Alle 16 Artikel zum Thema stress auf imgriff.com:
«Heute ist nicht mein Tag – alles geht schief». Dieser Gedanke stresst gewaltig. Methoden, die uns helfen, im Alltag zu entspannen und dem Stress zu entfliehen, gibt es wie Sand am Meer: Yoga, Autogenes Training, Meditation und viele mehr. Die lernt man leider nicht «mal so nebenbei». Aber es gibt auch einfache Tricks, die ohne langes Üben helfen – wir zeigen drei davon.
Viele Entspannungsmethoden, die uns nachhaltig helfen, dem Stress im Alltag zu entfliehen, können nicht von heute auf morgen gelernt und umgesetzt werden. Für den Erfolg und die Wirkung sind nicht nur Technik und Training wichtig; oft geht es um die Veränderung von Gewohnheiten. Und das braucht bekanntlich Zeit.
Schnell gelernt – schnell umgesetzt
Viel weniger Zeit brauchen unsere «Quickies»: Sie sind schnell erlernt und in wenigen Minuten umgesetzt und praktiziert. Damit sind sie ideal für den beruflichen Alltag. » weiterlesen
Die Überforderung des Menschen in der heutigen Arbeitswelt ist gegenwärtig ein heftig diskutiertes Thema. Burnout ist sogar als Ursache für Berufsunfähigkeit anerkannt. Nun sagt ein Psychiater: «Alles Quatsch» und gibt Tipps wie «Reden mit Oma».
Stress und Burnout sind in aller Munde und aus der gegenwärtigen Diskussion um Zeitmanagement und Work-Life-Balance nicht mehr wegzudenken. Es gibt ungezählte Bücher und Experten, die darüber Auskunft geben können. Als prominentes Beispiel hat Miriam Meckel ein Buch über dieses Thema geschrieben (mehr dazu hier und hier). Und es gibt, als Antithese sozusagen, sogar das «Boreout», also Stress durch Unterforderung. Heute würde vermutlich jeder sagen: Klar, Burnout ist eine ernstzunehmende Krankheit.
Ist Burnout eine Krankheit?
Das Landgericht München zumindest hat diese Haltung vertreten. 2006 erklärte es in einem Grundsatzurteil Burnout zum Fall für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Geklagt hatte ein Manager, dessen Versicherung zunächst nicht zahlen wollte und der nach dreijährigem Rechtsstreit schließlich Recht bekam. Psychische Erkrankungen und nervliche Belastungen gelten als eine der Hauptursachen für Berufsunfähigkeit. » weiterlesen
Burnout-Situationen können verhindert werden – bedingen aber eine Änderung unseres Verhaltens. Konkrete Massnahmen dafür können überraschend einfach sein.
Im ersten Teil des Beitrags ging es um Miriam Meckel und ihre Versklavung durch die moderne Technik, die sie in ihrem Buch Das Glück der Unerreichbarkeit (Affiliate-Link) beschreibt. Doch beim Lesen von Meckels Buch scheint immer wieder durch, dass das eigentliche Problem nicht die Technik, sondern vor allem unser Umgang mit ihr ist: Denn vereinfacht gesagt ist das Grunddilemma unser Wunsch nach Liebe, gesellschaftlicher Anerkennung und Erfolg.
Burnout aus Angst vor dem Unbeliebtsein?
Sarina Pfauth hat Meckels Problem in der Süddeutschen Zeitung treffend analysiert:
Wie kann sich jemand überhaupt nach einem Burn-out zurückziehen, wenn er zuvor in einem solchen Geschwindigkeitsrausch gelebt hat? … Will so jemand in die offensichtliche Bedeutungslosigkeit eines kleinbürgerlichen Lebens verschwinden? Nein. Will Goldmund nicht mehr Narziss sein? Nein.
Und Meckel gibt das in einem Spiegel-Interview, das sie später nach ihrem Burnout – und nach Erscheinen eines weiteren Buches zum Thema – gab, selbst zu:
Ein Burnout entsteht ja auch dadurch, dass Sie dauernd alles schlucken und niemanden verletzen wollen, dass man anderen ständig erlaubt, in einen einzugreifen.
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Unsere heutige Arbeits- und Lebenswelt verlangt einiges von uns ab. Technologie wirkt dabei nicht immer nur unterstützend, sondern macht viele von uns auch zu Getriebenen.
Wer den Lebenslauf von Miriam Meckle liest, der wundert sich nicht, dass sie an Burnout erkrankte: Zunächst Journalistin, im Jahr 1999 jüngste Lehrstuhlinhaberin Deutschlands, 2001 Staatssekretärin und Regierungssprecherin von Nordrhein-Westfalen, heute Professorin und Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen.
Burnout – nicht nur für Promis
Doch Burnout überfällt nicht nur besonders erfolgreiche Promis: Nach Untersuchungen deutscher Betriebskrankenkassen ist jeder zweite Arbeitnehmer in unserem Land von Burnout bedroht. Burnout ist ein Prozess, der sich über Wochen und Monate, manchmal über Jahre hin erstreckt und durch Dauerstress ausgelöst wird. Alleinerziehende Mütter mit Vielfachbelastung, Selbständige ohne die Möglichkeit, zu delegieren oder Hausfrauen, die Familie, Haushalt, Kinder und womöglich die Pflege der Eltern managen, dürften mindestens in gleichem Maße bedroht sein wie erfolgreiche Manager oder Prominente wie Miriam Meckel. Burnout trifft die Fleißigen. Die, die brennen für das, was sie tun. Denn, nur wer gebrannt hat, kann ausbrennen.
Ein Faktor aber, der in den letzten Jahren zunehemend aktuell wird, ist die Überforderung durch die moderne Technik und das Gefühl, ständig und rund um die Uhr auf Abruf bereit stehen zu müssen. Hier noch eine E-Mail, da noch ein Tweet, da eine SMS. Ständig hat man das Gefühl, antworten und kommunizieren zu müssen. Und die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verschwimmen immer mehr. » weiterlesen
Weniger Arbeiten: Bei zuviel Stress und Belastung die einzig richtige Strategie. 10 Tipps für eine zielorientierte Gesprächsstrategie, um dorthin zu kommen.
Viele klagen über Stress, Arbeitsüberlastung und Druck. Den einzig wirklich vernünftigen Rat, den man da geben kann, lautet kurz und lapidar zusammengefasst: Weniger machen. Oder etwas ganz anderes machen. Die Argumente, die man dann hört, sind immer dieselben: «Ja du als Selbständige kannst das ja machen. Aber mein Chef… dem kann ich doch nicht einfach sagen, ich hab keinen Bock mehr. Was sag ich dem nur!» Ein Totschlagargument. Und zwar eines mit der falschen Frage am Ende: Denn sollte nicht lauten: «Was sag ich meinem Chef?», sondern «Wie sag ich es ihm?»
Die Ursachen liegen tiefer
Denn tatsächlich, und das wird oft unterschätzt, macht der Ton die Musik. Oft liegen die Gründe für eine mögliche Auseinandersetzung nicht darin, dass man weniger arbeiten will, sondern darin, wie man diesen Wunsch vorbringt. In vielen Fällen resignieren Mitarbeiter einfach und praktizieren im stummen Protest eine Art Do-it-yourself-Downshifting, statt einfach Rücksprache mit dem Vorgesetzen zu halten. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie Du dem Chef Deinen Wunsch verkaufst: Häufig genügen einfache Umstrukturierungen in der Abteilung, um Dich zu entlasten und der Chef hat weder Verluste noch Mühsal damit. » weiterlesen
Stellt Euch vor, Ihr macht morgens den Computer an und es ist – keine E-Mail im Postkasten. Absolut nichts. Niemand hat an Euch gedacht, Tote Hose. Was würdet Ihr tun?
Wer – wie wir öfters vorschlagen – den E-Mail-Verkehr verringern, die Produktivität steigern, sich weniger abhängig von elektronischer Kommunikation machen will, der müsste sich darüber freuen. Denn nun ist endlich Zeit, Liegengebliebenes aufzuarbeiten, das zu tun, was man die ganze Zeit mal machen wollte, sich einen Tag frei zu nehmen (eher für Selbständige) und und und. Wäre es nicht einfach toll, keine E-Mails im Postkasten zu haben?
Keine E-Mails – endlich mehr Zeit?
Die Wahrheit sieht, so behaupte ich mal, anders aus. Das merkt man immer sehr schön, wenn dann mal wirklich nichts los ist – etwa zum Jahresende. Oder weil der Server, auf dem die E-Mails liegen, plötzlich ausfällt. Dann setzt eine gewisse Ernüchterung ein, über die kaum einer redet (weil irgendwie ist es ja ein wenig peinlich) – aber manchmal dann doch. So twitterte etwa Kai Müller, Macher des Blogs Stylespion, am 5. Januar 2012 nachmittags «Inbox Zero. Und das war nicht mal ein alberner Vorsatz für 2012.» Fand ich gut und ehrlich.
Der Glück der Unerreichbarkeit?
Viele sind nicht so ehrlich. Und suchen den Fehler für Burnout-Syndrome nicht bei sich, sondern bei anderen. So wie Miriam Meckel, Lebensgefährtin von TV-Moderatorin Anne Will und Professorin und Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen. Meckel hat eine beeindruckend Karriere hinter sich gebracht: Zunächst Journalistin, im Jahr 1999
jüngste Lehrstuhlinhaberin Deutschlands, 2001 Staatssekretärin und Regierungssprecherin von Nordrhein-Westfalen, schließlich Professorin. Und Meckel hat 2007 ein Buch zu ihrer Überforderung durch die moderne Technik geschrieben, Das Glück der Unerreichbarkeit. (Affiliate-Link) » weiterlesen
Wer mindestens dreimal pro Woche nachmittags für mehr als 30 Minuten schläft, verringert sein Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben um 37 Prozent.

Office Sleep Bag "Ostrich"
Das ist das Ergebnis einer Studie, die der griechische Arzt
Dimitros Trichopoulos gemeinsam mit seinem Team und Kollegen von der Harvard University durchgeführt hat. Die Studie wurde im US-Fachmagazin «Archives of Internal Medicine» veröffentlicht.
Während sechs Jahren untersuchten sie die Schlafgewohnheiten von 23’000 Griechinnen und Griechen im Alter zwischen 20 und 86 Jahren. Teilnehmen durfte nur, wer zu Beginn der Studie nicht unter Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Krebs litt. Die Forscher befragten die Teilnehmer, ob sie regelmässig ein Mittagsschläfchen machten, und wenn ja, wie häufig und wie lang. Weiter wurden die Probanden zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt und gaben Auskunft über ihre sportlichen Aktivitäten. » weiterlesen
Schmeiss dein Smartphone in die Ecke und fahr den PC runter. Studien zeigen: Zu viel Arbeit macht dumm. Da machen wir doch lieber Pause.
Eine Langzeitstudie aus Grossbritannien beweist: Wer zuviel arbeitet, wird dümmer. Über einen Zeitraum von sieben Jahren wurden 2214 Angestellte des öffentlichen Dienstes befragt und beobachtet. Die Forscher untersuchten mit Hilfe von Tests kognitive Fähigkeiten das Kurzzeitgedächtnis, logisches Denken oder den Sprachfluss.
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Das Resultat: Jene Angestellten, die dauerhaft mehr als 55 Stunden pro Woche arbeiteten, schnitten bei den Tests deutlich schlechter ab als ihre Kollegen. Lange Arbeitswochen bringen ähnliche Risikofaktoren mit sich wie das Rauchen: Rauchen erhöht das Risiko im Alter an Demenz zu erkranken und droht somit die geistigen Fähigkeiten einzuschränken. Studienleiterin Dr. Marianna Virtanen sagte: «Die Nachteile von Überstunden sollten ernst genommen werden.» Je mehr Überstunden die Studienteilnehmer machten, desto schlechter schnitten sie in den Tests ab.
Die Forscher räumen zudem ein, dass Stress vermutlich die Ergebnisse der Studie stark beeinflusst haben – denn Stress kann zu Schlafstörungen, Depressionen und einem ungesunden Lebensstil führen. Fleissige Angestellte hätten sich mit Kaffee oder anderen Stimulanzien durch ihre Überstunden gepusht. Zur Entspannung griffen die Vielarbeiter öfters zu Alkohol und anderen Genussmitteln. » weiterlesen
Selbstbestimmtes und sinnstiftendes Arbeiten bringt bessere Resultate. Dabei soll aber nicht einer reinen Wohlfühl-Kultur das Wort geredet werden. Auch Stress fördert produktives Arbeiten.
In der Diskussion zu meinem Artikel über Motivation durch selbstbestimmtes und sinnstiftendes Arbeiten tauchte die Frage auf, wie wichtig Disziplin, Leistungsbereitschaft und gesellschaftliche Anerkennung für motiviertes Arbeiten sind. Soll man bloss tun, worauf man Lust hat, um motiviert und produktiv zu arbeiten? Oder ist ein wenig Stress doch nicht so schlecht?
Flow
Der ungarisch-amerikanische Psychologie-Professor Mihály Csíkszentmihályi hat den Begriff Flow geprägt. Flow ist die Lust des Neugiertriebes: Neugier motiviert uns, voranzugehen, Probleme zu lösen und neue Herausforderungen zu bestehen. Dabei erleben wir Eustress (von griech. Eu = gut), der den Köper zwar auch belastet, aber wichtig ist, um neue und schwierige Aufgaben zu bewältigen. Denn wenn wir ein Problem lösen oder unter Zeitdruck eine Arbeit zufriedenstellend meistern, ist es durchaus sinnvoll, dass wir uns ein wenig unter Druck setzen, um Höchstleistungen zu erreichen. » weiterlesen