Thema: Leistung

 

Alle 8 Artikel zum Thema Leistung auf imgriff.com:

Motivation und Produktivität:
Warum wir innerlich kündigen

Bücher fassen in Worte, was Viele fühlen. Studien bestätigen es, und die Hirnforschung untermauert es: Unsere Motivation sinkt, weil die emotionale Bindung an den Arbeitgeber immer mehr abnimmt.

Es mag bedenklich stimmen, dass ein solches Buch viele Menschen anspricht und großen Erfolg hat: Martin Wehrles «Ich arbeite in einem Irrenhaus» (Affiliate-Link) zieht über den Schwachsinn her, der in vielen Unternehmen abläuft (Besprechung). Dabei ist es nichts Neues, dass diese Zustände in Unternehmen kritisiert werden.

 

Schon vor Jahren stellte Corinne Maier in «Die Entdeckung der Faulheit» (Affiliate-Link) die These auf, dass in Firmen vor allem diejenigen ihren Job behalten, die es verstehen, sich das Leben so angenehm wie möglich zu machen – und empfahl dementsprechend, sich mit einem möglichst unwichtigen Pöstchen aus der Schusslinie zu bringen (Besprechung). Auch dieses Buch wurde seinerzeit zum Bestseller.

Die emotionale Bindung von Mitarbeitern an ihr Unternehmen

Den Gallup Engagement Index – eine Befragung zur Stärke der emotionalen Bindung deutscher Arbeitnehmer -  gibt es bereits seit 10 Jahren. Dabei konfrontiert die Unternehmensberatung Gallup zufällig ausgewählte Arbeitnehmer mit zwölf Aussagen zum Arbeitsplatz bzw. -umfeld. » weiterlesen

Sich ständig vergleichen:
Wie man garantiert unzufrieden wird

Gesundes Konkurrenzdenken kann ein Antriebsmotor für mehr Produktivität und Leistung sein. Wird es aber auf die Spitze getrieben, kann es Leistung im Gegenteil verhindern, weil uns der ständige Vergleich lähmt. Zwei Seiten einer Medaille.

In unserem Berufsalltag herrscht ein ständiger Konkurrenzkampf – völlig normal und in der Regel auch gut so. Gesundes Konkurrenzdenken kann hilfreich sein: Es spornt uns an, mehr Leistung zu erbringen, uns ständig zu verbessern und unser Ding durchzuziehen. Der Wunsch, andere zu übertrumpfen, ist ein starker Antriebsmotor für höchste Leistungen.

«Ich will genauso gut Französisch können wie die Kollegin, deswegen werde ich mehr lernen» – dieser Vergleich ist eindeutig motivierend und hilft, das Ziel zu erreichen.

Wenn aus gesunder Konkurrenz «Vergleichssucht» wird

Problematisch wird es aber dann, wenn der Vergleich konstant negativ ausfällt. Ein Vergleich hat dann eher eine deprimierende Wirkung. Wenn man denkt: «Ich werde es ja eh nie schaffen, so gut Französisch zu lernen, ich kann den Kurs genauso gut aufgeben», dann nimmt man sich selbst den Ansporn zu lernen. Sich ständig mit anderen zu vergleichen, kann zu einer Marotte, ja einer Sucht werden. Die beste Möglichkeit, sich das Leben völlig zu vergällen. » weiterlesen

Mentaltraining:
Bessere Leistung durch
mentale Fitness

Mentaltraining kennt man vor allem von Spitzensportlern. Doch warum sollen nicht auch wir unsere mentale Stärke nutzen um unsere Leistungsfähigkeit zu steigern? Ich machte den Praxistest bei einem meiner Workshops.

Mentaltraining hat mich schon seit längerem fasziniert. So richtig befasst habe ich mich bisher aber noch nicht mit dem Thema. Bis vor kurzem, als ich Mentaltrainer Dr. Urs Seiler zum Interview lud. Ich wollte endlich mehr über die mentale Fitness erfahren und wie man dadurch leistungsfähiger und vielleicht sogar ein besserer Mensch (!) wird.

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Um was geht es bei der mentalen Fitness?

Darum, ein stressfreies, entspanntes Leben zu führen und dank der positiven Energie die täglichen Aufgaben mühelos zu erfüllen, also leistungsfähiger zu werden. Dank mentalem Training erreicht man sein Ziel zufriedener und mit weniger Aufwand. Ob im Sport, im Beruf oder im Privatleben – mentales Training kann in jeder Lebenslage angewandt werden: » weiterlesen

Karrieremythos Fleiss:
Die einen arbeiten, die anderen machen Karriere?

Ohne Fleiss kein Preis – das stimmt, allerdings braucht’s für den Erfolg im Berufsleben noch etwas Selbstmarketing, Effizienz und Verhandlungsgeschick.

Es gibt Leute, die leisten in Unternehmen Unglaubliches, überschlagen sich beinahe mit guten Ideen, arbeiten mit ungeheuerem Elan bis zum Umfallen – und liegen dann häufig völlig ausgebrannt in der Ecke, während andere daneben strahlend lächelnd die Karriereleiter erklimmen. Ungerecht, oder?
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Die Macht der Gewohnheit

Aber warum ist das so? Bei näherer Betrachtung gibt es gleich ein ganzes Bündel an Gründen. Da ist zum einen der Gewohnheitseffekt: Ein Mitarbeiter, der konstant brav seine Leistung bringt, ist für den Chef ungeheuer nützlich und bequem: Schliesslich spurt der ohne zu klagen. Warum sollte man ihn dann befördern – schliesslich bringt er ja da, wo er jetzt ist, die beste Leistung. Vorausgesetzt, seine Leistung wird überhaupt wahrgenommen. Denn häufig werden solche Fleissarbeiter vom Chef eher noch kritisiert, weil Chefs von ihnen eben keine Fehler gewohnt sind. Und weil ihre konstant gute Leistung als normal betrachtet wird, wird dem Mitarbeiter häufig auch nicht der nötige Respekt entgegengebracht. » weiterlesen

Feedback:
Der direkte Vergleich macht
uns produktiver

Regelmässiges Feedback steigert die Produktivität. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Rückmeldung positiv oder negativ ist. Hauptsache, der Mitarbeiter weiss, wo er mit seiner Arbeitsleistung steht.

Egal welchen Job man ausführt, Manager wollen, dass man seine Aufgaben motiviert und effizient erledigt. Ein beliebtes Tool, um die Mitarbeitenden bei Laune zu halten, ist das so genannte Performance Feedback, bei uns auch bekannt als Mitarbeitergespräch. Einmal im Jahr sitzt man mit dem Vorgesetzten zusammen und lässt seine Arbeitsleistungen beurteilen.

Feedback ist gut und recht, aber was bisher nicht erforscht wurde, ist wann und welche Art von Feedback die Produktivität tatsächlich steigert. Fragen wir «Captain America» oder Francesca Gino von der Harvard Business School und Bradley R. Staats von der University of North Carolina. Die beiden führten in der japanischen Shinsei Bank ein Experiment durch und veröffentlichten ihre Erkenntnisse in der Studie Driven by Social Comparisons: How Feedback about Coworkers’ Effort Influences Individual Productivity.

» weiterlesen

Das Ende der Effizienz-Steigerung:
Ist Zeitmanagement tot?

Noch mehr als Stress macht fehlende Selbstbestimmung zu schaffen: Lothar Seiwert sieht darin die Hauptursache für das Burn-out-Symptom. Ändern müssen wir das wohl selbst.

Diese Woche erreichte mich via Twitter die Schreckens-Nachricht: Ausgerechnet einer der bekanntesten Zeitmanagement-Experten Deutschlands, Prof. Dr. Lothar Seiwert, erklärt das Zeitmanagement für tot. Im Herbst bringt er sein neues Buch Ausgetickt. Warum wir Abschied vom Zeitmanagement nehmen müssen (Affiliate-Link) heraus. Und nun? Können wir imgriff.com einmotten, weil es “sowas von Nineties” ist?

Nicht jede Sau verbessert die Welt
Um es vorweg zu nehmen: nein. Nicht jede Sau, die medial durchs Dorf getrieben wird, verändert gleich die Welt. Seiwert und sein Verlag wissen als Medienprofis natürlich, wie man Thesen möglichst plakativ verkauft. Denn neu ist das höchstens für diejenigen, die Zeitmanagement bislang lediglich als Mittel verstanden haben, um noch mehr Effizienz in immer weniger Zeit zu packen. Genau darum ging es aber nie. Vielmehr bestand der Sinn eines  guten Zeitmanagement schon immer darin, sich mehr Raum für die schönen Dinge des Lebens zu verschaffen. Oder hab ich da was falsch verstanden? » weiterlesen

Zeitmanagement:
Leistungsfähiger dank Micropausen

Kurze, aber regelmässige Pausen helfen, konzentrierter zu arbeiten, weniger Fehler zu machen und bessere Lösungen zu finden. Die kostenlose App «Time Out» hilft dabei.

von Dr. Michael Franz

Alle 15 Minuten wird mein Bildschirm etwas intransparent. Das Time Out-Symbol erscheint und erinnert mich freundlich daran: Zeit, eine Micropause von 30 Sekunden zu machen. Time Out löst für mich eines der größten Produktivitätsprobleme: Vergessen, Pausen zu machen und deshalb im Laufe des Tages auszubrennen. Seit ich mich von Time Out erinnern lasse, bin ich den gesamten Tag über wesentlich leistungsfähiger und entspannter.

Nutzen wissenschaftlich bewiesen
Dass regelmäßige Micropausen die Leistungsfähigkeit erhöhen, bestätigen wissenschaftliche Studien seit Langem. Weitere Vorteile sind eine höhere Konzentrationsfähigkeit, gesteigerte Innovationskraft, geringere Fehleranzahl, optimistischere Grundstimmung, geringere Verspannungen in Schulter- und Nackenmuskulatur, weniger überanstrengte Augen und Stresshormone im Blut.

Wie verwende ich Time Out?
Was ist das richtige Intervall? Oft werden 10 Minuten Arbeit und 10 Sekunden Pause vorgeschlagen. Dieses Intervall nervt mich. Für mich hat sich ein Intervall von 15 Minuten Arbeit und 30 Sekunden Pause als ideal herausgestellt. Wenn das Time Out-Symbol erscheint, dann halte ich kurz inne, setzte mich gerade hin, schließe die Augen und nehmen 2-3 tiefe Atemzüge. Damit ich zuverlässig an die Micropausen erinnert werden, lasse ich Time Out beim Start meines Computers automatisch aktivieren. » weiterlesen

Zwischenrufe:
Meine Sache!

Ein Zwischenruf: Unsere Gastautorin Sylvia Frey Werlen denkt darüber nach, was «Leistung» ist.

Leistung ist alles –aber welche?

Die Legende der Baobab. Bild: Badou

Die Legende der Baobab. Bild: Badou

Der Polizeichef einer Kleinstadt in Polen hat seinen Sicherheitsbeamten auferlegt, mindestens eine Strafe pro Tag auszuteilen. Andernfalls habe das negative Folgen für deren Gehälter wegen mangelnder Leistung. Worauf ein Polizist sich selbst eine Strafe aufbrummte, weil er zu Fuss über ein Bahngeleis gelaufen sei.

Giotto, ein Florentiner Maler, beteiligte sich an einem Malwettbewerb. Ein Künstler nach dem andern trug sein Werk nach vorne: Die drei Könige vor einer weiten Landschaft, eine sanfte Madonna, ein prächtiger Engel. Als die Reihe an Giotto war, nahm er ein weisses Blatt und zeichnete sorgfältig einen schönen runden Kreis. «Ecco.»

Ist es eine Leistung, wenn du ohne allzu viel Aufwand die Erwartungen deines Chef erfüllst? Wenn du wie Giotto etwas Kompliziertes zurückführen kannst auf ein Grundelement wie den Kreis? Wenn dein Bankkonto wieder gestiegen ist? Wenn dein kleiner Sohn gerade nonstop am Trotzen ist und dir trotzdem das Lachen nicht abhanden kommt? Oder wenn du mitten in der Alltagshektik die Zeit findest, um mit deinem Mitarbeiter zusammenzusitzen und zu schauen, wo er steht, was er braucht? » weiterlesen

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