Thema: Informationsmanagement

 

Alle 12 Artikel zum Thema Informationsmanagement auf imgriff.com:

Information Overload:
Filter nutzen

«It’s the filter, stupid» ist ein bekanntes Bonmot. Nicht die Menge, sondern fehlende Filter sind schuld an einem Too Much Information.

«Es gibt keine Informationsflut» war die These in meinem Posting von vergangener Woche. Tatsächlich sehen wir uns einer bisher ungekannten Menge an Informationen gegenüber, generiert durch das Web, die sozialen Medien und Arbeitsinstrumenten wie E-Mail und SMS, auf die wir jederzeit und von überall zugreifen können. Brauchen wir neue Denkweisen und Strategien?

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Das Internet ist zu gross
Die ständig verfügbaren Informationen lösen in mir vor allem zwei Dinge aus: Neugier und das Bedenken, etwas wichtiges zu vergessen oder nicht mehr wieder zu finden. Es ist unglaublich spannend, was ich im Internet alles lesen kann: Intelligente und belesene Menschen auf der ganzen Welt teilen ihre Gedanken und Ideen mit mir, in Blogpostings, via Twitter oder auf Facebook. Ich könnte den ganzen Tag lesen. Aber selbst wenn ich es tun würde: Das Internet ist einfach zu gross für mich. » weiterlesen

Literaturverwaltung II/II:
Helfer im Umgang mit
der Literaturflut

Im März haben wir uns damit befaßt, wie Literaturverwaltungssoftware unter Umständen den Überblick über komplexe Schreibprojekte entscheidend erleichtert. Doch wie findet man das richtige Bibliographieprogramm?

Aus der Vielzahl der Angebote habe ich fünf sehr unterschiedliche Beispiele herausgegriffen, anhand derer man sich ein Bild machen kann, welche Lösung für die Erstsemester-Hausarbeit, die Bachelor-Thesis oder die Dissertation passend ist und dem eigenen Arbeitsstil entgegenkommt.

Hier findet Ihr den ersten Teil dieses Artikels «Literaturlisten und Zitate im Griff»
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Die Minimallösung: Literaturdatenbank von OpenOffice oder Word
Für übersichtliche Arbeiten reicht bereits die mitgelieferte Literaturdatenbank-Funktion aktueller Textverarbeitungen (getestet habe ich OpenOffice). Mit einiger Handarbeit kann OpenOffice neben einem Literaturverzeichnis am Ende des Textes sogar DIN 1505-gerechte Literaturangaben, also Angaben nach dem Schema «Autor, Titel, Ort, Jahr» für den einzelnen Nachweis im Text erzeugen. Das notwendige Vorgehen ist für OpenOffice im OpenOfficeWiki genauer beschrieben. » weiterlesen

Think Quarterly:
Neues Webmagazin von Google

Think Quarterly ist ein neues Webmagazin von Google. Die erste und sehr schön gestaltete Ausgabe behandelt das Thema «Data» und untersucht die Frage, wie aus all den verfügbaren Daten nützliche Informationen werden.

Wenn ein Unternehmen eine Idee von Daten beziehungsweise von riesigen Massen von Daten hat, dann ist es Google. Die Serverfarmen des Unternehmens speichern unvorstellbare Mengen von Daten. Naheliegend also, dass sich die erste Ausgabe von Think Quarterly um «Data» dreht. Think Quarterly wird von Google UK & Ireland veröffentlicht und als Buch (!) gedruckt und an Kunden und Partner abgegeben. Käuflich kann es nicht erworben werden. Die Online-Version steht aber der ganzen Welt zur Verfügung, in einer Desktop- und einer ebenfalls gelungenen Mobile-Variante.

Wir haben genug Daten
Das Thema wird von zahlreichen Autoren aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Hans Rosning, ein eigentlicher Data-Superstar, erklärt in einem Interview, weshalb eine datenbasierte Sichtweise ein Unternehmen grundlegend verändern kann. Ein Unternehmen brauche gemäss Rosning nicht mehr Daten, sondern ein neues Mindset im Umgang mit Informationen. Dieser Grundtenor zieht sich durch das ganze Magazin: Für die meisten Entscheidungen haben wir heute genug Daten – wir müssen lernen, sinnvoll damit umzugehen: «We were brought up believe more data was good and that’s no longer true.» » weiterlesen

Literaturverwaltung I/II:
Literaturlisten und Zitate im Griff

Das Leben zeigt: Der falsche Umgang mit Zitaten in wissenschaftlichen Arbeiten kann zum Karrierekiller werden. In diesem Artikel geht es um Grundsätze der Literaturverwaltung, in einem zweiten Teil stellen wir geeignete Software vor.

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Einer der gewöhnungsbedürftigen Aspekte am wissenschaftlichen Arbeiten war für mich der penible Umgang mit Literatur. Wie behalte ich den Überblick, wie merke ich mir, welches Zitat aus welchem Aufsatz stammt, wie generiere ich eine Literaturliste, die alle wesentlichen Angaben enthält – nicht nur so, daß sie den Ansprüchen eines Professors genügt, sondern auch derart, daß ich zum Beispiel in der Bibliothek sofort finde, was ich brauche? Wie gestalte ich eine Arbeit so, daß die Literaturnachweise einem konsistenten Schema folgen und den Vorgaben meines Fachbereichs entsprechen? Und wie behalte ich im Auge, was ich zu einem Thema noch alles lesen muß?

Hier kann einem eine moderne Literaturverwaltung viel Arbeit abnehmen und den Kopf merklich entlasten. Zwar bedeutet die Auswahl eines Bibliographieprogramms, die Einrichtung, ggf. das Erstellen von Formatvorlagen für Zitate und nicht zuletzt die Einarbeitung eine gewisse Arbeit. Spätestens ab der zweiten Seminararbeit macht sich dieser Arbeitsaufwand jedoch bezahlt. » weiterlesen

«Informationsflut»:
Richtige und falsche Antworten

Für den heutigen Linktipp braucht man ein paar ruhige Minuten, aber es lohnt sich: Markus Albers, Journalist und Autor von «Morgen komm ich später rein» und «Meconomy», hat in seinem Blog einen Buchbeitrag veröffentlicht, indem er sich mit der Überforderung durch Informationen beschäftigt – und mit den falschen und richtigen Antworten darauf.

«Stellt man das Stammmtischgeraune von der Informationsflut vom Kopf auf die Füße, bleibt [...] kein psychosozialer Supergau, sondern – und das ist viel relevanter – die ganz alltagspraktische Frage, wie wir mit den neuen Kommunikationsmitteln klug umgehen. Wie viel Zeit brauchen wir, um produktiv und kreativ zu sein? Um jene Dinge zu verfolgen, die uns wirklich wichtig sind? Und was müssen wir aufgeben, einschränken oder abschaffen, um die Ressourcen zu haben, etwas Neues zu schaffen?»

Perfekt formuliert, was wir und andere versuchen, wenn wir über Produktivitätsthemen bloggen.

» Machen statt tweeten (markusalbers.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

RSS, Twitter, E-Mail & Co.:
Strategien gegen die Informationsflut

Für den Umgang mit dem vollen Posteingang, ungelesenen RSS-Feeds und überlaufendem Twitterstream muss letztlich jeder seine eigene Strategie entwickeln. Aber das Beispiel Anderer ist meist sehr hilfreich. Viele Tricks übernimmt man, verwirft einige wieder, übernimmt oder adaptiert andere, und am Ende steht – hoffentlich – die funktionierende eigene «Umgebung» zum Verarbeiten von Informationen.

Das klingt übrigens nur so technisch, kann aber in der Praxis auch ganz komfortabel aussehen: Das iPad etwa steht für einen neuen, viel entspannteren Konsum digitaler Medien; kein Scannen von RSS-Feeds mehr am Laptop und Schreibtisch, sondern ausgiebiges Stöbern und Lesen langer Texte auf dem Sofa.

Kollege Martin Weigert hat heute bei netzwertig.com seinen persönlichen Werkzeugkasten vorgestellt. Nachvollziehbare Anregungen, die jedem helfen können – und sei es nur, um seinen eigenen Workflow damit zu vergleichen:

» Effizient im Web: So zähme ich die Informationsflut (netzwertig.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Informationsmanagement:
Filter im Echtzeitweb

Das sogenannte Echtzeitweb hat unseren Newskonsum verändert: Auf Kanälen wie Twitter kommen nicht nur klassische News schneller an, sondern die Neuigkeiten werden auch vielfältiger; persönliche Status-Updates kommen hinzu. Eine neue Qualität der von Vielen gefühlten «Informationsflut».

Glücklicherweise hat sich die grundlegende Strategie gegen die Informationsflut nicht verändert. Es gilt, die Inputs zu filtern und so auf das Wesentliche zu reduzieren. Und glücklicherweise entwickelt sich die technische Seite der Filter mit den Anforderungen. Das US-Blog ReadWriteWeb verweist auf mehr als ein Dutzend Filtermöglichkeiten: Thementracker, Aggregatoren wie Techmeme (oder im deutschsprachigen Raum: Rivva) und Feed-Filter. Und Autor Richard McManus vergisst nicht, dass es im zweiten Schritt auch darauf ankommt, den menschlichen Filter zu trainieren, sich also den Anspruch abzugewöhnen, alles lesen zu wollen.

» How to Manage Your News Consumption in the Real-Time Web Era (readwriteweb.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Informationen, Wissen und Lernen:
Fünf Schritte für das Wissensmanagement

Wissen ist unser Kapital. Ein systematischer Ansatz zum Erweitern und Pflegen des persönlichen Wissens ist deshalb nicht Luxus, sondern sollte zu den Basiskompetenzen gehören. Mein Vorschlag für ein persönliches Wissensmanagement in fünf Schritten.

Bibliotheken dieser Welt
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Alle wollen wissen

Ich weiß, Ihr könnt es nicht mehr hören: Wir sind eine Wissensgesellschaft. Die EU will bis 2010 zum dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt werden. Zumindest formulierte sie dieses Ziel in der Lissabon-Strategie von 2000. Auf der Ebene der institutionalisierten Ausbildung sehen wir in den letzten 15 Jahren beispiellose Aktivität: Bologna verbinden wir schon lange nicht mehr mit italienischer Gemütlichkeit, Grundtvig, Erasmus oder Kopenhagen sind Stilblüten aus dem Büro für seltsame Bezeichnungen von europäischen Bildungsinitiativen. Auch Bildungsanbieter regen sich: Das Angebot an Seminaren, Kursen, MBAs und Studiengängen ist schlicht explodiert. Bei all diesen Bemühungen geht eine Frage regelmäßig unter: Wie entwickeln wir unsere persönlichen Lern-, Wissens- und Informationsmanagement-Kompetenzen weiter? Diese Kompetenzen sind entscheidend, damit wir als Gesellschaft aus dem Wissen Nutzen ziehen. Sie sind auch der Grund, weshalb mich jemand für meine Arbeit bezahlt. Wissen ist mein Kapital.

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Der Link am Morgen:
6 Tipps gegen die “Infoflut”

“Informationsflut”? Gibt es nicht, sagen die alten Hasen: Man muss einfach nur die richtigen Filter richtig pflegen. Ganz gut zusammengefasst hat das Abhijeet Mukherjee im Blog “Dumb Little Man”. In seinem Artikel nennt er sechs grundlegende Tipps, all die eintreffenden Informationshäppchen zu kanalisieren und zu verarbeiten:

» Six Smart Ways To Beat Information Overload (dumblittleman.com)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Infoflut oder nicht? Das ist hier die Frage

Florian hat kürzlich auf einen Artikel verwiesen, der sich mit der Infoflut beschäftigt. Wenn man das Stichwort “Informationsflut” bei Google eingibt, erhält man 175’000 Ergebnisse. Schon der Beweis für deren Existenz? Sicher – aber ob das ein Problem darstellt, ist die andere Frage, der wir in diesem Artikel nachgehen wollen.

An sich ist nicht die Infoflut das Problem, sondern wie man an die relevanten Informationen herankommt. Das ist mehr als Wortklauberei: Dass es mehr Informationen gibt, als wir verarbeiten können, ist ein uraltes Phänomen und taucht nicht erst im Internet-Zeitalter auf. Das “Zuviel” mag sich zwar potenziert haben, aber ob ich “nur” viel zu viel oder unendlich zu viel Informationen zur Verfügung habe, spielt keine wesentliche Rolle. Zwar waren die Informationen weniger leicht verfügbar als heute oder nur einem bestimmten Kreis zugänglich (z.B. den Leuten, die lesen konnten), aber zuviel Informationen haben wir seit (mindestens) der Verbreitung des Buchdrucks.

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