Thema: Selbstdisziplin

 

Alle 5 Artikel zum Thema Selbstdisziplin auf imgriff.com:

Selbstdisziplin:
Wünsch dir was und hab Spaß dabei!

Kurze Zwischenfrage: Wir haben bereits Ende Januar, was ist noch übrig von den Plänen und Vorsätzen für das neue Jahr?

Neujahr, und damit der Tag, an dem man gute Vorsätze fasst, ist nun schon wieder einige Zeit her. Und damit ist die Zeit reif für eine erste Bestandsaufnahme: Welche der gefassten Vorsätze haben wir bereits umgesetzt? Oder, eine Nummer kleiner: Welche Ziele hat man bereits angegangen?

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Staubtrocken oder sexy?

Wenn die Bilanz eher ernüchternd ausfällt, könnte das an der falschen Strategie liegen. Und daran, dass wir Vorsätze doch eher mit staubtrockener Pflichterfüllung statt mit Spaß und Freude verknüpfen. Oder anders ausgedrückt: Vorsätze fürs neue Jahr sind einfach unsexy. Deshalb ziehen wir die Sache meistens auch nicht durch. Auch wenn es noch so vernünftig erscheint für unser Arbeit oder unser Leben. Auf den ersten Blick zumindest. » weiterlesen

Dinge geregelt kriegen:
Gelassene Selbstorganisation

Selbstorganisation sollte langsam zur Gewohnheit werden. Streben nach Perfektionismus schadet mehr.

von Christian Mähler

Papier ist beliebt, praktisch und braucht kein Betriebssystem-Update. Genug Gründe, um dem Papier als Instrument der Selbstorganisation bei imgriff.com mehr Platz einzuräumen. Dafür konnten wir Christian Mähler gewinnen. Christian bloggt seit Mai 2009 täglich auf dem notizbuchblog.de und ist wohl schlechthin die Webgrösse, wenn es um Papier und Notizbücher geht. Ab heute wird er regelmässig auch hier zu lesen sein – wir freuen uns. (Red.)

Schweizer Taschenmesser der Selbstorganisation
Häufig gestellte Anfragen bei Google ist «Wie nutze ich mein Notizbuch?» oder «Was soll ich in mein Notizbuch schreiben?» Notizbücher sind vielfältig einsetzbar: für Notizbuchkunst, als Tagebücher, als Ideenspeicher und viele andere Anwendungsarten. Alle Anwendungsgebiete haben eine eigene Fangemeinde, und ein Einsatzgebiet ist besonders beliebt: das Notizbuch zur Selbstorganisation. Dafür gibt es verschiedene Notizbuchsysteme und sogar bestimmte Notizbuchlayouts. » weiterlesen

Prokrastination:
Mehr erledigen mit der
20-Sekunden-Regel

«Ich zeige jetzt endlich Selbstdisziplin» ist eine Möglichkeit. «Ich mache es mir möglichst leicht, eine Aufgabe anzugehen» ist auch eine Variante.

Wieso beginne ich nicht endlich damit, diesen Artikel zu schreiben? Weshalb habe ich heute meine Jogging-Runde wieder nicht in Angriff genommen? Shawn Achor, Psychologieprofessorin und Autorin von The Happiness Advantage: The Seven Principles of Positive Psychology That Fuel Success and Performance at Work (Affiliate-Link), meint:

Unerledigtes verursacht Stress. Ich weiss, ich sollte, ich müsste – der Termin kommt näher. Auf der anderen Seite verlangt es Aktivierungsenergie, eine Aufgabe anzugehen. Achors Schlussfolgerung: Solange die Aufgabe mehr Aktivierungsenergie verlangt als sie Stress verursacht, besteht die Gefahr zum Aufschieben. Daraus leitet sie eine einfache Empfehlung ab. » weiterlesen

Selbstkontrolle verbessern:
Der Glücksmuskel

Ich schreibe diesen Artikel. Obwohl ich lieber schwimmen gehen würde. Selbstkontrolle oder Selbstdisziplin heißt die Fähigkeit, dominante Reaktionen zu überwinden und stattdessen ein anderes, bevorzugtes Verhalten zu zeigen. Wie kann man sie verbessern?

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Selbstkontrolle oder vielmehr der Mangel daran beschäftigt uns immer wieder. Sie ist auch personenabhängig: Einige von uns haben mehr Fähigkeiten zur Selbstkontrolle als andere. Die positiven Seiten von Selbstkontrolle sind wissenschaftlich nachgewiesen: Unser Lebensglück scheint zu großen Teilen davon abzuhängen. Akademischer und beruflicher Erfolg, Gesundheit oder Beziehungen profitieren von guter Selbstkontrolle.

Malte Friese und Claude Messner vom Institut für Psychologie der Uni Basel umschreiben es so: «Vereinfacht gesagt zeigt Intelligenz in einem gewissen Maße das Potenzial einer Person an, während Selbstkontrolle eine Abschätzung erlaubt, wie gut eine Person das eigene Potenzial nutzt, um erfolgreich zu sein.»

The Marshmallow Test

Bereits in den 1960er Jahren hat Walter Mischel, ein Professor der Columbia University, Selbstkontrolle bei Kindern getestet. Bekannt ist sein Marshmallow-Test: Er untersucht, wie Kinder Selbstkontrolle ausüben, wenn eine größere Belohnung zu einem späteren Zeitpunkt winkt (siehe Video).

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Planlos glücklich:
Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin

Eigentlich wollten wir dieses Buch ja schon lange rezensiert haben, aber … dann schlug die Prokrastination zu. Nun hat Camilla es gelesen und stellt ihre Eindrücke vor.

Aus Notwehr, so schreiben Kathrin Passig und Sascha Lobo im Vorwort ihres Buches, haben sie “Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin” (Affiliate-Link) geschrieben: aus Notwehr gegen eine ausufernde Literaturflut, die uns erklären will, wie wir immer besser organisiert, immer motivierter und disziplinierter leben – eine Literatur, die üblicherweise nur den Ausstieg aus dem gewöhnlichen Arbeitsleben als Gegenentwurf hat.

Herausgekommen ist bei der passig-lobo’schen Notwehr ein geistreiches, kurzweiliges, bisweilen bissiges Buch über Prokrastination, also das notorische Aufschieben und Liegenlassen von Dingen, und ihre Bewältigung oder, viel eher, Umgehung und bisweilen auch das gar nicht so unangenehme Leben mit ihr.

Es geht in diesem Buch gerade nicht um die Bewältigung der umfangreichen To-Do-Liste, sondern gerade darum, wie man möglichst ohne To-Do-Listen und Produktivitätssysteme klar kommt. Dazu dient vor allem eine Änderung der Haltung zum Thema Leistung: Nicht der Prokrastinierer ist falsch, sondern die überzogenen Ansprüche seiner Umwelt, die er vielleicht verinnerlicht hat. “Wir wollen das Leben so organisieren, dass man es nicht mehr organisieren muss”, heißt es im Vorwort, und weiter: “Das realistische Minimalziel ist, dass Sie dieses Buch lesen, in Ihrem Leben nichts ändern, sich aber besser fühlen als vorher.”

Statt sie zu verurteilen, erklären Passig/Lobo Prokrastination und Desorganisation zu einem Lebensstil, dessen Anhänger sie (wie sie beteuern, ganz ohne Hintergedanken) “LOBOs” (als Akronym aus “Lifestyle of Bad Organisation”) nennen.

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