Alle 7 Artikel zum Thema Mindmaps auf imgriff.com:
Was muss ich wissen und wie eigne ich mir neues Wissen an: Das war der Fokus des ersten Teils dieses Artikels zum persönlichen Wissensmanagement. Teil zwei widmet sich dem Geek-Aspekt: Welche Tools eignen sich dazu?
Im ersten Teil habe ich fünf Schritte zum persönlichen Wissensmanagement vorgeschlagen. Ich setze verschiedene Tools dazu ein. Wir lieben unsere Tools und Gadgets – meine Auswahl ist eine persönliche und subjektive, im besten Fall mag sie als Beispiel und Anregung dienen. Für jedes vorgeschlagene Instrument gibt es Alternativen, die sich hier und dort unterscheiden oder vielleicht sogar besser sind. Aber wie gesagt: Ich habe meine lieb gewonnen.
1. Schritt: FINDEN
Das Eingangstor: Der Google Reader
Die ganze Welt in einer Applikation. So kommt mir mein Google Reader manchmal vor. Ich lese damit Blogs, Zeitungen, Zeitschriften und lasse mich via Google Alerts über bestimmte Suchwörter im Web informieren. Wie konnte ich ohne leben? Mehr und mehr finden sich Spuren von Crowd Intelligence im Reader: Ich nutze Aggregatoren wie
Rivva und verfolge, was andere Nutzer lesen (via die «People you follow»-Funktion). Anfangs eher skeptisch eingestellt stoße ich inzwischen immer wieder auf interessante Artikel aus bisher unbekannten Quellen. Die Information findet inzwischen mich. Zur Zeit lese ich rund 200 verschiedene Publikationen – vermutlich ist das nicht besonders viel. Nach dem Urlaub stehen schon ein paar Hundert neue Artikel zum Lesen an. Hier hilft ein unbekümmerter Knopfdruck: Mark all as read.
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Ein prominenter Einsatzbereich von Mindmaps besteht darin, Ideen für einen Text festzuhalten und zu strukturieren. Wenn man diese zweidimensionale Gliederung zu einem Text ausgestalten will, schlägt jedoch gerne die Schreibblockade zu. Einige Gedanken zur Erleichterung dieses Arbeitsschrittes.
Für mich sind Mindmaps und daraus gewonnene Gliederungen ein zentrales Werkzeug, wenn ich Texte schreibe. Beim Ausformulieren sitze ich jedoch manchmal vor dem Monitor, lösche einen angefangenen Satz wieder, fange neu an oder springe an eine andere Stelle, habe am Ende ein seitenlanges Textdickicht aus angefangenen Sätzen und mehreren Überschriftebenen, über das ich keinen Überblick mehr habe und das ich schließlich entnervt wegwerfe. Was macht das Überführen einer Gliederung in einen Fließtext so schwierig?
- Mindmaps sind nonlinear und nutzen zwei Dimensionen; für einen Text muss man die inhaltlichen Elemente in eine sinnvolle lineare Reihenfolge bringen.
- Mindmaps sind für kürzere Texte oft «überstrukturiert»; vor allem, wenn man den Export in ein Textverarbeitungsprogramm verwendet hat, steht man auf einmal mit einem kurzen Textentwurf da, der drei oder vier Überschriftebenen hat. Diese Gliederungstiefe muss reduziert und in linearen Fließtext umgewandelt werden.
- Vor allem aber besteht eine Mindmap selten aus ganzen Sätzen, sondern eher aus Stichpunkten. Das klingt banal, doch was ich in Stichpunkten bewusst vorläufig, manchmal brainstorm-artig festgehalten habe, muss ich jetzt zu einer Aussage gestalten, die «Hand und Fuß hat», hinter der ich stehen kann. Wo Mindmapping oft einen spielerischen, freien, unernsten Charakter hat, stellt sich beim Ausformulieren wieder der Anspruch an Ernsthaftigkeit und – bei Studienarbeiten – Wissenschaftlichkeit ein.
Wie überwindet man die Blockade?
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PersonalBrain ist mehr als nur ein Mindmapping-Programm: Mit dem Tool lassen sich Gedanken und Notizen aller Art auf komplexe und doch intuitive Weise organisieren und verknüpfen – es ist ein zweites Gehirn.
Ich hatte es schon vor langer Zeit entdeckt, aber nie wirklich genutzt. Nun hat das Programm
PersonalBrain jedoch etwas geschafft, was noch kein Tool vor ihm geschafft hat: Innerhalb weniger Tage ist es zum zentralen Instrument für meine komplette Organisation geworden: Aufgaben, Notizen, Ideen, Kundenverwaltung und vieles mehr.
Wie ein zweites Gehirn
Mit PersonalBrain lassen sich alle Arten von Gedanken verwalten. Auf den ersten Blick scheint es eine Mindmap-Anwendung neben vielen anderen zu sein, doch PersonalBrain geht weiter. PersonalBrain funktioniert – wie der Name vermuten lässt – wie ein Gehirn, in dem alle Gedanken beliebig miteinander verknüpft werden können. Das lässt sich mit Mindmaps nur teilweise umsetzen.
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Mindmaps sollten die Grundlage jedes persönlichen Organisationssystems sein, findet Chuck Frey im «mindmapping software blog». Gut, der Name seines Blogs zeigt, dass er in dieser Frage vielleicht nicht ganz unbefangen ist, aber an den zehn Gründen, die er dafür anführt, ist schon was dran. Der schönste: Bei Mindmaps kann man Wald und lauter Bäume zugleich sehen – indem man einzelne Mindmap-Äste aus- und einklappt (das geht natürlich nur bei digitalen Mindmaps, nicht auf Papier).
» 10 reasons why mind mapping software should be the foundation of your personal productivity system [mindmappingsoftwareblog.com, gefunden bei Ivan]
Wer noch eine gute Lösung für Online-Mindmaps sucht, könnte bei «Mindmeister» fündig werden – hier unser Test der Webanwendung.
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Eine nette Sammlung handgemalter Mindmaps gibt es auf der Webseite moonfruit.com. Alle sind unbestritten kreativ, und ich zweifle nicht daran, dass sie sehr hilfreich waren, um den Denkprozess zu strukturieren – während des Zeichnens jedenfalls; aber ob man nach ein paar Wochen noch schlau daraus wird, was man sich da erschlossen hat? Das Beispiel «De-Clutter» (Entrümpeln) etwa scheint mir formal das genaue Gegenteil zu sein.
» Hand-drawn Mind Maps [mindmaps.moonfruit.com, gefunden bei karrierebibel.de]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Immer mehr Anwendungen, die wir früher auf unseren PCs installieren mussten, wandern ins Netz ab. Wir können GoogleDocs statt Word benutzen und demnächst auch Photoshop im Browser verwenden. Mindmap-Software bleibt da natürlich keine Ausnahme. Das gerade gestartete Mindmeister.com haben wir uns mal genauer angesehen.
Vor zwei Tagen hat Mindmeister die Private-Beta-Phase verlassen und steht nun allen ‘Wissensvisualisierern’ zur Verfügung. Das Tool kommt aus Deutschland, genauer gesagt: aus Aschheim-Dornach, verbirgt diese Herkunft aber konsequent. Es ist vollständig in Englisch gehalten und legt erkennbar keinen Wert auf regional beschränkte Nutzerschaft. Mindmeister wirkt mit seiner pinkfarbenen, hellblauen und bubbligen Schrift reichlich ‘webzweinullig’, aber das soll nicht weiter stören, wenn die Benutzeroberfläche trotzdem so aufgeräumt und intuitiv bleibt wie hier:

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Das E-Business-Weblog von Martin Röll war bis zum Januar 2007 eine feste Größe in der deutschen Blogosphäre, dann entschloss sich der selbstständige Unternehmensberater und Coach, das Blog dichtzumachen und sich auf andere Dinge zu konzentrieren. Wir haben ihn nun in seinem Versteck aufgestöbert* und ihm ein paar Fragen gestellt. Martin Röll im Interview: Über biochemische Zustände, seine fast leere Inbox und die digitalen und analogen Werkzeuge, die er für seine Arbeit nutzt.
Martin, Du hast vor knapp zwei Monaten mit dem Bloggen aufgehört – bereust Du’s schon?
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