Alle 5 Artikel zum Thema Aufmerksamkeit auf imgriff.com:
Den eigenen Tagesplan abzuarbeiten wäre oft einfach – wenn da nicht die lieben Kollegen und Chefs wären. Nicht immer haben sie besten Absichten.
Vor einiger Zeit habe ich über
Digitale Wichtigmacher geschrieben, die unsere Zeit fressen, weil sie uns suggerieren, Dinge dringend erledigen zu müssen. Ohnehin ist es ja geradezu en Vogue, auf das Internet als Zeitfresser zu schimpfen. Was dabei oft vergessen wird: Ob Internet oder nicht, die eigentlichen Zeitfresser sind die aus Fleisch und Blut, die uns mit allerlei Tricks dazu zwingen wollen, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Und das mitunter kommunikativ sehr geschickt. Einige Beispiele:
Immer diese Wichtigtuer
Der Chef, der hektisch und mit lauter Stimme um die Erledigung eines Gefallens bittet, nutzt solche Manipulations-Mittel, um Dich dazu zu bringen, etwas für ihn zu tun. Denn manche Dinge erscheinen nur deshalb besonders dringend, weil der andere sie wichtig erscheinen lassen will, damit Du seinem Wunsch absolute Priorität einräumst. Eine andere Methode besteht darin, Dich mit Schmeicheleien dazu zu überreden, ihm einen Gefallen zu tun: «Sie kennen sich so gut aus – würden Sie mir helfen diese Informationen zu recherchieren?» Da es viele Menschen besonders freut, wenn sie für unersetzbar gehalten werden, helfen sie natürlich gern. » weiterlesen
Produktivität hilft uns Arbeit zu verrichten, Dinge zu kreieren. Doch manchmal steht sie uns auch im Weg. 10 Gründe, warum wir nicht nur produktiv sein sollten.
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Ständig sind wir auf der Suche nach produktivitätssteigernden Massnahmen, damit wir alle unsere Aktivitäten unter einen Hut bringen. Und viele von uns fühlen sich schuldig, wenn sie an einem Tag nicht alles schaffen, was sie sich vorgenommen haben. Ja, wir fürchten Unproduktivität wie eine Krankheit. Und manchmal fühlt sie sich auch so an. Mir geht es jeweils so. Nach einem unproduktiven Tag fühle ich mich mies. Vielleicht können wir gar nicht mehr unproduktiv sein, auch wenn wir dürften? Faul rumliegen, essen, trinken und ein gutes Buch lesen scheint unmöglich. Und wenn man uns doch mit einem Buch erwischt, dann hat es bestimmt das Wort Produktivität im Titel.
Dabei gibt es gute Gründe, ab und an auch mal nicht produktiv zu sein und das Leben nicht mit einer To Do-App zu strukturieren. 10 davon habe ich hier aufgeführt:
1. Produktivität leitet die Aufmerksamkeit auf das Ergebnis anstatt auf die eigentliche Arbeit.
Wenn wir eine Liste vor uns haben, mit Sachen, die in einer vorgegebenen Zeit zu erledigen sind, tendieren wir dazu uns auf das Ziel zu konzentrieren anstatt die Schritte die uns ans Ziel bringen, zu geniessen. Termine und Zeitfenster sind teilweise notwendig, klar, trotzdem sollte man versuchen, sich an den einzelnen Schritten und Details, die die Aufgabe mit sich bringt, auch zu erfreuen. » weiterlesen
Gute Kommunikation ist wichtig und macht das Zusammenleben produktiver. Bloss die Umsetzung ist nicht ganz einfach. Neun Tipps zur klaren und fairen Kommunikation.
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Im
letzten Beitrag habe ich darüber geschrieben, warum klare Kommunikation so wichtig ist. Eigentlich ist das auch jedem klar. Das tatsächliche Problem liegt woanders: Vielen Menschen haben noch gar nicht gemerkt, dass sie unklar kommunizieren! Oder sie verwechseln verständlich mit laut. Und noch schlimmer: Ihr Gegenüber fällt dann aus allen Wolken, wenn man plötzlich und aus heiterem Himmel ausflippt.
Sylvana Pollehn hat hier ein sehr schönes Beispiel von der Restaurantmanagerin Irene beschrieben, die ihre Mitarbeiter durch die Gegend scheucht, statt klare Arbeitsanweisungen zu geben. Ein anderes klassisches Beispiel: Ruhestörung in der Nachbarschaft. Die alte Dame regt sich über die Lautstärke iher jungen Nachbarin auf. Doch statt einfach mal hinzugehen und mit ihr zu reden, klare Regeln für das Miteinander festzulegen, läutet sie sturm, fordert harsch: «Ruhe bitte!», wähnt sich im Recht. Die Fronten verhärrten, der Streit eskaliert und am Ende findet man sich vor dem Richter wieder.
Doch wie funktioniert das denn nun mit der klaren Kommunikation, die andere Menschen auch verstehen? Ein paar Tipps: » weiterlesen
Was tun, wenn einem alles über den Kopf zu wachsen droht? Vodka trinken? Arbeitsalltag strukturieren!, bloggt Corinne Dubacher.
Normalerweise habe ich keine Schlafprobleme. Doch gestern Nacht war alles anders. Gedanken raubten mir den Schlaf, Herzflattern inklusive. Eine Stimme sprach zu mir: „Du musst noch zwei Studienarbeiten fertig schreiben, 50 Prüfungsfragen und Antworten auswendig lernen, ein Thema für die Diplomarbeit finden und diese auch schreiben, Termine einhalten, Kurse konzipieren, bloggen, Aufträge akquirieren, Hochzeitsgeschenk suchen, und und und.“
Ich dachte, ich dreh’ durch. Und dann flüsterte die Stimme: „Beruhige dich, nimm einen Schluck Vodka.“ Kleiner Scherz, das sagte sie nicht. Das waren die Worte meines Freundes.
Studien belegen, dass man sich durch Multitasking mehr verzettelt als tatsächlich schneller voran zu kommen. » weiterlesen
Aufmerksamkeit ist ein begrenztes und deshalb hart umkämpftes Gut: Verführer lauern hinter jedem Tweet. Ideen zum ökonomischen Umgang mit einer unserer wertvollsten Ressource.
Vorgestern in der U-Bahn, zurück vom Sport, las ich Twitter auf dem Smartphone. Leerzeiten effektiv nutzen und so! Mit der Entspannung war es schnell vorbei: Ich hatte gleich sieben Artikel entdeckt, die ich lesen oder bookmarken wollte. Als ich nun da saß, mit sieben Browserfenstern, und noch schnell meine E-Mails abgerufen hatte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich leide an einer digitalen Aufmerksamkeitsstörung!
Digitale Aufmerksamkeitsstörung
Bis vor wenigen Tagen wusste ich noch nicht mal, dass es so eine «Krankheit». Barbara Haag hat mich dann eines Besseren belehrt. Nun bin ich kein Freund solcher Klassifizierungen – schon über die «analoge»Aufmerksamketsstörung kann man trefflich streiten, wie dieser Beitrag in der FAZ zeigt.
Wahr ist bei dem Thema allerdings eines: Im Internet kann man schnell vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen: Hier noch eine Nachricht, da noch ein Klick und schon ist eine Stunde rum. Über das wie und warum kann man hunderte von Artikeln schreiben und Thomas hat sich ja gerade des wichtigen Themas E-Mail angenommen. Mir geht es hier um einen ganz bestimmten Aspekt: Was verleitet uns, immer weiter zu klicken? Und wie schaffen wir es, damit aufzuhören? » weiterlesen