leser auf der Website und im Feed erreichen: Jetzt mit 50% Rabatt direkt buchen!

Textanzeigen können maximal 200 Zeichen lang sein, für den Linktext stehen weitere 50 Zeichen zur Verfügung. In jedem Artikel erscheint maximal eine Anzeige, sie bleibt zehn Tage online. Und Rabatt gibt es nur für kurze Zeit: » weiterlesen

Der «Undercover Economist»:
5 Tipps fürs Schreiben

Gregor Gross, 9. März 2010 um 12.35 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Tim Harford ist der «Undercover Economist» bei der Financial Times. Er bloggt nicht nur für die Financial Times, sondern schreibt auch Bücher und befindet sich gerade mitten in der Recherche für ein neues Buch. In seinem Blogartikel 5 Tips for writing non-fiction zeigt er, wie er sich täglich zur Arbeit bringt (und Prokrastination vermeidet):

  • Steh früh auf und fang sofort mit der Arbeit an (Er steht täglich um sechs Uhr auf, auch an Wochenenden, um an seinem Buch zu arbeiten).
  • Lies viel von Leuten, deren Ideen Du verstehst und wertvoll findest. Mach Dir Notizen dabei.
  • Lies viel von Leuten, deren Ausdrucksweise Du besonders magst und frage Dich, warum das so ist. (Hinweis von Tim: Diese Leute sind oft nicht dieselben wie die von Punkt 2.)
  • Halte den Ball am Laufen. Zur Zeit, nachdem er die Recherche fast fertig hat, hat Tim Harford ein Ziel von 300 Wörtern am Tag – niedrig genug, um keine Ausrede zu haben, das Ziel nicht zu erreichen.
  • Schreibe schnell, aber rechne damit, Deine Texte umschreiben zu müssen.

» 5 Tips for writing non-fiction (blogs.ft.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Listen:
Die geordnete Leidenschaft

Florian Steglich, 8. März 2010 um 18.55 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Unter unseren Lesern sind so einige Listen-Fans, die jetzt ganz stark sein müssen – außer, sie kommen demnächst nach Washington, denn in der dortigen «Lawrence A. Fleischman Gallery» gibt es bis Ende September eine großartige Ausstellung nur über Listen. Listen von Künstlern und Architekten, die teilweise Listen ihrer Listen führten und dem «außerordentlichen Gefühl der Befriedigung» verfielen, das «stramme Zeitpläne voller unerfüllbarer Aufgaben» schaffen (auf die man nach Erschaffung nie wieder einen Blick werfen wird).

Einige ausgewählte Ausstellungsstücke sind auf der Website der «Archives of American Art» zu sehen:

» Lists: To-dos, Illustrated Inventories, Collected Thoughts and Other Artists’ Enumerations from the Archives of American Art

Und bbc.co.uk hat einen Artikel zur Ausstellung inklusive listenpsychologischer Einschätzungen:

» The art of list-making (bbc.co.uk)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Werbung SBB MobilBonus:
SMS statt Taschentuch-Knoten

Werbung, 8. März 2010 um 9.19 Uhr

Ständig den Überblick über alle Termine behalten – das ist anstrengend. Da kommt einem eine Applikation wie der neue SMS-Service von MobilBonus sehr gelegen.

MobilBonus der SBB: SMS statt Taschentuch-Knoten
MobilBonus der SBB: SMS statt Taschentuch-Knoten

Seit neustem gibt es auf MobilBonus für alle registrierten MobilBonus-User einen praktischen SMS-Service. Er erinnert automatisch daran, dass Ihr GA oder Halbtax in Kürze nicht mehr gültig ist: das erste Mal vier Wochen, das zweite Mal zwei Tage vor Ablauf Ihres Abos. Verlängern Sie Ihr Abo, schickt Ihnen MobilBonus zusätzlich eine SMS, damit Sie es rechtzeitig unterschreiben und einstecken können.

Sind Sie noch nicht registriert? Dann holen Sie das jetzt nach unter www.mobilbonus.ch – so kommen Sie überdies in den Genuss von vielen weiteren nützlichen Angeboten und Services. Unter > Mein Konto > SMS-Service aktivieren Sie den SMS-Service – selbstverständlich kostenlos.

MobilBonus, Ihr Plus zum Abo.

Multitasking:
Die offenen Tabs im Browser
des Lebens

Florian Steglich, 4. März 2010 um 11.37 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Gerade hatte ich angefangen, diesen Link des Tages zu schreiben, der zu einem wunderbaren Text von Lukas Heinser in seinem Blog coffeeandtv.de führt. Allerdings war ich mir plötzlich nicht mehr sicher, ob Lukas tatsächlich Heinser heißt – beziehungsweise war ich mir eigentlich schon sicher, aber wenig Peinlicheres ist auf der Welt als ein falsch geschriebener Name, also besser nochmal nachsehen. Klick zurück zum Beitrag bei coffeeandtv.de und gescrollt, um «Impressum» oder «Kontakt» zu finden, da bleibt mein Auge an einem Absatz in der rechten Sidebar hängen:

«Gesammelte Platten Januar 2010»! Platten! Empfehlungen! Gesammelte, also eine Liste! Liste! *Klick*.
 

Normalerweise hätte ich jetzt in die mir unbekannten Platten reingehört und vielleicht das ein oder andere auf den Amazon-Wunschzettel gepackt. Und genau davon handelt Lukas’ Text: Von den permanenten Ablenkungen und der Unmöglichkeit des Multitaskings. Bitte hier entlang:

» Alles was Du siehst gehört Dir (coffeeandtv.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!