Alle 5 Artikel zum Thema Informationsmanagement auf imgriff.com:
Wissen ist unser Kapital. Ein systematischer Ansatz zum Erweitern und Pflegen des persönlichen Wissens ist deshalb nicht Luxus, sondern sollte zu den Basiskompetenzen gehören. Mein Vorschlag für ein persönliches Wissensmanagement in fünf Schritten.
Bibliotheken dieser Welt
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Alle wollen wissen
Ich weiß, Ihr könnt es nicht mehr hören: Wir sind eine Wissensgesellschaft. Die EU will bis 2010 zum dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt werden. Zumindest formulierte sie dieses Ziel in der Lissabon-Strategie von 2000. Auf der Ebene der institutionalisierten Ausbildung sehen wir in den letzten 15 Jahren beispiellose Aktivität: Bologna verbinden wir schon lange nicht mehr mit italienischer Gemütlichkeit, Grundtvig, Erasmus oder Kopenhagen sind Stilblüten aus dem
Büro für seltsame Bezeichnungen von europäischen Bildungsinitiativen. Auch Bildungsanbieter regen sich: Das Angebot an Seminaren, Kursen, MBAs und Studiengängen ist schlicht explodiert. Bei all diesen Bemühungen geht eine Frage regelmäßig unter: Wie entwickeln wir unsere persönlichen Lern-, Wissens- und Informationsmanagement-Kompetenzen weiter? Diese Kompetenzen sind entscheidend, damit wir als Gesellschaft aus dem Wissen Nutzen ziehen. Sie sind auch der Grund, weshalb mich jemand für meine Arbeit bezahlt. Wissen ist mein Kapital.
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“Informationsflut”? Gibt es nicht, sagen die alten Hasen: Man muss einfach nur die richtigen Filter richtig pflegen. Ganz gut zusammengefasst hat das Abhijeet Mukherjee im Blog “Dumb Little Man”. In seinem Artikel nennt er sechs grundlegende Tipps, all die eintreffenden Informationshäppchen zu kanalisieren und zu verarbeiten:
» Six Smart Ways To Beat Information Overload (dumblittleman.com)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Florian hat kürzlich auf einen Artikel verwiesen, der sich mit der Infoflut beschäftigt. Wenn man das Stichwort “Informationsflut” bei Google eingibt, erhält man 175′000 Ergebnisse. Schon der Beweis für deren Existenz? Sicher – aber ob das ein Problem darstellt, ist die andere Frage, der wir in diesem Artikel nachgehen wollen.
An sich ist nicht die Infoflut das Problem, sondern wie man an die relevanten Informationen herankommt. Das ist mehr als Wortklauberei: Dass es mehr Informationen gibt, als wir verarbeiten können, ist ein uraltes Phänomen und taucht nicht erst im Internet-Zeitalter auf. Das “Zuviel” mag sich zwar potenziert haben, aber ob ich “nur” viel zu viel oder unendlich zu viel Informationen zur Verfügung habe, spielt keine wesentliche Rolle. Zwar waren die Informationen weniger leicht verfügbar als heute oder nur einem bestimmten Kreis zugänglich (z.B. den Leuten, die lesen konnten), aber zuviel Informationen haben wir seit (mindestens) der Verbreitung des Buchdrucks.
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Das kostenlose Programm Omea Pro vereint Informationen aus unterschiedlichen Quellen – etwa Mails, RSS-Feeds und ICQ-Chats – unter einem Dach und erlaubt es, diese in vielfältiger Art und Weise zu organisieren.
Informationsströme kanalisieren
Für E-Mail arbeitet Omea Pro mit Outlook der Versionen 2000, XP und 2003 zusammen. Andere Clients werden aber – wie auch IMAP – derzeit leider nicht unterstützt. Mails können direkt in Omea Pro bearbeitet werden. Die Änderungen werden anschließend mit Outlook synchronisiert. Gleiches gilt, wenn mit Outlook gearbeitet wird, in umgekehrter Richtung. Die Funktionalität für Newsgroups ist direkt in der Software integriert, eine externe Anwendung wie bei E-Mail ist also nicht vonnöten. Gleiches gilt für RSS- und Atom-Feeds. Unterhaltungen aus Instant Messengern verwaltet das Programm, sofern ICQ oder Miranda verwendet werden. Ein eigener Kontaktmanager ist integriert. Über Bookmarks können außerdem Webseiten lokal gespeichert werden und werden dann regelmäßig auf Veränderungen hin geprüft. Einige viel verwendete Dokumenttypen und Grafikformate können direkt in Omea Pro dargestellt werden, ohne dass eine externe Anwendung geöffnet werden muss. Lokale Dateien lassen sich aber in jedem Fall in die Organisationsstruktur einfügen.
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Ja, ganz richtig gelesen, da oben steht “The 4-Hour Workweek” (T4HWW), zu deutsch: Die 4-Stunden-Arbeitswoche. Das ist der Titel eines Buches von Timothy Ferriss, das heute erscheint und schon bald in allen Diskussionen in der Produktivitätsszene und darüber hinaus auftauchen wird.
Ferriss stellt in dem Buch radikale Ideen und Thesen zur Vereinfachung des Lebens auf und präsentiert einen Ansatz, den er Lifestyledesign nennt. Grundsätzlich geht es ihm darum, aus dem scheinbar vorgegebenen Lebensverlauf von Arbeit und Rente auszusteigen und nicht bis zum Ruhestand zu warten, um all die Dinge zu tun, die man wirklich tun will.
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