Top Die Doppelbelastung durch berufsbegleitende Weiterbildung

 

© Reimer - Pixelvario - Fotolia.com

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Die berufliche Weiterbildung wird immer häufiger in Anspruch genommen und auch gefördert. Entsprechend gibt es ein stetig wachsendes Bildungsangebot, insbesondere im Bereich der Fernlehrgänge. Die Motive für die Inanspruchnahme von Weiterbildungsmaßnahmen sind vielseitig. Berufliche Weiterentwicklung, neue Orientierung oder schlichtes Interesse an bestimmten Themengebieten gehören dazu. Wer sich für eine Form der Weiterbildung entschieden hat, sollte sich damit auseinandersetzten, wie mit der Doppelbelastung und den möglicherweise daraus resultierenden Problematiken umgegangen werden kann.

 

Das Fernstudium als Alternative zum klassischen Ausbildungsweg

 

In den letzten Jahren wurden aufgrund der steigenden Nachfrage immer mehr Online-Studiengänge von verschiedenen Fernuniversitäten angeboten. Selbst Bildungseinrichtungen wie die Internationale Universität Bad Honnef bieten mittlerweile neben ihrem klassischen ortsgebundenen Studium auch Fernstudiengänge an.

Ein solches Bildungsangebot kommt der Bewältigung von Beruf und Weiterbildung sehr entgegen und hat einige Vorteile:

 

  • ein hohes Maß an Flexibilität
  • Ortsunabhängigkeit beim Lernen
  • verhältnismäßig leichter Zugang
  • Möglichkeiten des interaktiven Austauschs via Online-Campus

 

Die einzelnen Lehrinhalte eines Fernstudienganges können so abgearbeitet werden, dass sie in den Berufsalltag passen. Die Zulassung nach Noten gibt es hier nicht. Die Voraussetzungen für die Teilnahme variieren jedoch zwischen den einzelnen Fernlehrgängen. So kann beispielsweise das Abitur oder eine bestimmte berufliche Grundausbildung Bedingung sein.

 

Der richtige Umgang mit der Doppelbelastung

 

Eine Doppelbelastung in Form einer beruflichen Weiterbildung steht zunächst mit sehr viel Aufwand und Disziplin in Verbindung. Dies sollte sich in der Regel jedoch auszahlen, da sich hierdurch viele weitere berufliche Perspektiven erschließen, die es ermöglichen, die eigene Karriere voranzutreiben und zu steuern. Um die Anforderungen meistern zu können, ist ein effektives Zeitmanagement unerlässlich, wozu eventuell auch ein organisierter Lehrplan gehört, je nach den Bedingungen, die der Beruf festlegt.

 

Bei der Organisation der beruflichen Weiterbildung spielen die individuellen Lebensumstände und das Alter eine große Rolle. Deshalb sollte man sich ehrlich fragen: Wie viel kann und will ich bewältigen? Es gilt in jedem Fall, realistisch zu bleiben. Wer die Doppelbelastung nicht scheut und für möglich hält, sollte dieser mit einer gesunden Mischung aus Disziplin und Flexibilität entgegentreten. Richtiges Planen ist wichtig, jedoch ebenso wie die Freiheit, den straff organisierten Arbeitsalltag hin und wieder etwas aufzulockern. Dies hilft auch dabei, die eigene Aufnahmefähigkeit auf einem möglichst hohen Level zu halten. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist es auch nicht nur die Vorteile für die berufliche Karriere, sondern auch für sich selbst und die persönliche Entfaltung abzuwägen.

 

Kalkulieren – planen – umsetzen

 

Eine berufliche Weiterbildung erfordert viel Willensstärke, Durchhaltevermögen und gegebenenfalls die Bereitschaft Opfer im Hinblick auf die Freizeit zu bringen. Doch mit einer realistischen Selbsteinschätzung und der richtigen Planung zahlt sich diese Doppelbelastung auf lange Sicht gesehen aus, eröffnet neue Perspektiven und viele individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Produktivität ganz persönlich:
Yahoo-Deutschland-Chef Steffen Hopf im Interview

Steffen Hopf

Steffen Hopf

Als Managing Director von Yahoo Deutschland verantwortet Steffen Hopf das Geschäft von Yahoo in Deutschland. In der Position des Country Commercial Directors ist der 38-Jährige zudem für alle Vermarktungsaktivitäten und die strategische Ausrichtung des Verkaufsteams von Yahoo Deutschland verantwortlich.

Was tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – startest?

Ich versuche immer, meinen Tag mit einer positiven Einstellung beginnen. Um mich gedanklich auf den Tag vorzubereiten, checke ich noch zuhause auf dem Smartphone E-Mails, den Kalender und das Wetter. Dann gönne ich mir immer noch ein paar Minuten für die neusten Tumblr-Einträge, die mich unterhalten und nicht selten für ein Lächeln sorgen. Im Büro werden zuerst die bereits anwesenden Kollegen begrüßt – ich zähle eher zu den Early Birds –, bevor ich dann mit einem Kaffee richtig in den neuen Arbeitstag starte.

Wodurch zeichnet sich Dein Arbeitsstil aus?

Wichtig ist für mich, Aufgaben in ihren Kontext zu setzen und zu erklären, warum diese so wichtig sind. Bei Teamprojekten kommt es auf eine gemeinsame und konkrete Zielsetzung an. Erst wenn alle an einem Strang ziehen, wird das bestmögliche Ergebnis erzielt.

Ich habe vollstes Vertrauen in meine Mitarbeiter und gebe ihnen den nötigen Freiraum, ihre Arbeit eigenverantwortlich und selbständig zu erledigen und vor allem auch ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Meine Aufgabe sehe ich darin, genau darin mein Team zu bestärken und Hilfestellungen nur dann zu geben, wenn es nötig ist. Für Motivation muss ebenfalls immer Zeit sein. Ich bin ein großer Verfechter offener, transparenter Kommunikation, das A und O einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Zudem ist mein Büro nahezu papierlos und das Gros meiner Aktivitäten lässt sich wunderbar online erledigen – ob E-Mails, Video-, Telefonkonferenzen oder Echtzeitkorrespondenz via Yahoo Messenger, alles am liebsten direkt, effektiv und effizient. Ein persönliches Gespräch ist dennoch unerlässlich, gerade bei komplexeren Themenstellungen mit mehreren Beteiligten oder wenn Konflikte und Missverständnisse aus der Welt geschafft werden müssen.

Welche Auswirkungen hatte die vieldiskutierte Abschaffung des Homeoffice auf die Produktivität und Zusammenarbeit bei Yahoo?

Die Folgen der Abschaffung der vollständigen Telearbeit sind durchwegs positiv. Besonders die Teamarbeit profitiert davon: Entscheidungen können so schneller getroffen werden, die Qualität der Arbeit wird gesteigert.

Wie – durch welche Tools und Methoden – steigerst Du Deine Produktivität?

Produktivität ist keineswegs an den Schreibtisch gebunden, im Gegenteil – daher nutze ich viel mein Smartphone und Tablet. Um die Produktivität zu steigern, sind Teilen & Feedback essentiell. Hierzu gehören Best Practice-Cases genauso wie Learnings. Nicht weniger wichtig ist, den Überblick zu behalten und Vorgänge und Prozesse effektiv zu dokumentieren; hier helfen Tools wie z.B. Salesforce. Um dringende Fragen zu klären, aber auch um mich selbst und Kollegen zu motivieren, hilft ein direkter, persönlicher Austausch oft mehr als ein endloser E-Mail-Thread.

Was tust Du, wenn Deine Produktivität nachlässt?

Wenn ich merke, dass meine Produktivität nachlässt, mache ich schlicht eine kurze Pause. Hierfür verlasse ich auch meinen Schreibtisch und denke an etwas komplett anderes. Oft reicht dann ein kurzer Moment, um abzuschalten und die Kraftreserven wieder aufzutanken.

Wo arbeitest Du am produktivsten?

Meinen Arbeitsplatz habe ich so gestaltet, dass ich hier sehr produktiv sein kann: aufgeräumt, ohne jegliche Ablenkung. Daneben kann ich am Flughafen sehr produktiv und konzentriert arbeiten. Während andere die Atmosphäre vielleicht als Ablenkung empfinden, steigert das hektische Treiben vielmehr meine Produktivität.

Arbeitsplatz von Steffen Hopf

Arbeitsplatz von Steffen Hopf

Wie viele Stunden schläfst Du pro Nacht?

Durchschnittlich schlafe ich sechs bis sieben Stunden pro Nacht.

Was fällt Dir sonst noch zum Thema Produktivität ein?

“Don’t reward and measure effort, but outcome” – Produktiviät und Erfolg sollten nicht am Aufwand gemessen werden, sondern immer an konkreten Ergebnissen.

Mit mobilem Internet haben Sie auch unterwegs alles im Griff

WiFi

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Mit dem Siegeszug des Smartphones ist der Traum vom mobilen Internet für einen Großteil der Gesellschaft zur Realität geworden. Alles, was man dafür braucht, ist ein internetfähiges Gerät und einen Datenvertrag bei einem der zahlreichen Mobilfunkanbieter. Doch was ist, wenn einmal größere Datenmengen übertragen werden müssen, statt des Smartphones Laptops oder Tablets online gehen sollen oder mehrere Nutzer einen Zugang brauchen? Auch hierfür stellt die IT-Wirtschaft Möglichkeiten bereit. Mit dem Surfstick und dem Mobile Hotspot sollen im Folgenden zwei Alternativen vorgestellt werden.

Der USB-Surfsick: Einstecken, einrichten, lossurfen

Vor etwa sechs Jahren trat der USB-Surfstick auf den Plan und löste die bis dahin gängige PCMCIA-Karte ab. Anfangs nur für wenige Nutzer erschwinglich, sind die Preise im Laufe der Zeit stark gefallen. Surfsticks werden ähnlich wie USB-Speichersticks direkt an den entsprechenden Rechner angeschlossen. Eine manuelle Installation der Software ist bei modernen Geräten meist nicht mehr nötig. Fortschritte in der Technologie bieten Geschwindigkeiten, die mit DSL-Anschlüssen vergleichbar sind. Heute finden sich Surfsticks in Kombination mit entsprechenden Datenverträgen im Sortiment eines jeden Discounters. Große Unterschiede zeigen sich jedoch in der unterstützten Datenrate. Während günstige Sticks lediglich HSDPA mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 3,6 MBit/s unterstützen, finden sich im Sortiment großer Mobilfunkbetreiber wie 1und1 Surfsticks, die dank modernster Technik wie HSPA oder HSPA+ mit Datenraten von bis zu 21,6 Mbit/s überzeugen. Eine noch schnellere Datenübertragung bietet der neue Netzstandard LTE.

Mobile Hotspots: Das WLAN aus der Hosentasche

Während Surfsicks für den Gebrauch einzelner Rechner ausgelegt sind, lassen sich mit sogenannten Mobile Hotspots gleich mehrere Geräte mit dem Internet verbinden. Einsteigergeräte sind bereits für 50 Euro zu haben. Wer jedoch mit LTE-Standard surfen möchte, sollte 100 Euro mehr in die Hand nehmen. Genau wie der Surfstick ist auch die Nutzung des Mobile Hotspots mit dem Abschluss eines gesonderten Tarifvertrags verbunden. Sowohl der Surfstick als auch der Mobile Hotspot bieten Geschäftsreisenden die Möglichkeit, unabhängig vom lokalen WLAN-Hotspot einen Zugang zum Internet aufzubauen. Reisende sind damit unabhängig von überlasteten WLAN-Verbindungen in Zügen oder an Flughäfen und können ungestört und produktiv ihrer Arbeit nachgehen.

Tinte oder Laser? Kommt ganz drauf an, was man vorhat.

Abhängig vom Arbeitsort und der Verwendung von gedruckten Dokumenten stellt sich die Frage: Tinte oder Laser? Was ist für die jeweilige Situation und aus finanzieller und qualitativer Sicht sinnvoll? In Großraumbüros stehen meist Laserdrucker herum. Sie sind einfach am effektivsten, wenn es um ein großes Druckvolumen geht und sie sind auch von den Druckkosten her recht wirtschaftlich. Dabei gelten diese Aussagen erst einmal nur für Schwarz/Weiß Laserdrucker. Ein multifunktionales Mittelklassegerät von Kyocera liegt bei circa 200€. Eine monochrome Kartusche für 1600 Seiten liegt in diesem Beispiel bei 27€, das macht sehr preiswerte 1,68 Cent pro Seite. Die Schnelligkeit ist ein weiteres Argument für den Büroalltag, selbst wenn für einen Farblaserdrucker noch einmal etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden muss. Auch der farbige Toner ist wesentlich teurer. Der höhere Anschaffungspreis kann für „Ein-Personen-Firmen” oder wesentlich kleinere Betriebe ein ausschlaggebender Faktor sein, um sich für den Tintenstrahldrucker zu entscheiden. Laserdrucker sind auch nicht in allem perfekt und je nach Branche hat Tinte sogar Vorteile.

Cartridge: Hand
Tintenpatronen gibt es von Fremdherstellern meist wesentlich günstiger

Mit Originaltinte teurer, aber besserer Fotodruck

Geht es in Grafikagenturen oder der Kreativbranche beispielsweise darum, häufiger hochwertige Drucke auf Fotopapier zu erzeugen, ist der Tintenstrahl hochwertiger. Er erzeugt eine höhere Druckdichte und sattere Farben. Für das Home-Office und kleine Agenturen reichen dann schon solche kleinen Modelle wie der PixmaMG5550 von Canon. Der Anschaffungspreis liegt bei rund 100€ und eine farbige DinA4 Seite kostet 5,2 Cent. Wer den Preis pro Seite beziehungsweise pro Fotodruck senken möchte, bestellt die Tintenpatronen einfach online bei Fremdanbietern wie diesem hier und zahlt ungefähr zwei Drittel weniger. So wird es zwar nicht schneller, aber wesentlich günstiger bei besserer Qualität. Es muss erwähnt werden, dass die größte Schwäche der Tintenlösung eine längere Nichtbenutzung ist. Steht der Drucker mal ein paar Wochen still, trocknen die Druckköpfe ein, hier ist der Laser eindeutig im Vorteil. Geht man aber von einem umtriebigen normalen Büroalltag aus, betrifft dies eher den reinen Privatanwender.

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Betrieblicher Winterschutz – mit der richtigen Vorbereitung kein Zeitfresser

Schnee schieben

© Kitty – Fotolia.com

Steht die kalte Jahreszeit vor der Tür ist es vor allem für Unternehmer an der Zeit sich um einen passenden Winterdienst Gedanken zu machen. Denn dieser gehört im Winter zu den vom Gesetzgeber vorgegebenen Pflichten für Unternehmen. Wird dieser jedoch rechtzeitig vorbereitet und mit den entsprechenden Hilfsmitteln ausgestattet, kann dieser im Ernstfall nicht nur schnell in Betrieb genommen werden, sondern raubt auch kaum Zeit im produktiven Betriebsalltag.

 

Argumente für den betrieblichen Winterdienst

 

Unabhängig von der Größe des Unternehmens ist jeder Unternehmer dazu angehalten einen betrieblichen Winterdienst zu leisten. Dies wird vom Gesetzgeber im Rahmen der sogenannten Verkehrssicherungspflicht geregelt und besagt im Groben, dass jeder Eigentümer dafür verantwortlich ist, dass auf seinem Grundstück und um dieses herum die Wege so sicher sind, dass sowohl Mitarbeiter, als auch Passanten nicht zu schaden kommen können. Dies bedeutet zum Beispiel im Winter nicht nur auf dem eigenen Betriebsgelände Schnee zu räumen und gegebenenfalls zu streuen, sondern auch die an das Gelände angrenzenden Gehwege und Straßen frei von Schnee und Eis zu halten. Das dies vor allem bei großen Firmengeländen keine leichte Aufgabe ist, steht dabei außer Frage. Allerdings lässt sich diese Aufgabe mit ein wenig frühzeitiger Vorbereitung deutlich einfacher gestalten.

 

Die richtige Vorbereitung erleichtert den Winterdienst

 

Wer als Unternehmer erst dann tätig wird, wenn der erste Schnee fällt, ist immer zu spät dran. Denn je früher bereits die passenden Werkzeuge organisiert werden, umso günstiger sind diese oftmals zu bekommen. Darüber hinaus können Verbrauchsgüter wie Streusalz auch ohne Probleme eingelagert werden und stehen dann sofort und ohne Zeitverzögerung zur Verfügung. Wichtig ist jedoch auch einen entsprechenden Winterdienst über die eigenen Mitarbeiter zu organisieren. Denn dieser betriebliche Winterdienst muss bereits tätig geworden sein, bevor die ersten Mitarbeiter das Betriebsgelände betreten. Hier müssen entweder Sonderregelungen in der Arbeitszeit getroffen werden oder es müssen gegebenenfalls sogar Mitarbeiter ausschließlich für den Winterdienst organisiert werden. Je nach Größe des Betriebsgeländes und des Arbeitsaufwandes kann ein solcher Winterdienst eine Beschäftigung für viele Stunden darstellen. Doch je besser der Winterdienst vorbereitet wurde, umso geringer kann der Zeitaufwand gehalten werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich bei der Vorbereitung beispielsweise an die Checkliste von Seton zu halten und sich die Tipps aus dem praktischen Leitfaden genauer anzusehen.

 

Winterdienst kann schnell reagieren, wenn er vorbereitet ist

 

Ist der betriebliche Winterdienst entsprechend ausgerüstet und geplant, kann dieser bei den ersten Schneefällen direkt mit der Arbeit beginnen. So steht der Winterdienst innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung und das Risiko für den Unternehmer verringert sich spürbar.

Geld ist nicht der wichtigste Motivationsfaktor

 

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man 'nen Arbeitskreis

invest to energy concept – euro in bulb © Romolo Tavani – Fotolia.com

Die Vergütung ist zwar ein wichtiger Motivationsfaktor, doch nicht immer bringen monetäre Geschenke auch die ideale Motivation der Mitarbeiter. Leistung muss sich lohnen, dieser Spruch hat durchaus seine Richtigkeit, auch Gehaltserhöhungen sind ein Mittel um die Mitarbeiter zu mehr Einsatz zu bringen. Es muss jedoch auch möglich sein, die Mitarbeiter ohne finanzielle Anreize zu motivieren. Eine Befragung unter 18.000 Beschäftigten, was Menschen motiviert und antreibt, hat ergeben, dass Geld zwar wichtig ist, aber nicht an erster Stelle steht. In der Listung waren monetäre Leistungen erst an dritter Stelle gereiht. An erster Stelle war ein kollegiales Umfeld und an zweiter Stelle ein erfüllender Job gereiht, an vierter Stelle stand eine gute Führungskraft und an fünfter Stelle genügend Entscheidungsfreiräume. Somit hat es sich wieder herausgestellt, dass Zufriedenheit am Arbeitsplatz und eine gute Atmosphäre die Leistungsbereitschaft steigern. Auch ein ernstes Lob mit ehrlichem Lächeln und ein kameradschaftliches Schulterklopfen können zu Leistungssteigerungen führen.

An erster Stelle steht die Analyse der Demotivationsfaktoren

Wenn Sie als Vorgesetzter merken, dass die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sinkt, dann sollten Sie zuallererst eine Analyse durchführen, warum das so ist. Es gibt bestimmte Faktoren, die dazu führen, dass die Motivation in einem Unternehmen sinkt, diese wären unter anderem:

  • Zu wenige Anerkennung der erbrachten Leistung
  • Schlechtes Arbeitsklima
  • Überforderung
  • Unzureichende Arbeitsausstattung
  • Mobbende Kollegen
  • Ihr eigene Haltung als Vorgesetzter gegenüber Ihren Mitarbeitern

Das Ergebnis der Analyse sollten Sie dann dazu nützen, die Störfaktoren zu beseitigen oder versuchen zu beseitigen und somit wieder Zufriedenheit unter den Mitarbeitern generieren. Zufriedene Mitarbeiter sind bereit Ihr Leistungspensum zu erhöhen.

Teambildende Maßnahmen helfen das Arbeitsklima zu verbessern

Wenn Sie bei Ihrer Analyse feststellen, dass sich das Arbeitsklima verschlechtert hat, sollten Sie die Ursache dafür ergründen. In vielen Fällen fehlt es den Mitarbeitern an Teamgeist, der sich zum Beispiel aufgrund zu wenig Zeit, nicht bilden konnte. In diesem Fall sollten sie mit teambildenden Maßnahmen eingreifen, wie zum Beispiel:

  • Schaffung von Möglichkeiten für sozialen Kontakt und sozialen Pausenzeiten
  • Gründung von Projekt- und Arbeitsgruppen mit wechselnden Mitgliedern
  • Gemeinsame Abende (Veranstaltungen oder Essen)
  • Maßnahmen setzen, die den Teamgeist fördern (Spieleabende, Sportevents u.ä.)

Im Fall von Mobbing sollte der mobbende Kollege unbedingt verwarnt werden, wenn es trotzdem nicht beendet wird, sollten Sie Maßnahmen wie Versetzung oder sogar Kündigung in Erwägung ziehen.

Unzureichende Arbeitsausstattung ersetzen

Beim Faktor unzureichender Arbeitsausstattung ist Abhilfe meist eine Budgetfrage. Wichtig für die Mitarbeiter sind vor allem optimale Arbeitsgeräte, wie Computer, Drucker und Büroausrüstung und ein gutes, arbeitsgerechtes Umfeld, wie Tische, Stühle oder Beleuchtung.

Weiterbildungen und Kurse für überforderte Mitarbeiter

Viele Mitarbeiter fühlen sich über- oder unterfordert, was arbeitstechnisch ein quantitatives und auch ein qualitatives Problem sein kann. In diesem Fall ist das Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes zu überarbeiten und der Mitarbeiter entsprechend weitergebildet werden. Kurse oder Fortbildungsmaßnahmen sind in diesem Fall besonders wertvoll und geben dem Mitarbeiter ein Gefühl von Wertschätzung und er fühlt sich von den Vorgesetzten verstanden und gefördert. Mitarbeitermotivation ist Grundvoraussetzung für den Unternehmenserfolg und deshalb für jeden Vorgesetzten und Teamleiter besonders von Bedeutung.

Mehr zum Thema:
Den Zusammenhalt der Kollegen fördern: Teamgeist stärken
Literaturtipp: Mitarbeiterführung in der Praxis
Wenn Kollegen mobben und was Sie als Führungskraft tun sollten

Verliebt am Arbeitsplatz:
Wie gesteht man es seinem Kollegen?

Als Beufstätiger verbringt man täglich weit mehr Zeit mit seinen Arbeitskollegen als mit Freunden und Familie.

 

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man 'nen Arbeitskreis

Notiz auf Computer Tastatur: I love you © Gina Sanders – Fotolia.com

Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen ihre große Liebe im Arbeitsumfeld finden. Bevor man jedoch dem Kollegen seiner Träume ein Liebesge-ständnis macht, überfällt viele die Angst vor Zurückweisung und – noch viel schlimmer – die Angst, vor den übrigen Mitarbeitern das Gesicht zu verlieren oder nach einem Korb, für ein unangenehmes Betriebsklima verantwortlich zu sein.

Generell ist der Arbeitsplatz immer noch einer der Hotspots, um den Partner fürs Leben zu finden. Immerhin elf Prozent der Bundesbürger ist das schon gelungen. Kein Wunder, denn eine berufliche Zusammenarbeit bedeutet, dass man zumindest ein gemeinsames Interesse hegt. Zudem lernt man sich besonders in Stresssituationen, die man als Team meistert, besonders schnell und intensiv kennen. Dass sich da gelegentlich tiefere Gefühle für einen Arbeitskollegen entwickeln, leuchtet ein.

Unerwiderte Liebe kann das Arbeitsklima erheblich beeinflussen

Was die Liebesanbahnung betrifft, ist der Arbeitsplatz jedoch ein sehr heikles Terrain. Nicht nur die tiefsitzende Angst vor einer Zurückweisung erschwert hier die ersten Annäherungsversuche. Tritt der Fall ein, dass das Gegenüber die Gefühle nicht erwidert, kann das schon auf Mitarbeiterebene Komplikationen hervorrufen: Ein gehörnter Kollege, wird im Pausenraum schnell zum Gesprächsthema Nr. 1, sodass der tägliche Weg ins Büro zum Spießrutenlauf avanciert. In vielen Fällen enden solche Situationen sogar mit einer Kündigung durch den Mitarbeiter.
Noch komplizierter verhält es sich, wenn der oder die Vorgesetzte das Objekt der Begierde ist. Bei einer Abfuhr läuft man nicht nur Gefahr, sich vor versammelter Mannschaft zu blamieren, ein solches Liebesgeständnis kann noch viel weitreichendere Konsequenzen, wie beispielsweise ein dauerhaft schlechtes Verhältnis zum Vorgesetzten oder eine Kündigung, nach sich ziehen.
Auch Führungskräfte sind vor einer solchen Situation nicht gefeit. Verliebt sich beispielsweise der Chef in eine Mitarbeiterin, ist er wahrscheinlich dazu gezwungen, seine Gefühle zu unterdrücken, um bei einer Abfuhr nicht an Autorität gegenüber den Angestellten zu verlieren. Ebenso könnte – ganz nach dem Motto: Wo die Liebe hinfällt – die Situation eintreten, dass sich eine Angestellte in ihren Kunden verliebt. Auch diese Konstellation könnte fatal enden, wenn der Kunde nicht das Gleiche empfindet und darunter möglicherweise das Geschäftsverhältnis leidet oder sogar beendet wird.

Aber die große Liebe aus Angst verpassen?

Die Horrorszenarien, die vielen in den Sinn kommen, bevor sie ihrem Büro-Schwarm ihre Gefühle gestehen, halten sie davon ab, den wichtigen Schritt dennoch zu tun. Nur durch eine Offenbarung der Gefühle kann man allerdings herausfinden, ob der Andere genauso empfindet. Lässt man hin-gegen die Chance verstreichen, ist es gut möglich, die große Liebe zu verpassen. Dieses Dilemma lässt sich durch die Zuhilfenahme einer Dating-App, wie beispielsweise sumtu, verhindern. Nutzen beide Beteiligten eine solche App, kann der Schwarm anonym gesucht und Interesse an ihm bekundet werden. Um nicht das Gesicht zu verlieren, lädt die App erst zum Chat ein, wenn beide Beteiligten unabhängig voneinander Interesse an dem jeweils anderen gezeigt haben. Dadurch wird zum einen ausgeschlossen, dass einer seine Gefühle offenbart und sich blamiert, weil der Schwarm nicht so empfindet und zum anderen verhindert ein solcher digitaler Amor, dass die große Liebe an einem vorbeizieht.

So klappt es auch mit der Teamarbeit

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man ‘nen Arbeitskreis, heißt es …

 

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man 'nen Arbeitskreis

gründet man ‘nen Arbeitskreis © Style Media & Design – Fotolia.com

… und unter der Oberfläche dieses Schüttelreims verbirgt sich mehr als ein Quäntchen Wahrheit: In der Arbeitswelt von heute ist der still vor sich hin werkelnde Eigenbrötler out, Teamarbeit gilt als modern. Doch Teamarbeit funktioniert nur, wenn der Rahmen stimmt.

Teamarbeit bietet – zumindest in der Theorie – eine ganze Reihe von Vorteilen:

 

 

  • Arbeit mit anderen macht Spaß. Motivation und Arbeitszufriedenheit steigen.
  • Treffen unterschiedlichen Menschentypen mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonten, Fachwissen, Arbeitsmethoden, Perspektiven und Meinungen aufeinander, kann das inspirierend wirken und die Kreativität fördern. Die Aufgaben werden gemeinsam in der Zusammenarbeit erledigt.
  • Während der Teamarbeit wird meist mehr kommuniziert, es werden häufiger Wissen und Informationen ausgetauscht als bei der Einzelarbeit.
  • Das Mehr an Kommunikation fördert in der Regel das Problembewusstsein der Teammitglieder: Wer Hintergründe, Zusammenhänge und Prozesse kennt – bzw. aktiv mitgestaltet hat – kann sein eigenes Handeln besser darauf ausrichten.
  • Erkennen Mitarbeiter, dass Sie Freiräume zum aktiven Mitgestalten erhalten, dass Ihre Stimme gehört wird und ihr Tun Auswirkungen hat, bringen Sie sich aktiver ein.
  • Bei der Teamarbeit steigt in der Regel zudem die Bereitschaft andere Teammitglieder zu unterstützen; es kann ein „Wir-Gefühl“ entstehen.
  • Teammitglieder setzen sich häufig auch anspruchsvollere Ziele und identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen.

Kritik am Konzept „TEAM“: Toll, Ein Anderer Macht’s

Obiger Spruch wird immer wieder von Kritikern der Teamarbeit ins Spiel gebracht. Sie beziehen sich dabei auf das Phänomen des sozialen Faulenzens bzw. den Ringelmann-Effekt. Beide Begriffe beschreiben, dass es die Tendenz gibt, sich während der Teamarbeit eher zurückzuhalten. Wenn man es nicht muss und es keiner merkt, sinkt die Bereitschaft sich einzubringen. Die Gruppe leistet weniger als die Summe ihrer Teile vermuten lässt.  Jeder hat wohl schon mal die Erfahrung gemacht, dass man sich während der Teamarbeit zurücklehnt und die anderen machen lässt. Auf der anderen Seite kennt wohl jeder das Feeling, dass ohne ihn nichts läuft – und man im Sinne der Effektivität am besten alles selbst in die Hand nimmt.

Ist Teamarbeit also doch nicht so effektiv?

Diese Frage lässt sich bei allem Für und Wider nicht eindeutig beantworten. Es kommt, wie so oft, auf den Kontext an: Wer als Vorgesetzter seine Mitarbeiter gemeinsam zur Teamarbeit „verdonnert“, wird keinen Erfolg haben. Denn eine Gruppe von Mitarbeiter ist noch lange kein Team. Ein Team muss sich und eine gemeinsame Arbeitskultur erst entwickeln – und dafür müssen die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden: Beispielsweise sollte man auf die Größe des Teams und die zu erbringenden Aufgaben achten. Zu viele, aber auch zu wenige Teammitglieder können kontraproduktiv sein. Bei der Zusammenstellung des Teams sollte zudem auf Fachwissen und Persönlichkeitstypen geachtet werden. Darüber hinaus spielen auch geeignete Räumlichkeiten, ein angemessener Zeithorizont oder auch ein BYOD-Konzept sowie die Unterstützung der IT für den Teamerfolg eine Rolle. Nicht zuletzt ist darauf zu achten, dass die richtige Führung auch bei der Teamarbeit zur Zielerreichung ein wichtiger Faktor ist.

Zeitfresser bei der Arbeit – wieviel Ablenkung darf sein?

Intensives Arbeiten und Momente der Entspannung – diese friedliche Koexistenz zwischen konzentrierter Arbeit und wohl verdienten Ablenkungsmomenten scheint in vielen Betrieben abhandengekommen. Dass beides sich aber gegenseitig begünstigt und ansonsten das Monster “Zeitfresser” um sich greift, steht außer Frage.

Alles zu seiner Zeit: Lachen erlaubt!

Lachen mit Kollegen

Lachen mit Kollegen © Kzenon – Fotolia.com

Hat das ganze Team einen bestimmten Abgabetermin im Nacken und spürt jeder den Druck aus der Chefetage, ist nicht die Zeit für Bürospiele oder anderen Flachs. Treibt der Boss die Mitarbeiter gleich nach einer erledigten Aufgabe zur nächsten, riskiert er einen Motivationseinbruch und damit Zeitverluste. Ein echter zeitlicher Killer ist der Glaube, unlustig zu sein spare Stunden. Dem ist nicht so. Darf die Belegschaft mit cheflichem Segen lauthals in Gelächter ausbrechen, sich durch ein neuste Bürospiel, aktuell sehr beliebt, die Polaroidvariante, wie hier zu sehen, oder einem kurzen, aber witzigen YouTube-Video Ablenkung verschaffen, wird sie die nächste Herausforderung mit hochgekrempelten Hemds- und Blusenärmeln angehen. Natürlich lässt sich ein guter Witz nicht erzwingen und schon gar nicht rigoros in den Tagesablauf einplanen, aber: Jeder Acht-Stunden-Stress sollte einige Minuten “Lebensfreude” beinhalten. Gelöst und nervlich gelockert nehmen die Angestellten dann Hürden, um die sie sich sonst gerne herumdrücken. Bei einem morgendlichen Briefing Ziele definieren und schon von vornherein ankündigen: “Da dürft ihr euch austoben!” macht den Chef nicht nur beliebt. Wer ein an einigen Stellen zeitliche Exkurse einplant, erntet hinterher die Lorbeeren des mitarbeiterlichen Gaudiums.

Die größten Zeitfresser: Zu viel Info und jede Menge Störenfriede!

Viele Arbeitnehmer klagen darüber, mit Informationen regelrecht überflutet zu werden. An jeder betriebsinternen E-Mail hängt ein ganzer Rattenschwanz von Verteileradressaten. Um nur ja alle über jedwede Kleinigkeiten in Kenntnis zu setzen, landen elektronische Nachrichten bei Kollegen, die von Amtswegen gar nichts mit der Sache zu tun haben. Als gewissenhafter Mitarbeiter lesen Sie selbstverständlich jede Nachricht gründlich durch und verschieben Sie erst dann in den entsprechenden Ordner. Das kostet wertvolle Zeit. Es empfiehlt sich Mails wenig Aufmerksamkeit zu schenken, die:

-          an mehr als drei weitere Personen versandt wurden,

-          keine persönliche Leseranrede enthalten und

-          mehr als eine Abteilung im Betreff nennen.

Wie der Computer, so ist auch das menschliche Gehirn nicht multitaskingfähig. Es flitzt nur in atemberaubender Geschwindigkeit zwischen verschiedenen Handlungen umher und macht uns daher glaubend, wir könnten mehrere Dinge gleichzeitig erledigen. Wer bei der Arbeit permanent von klingelnden Telefonen, eintreffenden E-Mails und dem ständigen Nachfragen der Kollegen gestört wird, kann nicht produktiv sein.

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Private Gespräche und ihr betrieblicher Nutzen

Klar sind Chefs nicht erfreut, erwischen sie ihre Mitarbeiter beim Quatschen in der Kaffeeküche. Auch das Privatleben der Angestellten kann zum Zeitfresser ausarten und schadet mitunter die Existenz der Firma. Wer zu viel redet, vernachlässigt anfallende Aufgaben. Allerdings sind die freundschaftlichen Bande der Kollegen untereinander auch der Kitt, der den Betrieb zusammenhält. Wer sich nicht kennt und nicht miteinander sprechen darf, springt nur widerwillig für andere ein. Ein kurzer Plausch ist in Ordnung, übertrieben langes Getratsche muss unterbunden werden. Gleiches gilt auch für impulsives, privates Surfen. Ein kurzer Moment im Internet und eine kleine Online-Reservierung für den Abend werfen den Zeitplan der Firma nicht irreparabel aus der Stundenlange Facebook-Sitzungen mit Freunden allerdings schon. Eine ausgewogene Balance zu finden, kann von Ihnen als vernünftiger Mitarbeiter verlangt werden. Sind Sie als Pausenclown bekannt und verleiten Sie die Belegschaft gerne zu Bürospielen, soll es dem Chef nur recht sein. Mit aufgefrischter guter Laune gibt das Kollegium wieder Gas am PC – da kann eine Minute Lachflash sicherlich verschmerzt werden!

 Zeitfresser “Dienst nach Vorschrift”

Empirische Untersuchungen haben ergeben, dass nicht private Gespräche oder ein kleines Bürospiel zu den schlimmsten Zeitfressern gehören. Die meisten Betriebe bremsen ihre Mitarbeiter mit zu vielen Vorschriften und exakten Vorgaben aus – diese zu erfüllen und dann doch mittels Gequatsche dem Stress zu entfliehen, verschlingt wesentlich mehr Zeit!

Bürogemeinschaft vs. Coworking

Erfolgreiche Geschäftsleute geben sich lachend High Five im Büro

© Robert Kneschke – Fotolia.com

Ein nicht zu unterschätzender Faktor im täglichen Arbeitsleben sind die Kollegen. Sind sind Gesprächspartner bei Problemen mit Auftragsgebern, liefern kreativen Input bei Denkblockaden und geben konstruktives Feedback wenn einen Zweifel plagen. Kurzum: Kollegen bereichern das Arbeitsleben.

Bei Freelancern fehlen sie oft, deswegen schließen sich Freiberufler zu Gemeinschaften zusammen. Ob Bürogemeinschaft oder Coworking Space die bessere Alternative ist, kommt auf jeden selbst an. Beide Modelle bringen jeweils eigene Vorteile mit sich.

Die Bürogemeinschaft – alle zusammen

 

In einer Bürogemeinschaft teilen sich Freiberufler oder Selbstständige ein Büro und selbstverständlich auch die anfallenden Kosten, wozu der gemeinschaftlich gekaufte Espresso gehören kann. Sehr geläufig ist dieses Modell bei Rechtsanwälten oder Architekten, die sich auf diese Weise ein Büro in attraktiver Innenstadtlage leisten können.

Die Vorteile:

  • Die Mitglieder einer Bürogemeinschaft sollten sich kennen und gegenseitig vertrauen
  • Die Rechtsform ist eine GbR, tritt nach außen jedoch kaum auf, sondern regelt Internes
  • Ist auf eine längere Kooperation ausgelegt

 

Coworking – gelebte Flexibilität

 

In einem Coworking Space ist alles flexibler gelöst. Man kann einen Arbeitsplatz tageweise mieten, wobei die Nutzung der Infrastruktur inklusive ist. Auch Besprechungsräume kann man buchen. Bei all der Flexibilität steht jedoch ein Manifest über der Arbeit bei den Coworkern: “Inspired by the participatory culture of the open source movement and the empowering nature of IT, we are building a more sustainable future.”

Die Vorteile:

  • Sehr flexible Buchungsmodelle, wochen- oder tageweise
  • Keinen festen Schreibtisch, das verhindert Routine
  • Gemeinsames Interesse an nachhaltigem Arbeiten

Selbst ist der Mann/die Frau

 

Bei bestehenden Gemeinschaften liegt das Problem vor, dass man mit bestehenden Strukturen konfrontiert ist. Selbst tätig zu werden und Räume anzumieten, stellt die Lösung dar. Menschen mit WG-Erfahrung wissen, wie einfach es geht. Viele Geräte sind nämlich darauf ausgelegt, dass man sie zusammen nutzt. Ein Beispiel ist der Home Server von 1&1, der eine Telefonanlage und ein Heimnetzwerk in einem ist. Mit diversen Endgeräten lässt sich der Datenverkehr effizient organisieren – ohne einen IT-Techniker.

Wenn man die richtige Form für sich gefunden hat, kann auch ein Freiberufler so etwas wie einen beruflichen Alltag mit Kollegen haben. Idealerweise kombiniert der Freelancer Vorteile miteinander: interessante Projekte und interessante Arbeitskollegen.

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