Software, um Notizen zu bearbeiten oder Informationen zu verwalten, hat Hochkonjunktur: Evernote, der Zettelkasten oder DevonNote sind nur drei Beispiele. Curio will diese Aufgaben anders lösen: Mit einer leeren Leinwand und allen Pinseln und Instrumenten, die man dazu braucht. An einem Ort.
Mein altes Problem Curio ist eine Ideenbearbeitungsmaschine für den Mac. Die Software löst eines meiner alten Probleme. Etwa wenn ich einen Artikel schreibe: Ich habe erste Ideen und Info-Schnipsel aus allen möglichen Quellen. Mit Mind Maps strukturiere ich das Thema, schäle Unterpunkte heraus und formuliere erste Textentwürfe. Das Problem: Ich benötige dafür verschiedene Tools. Ein Mindmap-Programm, eine Informations-Verwaltungsapplikation wie Evernote, einen Texteditor, ein Screencast-Programm um Bildschirminhalte festzuhalten und so weiter. Das Resultat: Dutzende von Dateien, die irgendwo auf meinem Computer rumliegen.
Curio im Bild: Screenshots
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Arbeiten auf der Leinwand Curio kommt aus einer anderen Richtung. Curio gibt mir eine weisse leere Seite – einen so genannten Idea Space. Das Konzept der Leinwand, wie es auch Prezi zugrunde liegt (die imgriff.com-Review zu Prezi), taucht hier wieder auf. Weiter gibt mir Curio Tools an die Hand, die ich vielleicht brauchen könnte: Eine Mindmap-Applikation, ein Listentool, eine Tabellenfunktion, ein Zeichenprogramm, ein Video- und Audioaufzeichnungsgerät, einen Webbrowser oder einen einfachen Text Editor.
Mit den wasserfesten Notizblöcken «Aqua Notes» lassen sich die Geistesblitze, die man beim Duschen (oder auch in der Sauna) hat, sofort notieren. Ein Paket aus Block, Saugnapf und Stift kostet 6,99 Dollar (zzgl. Versandkosten nach Europa).
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Evernote ist in kurzer Zeit zu einem extrem populären Online-Tool für Notizen aller Art geworden. Dahinter steckt eine kleine Firma, die sich mit ihrer Idee gegen das Web-Schwergewicht Google behaupten musste. Wie hat sich Evernote durchsetzen können?
Einige Wochen vorher habe ich auf meinem privaten Blog «Denkpass» darüber geschrieben, wie Google die kollektive Intelligenz seiner Mitarbeiter nutzt, um ständig neue Innovationen zu liefern. Am Beispiel von Evernote sieht man, dass Google zwar sehr innovativ ist, dass jedoch Größe auch verbunden mit vielen Innovationen trotzdem nicht immer zum Sieg reicht.
Die webbasierte Applikation “J.ot Down” will nicht viel: Man kann damit im Browser einfach und schnell eine Notiz erstellen. Programmierer David LeMieux hätte damit den Preis für das simpelste Notiz-Tool verdient.
J.ot Down lässt sich in ungefähr 10 Sekunden erlernen: Man öffnet die Seite unter der Adresse j.otdwon.com und schreibt seine Notiz. Sie wird automatisch gespeichert und erhält einen kryptischen Permalink. Diesen speichert man als Lesezeichen und schreibt weiter. Das war’s.
Über den Permalink ist die Notiz wieder erreichbar, kann weiter bearbeitet oder auch weitergegeben werden. Schön einfach also, aber: Braucht man so ein Tool überhaupt?
Wer ein anregendes Buch liest, weiß manchmal gar nicht, wohin mit all den Geistesblitzen, Erkenntnissen und Assoziationen, die ihm in den Sinn kommen. Aufschreiben ist angesagt. Ein paar Tipps für sinnvolle Lese-Notizen hat Thursday Bram bei Lifehack.org notiert; und Stephan List vom Toolblog hat eigene Anmerkungen zu ihren sechs Punkten veröffentlicht:
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Spiralblock oder Handy-Notizfunktion? Post-it oder Diktiergerät? Moleskine oder Evernote? Ob man sich Notizen lieber auf Papier oder in digitaler Form macht, hängt von persönlicher Situation und Geschmack ab. Welches Werkzeug hast Du immer bei Dir, sofort zur Hand und am schnellsten befüllt; und welche Art von Notizen soll es überhaupt aufnehmen (Skizzen, Text, Kontaktdaten)? Joel Falconer hat bei Lifehack.org nochmal schön Pro und Contra digitaler und analoger Notizen aufgeführt:
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Das Notizprogramm Evernote ist ein Allesfresser: Es nimmt Notizen jeder Art und Form aus zahlreichen Quellen auf – und synchronisiert sie zwischen Web-Plattform, Desktop-Anwendung und Mobilgerät.
Es gibt viele Arten, Notizen zu erfassen: Moleskine-Notizbuch, einfaches Schreibheft oder Collegeblock, Diktiergerät etcetera. Und natürlich kann man seine Notizen auch digital erfassen. Das hat den Vorteil, dass man die Notizen leicht sichern, ohne Probleme weiterverarbeiten und – je nach Tool – zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren kann.
Eines der besten Programme, um Notizen digital zu verwalten, ist Evernote. Das Programm eignet sich für das Festhalten jeder Art von Information, seien es Aufgaben, Notizen, Webseiten oder Ideen. Das ist aber noch nichts besonderes. Das können Dutzende anderer Programme auch. Evernote ist aber – und das gibt es selten – für verschiedenste Plattformen erhältlich, die sich automatisch untereinander synchronisieren:
An vielen Universitäten gibt es zwar eine Holterdipolter-Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten, aber wenn es darum geht, wie man sinnvoll bei Vorlesungen mitschreibt und aus Büchern exzerpiert, wird man meist alleingelassen. Zum Glück gibt es dieses Internetdings, von dem in letzter Zeit alle reden, und darin zum Beispiel den folgenden Artikel mit zahlreichen Tipps für bessere Notizen:
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Wer ein Notizbuch besitzt, braucht keine Zettel mehr. Alles Wichtige wird in dem Büchlein festgehalten, später durchgearbeitet und gegebenenfalls auf To-Do- oder andere Listen übertragen. Soweit der Idealfall. Wird es im Alltag jedoch stressig, holt uns oft die Zettelwirtschaft wieder ein. Kein Problem, wenn man es richtig macht.
Auf dem Schreibtisch sollte idealerweise nichts liegen, das von der Arbeit ablenken könnte – das “Prinzip der blanken Platte” (hier ein paar Tipps, wie man den Tisch leer bekommt). Zettel sollten, wenn man sein Organisationssystem an GTD orientiert, eigentlich nur im Eingangskorb herumliegen – und auch das nur für kurze Zeit. Auf meinem Schreibtisch habe ich trotzdem immer einen Stapel kleiner Zettel griffbereit.
Tim Ferriss (ja, genauder) bezeichnet sich selbst als Notizenfetischist (frei übersetzt). Auf seinem Blog hat er jetzt genau beschrieben, wie er sich das Wichtigste für später festhält. Wir haben uns das mal angeschaut und uns ein paar Notizen gemacht.
Ferriss empfiehlt:
1. Inhaltsangabe: Ferriss nummeriert die Seiten seines Notizbuches oben rechts. Wenn er eine Seite vollgeschrieben hat, notiert er sich Seitenzahl und Inhalt auf der Innenseite des Umschlages (entweder vorn oder hinten). Handelt es sich bei der nummerierten und indizierten Seite um die linkshändige Seite kommt zur Nummerierung der vorhergehenden Seite ein ‘0.5′ hinzu. Blätter man also Seite 8 um, ist man auf deren Rückseite mit der Nummerierung 8.5.
Tagebücher müssen nicht immer eine private Angelegenheit sein: Erstens kann man sie auch öffentlich führen, und zweitens darin auch über Geschäftliches statt über Privates schreiben. » weiterlesen
«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen