Scapple will den Markt der Mindmap-Programme aufmischen. Der Clou: Das Brainstorming muss nicht mehr linear von der Mitte heraus erfolgen. Jede Idee ist gleichwertig und kann mit einer anderen verbunden werden.
Mindmap-Programme gibt es zuhauf, z.B. Mindjet, XMind, Coggle oder MindNode. Sie alle basieren auf dem Gedanken, dass ich ein zentrales Thema habe, dem verschiedene Unterthemen angegliedert sind. Dies bedeutet, dass ich zu Beginn eine Struktur vorgebe und diese dann mit neuen Elementen anreichere. Während des Brainstormings kann es aber passieren, dass ein neuer Blickwinkel nötig wird oder die Hierarchie zwischen den Themen sich ändert.
Freie Notizen ohne Hierarchie
Scapple versteht sich denn auch nicht als klassisches Mindmap-, sondern als Ideen-Tool oder gemäss Eigenwerbung als «freeform text editor». Auf der leeren «Leinwand» können überall Notizen erstellt und mit Linien oder Pfeilen verbunden werden. Es entstehen dabei aber nicht notwendigerweise Hierarchien. In seinem Ansatz entspricht Scapple damit mehr einem Blatt Papier, auf dem man während eines Gesprächs immer weitere Dinge notiert und miteinander in Verbindung bringt. » weiterlesen
Wenn das Wochenende naht, will ich vor allem eins: endlich wieder ausschlafen. Unter der Woche gehe ich immer so zwischen Mitternacht und 0:30 ins Bett. Aufstehen muss ich morgens immer um 6:45 Uhr. Im Schnitt also sechs Stunden und ein paar Minuten. Weil ich tagsüber oft gähne, die Frage: Reichen im Schnitt 6 Stunden am Tag? Wir zeigen ungewöhnliche Schlafzeiten aus der Geschichte.
«Zwischen Mittagessen und Abendessen muss man schlafen, und zwar keine halben Sachen. Ziehen Sie Ihre Kleider aus und legen Sie sich ins Bett – und denken Sie bloß nicht, dass Sie weniger Arbeit schaffen, wenn Sie am Tage schlafen. Das ist eine dumme Idee von Leuten ohne Vorstellungsvermögen. Sie werden sogar mehr bewerkstelligen.»
Winston Churchill
Was wir über die Bedeutung von Schlaf fürs Produktiv-Sein wissen
Wie lange wir schlafen sollten und worauf wir vor und beim Schlafen achten sollten, haben wir uns bei imgriff.com schon in mehreren Artikeln angeschaut:
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Klar, Wissen ist unser Kapital. Können wir es uns noch leisten, nicht zu wissen? Ja! Mit Menschen zu kooperieren, denen es vordergründig an Wissen mangelt, kann ein Projekt, einen Gedankengang, ein Team vorantreiben und zu mehr Produktivität führen.
«Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.»
(Hilbert Meyer, Professor für Schulpädagogik, Universität Oldenburg)
Dass Wissen äusserst wichtig ist und Erfolg bringt, darin sind wir uns alle einig. Dabei geht oft vergessen, dass auch Nichtwissen wertvoll ist, unter Umständen produktiv macht und gezielt eingesetzt werden sollte: » weiterlesen
Dass wir uns im Beruf so oft unter Druck gesetzt fühlen, liegt auch daran, dass wir in vielen Fällen impliziten gesellschaftlichen Erwartungshaltungen genügen wollen – obwohl wir selbst vielleicht anderer Meinung sind. Das zeigt sich nicht zuletzt bei der Social-Media-Nutzung im Job.
Social Media ist allgegenwärtig – und genau deshalb fühlen sich Viele zunehmend genervt und überfordert davon. Bei imgriff.com haben wir uns mit dem Thema immer wieder auseinandergesetzt: In meinem Beitrag zu der Frage, ob das Internet ineffizient macht, habe ich z.B. berichtet, wie schnell man im Internet vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen kann und in den unendlichen Wahlmöglichkeiten den Überblick verliert. Corinne Dubacher hat einen Selbstversuch gewagt, einen Tag lang auf Social Media verzichtet – und beschrieben, was sie stattdessen gemacht hat.
Und selbst eingefleischte PR-Experten wie Sachar Kriwoj, Leiter Digital Public Affairs bei E-Plus, sehen Social Media und vor allem Facebook zunehmend kritisch, bezeichnen es gar als «das Ende der Bescheidenheit». » weiterlesen
Ich liebe Apps, die genau eine Funktion haben und diese möglichst einfach erledigen. Wer eine App mit unzähligen Funktionen und Optionen anbietet, zwingt den Benutzer nämlich oft, sein gesamtes Verhalten an die App anzupassen. Remind hingegen hat eine einzige Funktion, und die tut, was der Name sagt: Erinnern.
Wie oft kommt es vor, dass man konzentriert am Arbeiten ist und einem etwas in den Sinn kommt, das man anschliessend rasch erledigen will? Kurz der Schwiegermutter zum Geburtstag gratulieren, dem Kollegen ein Dokument schicken, die Hemden aus der Reinigung holen etc. Bei der Gratis-App Remind kann man genau zwei Felder ausfüllen, nämlich einen Text und eine Zeit. Nach Ablauf der festgelegten Zeit erscheint ein Pop-Up mit dem eingegebenen Text. » weiterlesen
Die Zeiten, in denen man einen Beruf erlernte und bis zum Ende des Berufslebens ausübte, sind endgültig – und zum Glück – vorbei. Flexibilität ist das Gebot der Zeit. Immer mehr Fachkräfte nutzen die wechselhaften Anforderungen und bieten ihre Kompetenzen als Portfolio auf dem Markt an. Gezielt, situativ, projektbezogen, zeitlich befristet. Passt das zu Dir? Finde es heraus!
Über viele Jahrzehnte waren Beständigkeit und Firmentreue oberste Maxime im Berufsleben. Es war fast unausweichlich, dass man in «seinem» Betrieb pensioniert werden würde. Folglich waren Mitarbeiter mit 20 und mehr Betriebsjahren bei anderen Unternehmen gesuchte Leute.
Durch die Erschliessung neuer Märkte und die darauf folgende Globalisierung hat sich die Berufswelt extrem verändert.
Flexibilität ist gefordert
Das ist die Chance für all jene, für die Abwechslung das A und O ist und die am liebsten immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt werden. Was früher ein No-Go im Lebenslauf war («Bereits zweimal die Stelle nach knapp zwei Jahren gewechselt? Kommt für uns nicht in Frage!»), kann heute ein Ausweis für Flexibilität sein («… genau diese Agilität brauchen wir!»). » weiterlesen
Kann man Ideen gemäss dem Stand der Nachfrage generieren und weiterentwickeln? Aber ja! Ich bin gegen Schutzgebiete für kreatives Arbeiten. Wenn ich mich dem Leben, dem Wettbewerb und dem Druck aussetze, bin ich letztendlich kreativer und produktiver.
Zu meinem letzten Artikel «Auch ich muss kreativ bleiben» hat eine Leserin kommentiert, «müssen» klinge zu sehr nach Zwang. Meine Antwort war: «Ein Berufssportler muss fit bleiben – ich muss kreativ bleiben». Die Analogie gefällt mir – aber stimmt sie? Kann man kreativ sein auf Abruf; gibt es Kreativität en masse; ist Kreativität mit Produktivität vereinbar? Jedenfalls hat mich der Input dieser Leserin nachdenklich gestimmt.
Zuerst möchte ich festhalten, dass es Kreativität in sehr vielen Berufen braucht. Wenn man nicht grad am Fliessband arbeitet, sind bei so ziemlich allen Tätigkeiten kreative Lösungen gefragt. Aber natürlich gibt es einige Jobs, bei denen mit der Kreativität alles steht und fällt. Bei meiner täglichen Arbeit ist es unabdingbar, dass ich jeden Tag eine gewisse Menge frischer Ideen produziere.
Können ist nutzlos ohne zuverlässige «Ideenzufuhr»
Wenn ich etwa einen Artikel über ein Thema schreiben soll, dem sich schon Hunderte von Blog- und Fachmagazin-Autoren gewidmet haben; ja, über das ich vielleicht selbst schon Dutzende von Malen geschrieben habe – dann immer wieder einen neuen Dreh zu finden, der das Thema von neuem attraktiv macht, ist die Herausforderung. » weiterlesen
Demokratie und Internet bringen viele Freiheiten mit sich – darunter die Freiheit, wählen zu können. Nicht nur politisch, sondern auch ganz allgemein: Jeden Tag aufs neue können und müssen wir Entscheidungen treffen. Heute möchte ich die Frage stellen: Kann zu viel Wahlfreiheit unproduktiv machen? Und was bedeutet das im Arbeitsleben?
Ich gestehe ein, dass man mir nachsagt, ich würde andere Menschen gerne überfordern. Zum Beispiel wenn ich einen Vortrag halte oder auch bei der Gestaltung meiner Website. Mittlerweile ist es besser geworden; ich habe eingesehen, dass weniger mehr ist. Aber nur widerwillg. Denn eigentlich ist mein Anspruch, meinem Leser oder Zuhörerer die größtmögliche Menge an Informationen zu bieten und ihm die größtmögliche Wahlfreiheit zu lassen.
Ich bin daher immer ein wenig entsetzt, wenn ich merke, dass die Leute das gar nicht wollen, sondern die Informationen am liebsten in vorselektierten Häppchen genießen. Den Aufwand des Entscheidungsprozesses wollen sie gerne mir überlassen. » weiterlesen
Dokumente als PDF per Mail erhalten, ausdrucken, unterzeichnen, einscannen und wieder zurücksenden? Da ich genau dies immer wieder tue, habe ich mich nach effizienten Alternativen umgesehen. Und war überrascht, welch ausgereifte Lösungen es gibt.
Eine wichtige Information vorab: In diesem Artikel geht es um elektronisches Signieren, also mit Hilfe eines elektronischen Geräts wie PC, Tablet etc. Das digitale Signieren mit einer kryptographischen Signatur, die auf einem Algorithmus beruht, wird nicht behandelt. Es geht also nicht darum, dass sich der Absender eindeutig identifizieren lässt, sondern nur um eine Produktivitätssteigerung.
Signieren mit dem Mac
Viele wissen nicht, dass die Preview-App (dt. Version: «Vorschau») seit Mac Lion eine Signatur-Funktion hat. Wird ein PDF in der Vorschau geöffnet, kann via Werkzeugleiste eine Signatur eingefügt werden. Das erstmalige Erstellen der Signatur erfolgt via Webcam: Man setzt die Signatur auf ein weisses Blatt und hält dieses vor die Webcam. Die so eingescannten Signaturen lassen sich via Einstellungen verwalten. Die Signatur wird anschliessend als Bild eingefügt und kann verschoben und in der Grösse verändert werden. » weiterlesen
Wer täglich kreativ arbeitet, braucht Hilfsmittel, damit die Ideen nie versiegen. Bei mir gehören dazu die Gartenarbeit, lange Zugfahrten, und dass ich Arbeit und Freizeit nicht krampfhaft trenne.
Mein Kollege Martin Weigert, Chefredakteur von netzwertig.com, hat neulich beschrieben, welches für ihn die entscheidenden Faktoren sind, damit er kreativ bleibt und ihm die Einfälle für immer neue Blogposts nicht ausgehen. Kreativitäts-Katalysatoren sozusagen.
Da auch ich täglich für mehrere Blogs tätig bin – für Blogwerk-Kunden, für imgriff.com und für das Firmenblog von Blogwerk – muss ich wohl ebenfalls über solche Techniken verfügen, dachte ich mir beim Lesen von Martins Artikel. Nur hatte ich mir vorher nie bewusst überlegt, welche das sind. » weiterlesen