Thema: Lebensziele

 

Alle 9 Artikel zum Thema Lebensziele auf imgriff.com:

Glück:
Ohne Geld zur inneren Zufriedenheit

Brauchen wir Geld, Gucci und Goldkettchen um glücklich zu sein? Eine neue Studie besagt das Gegenteil. Materialismus macht unglücklich.

Jeden Morgen die gleiche Szene: Ich stehe vor meiner Kleiderstange und denke mir, ich habe nichts anzuziehen. Wüsste ich es, wenn ich weniger Auswahl hätte? Wäre ich dann entschlossener und vielleicht auch glücklicher? Nicht, dass ich unglücklich wäre. Aber das Streben nach schönen Dingen kann schon anstrengend sein. Und hie und da spüre auch ich eine gewisse Unzufriedenheit, wenn ich dies oder das nicht haben kann.

Ein schönes Haus zum Beispiel, Luxusferien, eine Kellybag. Und zwei Sekunden später frage ich mich, wer denn solche Sachen überhaupt braucht? Leute mit einem niedrigen Selbstwertgefühl und Geltungsdrang. Materialisten, die sich über ihre Besitztümer definieren und immer mehr wollen. Nein, so möchte ich nicht sein.

Lebensziele beeinflussen Zufriedenheit

Bereits im Jahre 1993 untersuchten die beiden US-Psychologen Tim Kasser und Richard Ryan den Zusammenhang zwischen Lebenszielen und der empfundenen Zufriedenheit. Das Ergebnis besagt, wer in seinem Leben vor allem nach Geld und Besitz strebt, ist unglücklicher als jene ohne materielle Ansprüche. Für seine neue Studie Situational Materialism undermines personal social well-being (Gezielt platzierter Materialismus beeinträchtigt das Wohlbefinden) führte Professor Galen Bodenhausen von der Northwestern Universität insgesamt vier Experimente mit Freiwilligen durch. » weiterlesen

schemer.com:
Ziele gemeinsam erreichen

schemer.com ist ein Webdienst, der Dir dabei helfen will, Deine Ziele umzusetzen. Schemer hat sozialen Charakter und bringt Leute zusammen, die ähnliche Ziele haben.

Zur Zeit ist Schemer noch in einer Invitations-Only-Phase. Wir haben uns Schemer.com angeschaut und ausprobiert.

Schemer ist vollständig in Google integriert, auch die Anmeldung geschieht über Deinen Google Account. Nach der Anmeldung wirst Du nach Deinen Interessen gefragt. Die reichen von Beauty über Sushi bis hin zu Zombie-Filmen. Entscheidest Du Dich für Deine Favoriten, erhältst Du eine Art Zeitleite, die die Ziele anderer Leute aus diesen Themengebieten aufgelistet.

Diese Ziele kannst Du für Dich übernehmen, wenn Du sie noch nicht erledigt hast, oder gleich abhaken, wenn Du das schon gemacht hast. In diesem Fall kannst Du kommentieren, wie es für Dich war. Wenn Du mehrere Ziele von einer anderen Person übernimmst, wirst Du gefragt, ob Du alle Ziele dieser Person sehen willst – es scheint ja Übereinstimmungen zu geben. Wer was von Deinen Zielen sehen kann, stellst Du über Deinen Google+ Account ein. » weiterlesen

Zukunftstrend UnWork – Teil 2:
Vier Schritte zum Traumjob?

Meistens wissen wir, was wir nicht wollen. Häufig ist das aber wenig hilfreich, wenn es darum geht, sich neu zu orientieren. Vier Hinweise für den Weg zum neuen «Lebens-Design».

Im ersten Beitrag dieser kleinen Serie habe ich über den UnWork-Trend aus den USA geschrieben – und über Leute, die ihre Leidenschaft bereits zum Beruf gemacht haben. Die erkannt haben, dass es weniger auf ein dickes Gehalt als auf die Zufriedenheit ankommt. Dass Sicherheit auch einengen kann. Dass heute nur erfolgreich ist, wer auch mit ganzem Herzen dabei ist. Und dass nicht der perfekte Lebensplan zählt, sondern die persönliche Leidenschaft und die Fähigkeit, sich auch flexibel auf neue Begebenheiten einzustellen. Doch wie genau stellt man das an? Dazu liefert die Amerikanerin Hailey Rene in ihrem Blog UnWorkaholic eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die ich nachfolgend kurz vorstellen und kommentieren möchte.

Schritt 1: Kontrolliere dein Leben!

Das klingt einfach, schließlich ist es das, was wir alle wollen. Tatsächlich aber, wie Paddy schon richtig schreibt, haben wir jedoch nicht alle die Kontrolle darüber, sondern lassen es uns von anderen vorschreiben. Das zu ändern, darum geht es. Denn wer sein Leben im Griff hat, der kann auch leichter Änderungen vornehmen. Und dafür müssen wir zunächst ganz ehrlich zu uns selbst sein und herausfinden, wo wir stehen. Man muss, wie Hailey richtig schreibt eine ehrliche Bestandsaufnahme seines Lebens in allen Bereichen machen. » weiterlesen

Zukunftstrend UnWork – Teil 1:
Traumjob statt malochen?

Manch einen plagt das Gefühl, in einem goldenen Käfig gefangen zu sein, Unwichtigem hinterherzujagen, statt das zu tun, was ihm wirklich bedeutsam erscheint. UnWork könnte einen Ausweg bieten…


UnWork heisst: Umdenken (istockphoto)

UnWork heisst: Umdenken (istockphoto)

Den lieben langen Tag das tun, was Spaß macht und dabei im besten Falle sogar Geld damit verdienen? Davon träumen viele, das zeigen z.B. die Kommentare auf einen meiner letzten Artikel, in dem es um die Finanzierung einer Weltreise geht. Imgriff-Leser-Paddy zum Beispiel schreibt sehr passend: „Zeit haben wir alle genau gleich viel, nämlich 24 Stunden pro Tag. Aber wie wir sie verbringen, darin liegt der Unterschied. Und leider lässt sich ein Grossteil zu sehr diktieren, wie er oder sie seine/ihre Zeit zu verbringen hat.“

UnWork, geht das, gar nicht mehr arbeiten?

Genau darum geht es bei einen aktuellen Trend, der aus den USA kommt und den bezeichnenden Titel UnWork trägt. Das bedeutet, im besten Sinne gar nicht mehr arbeiten oder so wenig wie möglich, um sich mehr auf die Sachen konzentrieren zu können, auf die man Lust hat. Klingt egoistisch, könnte aber doch das Arbeitsmodell der Zukunft sein. » weiterlesen

Lebensziele:
Wie war nochmal der Plan fürs Glück?

Craig Harper stellt auf Lifehack.org die rhetorische Frage, wer von den Lesenden das «Glück» zu seinen Lebenszielen zähle. Und wer wollte das nicht, glücklich und zufrieden sein? Wenn man sich jedoch überlegt, mit welchen Zielen wir uns täglich so beschäftigen, kommt man ins Stutzen: Wir planen unseren Urlaub, wir planen den Umzug in die grössere Wohnung, den nächsten Karriereschritt – aber das Glücklichwerden wird nicht geplant, sondern muss irgendwie als Nebenprodukt bei all den anderen Plänen abfallen. Muss das so? Soll das so? Nein, meint Craig Harper:

» Your Happiness Plan (lifehack.org)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Wie Quentin Tarantino
kein Schauspieler wurde

Manchmal ist der Weg, für den man sich entschieden hat, nicht der beste – und wäre stattdessen das, was man als unwichtig oder Zeitvertreib erachtet, das lohnenswertere Ziel. Das sieht man schön am Beispiel des Regisseurs Quentin Tarantino. Der nämlich wollte eigentlich Schauspieler werden. Zum Drehbuchschreiben und Inszenieren kam er nur zufällig, weil es für den Schauspielunterricht an Szenen mangelte. Also schrieb Tarantino – und plötzlich wies ihn ein Mitschüler auf sein Talent hin.

Die ganze Geschichte bei 37signals.com:

» How Quentin Tarantino realized Plan A (acting) wasn’t his best path (37signals.com)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Das Constantin-Prinzip

Christian Constantin ist Präsident des Schweizer Fußballvereins FC Sion und wohl das, was man eine “Reizfigur” nennt. Er weiß ganz genau, wie der Hase läuft, und weil er das nicht für sich behalten kann möchte, hat er es einem Reporter der “Weltwoche” ins Aufnahmegerät diktiert. Das Constantin-Prinzip. Besser gesagt: Zwölf Constantin-Prinzipien. Zum Beispiel:
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Wer nicht plant, wird geplant

Man kann sein Leben von Moment zu Moment planen, aber auch sehr langfristig. Wir stellen eine Methode vor, die sich sogar detailliert einzelnen Lebensbereichen widmet.

Wohin und auf welchem Weg? Wer das wissen will, muss planen.

Wohin und auf welchem Weg? Wer das wissen will, muss planen.

Planen ist wichtig, Planen führt zum Ziel. Planen kann aber auch zum Selbstzweck ausarten und man vergisst darüber die Umsetzung. Das scheint mir ein generelles Problem bei der Suche nach mehr Produktivität zu sein: Man verliert sich schnell in den Instrumenten und vergisst, sie auch tatsächlich umzusetzen.

Es gibt Dutzende Planungsmittel und -tiefen: Du kannst Dir Stundenpläne erstellen, täglich drei Hauptaufgaben aussuchen, Wochen-, Monats- und Jahrespläne basteln und vieles mehr. Doch vor dem Plan steht zuerst ein Ziel: Wohin will ich genau und wann will ich dort ankommen?

In diesem Artikel möchte ich eine Methode vorstellen, die ziemlich umfangreich und detailliert ist und sich deshalb sicher nicht für jeden eignet.

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Wie man in der Spur bleibt

Wer immer neue Produktivitätstricks ausprobiert, wird dabei vielleicht tatsächlich produktiver – sollte aber aufpassen, vor lauter Experimentierlust und Neugier nicht die großen Linien seines Lebens aus den Augen zu verlieren.

Die eigene Produktivität zu erhöhen ist ein sehr spannender Prozess – aber es ist eben ein Prozess. Immer wieder entdeckt man einen neuen Tipp und will ihn gleich ausprobieren. Vielleicht wird man dadurch tatsächlich produktiver, aber rechnet man die Zeit, die man für die Umsetzung und Einübung braucht, und bedenkt, dass die Produktivität wahrscheinlich nur marginal gestiegen steigt, sieht die Bilanz nicht sehr rosig aus. Ich reihe diese Lust an Neuem mittlerweile unter “Hobbies” ein.

Wichtig ist es, bei all dem Ausprobieren die großen Linien nicht aus den Augen zu verlieren und in der eigenen Spur zu bleiben. Dazu acht Tipps, wie das am besten gelingen kann:

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