Top Lese-Sommer 2010:
Hirnforschung und Meditation

Thomas Mauch, 30. Juli 2010 um 14.10 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Aufmerksamkeit und Konzentration – zwei wichtige Ressourcen für Knowledge Worker. Ein Hirnforscher und ein Mönch präsentieren das Thema mal etwas anders.

Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.
Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.

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Wolf Singer ist Direktor des Max Planck-Instituts für Hirnforschung, Matthieu Ricard war Molekularbiologe am Institute Pasteur, bevor er vor rund 35 Jahren buddhistischer Mönch in Kathmandu wurde. Die beiden kennen sich aus jahrelanger Zusammenarbeit am gleichen Thema: Dem Hirn und wie wir daran arbeiten können.

Gleiche Frage – zwei Wege

Seit 2005 führen sie Gespräche darüber, in Dharamsala oder in Frankfurt. Teile dieser Gespräche haben sie aufgezeichnet und in dem kleinen Büchlein in der Edition Unseld publiziert. Sie diskutieren vor allem das Wesen und die Ziele meditativer Praktiken, fragen nach möglichen neurobiologischen Grundlagen und Konsequenzen davon. » weiterlesen

Smalltalk:
11 Tipps für die Plauderei

Florian Steglich, 30. Juli 2010 um 13.51 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Smalltalk ist immer etwas negativ konnotiert, und Viele können das Vorgeplänkel nicht leiden. Das ist nachvollziehbar, denn oft wirkt der Smalltalk ein wenig «falsch» – man redet um den heißen Brei herum oder täuscht Interesse vor, wo keines vorhanden ist. Das muss aber nicht sein.

Bei Karrierebibel.de gibt es elf Tipps für besseren Smalltalk, die dabei helfen, geeignete Themen und Einstiege zu finden, sowie die Plauderei nicht ernster zu nehmen als sinnvoll.

» Der Rede wert – 11 ultimative Tipps für besseren Smalltalk (Quelle)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Selbstkontrolle verbessern:
Der Glücksmuskel

Thomas Mauch, 27. Juli 2010 um 11.22 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ich schreibe diesen Artikel. Obwohl ich lieber schwimmen gehen würde. Selbstkontrolle oder Selbstdisziplin heißt die Fähigkeit, dominante Reaktionen zu überwinden und stattdessen ein anderes, bevorzugtes Verhalten zu zeigen. Wie kann man sie verbessern?

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Selbstkontrolle oder vielmehr der Mangel daran beschäftigt uns immer wieder. Sie ist auch personenabhängig: Einige von uns haben mehr Fähigkeiten zur Selbstkontrolle als andere. Die positiven Seiten von Selbstkontrolle sind wissenschaftlich nachgewiesen: Unser Lebensglück scheint zu großen Teilen davon abzuhängen. Akademischer und beruflicher Erfolg, Gesundheit oder Beziehungen profitieren von guter Selbstkontrolle.

Malte Friese und Claude Messner vom Institut für Psychologie der Uni Basel umschreiben es so: «Vereinfacht gesagt zeigt Intelligenz in einem gewissen Maße das Potenzial einer Person an, während Selbstkontrolle eine Abschätzung erlaubt, wie gut eine Person das eigene Potenzial nutzt, um erfolgreich zu sein.»

The Marshmallow Test

Bereits in den 1960er Jahren hat Walter Mischel, ein Professor der Columbia University, Selbstkontrolle bei Kindern getestet. Bekannt ist sein Marshmallow-Test: Er untersucht, wie Kinder Selbstkontrolle ausüben, wenn eine größere Belohnung zu einem späteren Zeitpunkt winkt (siehe Video).

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Routinen:
Am Freitagnachmittag lesen

Florian Steglich, 27. Juli 2010 um 10.58 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Mir kommen täglich mindestens ein Dutzend Texte oder Videos im Netz unter, die ich gerne lesen oder ansehen möchte, wofür aber im Moment der Entdeckung keine Zeit ist. Die Popularität von «Read it later» und «Instapaper» und die Klagen über zahlreiche offene Tabs im Browser zeigen, dass es sich dabei um ein Massenphänomen handelt.

Das eigentliche Problem lösen allerdings weder die genannten Tools noch ein ausgefeiltes Ablagesystem etwa bei Delicious: Die Zeit zum Lesen kommt nicht von selbst. Es entstehen statt offener Tabs im Browser lediglich lange Listen ungelesener Links, jeder einzelne ein kleines Stückchen schlechtes Gewissen. Es gilt also, sich Lesezeit freizuschaufeln, wenn man es ernst meint.

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Browser synchronisieren:
Von Delicious bis Xmarks

Florian Steglich, 26. Juli 2010 um 16.39 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wer an mehr als einem Computer arbeitet, weiß die Synchronisation von Browser-Einstellungen und Add-ons, Lesezeichen und eventuell Passwörtern zu schätzen. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten von Delicious bis zu Xmarks gibt es bei «Dr. Web» – und am Ende der Liste auch noch ein paar Sätze zur allgemeinen Synchronisation von Daten über den sehr gelungenen Dienst Dropbox:

» Arbeitsplätze synchronisieren – Tools für Digitalnomaden (drweb.de)

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Freiwillig offline:
Eine Thema hat Konjunktur

Florian Steglich, 22. Juli 2010 um 17.16 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

«Ich bin dann mal off», so lautet die Titelgeschichte des aktuellen «Spiegel». Auf eher flachem Niveau wird dort diskutiert, ob die ständige Erreichbarkeit und die allgegenwärtige Kommunikation ein Fluch oder ein Segen sind (3 x dürft Ihr raten). Das Thema hat Konjunktur. Ein Text, der sich erfreulicher, nämlich ohne Hysterie und Kulisse damit auseinandersetzt, ist in der «Frankfurter Rundschau» erschienen:

» Lob der Funkstille (fr-online.de)

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Werbung Versicherungen:
Sicher durch Vergleich

Werbung, 22. Juli 2010 um 16.45 Uhr

Versicherungen nehmen einen immer grösseren Anteil unserer persönlichen Finanzen in Anspruch. Vor allem bei Versicherungen, die ein breites Leistungsspektrum anbieten, lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Anbieter. “geld.de” hat ihn.

Versicherungen nehmen einen immer wichtigeren Teil in den persönlichen Finanzen ein. Nicht nur in die gesetzlich vorgeschriebene Kranken- und Rentenvorsorge, sondern auch in zusätzliche Versicherungen zahlen Menschen immer mehr Beiträge ein.

Besonders lukrativ kann solch eine Gegenüberstellung bei einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ausfallen. Diese wird häufig zusätzlich zu einer Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen. Der Versicherte bekommt für den Fall, dass er seinem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen kann, eine festgelegte Berufsunfähigkeitsrente ausgezahlt. Der regelmäßige Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

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Arbeiten im Sommer:
Produktiv bleiben und das Wetter genießen

Florian Steglich, 21. Juli 2010 um 9.59 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Es ist Sommer. Dass trotzdem gearbeitet werden muss, führt üblicherweise zu Klagen über die Hitze, den Schweiß und nicht ausreichende Jalousien, Ventilatoren oder Klimaanlagen. Weniger negativ sieht das Dawn Foster von Webworkerdaily.com: Sie konzentriert sich darauf, wie sie trotz ihrer Aufgaben, die weiterhin erledigt werden wollen, möglichst viel vom Sommer hat. Der naheliegendste und trotzdem beste Tipp: Früher aufstehen, schon am frühen Vormittag einiges wegschaffen, solange es noch einigermaßen kühl ist – und dafür eine längere Mittagspause einlegen (die dann vielleicht auch für einen Abstecher zum Freibad/See/Fluss reicht).

» How to Stay Productive and Enjoy the Summer (imgriff.com)

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Lese-Sommer 2010:
Robert Levine, Eine Landkarte der Zeit

Thomas Mauch, 20. Juli 2010 um 17.35 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Zeit ist die eine Hälfte der Formel für die Arbeitsproduktivität: Ergebnis geteilt durch Arbeitsaufwand. Robert Levine führt durch die Geschichte der Zeit und untersucht sie in verschiedenen Kulturen.

Robert Levine: Eine Landkarte der Zeit
Robert Levine: Eine Landkarte der Zeit

Robert Levine: Eine Landkarte der Zeit

«Eine Landkarte der Zeit» (Affiliate-Link) von Robert Levine ist 1997 erschienen. Der Professor für Psychologie der California State University in Fresno beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Zeit. Wer produktiver arbeiten will, setzt sich auch mit der Zeit auseinander – meistens aus der Perspektive eines knappen Gutes. Levines Buch ist spannend und bietet Stoff, sich ein paar Gedanken zu unserer wichtigsten Ressource zu machen.

Krieg um die Cincinnati-Zeit

Häufig vergessen wir, dass unser Verständnis von Zeit sehr jung ist. «Die längste Zeit der menschlichen Zivilisation hindurch gab es keine Möglichkeit, sicherzustellen, dass man pünktlich war, auch wenn man es wollte; und selbst wenn eine Person zur verabredeten Zeit da war, konnte man das nicht überprüfen.» Am Ende des 19. Jahrhunderts brachen durch die Einführung von mechanischen Uhren und standardisierten Zeitzonen regelrechte Zeitkriege aus. Der Publizist Charles Warner schrieb 1884: «Das Zerhacken der Zeit in starre Perioden ist ein Angriff auf die persönliche Freiheit und lässt keine Unterschiede in Temperament und Wahrnehmung zu.» In den USA, die damals noch über 70 Zeitzonen kannten, wehrten sich Distrikte und Counties, die eigene Zeit aufzugeben: Noch bis 1890 gab es gedruckte Eisenbahn-Fahrpläne nach Cincinnati-Zeit mit dem Hinweis: 22 Minuten schneller als Eisenbahnzeit.

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«Informationsflut»:
Richtige und falsche Antworten

Florian Steglich, 19. Juli 2010 um 16.57 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Für den heutigen Linktipp braucht man ein paar ruhige Minuten, aber es lohnt sich: Markus Albers, Journalist und Autor von «Morgen komm ich später rein» und «Meconomy», hat in seinem Blog einen Buchbeitrag veröffentlicht, indem er sich mit der Überforderung durch Informationen beschäftigt – und mit den falschen und richtigen Antworten darauf.

«Stellt man das Stammmtischgeraune von der Informationsflut vom Kopf auf die Füße, bleibt [...] kein psychosozialer Supergau, sondern – und das ist viel relevanter – die ganz alltagspraktische Frage, wie wir mit den neuen Kommunikationsmitteln klug umgehen. Wie viel Zeit brauchen wir, um produktiv und kreativ zu sein? Um jene Dinge zu verfolgen, die uns wirklich wichtig sind? Und was müssen wir aufgeben, einschränken oder abschaffen, um die Ressourcen zu haben, etwas Neues zu schaffen?»

Perfekt formuliert, was wir und andere versuchen, wenn wir über Produktivitätsthemen bloggen.

» Machen statt tweeten (markusalbers.com)

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