Top Dinge erledigen ohne Internet:
Wie E-Mail in Offline-Phasen zu meiner Rettung wird

Manche Menschen fluchen über die E-Mail. Ich liebe sie – erst recht, wenn ich im Flugzeug sitze und kein Internet habe. Dann helfen mir verschiedene Workarounds auf Basis von E-Mail, dennoch so viel wie möglich zu erledigen. So versende ich beispielsweise Tweets per Mail und speichere zu lesende Artikel in Instapaper.

OfflineAusgehend von der Häufigkeit von Texten, die mit der E-Mail abrechnen, scheinen viele Menschen einen regelrechten Hass auf die ihnen viel Ärger und wenig Freude bereitende elektronische Post zu haben. Auch nicht gerade populär bei vielbeschäftigten Machern der Digitalbranche sind Flug- oder Zugreisen, bei denen unter Umständen über mehrere Stunden keine (stabile) Internetverbindung besteht.

Diese beiden Schlechte-Laune-Faktoren haben nichts miteinander zu tun? Falsch. Denn indem man die E-Mail clever nutzt, kann man in unerwünschten Offline-Phasen über diese von Simone Janson kürzlich beschriebenen, generellen Workarounds hinaus trotzdem ein Maximum an Produktivität erreichen und sozusagen das Internet nutzen, ohne online zu sein. Folgende Verfahren haben sich für mich bewährt: » weiterlesen

 

In eigener Sache:
Gino Brenni geht, Martin Weigert kommt

Im Autorenteam von imgriff.com kommt es zu einer Veränderung. Gino Brenni hat neue Herausforderungen in Beruf und Familie angenommen und verlässt deshalb unser Team. Dafür dürfen wir den in der Bloggerwelt wohlbekannten Martin Weigert (netzwertig.com) als regelmässigen Autoren begrüssen.

tableatny bei flickr.com (CC BY 2.0)In den letzten sieben Monaten war Gino Brenni der jüngste regelmässige Autor in unserem imgriff.com-Autorenteam. Mit seiner erfrischenden Sichtweise und seinen mal nachdenklichen, mal begeisterten Texten war er eine willkommene Stimme im «Chor» unserer Autoren mit ihren unterschiedlichen Wissenshintergründen und Erfahrungen. Gino ist vor kurzem Vater geworden und hat soeben eine neue, herausfordernde Stelle bei den Webguerillas angetreten. Wir gratulieren zu diesen beiden wichtigen Schritten ganz herzlich! Und haben Verständnis dafür, dass Gino jetzt Prioritäten setzen muss und darum leider sein Engagement bei imgriff.com einstellt.

Neu im Autorenteam begrüssen wir diese Woche Martin Weigert: Der umtriebige Blog-Pionier und Fachjournalist ist vielen Lesern als verantwortlicher Redakteur unseres Schwesterblogs netzwertig.com bekannt. Seit 2007 schreibt Martin jeden Werktag Artikel zur Webszene und sucht sich dabei immer wieder neue Arbeitsorte und -länder. Aus dieser nomadischen Lebensweise hat Martin eine Fülle an Einsichten zu Produktivität und Arbeitsstil gewonnen, denn eine hohe Produktivität und eine gute Struktur sind bei einem solchen Lebens- und Arbeitsstil essentiell. Wir freuen uns sehr darüber, dass Martin seine Erkenntnisse in Zukunft auf imgriff.com mit uns teilt und zur Diskussion stellt.

 

Bild: tableatny bei flickr.com (CC BY 2.0)

Zeitraubende Gespräche vermeiden:
Freundlich, aber bestimmt Distanz herstellen

Es gibt Gespräche, für die man im Moment einfach keine Zeit hat. Wie macht man das den potentiellen Gesprächspartnern freundlich, aber bestimmt klar?

Felipe Cabrera bei flickr.com (CC BY 2.0)Vor einiger Zeit habe ich einen zweiteiligen Beitrag zum Thema »Wie man verhindert, dass einem Zeit gestohlen wird« bei imgriff.com veröffentlicht. Er sorgte für kontroverse Diskussionen. U.a. hieß es:

»Ich finde den Artikel wirklich nicht gelungen. Es gibt wirklich freundlichere und höflichere Möglichkeiten, mit penetranten Mitmenschen umzugehen. Man trifft sich im Leben ja immer zweimal. Oft dann auch in veränderten Rollen…«

Tatsächlich gibt es weitere Möglichkeiten, sich nicht die Zeit stehlen zu lassen – z.B., indem man freundlich, aber bestimmt »Nein« sagt. Oder aber indem man Gespräche, für die man jetzt keine Zeit hat, von vornherein freundlich, aber dezidiert durch höfliche kleine Signale beendet. » weiterlesen

Boxie:
Die schönere und bessere Dropbox-App

Die Dropbox zu verschönern – das hat sich die Mobile App Boxie auf die Fahne geschrieben. Die App ist aber nicht nur schöner, sondern auch besser: Wer viel mit der Dropbox-App arbeitet, wird einige der zusätzlichen Funktionen zu schätzen wissen.

BoxieAuch wenn immer mal wieder einfachere, günstigere oder sicherere Alternativen propagiert werden, so hat sich Dropbox doch für viele als Favorit durchgesetzt, wenn es um das Synchronisieren und Sichern von Dateien geht. Selbstverständlich ist kein Tool perfekt; wir haben Euch bereits gezeigt, wie man Dropbox noch sicherer machen kann und wie Dritte Dateien in die eigene Dropbox laden können. Boxie will nun die iOS-App von Dropbox schöner und besser machen. » weiterlesen

Ein System in die Dinge bringen:
Mit AppMyBox hat das Suchen ein Ende

Zum Aufbewahren von elektronischen Daten haben viele von uns inzwischen ein ausgeklügeltes System, aber wenn es um physische Dinge geht, hapert’s oft. Rotho, ein Hersteller von Kunststoffboxen, versieht ein Grossteil seines Sortiments mit einem «unique QR-Code» und bietet eine kostenlose Smartphone-App, mir der man die erfassten Gegenstände suchen und finden kann. «AppMyBox» nennt sich das System und scheint – zumindest in der Theorie – eine clevere Lösung zu sein. Ein Praxistest zeigt, ob’s auch wirklich so ist.

AppMyBoxIm Laufe der Jahre sammelt sich bei den meisten von uns viel «Zeugs» an, das – im besten Fall – zwar ordentlich in beschrifteten Behältnissen verstaut ist. Aber irgendwann geht der Überblick allein aufgrund der Menge an Kisten und Schachteln verloren (das merkt man daran, dass die grösste Kiste mit «Verschiedenes» beschriftet ist). «Wo habe ich bloss die Funkauslösung für die Spiegelreflex-Kamera? In der Fototasche? In einer Schublade? In einer Kunststoffbox?» Und schon geht die Sucherei los.

Und genau hier setzt AppMyBox an.
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Arbeit vs. Leben:
Warum viele Freizeit-Fanatiker unzufrieden sind

Mich irritiert, wie weit verbreitet es immer noch ist, Erwerbsarbeit und Leben als Gegenpole wahrzunehmen. Ich jedenfalls würde niemals täglich acht oder neun Stunden meiner kostbaren Zeit opfern für etwas, das ausserhalb des Lebens liegt. Macht es wirklich Sinn, Arbeit und Freizeit zu trennen? Es geht mir hier nicht um Wortklauberei und Definitionen, sondern um eine grundlegende Einstellung.

Tim Green bei flickr.com (CC BY 2.0)Der Begriff Work-Life-Balance wurde schon vor Jahren für tot erklärt. Auch hier auf imgriff.com haben wir immer wieder darüber geschrieben, weshalb «Leben» und «Arbeit» nicht als getrennte Bereiche verstanden werden sollten. Das Thema ist aber noch lange nicht gegessen, was auch erklärt, dass Blogs wie die Karrierebibel es immer wieder aufgreifen: Vor wenigen Tagen hat Jochen Mai 5 Antithesen zur Work-Life-Balance gepostet, die auf den Punkt bringen. » weiterlesen

Ein erfolgreiches Team kommt nicht von ungefähr:
7 Voraussetzungen für produktive Zusammenarbeit

Teamarbeit richtig organisieren ist nicht einfach. Um zu gewährleisten, dass alle produktiv zusammenarbeiten, sollten die Grundfaktoren stimmten. 7 Punkte, auf die man achten sollte.

rnast bei flickr.com (CC BY 2.0)Teamarbeit hat einen schlechten Ruf. Hinter vorgehaltener Hand wird »TEAM« gerne mal als Abkürzung für »Toll, ein anderer macht’s« verwendet.

Und dann ist da noch der Aspekt des sozialen Faulenzens: Sobald Individuen im Kollektiv mit anderen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten und dabei ihre Einzelleistung nicht bekannt wird, sinkt die Teamleistung – zumindest bei einfachen Aufgaben.

Wie stellt man sicher, dass das Team dauerhaft an einem Strang zieht? Als erstes müssen die Grundlagen stimmen. So sollten beispielsweise im Team gemeinsame Ziele vorherrschen, jeder sollte seine fest definierte Rolle haben und Aufgaben sollten richtig delegiert und kommuniziert werden. » weiterlesen

IQTELL:
E-Mail, Aufgaben und Kalender vereint an einem Ort

Wäre es nicht schön, wir hätten ein einziges Tool und dieses würde uns erst noch produktiver machen? IQTELL hat nicht weniger als dies zum Ziel. Sehr ambitioniert! Ich habe das Tool unter die Lupe genommen.

IQTELLWenn es um Produktivitätstools geht, gibt es zwei gegensätzliche Richtungen: Die einen möchten eine eierlegende Wollmilchsau, die für sämtliche Bereiche eingesetzt werden kann. Die anderen schwören auf spezialisierte Tools für jeden Einsatzbereich. Ich sehe mich eher in der zweiten Gruppe: Lieber mehrere Tools, die je eine Sache richtig machen, als alles in einem Tool und dafür muss man überall ein bisschen Abstriche machen.

Die Web- und Mobile-App IQTELL erhebt den nicht ganz bescheidenen Anspruch, ein Hub für sämtliche Aktivitäten zu werden. Dabei wird der Fokus sehr stark auf Produktivität nach der «Getting Things Done»-Methodik (GTD) gelegt. Durch die Integration von Mails, Kalender und Aufgaben soll ein durchgängiger Informations- und Arbeitsfluss möglich sein. » weiterlesen

Ein neuer Job bringt viele Herausforderungen:
Produktiv nach dem Stellenwechsel

Die Zeit kurz vor und kurz nach einem Stellenwechsel ist oft nicht geprägt von Produktivität, sondern von organisatorischen Fragen und Ablösungsprozessen. Da ich nächste Woche meine neue Stelle antrete, habe ich mir überlegt, wie ich am neuen Ort möglichst schnell produktiv werde.

Bild: peter lowe bei flickr.com (CC BY-ND 2.0)Personaler wissen ein Lied davon zu singen: Mitarbeitende, die kurz vor ihrem letzten Arbeitstag stehen, arbeiten langsamer und sind weniger motiviert. Gedanklich ist der Mitarbeitende bereits beim neuen Arbeitgeber. Weil man in Zukunft nicht mehr daran beteiligt sein wird, schliesst man seine Mitarbeit an Projekten halbherzig ab.

Aber auch beim neuen Arbeitgeber muss man sich zuerst zurechtfinden. Abläufe, Verantwortlichkeiten, Kontakte und Kollegen müssen alle zuerst kennengelernt werden. » weiterlesen

E-Mails zeitsparend und effizient schreiben:
9 Tipps für produktivere E-Mails

Viel haben wir bei imgriff.com darüber geschrieben, wie man eingehende E-Mails managt. Doch genau so gut können wir zur Zeitersparnis und Produktivität bereits beim Schreiben einer E-Mail beitragen – indem wir einige wichtige Regeln beachten.

Elliott Brown bei flickr.com (CC BY 2.0)Wie wichtig einige Grundregeln beim Konzipieren und Schreiben von E-Mails sind, stelle ich selbst immer wieder im Arbeitsalltag fest: Wenn ich mich zum Beispiel kurz und bündig fasse, das Wichtigste nach vorne packe und den Empfänger nicht mit unnötigen Informationen überfrachte, sind die Ergebnisse ungleich besser.

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