Top Geld ist nicht der wichtigste Motivationsfaktor

 

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man 'nen Arbeitskreis

invest to energy concept – euro in bulb © Romolo Tavani – Fotolia.com

Die Vergütung ist zwar ein wichtiger Motivationsfaktor, doch nicht immer bringen monetäre Geschenke auch die ideale Motivation der Mitarbeiter. Leistung muss sich lohnen, dieser Spruch hat durchaus seine Richtigkeit, auch Gehaltserhöhungen sind ein Mittel um die Mitarbeiter zu mehr Einsatz zu bringen. Es muss jedoch auch möglich sein, die Mitarbeiter ohne finanzielle Anreize zu motivieren. Eine Befragung unter 18.000 Beschäftigten, was Menschen motiviert und antreibt, hat ergeben, dass Geld zwar wichtig ist, aber nicht an erster Stelle steht. In der Listung waren monetäre Leistungen erst an dritter Stelle gereiht. An erster Stelle war ein kollegiales Umfeld und an zweiter Stelle ein erfüllender Job gereiht, an vierter Stelle stand eine gute Führungskraft und an fünfter Stelle genügend Entscheidungsfreiräume. Somit hat es sich wieder herausgestellt, dass Zufriedenheit am Arbeitsplatz und eine gute Atmosphäre die Leistungsbereitschaft steigern. Auch ein ernstes Lob mit ehrlichem Lächeln und ein kameradschaftliches Schulterklopfen können zu Leistungssteigerungen führen.

An erster Stelle steht die Analyse der Demotivationsfaktoren

Wenn Sie als Vorgesetzter merken, dass die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sinkt, dann sollten Sie zuallererst eine Analyse durchführen, warum das so ist. Es gibt bestimmte Faktoren, die dazu führen, dass die Motivation in einem Unternehmen sinkt, diese wären unter anderem:

  • Zu wenige Anerkennung der erbrachten Leistung
  • Schlechtes Arbeitsklima
  • Überforderung
  • Unzureichende Arbeitsausstattung
  • Mobbende Kollegen
  • Ihr eigene Haltung als Vorgesetzter gegenüber Ihren Mitarbeitern

Das Ergebnis der Analyse sollten Sie dann dazu nützen, die Störfaktoren zu beseitigen oder versuchen zu beseitigen und somit wieder Zufriedenheit unter den Mitarbeitern generieren. Zufriedene Mitarbeiter sind bereit Ihr Leistungspensum zu erhöhen.

Teambildende Maßnahmen helfen das Arbeitsklima zu verbessern

Wenn Sie bei Ihrer Analyse feststellen, dass sich das Arbeitsklima verschlechtert hat, sollten Sie die Ursache dafür ergründen. In vielen Fällen fehlt es den Mitarbeitern an Teamgeist, der sich zum Beispiel aufgrund zu wenig Zeit, nicht bilden konnte. In diesem Fall sollten sie mit teambildenden Maßnahmen eingreifen, wie zum Beispiel:

  • Schaffung von Möglichkeiten für sozialen Kontakt und sozialen Pausenzeiten
  • Gründung von Projekt- und Arbeitsgruppen mit wechselnden Mitgliedern
  • Gemeinsame Abende (Veranstaltungen oder Essen)
  • Maßnahmen setzen, die den Teamgeist fördern (Spieleabende, Sportevents u.ä.)

Im Fall von Mobbing sollte der mobbende Kollege unbedingt verwarnt werden, wenn es trotzdem nicht beendet wird, sollten Sie Maßnahmen wie Versetzung oder sogar Kündigung in Erwägung ziehen.

Unzureichende Arbeitsausstattung ersetzen

Beim Faktor unzureichender Arbeitsausstattung ist Abhilfe meist eine Budgetfrage. Wichtig für die Mitarbeiter sind vor allem optimale Arbeitsgeräte, wie Computer, Drucker und Büroausrüstung und ein gutes, arbeitsgerechtes Umfeld, wie Tische, Stühle oder Beleuchtung.

Weiterbildungen und Kurse für überforderte Mitarbeiter

Viele Mitarbeiter fühlen sich über- oder unterfordert, was arbeitstechnisch ein quantitatives und auch ein qualitatives Problem sein kann. In diesem Fall ist das Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes zu überarbeiten und der Mitarbeiter entsprechend weitergebildet werden. Kurse oder Fortbildungsmaßnahmen sind in diesem Fall besonders wertvoll und geben dem Mitarbeiter ein Gefühl von Wertschätzung und er fühlt sich von den Vorgesetzten verstanden und gefördert. Mitarbeitermotivation ist Grundvoraussetzung für den Unternehmenserfolg und deshalb für jeden Vorgesetzten und Teamleiter besonders von Bedeutung.

Mehr zum Thema:
Den Zusammenhalt der Kollegen fördern: Teamgeist stärken
Literaturtipp: Mitarbeiterführung in der Praxis
Wenn Kollegen mobben und was Sie als Führungskraft tun sollten

 

Verliebt am Arbeitsplatz:
Wie gesteht man es seinem Kollegen?

Als Beufstätiger verbringt man täglich weit mehr Zeit mit seinen Arbeitskollegen als mit Freunden und Familie.

 

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man 'nen Arbeitskreis

Notiz auf Computer Tastatur: I love you © Gina Sanders – Fotolia.com

Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen ihre große Liebe im Arbeitsumfeld finden. Bevor man jedoch dem Kollegen seiner Träume ein Liebesge-ständnis macht, überfällt viele die Angst vor Zurückweisung und – noch viel schlimmer – die Angst, vor den übrigen Mitarbeitern das Gesicht zu verlieren oder nach einem Korb, für ein unangenehmes Betriebsklima verantwortlich zu sein.

Generell ist der Arbeitsplatz immer noch einer der Hotspots, um den Partner fürs Leben zu finden. Immerhin elf Prozent der Bundesbürger ist das schon gelungen. Kein Wunder, denn eine berufliche Zusammenarbeit bedeutet, dass man zumindest ein gemeinsames Interesse hegt. Zudem lernt man sich besonders in Stresssituationen, die man als Team meistert, besonders schnell und intensiv kennen. Dass sich da gelegentlich tiefere Gefühle für einen Arbeitskollegen entwickeln, leuchtet ein.

Unerwiderte Liebe kann das Arbeitsklima erheblich beeinflussen

Was die Liebesanbahnung betrifft, ist der Arbeitsplatz jedoch ein sehr heikles Terrain. Nicht nur die tiefsitzende Angst vor einer Zurückweisung erschwert hier die ersten Annäherungsversuche. Tritt der Fall ein, dass das Gegenüber die Gefühle nicht erwidert, kann das schon auf Mitarbeiterebene Komplikationen hervorrufen: Ein gehörnter Kollege, wird im Pausenraum schnell zum Gesprächsthema Nr. 1, sodass der tägliche Weg ins Büro zum Spießrutenlauf avanciert. In vielen Fällen enden solche Situationen sogar mit einer Kündigung durch den Mitarbeiter.
Noch komplizierter verhält es sich, wenn der oder die Vorgesetzte das Objekt der Begierde ist. Bei einer Abfuhr läuft man nicht nur Gefahr, sich vor versammelter Mannschaft zu blamieren, ein solches Liebesgeständnis kann noch viel weitreichendere Konsequenzen, wie beispielsweise ein dauerhaft schlechtes Verhältnis zum Vorgesetzten oder eine Kündigung, nach sich ziehen.
Auch Führungskräfte sind vor einer solchen Situation nicht gefeit. Verliebt sich beispielsweise der Chef in eine Mitarbeiterin, ist er wahrscheinlich dazu gezwungen, seine Gefühle zu unterdrücken, um bei einer Abfuhr nicht an Autorität gegenüber den Angestellten zu verlieren. Ebenso könnte – ganz nach dem Motto: Wo die Liebe hinfällt – die Situation eintreten, dass sich eine Angestellte in ihren Kunden verliebt. Auch diese Konstellation könnte fatal enden, wenn der Kunde nicht das Gleiche empfindet und darunter möglicherweise das Geschäftsverhältnis leidet oder sogar beendet wird.

Aber die große Liebe aus Angst verpassen?

Die Horrorszenarien, die vielen in den Sinn kommen, bevor sie ihrem Büro-Schwarm ihre Gefühle gestehen, halten sie davon ab, den wichtigen Schritt dennoch zu tun. Nur durch eine Offenbarung der Gefühle kann man allerdings herausfinden, ob der Andere genauso empfindet. Lässt man hin-gegen die Chance verstreichen, ist es gut möglich, die große Liebe zu verpassen. Dieses Dilemma lässt sich durch die Zuhilfenahme einer Dating-App, wie beispielsweise sumtu, verhindern. Nutzen beide Beteiligten eine solche App, kann der Schwarm anonym gesucht und Interesse an ihm bekundet werden. Um nicht das Gesicht zu verlieren, lädt die App erst zum Chat ein, wenn beide Beteiligten unabhängig voneinander Interesse an dem jeweils anderen gezeigt haben. Dadurch wird zum einen ausgeschlossen, dass einer seine Gefühle offenbart und sich blamiert, weil der Schwarm nicht so empfindet und zum anderen verhindert ein solcher digitaler Amor, dass die große Liebe an einem vorbeizieht.

So klappt es auch mit der Teamarbeit

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man ‘nen Arbeitskreis, heißt es …

 

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man 'nen Arbeitskreis

gründet man ‘nen Arbeitskreis © Style Media & Design – Fotolia.com

… und unter der Oberfläche dieses Schüttelreims verbirgt sich mehr als ein Quäntchen Wahrheit: In der Arbeitswelt von heute ist der still vor sich hin werkelnde Eigenbrötler out, Teamarbeit gilt als modern. Doch Teamarbeit funktioniert nur, wenn der Rahmen stimmt.

Teamarbeit bietet – zumindest in der Theorie – eine ganze Reihe von Vorteilen:

 

 

  • Arbeit mit anderen macht Spaß. Motivation und Arbeitszufriedenheit steigen.
  • Treffen unterschiedlichen Menschentypen mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonten, Fachwissen, Arbeitsmethoden, Perspektiven und Meinungen aufeinander, kann das inspirierend wirken und die Kreativität fördern. Die Aufgaben werden gemeinsam in der Zusammenarbeit erledigt.
  • Während der Teamarbeit wird meist mehr kommuniziert, es werden häufiger Wissen und Informationen ausgetauscht als bei der Einzelarbeit.
  • Das Mehr an Kommunikation fördert in der Regel das Problembewusstsein der Teammitglieder: Wer Hintergründe, Zusammenhänge und Prozesse kennt – bzw. aktiv mitgestaltet hat – kann sein eigenes Handeln besser darauf ausrichten.
  • Erkennen Mitarbeiter, dass Sie Freiräume zum aktiven Mitgestalten erhalten, dass Ihre Stimme gehört wird und ihr Tun Auswirkungen hat, bringen Sie sich aktiver ein.
  • Bei der Teamarbeit steigt in der Regel zudem die Bereitschaft andere Teammitglieder zu unterstützen; es kann ein „Wir-Gefühl“ entstehen.
  • Teammitglieder setzen sich häufig auch anspruchsvollere Ziele und identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen.

Kritik am Konzept „TEAM“: Toll, Ein Anderer Macht’s

Obiger Spruch wird immer wieder von Kritikern der Teamarbeit ins Spiel gebracht. Sie beziehen sich dabei auf das Phänomen des sozialen Faulenzens bzw. den Ringelmann-Effekt. Beide Begriffe beschreiben, dass es die Tendenz gibt, sich während der Teamarbeit eher zurückzuhalten. Wenn man es nicht muss und es keiner merkt, sinkt die Bereitschaft sich einzubringen. Die Gruppe leistet weniger als die Summe ihrer Teile vermuten lässt.  Jeder hat wohl schon mal die Erfahrung gemacht, dass man sich während der Teamarbeit zurücklehnt und die anderen machen lässt. Auf der anderen Seite kennt wohl jeder das Feeling, dass ohne ihn nichts läuft – und man im Sinne der Effektivität am besten alles selbst in die Hand nimmt.

Ist Teamarbeit also doch nicht so effektiv?

Diese Frage lässt sich bei allem Für und Wider nicht eindeutig beantworten. Es kommt, wie so oft, auf den Kontext an: Wer als Vorgesetzter seine Mitarbeiter gemeinsam zur Teamarbeit „verdonnert“, wird keinen Erfolg haben. Denn eine Gruppe von Mitarbeiter ist noch lange kein Team. Ein Team muss sich und eine gemeinsame Arbeitskultur erst entwickeln – und dafür müssen die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden: Beispielsweise sollte man auf die Größe des Teams und die zu erbringenden Aufgaben achten. Zu viele, aber auch zu wenige Teammitglieder können kontraproduktiv sein. Bei der Zusammenstellung des Teams sollte zudem auf Fachwissen und Persönlichkeitstypen geachtet werden. Darüber hinaus spielen auch geeignete Räumlichkeiten, ein angemessener Zeithorizont oder auch ein BYOD-Konzept sowie die Unterstützung der IT für den Teamerfolg eine Rolle. Nicht zuletzt ist darauf zu achten, dass die richtige Führung auch bei der Teamarbeit zur Zielerreichung ein wichtiger Faktor ist.

Zeitfresser bei der Arbeit – wieviel Ablenkung darf sein?

Intensives Arbeiten und Momente der Entspannung – diese friedliche Koexistenz zwischen konzentrierter Arbeit und wohl verdienten Ablenkungsmomenten scheint in vielen Betrieben abhandengekommen. Dass beides sich aber gegenseitig begünstigt und ansonsten das Monster “Zeitfresser” um sich greift, steht außer Frage.

Alles zu seiner Zeit: Lachen erlaubt!

Lachen mit Kollegen

Lachen mit Kollegen © Kzenon – Fotolia.com

Hat das ganze Team einen bestimmten Abgabetermin im Nacken und spürt jeder den Druck aus der Chefetage, ist nicht die Zeit für Bürospiele oder anderen Flachs. Treibt der Boss die Mitarbeiter gleich nach einer erledigten Aufgabe zur nächsten, riskiert er einen Motivationseinbruch und damit Zeitverluste. Ein echter zeitlicher Killer ist der Glaube, unlustig zu sein spare Stunden. Dem ist nicht so. Darf die Belegschaft mit cheflichem Segen lauthals in Gelächter ausbrechen, sich durch ein neuste Bürospiel, aktuell sehr beliebt, die Polaroidvariante, wie hier zu sehen, oder einem kurzen, aber witzigen YouTube-Video Ablenkung verschaffen, wird sie die nächste Herausforderung mit hochgekrempelten Hemds- und Blusenärmeln angehen. Natürlich lässt sich ein guter Witz nicht erzwingen und schon gar nicht rigoros in den Tagesablauf einplanen, aber: Jeder Acht-Stunden-Stress sollte einige Minuten “Lebensfreude” beinhalten. Gelöst und nervlich gelockert nehmen die Angestellten dann Hürden, um die sie sich sonst gerne herumdrücken. Bei einem morgendlichen Briefing Ziele definieren und schon von vornherein ankündigen: “Da dürft ihr euch austoben!” macht den Chef nicht nur beliebt. Wer ein an einigen Stellen zeitliche Exkurse einplant, erntet hinterher die Lorbeeren des mitarbeiterlichen Gaudiums.

Die größten Zeitfresser: Zu viel Info und jede Menge Störenfriede!

Viele Arbeitnehmer klagen darüber, mit Informationen regelrecht überflutet zu werden. An jeder betriebsinternen E-Mail hängt ein ganzer Rattenschwanz von Verteileradressaten. Um nur ja alle über jedwede Kleinigkeiten in Kenntnis zu setzen, landen elektronische Nachrichten bei Kollegen, die von Amtswegen gar nichts mit der Sache zu tun haben. Als gewissenhafter Mitarbeiter lesen Sie selbstverständlich jede Nachricht gründlich durch und verschieben Sie erst dann in den entsprechenden Ordner. Das kostet wertvolle Zeit. Es empfiehlt sich Mails wenig Aufmerksamkeit zu schenken, die:

-          an mehr als drei weitere Personen versandt wurden,

-          keine persönliche Leseranrede enthalten und

-          mehr als eine Abteilung im Betreff nennen.

Wie der Computer, so ist auch das menschliche Gehirn nicht multitaskingfähig. Es flitzt nur in atemberaubender Geschwindigkeit zwischen verschiedenen Handlungen umher und macht uns daher glaubend, wir könnten mehrere Dinge gleichzeitig erledigen. Wer bei der Arbeit permanent von klingelnden Telefonen, eintreffenden E-Mails und dem ständigen Nachfragen der Kollegen gestört wird, kann nicht produktiv sein.

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Private Gespräche und ihr betrieblicher Nutzen

Klar sind Chefs nicht erfreut, erwischen sie ihre Mitarbeiter beim Quatschen in der Kaffeeküche. Auch das Privatleben der Angestellten kann zum Zeitfresser ausarten und schadet mitunter die Existenz der Firma. Wer zu viel redet, vernachlässigt anfallende Aufgaben. Allerdings sind die freundschaftlichen Bande der Kollegen untereinander auch der Kitt, der den Betrieb zusammenhält. Wer sich nicht kennt und nicht miteinander sprechen darf, springt nur widerwillig für andere ein. Ein kurzer Plausch ist in Ordnung, übertrieben langes Getratsche muss unterbunden werden. Gleiches gilt auch für impulsives, privates Surfen. Ein kurzer Moment im Internet und eine kleine Online-Reservierung für den Abend werfen den Zeitplan der Firma nicht irreparabel aus der Stundenlange Facebook-Sitzungen mit Freunden allerdings schon. Eine ausgewogene Balance zu finden, kann von Ihnen als vernünftiger Mitarbeiter verlangt werden. Sind Sie als Pausenclown bekannt und verleiten Sie die Belegschaft gerne zu Bürospielen, soll es dem Chef nur recht sein. Mit aufgefrischter guter Laune gibt das Kollegium wieder Gas am PC – da kann eine Minute Lachflash sicherlich verschmerzt werden!

 Zeitfresser “Dienst nach Vorschrift”

Empirische Untersuchungen haben ergeben, dass nicht private Gespräche oder ein kleines Bürospiel zu den schlimmsten Zeitfressern gehören. Die meisten Betriebe bremsen ihre Mitarbeiter mit zu vielen Vorschriften und exakten Vorgaben aus – diese zu erfüllen und dann doch mittels Gequatsche dem Stress zu entfliehen, verschlingt wesentlich mehr Zeit!

Bürogemeinschaft vs. Coworking

Erfolgreiche Geschäftsleute geben sich lachend High Five im Büro

© Robert Kneschke – Fotolia.com

Ein nicht zu unterschätzender Faktor im täglichen Arbeitsleben sind die Kollegen. Sind sind Gesprächspartner bei Problemen mit Auftragsgebern, liefern kreativen Input bei Denkblockaden und geben konstruktives Feedback wenn einen Zweifel plagen. Kurzum: Kollegen bereichern das Arbeitsleben.

Bei Freelancern fehlen sie oft, deswegen schließen sich Freiberufler zu Gemeinschaften zusammen. Ob Bürogemeinschaft oder Coworking Space die bessere Alternative ist, kommt auf jeden selbst an. Beide Modelle bringen jeweils eigene Vorteile mit sich.

Die Bürogemeinschaft – alle zusammen

 

In einer Bürogemeinschaft teilen sich Freiberufler oder Selbstständige ein Büro und selbstverständlich auch die anfallenden Kosten, wozu der gemeinschaftlich gekaufte Espresso gehören kann. Sehr geläufig ist dieses Modell bei Rechtsanwälten oder Architekten, die sich auf diese Weise ein Büro in attraktiver Innenstadtlage leisten können.

Die Vorteile:

  • Die Mitglieder einer Bürogemeinschaft sollten sich kennen und gegenseitig vertrauen
  • Die Rechtsform ist eine GbR, tritt nach außen jedoch kaum auf, sondern regelt Internes
  • Ist auf eine längere Kooperation ausgelegt

 

Coworking – gelebte Flexibilität

 

In einem Coworking Space ist alles flexibler gelöst. Man kann einen Arbeitsplatz tageweise mieten, wobei die Nutzung der Infrastruktur inklusive ist. Auch Besprechungsräume kann man buchen. Bei all der Flexibilität steht jedoch ein Manifest über der Arbeit bei den Coworkern: “Inspired by the participatory culture of the open source movement and the empowering nature of IT, we are building a more sustainable future.”

Die Vorteile:

  • Sehr flexible Buchungsmodelle, wochen- oder tageweise
  • Keinen festen Schreibtisch, das verhindert Routine
  • Gemeinsames Interesse an nachhaltigem Arbeiten

Selbst ist der Mann/die Frau

 

Bei bestehenden Gemeinschaften liegt das Problem vor, dass man mit bestehenden Strukturen konfrontiert ist. Selbst tätig zu werden und Räume anzumieten, stellt die Lösung dar. Menschen mit WG-Erfahrung wissen, wie einfach es geht. Viele Geräte sind nämlich darauf ausgelegt, dass man sie zusammen nutzt. Ein Beispiel ist der Home Server von 1&1, der eine Telefonanlage und ein Heimnetzwerk in einem ist. Mit diversen Endgeräten lässt sich der Datenverkehr effizient organisieren – ohne einen IT-Techniker.

Wenn man die richtige Form für sich gefunden hat, kann auch ein Freiberufler so etwas wie einen beruflichen Alltag mit Kollegen haben. Idealerweise kombiniert der Freelancer Vorteile miteinander: interessante Projekte und interessante Arbeitskollegen.

Wohlfühlen am Arbeitsplatz:
Was die Gerichte dazu sagen

Hund im Büro

© Robert Kneschke – Fotolia.com

Musik hören, rauchen, Hund streicheln: Dass die Arbeitskraft steigt, wenn sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohl fühlen, ist ein alter Hut. Doch alles ist eben nicht erlaubt – hier einige aktuelle Rechtsurteile – und wie man sich generell absichern sollte.

 

Der Arbeitsplatz ist garantiert kein rechtsfreier Raum

 

Wer weiß aber genau wie´s läuft? Klar, ein Anwalt – oder jemand der über Rechtssachen schreibt. So wie die Redaktion von anwaltssuche.de. Die hab ich mal nach neuen Urteilen zum Thema „Arbeitsplatz“ gefragt. Denn: Was vor Gericht verhandelt wird, hat sich ja irgendwann im „normalen“ Leben zugetragen und kann ergo auch bald bei mir – oder euch – aufpoppen. Die Redaktion hat in ihrer Urteilskiste gewühlt und die folgenden Fälle zu Tage befördert; die ich gerne für euch –wie sagt man so schön – „aufbereitet“ habe (ohne Anspruch auf Vollständigkeit natürlich):

1. Rauchen muss man nicht dulden:

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber das Rauchen hat an sich doch stark abgenommen, auch am Arbeitsplatz, oder? Nun gut, aber trotzdem ein aktuelles Urteil für alle Nichtraucher, die auch keine Lust auf stinkende Klamotten haben: Zum „Schutz der Nichtraucher“ müssen Arbeitnehmer rauchende Kollegen generell NICHT dulden, hat das Bundesarbeitsgericht zum wiederholten Mal gesagt.

2. Hunde müssen gegebenenfalls draußen bleiben:

In dem zugrundeliegenden Fall fühlte sich ein Geschäftsführer von dem Hund eines Angestellten bedroht. Und das Gericht gab ihm Recht. Die Argumentation: Es sei egal, ob die Befürchtung berechtigt sei oder nicht, entscheidend wäre, dass der Hund die Kommunikation gestört hätte und diese sei bei einer Werbeagentur ja entscheidend. Jetzt kommt´s aber: Der Chef war sogar berechtigt, nur diesen bestimmten Hund auszusperren, anderen Angestellten aber zu erlauben ihre Hunde mitzubringen – wenn die keinen Ärger machen.

3. Am Arbeitsplatz ist Radio hören erlaubt!

Wie bitte, fragt ihr, Radiohören ist doch ein ewiger Streitpunkt, nicht nur zwischen Arbeitgeber und Angestellte, sondern auch unter den Kollegen: welcher Sender, wie laut, wie lang… Aber hört, hört: Wiederum das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass man Radio hören nicht grundsätzlich verbieten darf; also ergo erlauben muss. Wenn, ja, wenn erstens der Arbeitnehmer seine Arbeit „vollständig und konzentriert“ erledigen kann und zweitens, wenn sich die Kollegen dadurch nicht gestört fühlen. Immerhin.

4. Privates Telefonieren, surfen, skypen usw.:

Diesen Punkt habe ich mir bewusst für den Schluss aufgehoben. Dazu gibt es natürlich viele, viele Urteile. Die Tendenz ist: Wenn es keine Regelung gibt, läuft es meistens auf eine so genannte Duldung hinaus. Sprich: Wenn ihr alles zur „vollsten Zufriedenheit“ erledigt, „muss“ es vom Chef toleriert werden (kann ihm ja dann auch egal sein). Allerdings: Wenn Fehler passieren oder die Arbeit nicht getan ist, kann der Chef reagieren. Und jetzt kommt´s: Er kommt ziemlich sicher mit einer Abmahnung durch. Eine fristlose Kündigung sieht zwar eher schlecht aus, ist aber auch nicht völlig ausgeschlossen. Also Vorsicht! Anders ist es in Pausen oder in einem Notfall, das ist ja klar. Und: Ihr könnt auch dann privat mailen oder simsen, wenn es um den Beruf geht. Beispiel: „Hol Du bitte die Kinder ab, ich muss heute länger arbeiten“, o.ä.

Ich soll übrigens auf ausdrücklichen Wunsch der anwaltssuche.de-Redaktion darauf hinweisen, dass es in der Natur der Sache liegt, dass alle jemals gefällten Urteile EINZELFALL-Urteile sind, heißt: In einem ÄHNLICH gelagerten Fall ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass genauso entschieden wird.

Der Richter, der eventuell in eurem Fall entscheidet, kann das aber -leider- auch ganz anders sehen. Deshalb – noch ein Tipp von der Redaktion – ist es am besten, sich ALLES, was ihr am Arbeitsplatz tun (oder lassen) wollt, vom Chef SCHRIFTLICH absegnen zu lassen. Grund: Vor Gericht kann man oftmals eben in Richtung Duldung oder Gewohnheitsrecht argumentieren, dass kann aber auch nach hinten losgehen.

Personalvermittlung als Weiterentwicklungshilfe

Schild Jobcenter

Schild Jobcenter

Manchmal ist es nicht leicht, als Arbeitssuchender einen Job zu finden. In den seltensten Fällen liegt dies an der mangelnden eigenen Kompetenz, oftmals gibt es schlicht keine Stellen, die frei werden oder auf das persönliche Entwicklungsprofil passen. Ein Bewerbungsprozess aber ist zeitintensiv und ermüdend und lässt sich oft nur schwer einbinden in familiäre Verpflichtungen oder den Arbeitsalltag.

Helfer bei der Jobsuche

 

Personalvermittlungsagenturen können hier hilfreich zur Seite stehen, denn sie sind lange nicht so schlecht wie ihr Ruf. Sie vermitteln zwischen Arbeitssuchenden und Firmen mit Personalbedarf. Eine der ersten, die auch das Konzept in Deutschland mitgeprägt hat, war die 1967 gegründete Persona Service Agentur. An über 190 Standorten in Deutschland werden sowohl Arbeitssuchende vermittelt als auch passende Bewerber direkt angesprochen. Menschen auf der Suche nach einer neuen Herausforderung haben beispielsweise die Möglichkeit, sich kostenlos in die Bewerberdatenbank aufnehmen zu lassen. Auf diese Weise bekommen sie interessante Jobangebote, ohne zeitaufwendig selbst suchen zu müssen, behalten aber trotzdem die Entscheidungsgewalt. Unternehmen wenden sich gerne an Personalvermittlungsagenturen, um deren Personalberatung in Anspruch zu nehmen. Sie erhalten so Hilfe bei der Bedarfsanalyse und Erstellung passender Stellenausschreibungen.

Ein guter Griff für Arbeitssuchende

Arbeitssuchende können direkt einen Vertrag bei der Personalvermittlungsagentur unterschreiben, werden im Anschluss für passende Jobs vermittelt, aber weiterhin über die Vermittlungsagentur bezahlt. Gearbeitet wird im jeweiligen Kundenunternehmen, die Agentur ist aber zuständig für Weiterbildung und Qualifizierung. Sie profitieren so vom Branchentarifvertrag, haben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und einen gesetzlichen Urlaubsanspruch. Eine deutlich bessere Situation als die Arbeitslosigkeit.

Nicht selten profitieren Arbeitssuchende auch vom so genannten Klebeeffekt. Sie empfehlen sich durch Zeitarbeit beim entsprechenden Unternehmen und bekommen eine Weiterbeschäftigung angeboten, die sie mit einer privaten Jobsuche sicher nicht bekommen hätten. Eine gute Möglichkeit auch die Branche zu wechseln. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) schätzt den Klebeeffekt auf 14 Prozent, allein im September 2011 wurden deutschlandweit 50.000 Zeitarbeiter von den Kunden übernommen.

Die größten Stressfaktoren auf Geschäftsreisen:
6 Tipps für entspannteres Reisen

Laut einer Studie klagen 55 Prozent der Befragten über stressige Geschäftsreisen. Was kann man tun, um diese entspannender zu gestalten? Einige Tipps.

Scott Swigart bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Ich habe kürzlich wieder mal miterlebt, wie stressig eine schlecht geplante Reise enden kann: Zu einer Konferenz erschien der Mitarbeiter eines Unternehmens reichlich spät aufgrund von Zugverspätungen. Dann stellte sich heraus, dass von dem Hotel, das er vor Ort gebucht hatte, eher abzuraten ist. Ein anderes Hotel in der Umgebung konnte er im firmeninternen Buchungssystem nicht finden. Da war guter Rat teuer – und der Stress groß.

55 Prozent klagen über Stress auf Geschäftsreisen

Im April hat der Deutsche Reiseverband die Studie Chefsache Business Travel 2014 herausgegeben, wonach sich 55 Prozent der reisenden Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte über den Stress auf Geschäftsreisen beklagen. » weiterlesen

Bessere Jobchancen:
Durch positive Energie?

Positive Energie

© Gudellaphoto – Fotolia.com

In Branchen, in denen überwiegend Männer arbeiten wie in der Elektronik, werden Begriffe wie „positive Energie“, „Schwingungen“ oder „Gesetz der Anziehung“ meistens eher belächelt. Allerdings sollte das starke Geschlecht nicht generell davon Abstand nehmen, ohne sich vorher damit beschäftigt zu haben. Es ist durchaus möglich, durch positive Energie bessere Jobchancen zu bekommen.

Positives zieht Positives an

 

Das Prinzip dieser Denkweise ist einfach: Wenn ich positiv denke, ziehe ich damit Positives an. Grundlage dafür ist das Gesetz der Anziehung. Doch auch ohne dieses Gesetz zu kennen, leuchtet es dir sicherlich ein, dass du besser agieren kannst, wenn du positiv gestimmt bist.

Wenn du dich mit positivem Denken auseinandersetzt und es in deinen Alltag integrierst, hilft dir dein Unterbewusstsein, deine Ziele durchzusetzen. Was glaubst du, wer schneller einen neuen Job bekommt? Derjenige, der missmutig ist und in der Zeitung nach Stellenangeboten sucht und auf den Anruf des Arbeitsamts wartet oder der, der voller Motivation Eigeninitiative ergreift?

Der ideale Arbeitsplatz

Um dein Unterbewusstsein auf die erfolgreiche Jobsuche einzustimmen, solltest du jeden Tag zwei Maßnahmen durchführen:

  1. Visualisiere deinen perfekten Arbeitsplatz, deinen Chef und deine Kollegen. Was ist deine Tätigkeit, wie viel verdienst du? Je genauer du bei der Visualisierung vorgehst, desto leichter ist es für dein Unterbewusstsein, die Bilder anzunehmen.
  2. Überlege dir Affirmationen. „Ich bin erfolgreich“, „Ich bin in meinem Job glücklich“ oder „Ich liebe die Herausforderungen in meinem Beruf“ sind gut geeignet. Wichtig ist, dass die Glaubenssätze dir entsprechen und du dich beim Aussprechen wohlfühlst.

Unterbewusstsein hilft bei der Jobsuche

Hat das Unterbewusstsein die positiven Bilder und Gedanken aufgenommen, richtet es sich danach aus und hilft bei der Jobsuche. Während du bisher vielleicht ratlos warst, wie du eine neue Anstellung in der heutigen Zeit finden kannst, schickt es dir jetzt zum Beispiel hilfreiche Gedanken. Wichtig ist, dass du sie ernst nimmst und schnell umsetzt. Schreibe am besten jede Idee auf, die hochkommt, damit nichts in Vergessenheit gerät.

Hilfe kann in verschiedenen Bereichen erscheinen:

  • Du bekommst neue Ideen, wo es sich lohnen kann, nach einem Job zu suchen. Neben der lokalen Tageszeitung bieten sich online Jobbörsen wie Stepstone.de an, bei denen es spezielle Bereiche für Elektroniker gibt. Überregionale Zeitungen sind bei gehobenen Stellen ebenfalls ratsam, da große Unternehmen dort inserieren.
  • Vielleicht fällt dir etwas ein, wie du ein besseres Bewerbungsschreiben gestalten und formulieren kannst. Gibt es etwas, wodurch deine Bewerbung seriös erscheint, du dich aber trotzdem von der Masse abhebst?
  • Das positive Denken zeigt sich nicht nur durch Ideen, sondern spiegelt sich zusätzlich im Äußeren wieder. Im Vorstellungsgespräch entscheidet sich der Personalchef im Zweifelsfall eher für den Bewerber, der ausgeglichen und motiviert wirkt. Du strahlst aus, dass es dir gut geht.
  • Allerdings kann es ebenso sein, dass du deine Pläne für eine neue Anstellung über den Haufen wirst. Es ist durchaus möglich, dass du eine zündende Idee hast, wie eine erfolgreiche Selbstständigkeit ohne viel Eigenkapital möglich ist. Im Zeitalter des Internets gibt es viele Alternativen für digitale Unternehmer.

Ein starkes Team:
CRM-Software und kleine Unternehmen

Die Kundenbeziehung richtig aufbauen

Die Kundenbeziehung richtig aufbauen

Kleine Unternehmen verzichten häufig aus Kostengründen auf die Nutzung einer CRM-Software. Eine derartige Einstellung wird sie wichtige Marktanteile kosten, da es wichtig ist, zu allen Kunden eine langfristige Beziehung aufzubauen. Gezieltes Kundenmanagement ist für jeden Unternehmer die Grundlage zum Erfolg – auch für kleine und mittelständische Betriebe.

Kundenmanagement als Erfolgsfaktor

 

Es sind vielleicht fünf Minuten vergangen, seit der Kunde den Einkauf getätigt hat. Genug Zeit, um seine Daten in ein CRM einzupflegen. Diese Abkürzung steht für den englischen Ausdruck “Customer Relationship Management“, also das Kundenmanagement. Viele Unternehmen verzichten darauf, ihre Datenbank sorgfältig zu pflegen. Sie glauben, es würde genügen, wenn sie ihren Kunden direkt zum Kauf bewegen. Dieses Konzept stammt aus den 80er Jahren und wird als Transaktionsmarketing bezeichnet. Allerdings ist so keine enge Bindung zwischen Betrieb und Kunde möglich. Neue Erkenntnisse haben gezeigt, dass genau hier der Hauptaugenmerk des langfristigen Erfolgs liegt. Das Relationship Marketing mit seinem Schwerpunkt auf Geschäftsbeziehungen hat das alte Konzept in den Schatten gestellt.

Interne Kundenorientierung stärken

Auch kleine Unternehmen müssen sich ihre Marketingstrategie genau überlegen. Die richtige Software erleichtert diesen Prozess um ein Vielfaches. Es sollte nicht nur bei Name und Adresse bleiben. Wann hat der Kunde Geburtstag? Hat er besondere Vorlieben? Was sind seine Interessen? Gerade der Geburtstag bietet die Möglichkeit der leichten Kontaktaufnahme. Als Kunde möchte man sich geschätzt und beachtet fühlen, ohne aufdringlich bombardiert zu werden. Niemand möchte Werbung erhalten, für die man sich gar nicht interessiert. Eine spannende Mailingaktion kann zwar kurzfristigen Erfolg bringen, doch wie sieht die langfristige Perspektive aus? Praxisnahe Tipps und Tricks findet man z. B. im E-Book von Lexware.

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, Relationship Marketing zu betreiben. Ein Brief benötigt eine Vorlaufzeit von mehreren Tagen, bis er gelesen wird. Die Erstellung eines Newsletters nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und kommt direkt beim Kunden an. In den letzten Jahren haben sich die sozialen Netzwerke in allen Altersgruppen etabliert und stellen damit eine neue Dialogmöglichkeit dar.

Datenbank ohne Fehler

Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele kleine Unternehmen über eine fehlerhafte Datenbank verfügen. Das wirkt nicht nur unprofessionell, sondern kostet auf Dauer wertvolle Kunden. Wer die Adresse falsch eingespeichert hat, kann niemanden kontaktieren. Gibt es einen Ansprechpartner? Eine Dublette kann vom Kunden als störend empfunden werden, wenn er den Newsletter immer doppelt erhält.

Somit lohnt es sich auch für kleine Unternehmen CRM zu betreiben. Gerade im Internet lauert ungenutztes Potential, das leicht umzusetzen ist. Die Fehlerquote sinkt, was als Erfolgsfaktor im Direktmarketing gilt. Das Beispiel “Geburtstag” zeigt, wie schnell eine Marketingmaßnahme mit Kundenorientierung zu verwirklichen ist: Als Unternehmer sollte man dem Kunden gratulieren und einen zielgruppengerechten Gutschein anbieten. Es lohnt sich, im Social Web Dialogmöglichkeiten und eventuell Kundensupport anzubieten. Das schafft eine enge Verbindung zwischen beiden Parteien. Ohne Kundenbeziehungsmanagement wäre das nicht möglich.

 

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