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	<description>imgriff.com &#124; «Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto.</description>
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		<title>Scapple: Raffinierter als der Notizblock, freier als die Mindmap</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 05:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Mollet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Mindmaps]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
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		<description><![CDATA[Scapple will den Markt der Mindmap-Programme aufmischen. Der Clou: Das Brainstorming muss nicht mehr linear von der Mitte heraus erfolgen. Jede Idee ist gleichwertig und kann mit einer anderen verbunden werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>
<a href="http://literatureandlatte.com/scapple.php" target="_blank">Scapple</a> will den Markt der Mindmap-Programme aufmischen. Der Clou: Das Brainstorming muss nicht mehr linear von der Mitte heraus erfolgen. Jede Idee ist gleichwertig und kann mit einer anderen verbunden werden.</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-thumbnail wp-image-5968" title="Scapple" alt="" src="http://static.imgriff.com/1368537557/scapple-paper_to_digital-lg-150x150.jpg" width="150" height="150">Mindmap-Programme gibt es zuhauf, z.B. <a href="http://www.mindjet.com/" target="_blank">Mindjet</a>, <a href="http://www.xmind.net/" target="_blank">XMind</a>, <a href="http://coggle.it/" target="_blank">Coggle</a> oder <a href="http://mindnode.com/" target="_blank">MindNode</a>. Sie alle basieren auf dem Gedanken, dass ich ein zentrales Thema habe, dem verschiedene Unterthemen angegliedert sind. Dies bedeutet, dass ich zu Beginn eine Struktur vorgebe und diese dann mit neuen Elementen anreichere. Während des Brainstormings kann es aber passieren, dass ein neuer Blickwinkel nötig wird oder die Hierarchie zwischen den Themen sich ändert.</p>
<h3>Freie Notizen ohne Hierarchie</h3>
<p>Scapple versteht sich denn auch nicht als klassisches Mindmap-, sondern als Ideen-Tool oder gemäss Eigenwerbung als «freeform text editor». Auf der leeren «Leinwand» können überall Notizen erstellt und mit Linien oder Pfeilen verbunden werden. Es entstehen dabei aber nicht notwendigerweise Hierarchien. In seinem Ansatz entspricht Scapple damit mehr einem Blatt Papier, auf dem man während eines Gesprächs immer weitere Dinge notiert und miteinander in Verbindung bringt.<span id="more-5967"></span></p>
<h3>Mehr als nur Text-Notizen</h3>
<p>Die einzelnen Notizen können mit drag&amp;drop verbunden werden, entweder mit Linien oder Pfeilen. Als Gruppen zusammengefasst lassen sich Notizen miteinander verschieben. Zusätzlich können auch Bilder, Tabellen, Formeln etc. eingefügt werden. Eigene Farben, Schriftarten und Hintergründe dienen einerseits der visuellen Trennung, andererseits geben sie der Ideensammlung einen individuellen Touch.</p>
<h3>In der Praxis noch nicht ganz überzeugend</h3>
<p>Beim Test vermisste ich den klaren Aufbau eines klassischen Mindmap-Tools: Als ich mit Scapple einen Kunden-Workshop vorbereitete, resultierte eine lose Stichwortsammlung, der eben genau eine Struktur fehlte. Obwohl oder gerade weil ich alles mit allem verbinden und überall auf der Leinwand Stichwörter hinzufügen konnte, fand ich es letztlich sehr unübersichtlich und war zum Abschluss primär mit Gruppieren und Umherschieben beschäftigt. Im Grundsatz finde ich das Tool aber sehr spannend und freue mich auf Vorschläge von euch, für welche Zwecke sich Scapple eignet.</p>
<p>Scapple ist mit $14.99 im App Store ein eher teures Tool, verglichen mit regulären Desktop-Programmen aber durchaus preiswert. Ausserdem gibt es eine kostenlose Testphase von 30 Tagen.</p>
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<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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</tr></table>
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	</item>
		<item>
		<title>Wer braucht wann wie viel Schlaf: Wie hochproduktive Menschen schlafen</title>
		<link>http://imgriff.com/2013/05/16/wer-braucht-wann-wie-viel-schlaf-wie-hochproduktive-menschen-schlafen/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2013/05/16/wer-braucht-wann-wie-viel-schlaf-wie-hochproduktive-menschen-schlafen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 07:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Groß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn das Wochenende naht, will ich vor allem eins: endlich wieder ausschlafen. Unter der Woche gehe ich immer so zwischen Mitternacht und 0:30 ins Bett. Aufstehen muss ich morgens immer um 6:45 Uhr. Im Schnitt also sechs Stunden und ein paar Minuten. Weil ich tagsüber oft gähne, die Frage: Reichen im Schnitt 6 Stunden am Tag? Wir zeigen ungewöhnliche Schlafzeiten aus der Geschichte.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Wenn das Wochenende naht, will ich vor allem eins: endlich wieder ausschlafen. Unter der Woche gehe ich immer so zwischen Mitternacht und 0:30 ins Bett. Aufstehen muss ich morgens immer um 6:45 Uhr. Im Schnitt also sechs Stunden und ein paar Minuten. Weil ich tagsüber oft gähne, die Frage: Reichen im Schnitt 6 Stunden am Tag? Wir zeigen ungewöhnliche Schlafzeiten aus der Geschichte.</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-5976" title="Carl NenzÃ©n LovÃ©n bei flickr.com (CC BY 2.0)" alt="" src="http://static.imgriff.com/1368657603/schlaf_subway_cc_flickr.jpg" width="150" height="150">«Zwischen Mittagessen und Abendessen muss man schlafen, und zwar keine halben Sachen. Ziehen Sie Ihre Kleider aus und legen Sie sich ins Bett – und denken Sie bloß nicht, dass Sie weniger Arbeit schaffen, wenn Sie am Tage schlafen. Das ist eine dumme Idee von Leuten ohne Vorstellungsvermögen. Sie werden sogar mehr bewerkstelligen.»<br>
Winston Churchill</p>
<h3>Was wir über die Bedeutung von Schlaf fürs Produktiv-Sein wissen</h3>
<p>Wie lange wir schlafen sollten und worauf wir vor und beim Schlafen achten sollten, haben wir uns bei imgriff.com schon in mehreren Artikeln angeschaut:<img title="Weiterlesen …" alt="" src="http://imgriff.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif"><span id="more-5973"></span></p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;"><a title="Besser schlafen: Zzzz – 19 Tipps für guten Schlaf" href="http://imgriff.com/2008/02/10/zzzz-tipps-fuer-einen-guten-schlaf/">Knapp 20 Tipps für guten Schlaf</a> gibt Hinweise zur Schlafumgebung und -vorbereitung und rät uns, übers Schlafen Tagebuch zu führen</span></li>
<li>
<a title="Mittagsschlaf: Gute Mitarbeiter schlafen  während der Arbeit" href="http://imgriff.com/2011/06/17/mittagsschlaf-warum-auf-arbeit-schlafen-sinnvoll-ist/">Gute Mitarbeiter schlafen während der Arbeit</a> zeigt, wie wichtig der Mittagsschlaf für Produktivität und Kreativität ist</li>
<li>
<a title="Stress und Gesundheit: Männer, legt euch schlafen" href="http://imgriff.com/2012/01/18/stress-und-gesundheit-manner-legt-euch-schlafen/">Stress und Gesundheit: Männer, legt euch schlafen</a> hebt hervor, dass Mittagsschlaf auch das Risiko für Herzinfarkte minimiert</li>
<li>
<a title="Lernen: Nach dem Pauken am besten  gleich schlafen legen" href="http://imgriff.com/2012/07/13/lernen-nach-dem-pauken-am-besten-gleich-schlafen-legen/">Nach dem Pauken am besten gleich schlafen legen</a> zeigt, dass wir am besten kurz vor dem Einschlafen lernen</li>
<li>
<a title="Der Mythos des gesunden Schlafes: Sind 8 Stunden etwa zuviel?" href="http://imgriff.com/2012/03/06/der-mythos-des-gesunden-schlafes-sind-8-stunden-etwa-zuviel/">Sind 8 Stunden Schlaf etwa zuviel</a> fragt, ob die Bedeutung, die wir 8 Stunden am Schlaf am Stück beimessen, historisch gerechtfertigt ist</li>
</ul>
<p>Logischerweise interessiert das Thema Schlafen auch andere Websites. Ein wirklich guter Artikel über die vielfältigen Auswirkungen, die das richtige Schlafen auf uns Menschen hat, findet sich bei <a title="Alltagsforschung.de: Die Psychologie des Schlafs" href="http://www.alltagsforschung.de/die-psychologie-des-schlafs/" target="_blank">Alltagsforschung.de: Die Psychologie des Schlafs</a>. Unter anderem erfahren wir dort:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;">dass 7 Stunden Schlaf anscheinend optimal sind fürs Herz</span></li>
<li>viel Schlaf die Sprachentwicklung bei Babies fördert und Neugeborene im Schlaf lernen</li>
<li>es unmittelbar vor Klausuren wichtig ist, viel zu schlafen</li>
<li>wir vor Entscheidungen unbedingt schlafen sollten</li>
<li>die Zahl unserer Freunde Einfluss auf die Qualität unseres Schlafes hat</li>
<li>Frühaufsteher generell aktiver sind als Spätaufsteher</li>
</ul>
<p>Aber vor allem wird dort eine Studie referenziert, deren Ergebnis mich hoffen lässt: Chronischer Schlafmangel unter der Woche lässt sich durch Extraschlaf am Wochenende leicht wieder aufholen. Meine private Vorgehensweise scheint also nicht die schlechteste Wahl zu sein.</p>
<h3>Wie berühmte Menschen schlafen</h3>
<p>Leonardo da Vinci wird nachgesagt, dass er so lange arbeitete, bis er müde wurde. Dann ging er, egal um welche Tages- oder Nachtzeit es sich handelte, für vier Stunden schlafen. Anschliessend arbeitete er wieder, bis er müde wurde. Ob und wann da Vinci müde wurde, interessierte ihn nicht. Er ging dann schlafen, wenn es soweit war. Und er arbeitete so lange, bis es soweit war. Einen ausgeprägten Tag- oder Nachtrhythmus scheint er nicht gehabt zu haben.</p>
<p>Über Marissa Mayer, ex-Google-Angestellte und nun CEO bei Yahoo, sagt man, sie komme mit wenig Schlaf aus. In einem <a title="IEEE Spectrum: Marissa Mayer - Google Chic's geek" href="http://spectrum.ieee.org/geek-life/profiles/marissa-mayer-googles-chic-geek/1" target="_blank">Artikel im IEEE Spectrum über Marissa Mayer</a> sagt ein Kollege von Google folgendes:</p>
<blockquote><p>«I met her once at dinner in New York; she was literally falling asleep in her soup. She said, ‘Normally, I can get by on 4 hours of sleep a night, and I thought I could get by on 3. But I can’t.’»</p></blockquote>
<p>In seinem ebenso fantastisch lesenswerten wie lehrreichem Buch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1416526153?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=1416526153">«The German Genius» (Affiliate-Link)</a> zeigt uns Peter Watson, wie berühmte deutsche Forscher mit Schlaf umgingen. Zwei Beispiele:</p>
<p><a title="Wikipedia (dt.): Johann Joachim Winckelmann" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Joachim_Winckelmann" target="_blank">Johann Joachim Winckelmann</a> (1717-68), Begründer der Archäologie und Kunstgeschichte, studierte in Berlin, Halle und Jena. Er las viele alte Werke auf griechisch, was er meistens bis exakt Mitternacht tat. Dann ging er bis vier Uhr ins Bett, um sodann mit dem Lesen fortzufahren. Es wird berichtet, dass er während der Sommermonate auf einer Bank schlief und sich einen Holzblock ans Bein band. Geriet dieser Holzblock durch Bewegungen Winckelmanns aus dem Gleichgewicht und donnerte zu Boden, war Winckelmann wach und arbeitete weiter. Winckelmann starb übrigens eines gewaltsamen Todes, als er in einem Hotel in Triest erstochen wurde – eines der Motive für Thomas Manns Roman «Der Tod in Venedig».</p>
<p><a title="Wikipedia (dt.): Friedrich August Wolf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_August_Wolf" target="_blank">Friedrich August Wolf</a> (1759-1824) verdanken wir die Art und Weise, wie wir heute Themen wissenschaftlich untersuchen und dabei insbesondere kritisch mit den Quellen umgehen. Wolfs Vorlesungen an der Universität Halle wurden beispielsweise von Johann Wolfgang Goethe besucht. Seine Studie von Homers Werken ist für viele die «Gründungscharter der klassischen Forschung als unabhängige Disziplin». Wenn Wolf sich in ein neues Thema einarbeiten wollte, schlief er für sechs Monate nur in zwei Nächten pro Woche und arbeitete ansonsten. So erschloss er sich neue Themen und Autoren in kürzestmöglicher Zeit. Um nicht einzuschlafen, saß er mit nackten Füßen in eiskaltem Wasser. Manchmal klebte er sich ein Auge zu, um es zu schonen.</p>
<p>Glücklicherweise habe ich weder einen Holzblock zu Hause noch die Absicht, mir die Augen zuzukleben oder mit eiskaltem Wasser zu experimentieren. Ich bezweifle auch, dass vier Stunden Schlaf die Lösung sind, wie Marissa Mayer zu propagieren scheint. Das Letzte, was ich vor dem Einschlafen immer mache, ist lesen. Wenn ich kaum über die Mitte der ersten Seite hinauskomme, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich in der vorhergehenden Nacht nicht genug geschlafen habe. So einfach ist das manchmal.</p>
<p> </p>
<p><em>Bild: Carl NenzÃ©n LovÃ©n bei <a href="http://www.flickr.com/photos/nenzen/4114413079/" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY 2.0)</em></p>
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<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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		<title>Ich hab doch keine Ahnung: Warum Nichtwissen sogar die Produktivität erhöhen kann</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 05:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Gysi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissensarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar, Wissen ist unser Kapital. Können wir es uns noch leisten, nicht zu wissen? Ja! Mit Menschen zu kooperieren, denen es vordergründig an Wissen mangelt, kann ein Projekt, einen Gedankengang, ein Team vorantreiben und zu mehr Produktivität führen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Klar, Wissen ist unser Kapital. Können wir es uns noch leisten, nicht zu wissen? Ja! Mit Menschen zu kooperieren, denen es vordergründig an Wissen mangelt, kann ein Projekt, einen Gedankengang, ein Team vorantreiben und zu mehr Produktivität führen.</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-5971" title="Ian Muttoo bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)" alt="" src="http://static.imgriff.com/1368571567/wissen_flickr_cc.jpg" width="150" height="150"><strong>«Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.»</strong><br>
(Hilbert Meyer, Professor für Schulpädagogik, Universität Oldenburg)</p>
<p dir="ltr">Dass Wissen äusserst wichtig ist und Erfolg bringt, darin sind wir uns alle einig. Dabei geht oft vergessen, dass auch Nichtwissen wertvoll ist, unter Umständen produktiv macht und gezielt eingesetzt werden sollte:<span id="more-5970"></span></p>
<ul>
<li dir="ltr">
<p dir="ltr"><strong>«Naivität» öffnet Türen:</strong> Wer offen und scheinbar naiv von aussen in eine Organisation oder Firma kommt, Strukturen und festgefahrene Wege einfach ignoriert, kann oft Erstaunliches bewirken. Die Beteiligten an einem Projekt sehen ihn noch nicht als Rivalen, und plötzlich wird ihnen klar: Was sie bisher für unmöglich hielten, lässt sich tatsächlich bewerkstelligen. Der unbekümmerte Nichtwissende kann so der Produktivität eines ganzen Teams einen beträchtlichen Schub verleihen.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li dir="ltr">
<p dir="ltr"><strong>Achtung Fachidioten:</strong> Wer über Jahrzehnte sein Wissen in einem klar umrissenen Fachgebiet vertieft hat, tut sich irgendwann schwer damit, innovative Projekte zu starten. Sein Denken ist festgefahren; er kann sich keine anderen Betrachtungsweisen und Lösungswege mehr vorstellen als diejenigen, die sich in seinem Gehirn eingeprägt haben. Zieht er die Meinung von «nichtwissenden» Kollegen aus anderen Fachbereichen bei, kommt er plötzlich auf ganz neue Ideen, die ihn in seiner Arbeit weiterbringen. Die Methode «<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Design_Thinking" target="_blank">Design Thinking»</a> nutzt u.a. diesen Umstand.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li dir="ltr">
<p dir="ltr"><strong>Wissen um Gefahren hemmt uns:</strong> Wer genau über alle Gefahren Bescheid weiss, die ein Unterfangen mit sich bringt, wagt immer weniger. Natürlich geht er so auch kaum Risiken ein. Aber ist Gelähmtsein durch Angst nicht auch ein Risiko? Auf jeden Fall hemmt es die Produktivität. Wer hingegen frisch drauflos rennt, scheitert sicher ein paarmal. Hat aber oft auch Erfolg, über den sich dann die Vorsichtigen wundern.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li dir="ltr">
<p dir="ltr"><strong>Die Befreiung vom Zwang, Bescheid zu wissen:</strong> Wer sich eingesteht, dass er nicht über alles in seinem (erweiterten) Fachgebiet Bescheid weiss, nimmt viel Druck von sich. Es mag sein, dass die Mitarbeiter / Kunden das Wissen erwarten. Moment mal: Tun sie das tatsächlich? Und: Wenn der Fachmann einen Teil seiner Ressourcen, die er bisher in das Immer-auf-dem-neusten-Stand-sein investiert hat, neu in kreative Lösungen investiert – profitieren dann die Mitarbeiter und Kunden nicht auch?</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li dir="ltr">
<p dir="ltr"><strong>Wissen wird oft als Scheinwissen entlarvt:</strong> Seit Sokrates und Platon spricht man von «Scheinwissen», wenn ein Mensch etwas für selbstverständlich hält und sich nicht die Mühe macht, es zu hinterfragen. Wer überzeugend etwas vertritt, das er «weiss», kann schnell zum Machtmissbrauch verleitet werden. Nimmt man hingegen als Grundlage, dass nichts gegeben ist, hinterfragt man als selbstverständlich Geltendes und gelangt so zu neuen Erkenntnissen.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li dir="ltr">
<p dir="ltr"><strong>Wissen ist Mitwissen:</strong> Will ich Bescheid wissen über etwas, das den Chef belastet und das (eigentlich) nicht in meinen Zuständigkeitsbereich gehört? Will ich wissen, dass ein guter Arbeitskollege ein Kavaliersdelikt begangen hat? Lieber nicht. Denn wenn ich es weiss, bürde ich mir eine unnötige Arbeitslast oder moralische Last auf. Egoistisch? Vielleicht, aber gut für die Psychohygiene.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li dir="ltr">
<p dir="ltr"><strong>Nichtwissen – ein Luxus, den ich mir leiste:</strong> Sich eingestehen, dass man jetzt einfach keine Lust hat, sich mit dieser und jener Thematik auch noch zu befassen, tut gut. Sich weigern, für das allerneuste Tool oder Netzwerk auch noch ein Experte zu werden – wie Simone Janson <a href="http://imgriff.com/2013/05/13/wie-uns-gesellschaftliche-konventionen-beeinflussen-facebook-und-andere-zwaenge/">hier beschrieben hat</a> – erleichtert. Sich von den vielen elektronischen Helferlein und vom Internet unterstützen lassen und damit Wissen auslagern, macht Sinn.</p>
</li>
</ul>
<p> </p>
<p><em>Bild: Ian Muttoo<a id="yui_3_7_3_3_1368571489840_1195" href="http://www.flickr.com/people/imuttoo/"></a> bei </em><a href="http://www.flickr.com/photos/imuttoo/2631466945/" target="_blank">flickr.com</a><em> (CC BY-SA 2.0)</em></p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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      <a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fimgriff.com%2F2013%2F05%2F15%2Fich-hab-doch-keine-ahnung-warum-nichtwissen-sogar-die-produktivitaet-erhoehen-kann%2F&amp;t=Ich+hab+doch+keine+Ahnung%3A+Warum+Nichtwissen+sogar+die+Produktivit%C3%A4t+erh%C3%B6hen+kann&amp;locale=de_DE" target="_blank" title="Auf Facebook teilen" class="ShareThis-FacebookGraph">
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		<title>Wie uns gesellschaftliche Konventionen beeinflussen: Facebook und andere Zwänge</title>
		<link>http://imgriff.com/2013/05/13/wie-uns-gesellschaftliche-konventionen-beeinflussen-facebook-und-andere-zwaenge/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 05:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Konventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Manager]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass wir uns im Beruf so oft unter Druck gesetzt fühlen, liegt auch daran, dass wir in vielen Fällen impliziten gesellschaftlichen Erwartungshaltungen genügen wollen – obwohl wir selbst vielleicht anderer Meinung sind. Das zeigt sich nicht zuletzt bei der Social-Media-Nutzung im Job.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Dass wir uns im Beruf so oft unter Druck gesetzt fühlen, liegt auch daran, dass wir in vielen Fällen impliziten gesellschaftlichen Erwartungshaltungen genügen wollen – obwohl wir selbst vielleicht anderer Meinung sind. Das zeigt sich nicht zuletzt bei der Social-Media-Nutzung im Job.</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-5965" title="Bild: Casey Konstantín bei flickr.com (CC BY 2.0)" alt="" src="http://static.imgriff.com/1368382083/pressure_flickr_cc.jpg" width="150" height="150">Social Media ist allgegenwärtig – und genau deshalb fühlen sich Viele zunehmend genervt und überfordert davon. Bei imgriff.com haben wir uns mit dem Thema immer wieder auseinandergesetzt: In meinem Beitrag zu der Frage, ob das Internet ineffizient macht, habe ich z.B. berichtet, wie schnell man im Internet vom <a href="http://imgriff.com/2011/11/24/produktives-arbeiten-mit-social-media-teil-1-macht-internet-ineffizient/">Hölzchen aufs Stöckchen</a> kommen kann und in den unendlichen Wahlmöglichkeiten den Überblick verliert. Corinne Dubacher hat einen <a href="http://imgriff.com/2012/07/24/social-media-produktivitaet-ein-tag-ohne-social-media-bericht-eines-selbstversuches/">Selbstversuch gewagt</a>, einen Tag lang auf Social Media verzichtet – und beschrieben, was sie stattdessen gemacht hat.</p>
<p>Und selbst eingefleischte PR-Experten wie Sachar Kriwoj, Leiter Digital Public Affairs bei E-Plus, sehen Social Media und vor allem Facebook <a href="http://imgriff.com/2012/07/09/was-wir-durch-das-internet-ueber-unser-unzulaenglichkeiten-lernen-koennen-teil-1-facebook-das-ende-der-bescheidenheit/">zunehmend kritisch</a>, bezeichnen es gar als «das Ende der Bescheidenheit».<span id="more-5942"></span></p>
<h3>«Social Media ist eine Geisteshaltung»</h3>
<p>Für mich ein Zeichen, dass sich nach dem anfänglichen Hype ein zunehmend kritischerer Umgang mit dem Thema einstellt – nicht nur bezüglich der Kapazitäten von Unternehmen, sondern auch die persönlichen Ressourcen betreffend. Denn wenn neben Facebook und Twitter immer weitere neue Netzwerke hinzukommen, etwa Google+, Pinterest, Instagram oder das bei Jugendlichen sehr angesagte Eyeem, dann ist es für den Einzelnen gar nicht mehr möglich, den Überblick zu behalten.</p>
<p>Weil sich verschiedene Zielgruppen in unterschiedlichen Netzwerken tummeln, ist das auch gar nicht ratsam. Vielmehr ist Spezialisierung angesagt – denn alle Netzwerke abzudecken, kann man zeitlich gar nicht schaffen. Auch als Social-Media-Berater, -Experte oder -Beauftragter nicht.</p>
<p>Genau hier aber kommen die eingangs erwähnten gesellschaftlichen Konventionen zum Tragen: Es gibt nun mal eine gewisse Grundhaltung dazu, welche Sozialen Netzwerke man nutzen sollte. Und das ist vor allem Facebook. Ich merke bei meinen Social-Media-Vorträgen immer wieder, dass die meisten mit Social Media eben Facebook assoziieren, sich aber wenig Gedanken über die kommunikative Grundhaltung dahinter machen. Dabei schrieb <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1666" target="_blank">Sachar Kriwoj schon 2010</a>:</p>
<blockquote><p>«Social Media ist keine technische Angelegenheit. Facebook ist nicht Social Media. Social Media ist eine Geisteshaltung. Darin geht es um Menschen. Um Mitarbeiter. Um Bedürfnisse. Um Gespräche. Um Fragen und Antworten. Um Kritik. Davon sehe ich viel zu wenig. Dafür aber Newsrooms, die 60.000 Euro kosten. Und Social Media-Agenturen, deren Geschäftsführer lachend sagen: ‘Für Twitter habe ich keine Zeit. Dafür beschäftigen wir Praktikanten.’»</p></blockquote>
<h3>Das Kreuz mit den gesellschaftlichen Konventionen</h3>
<p>Damals wurde seine Äusserung heftig im Netz diskutiert. Aber das Thema ist heute nicht weniger aktuell. Kürzlich schrieb die Social-Media-Managerin Katharina Antonia Heder darüber, warum sie, zunehmend genervt vom blauen Riesen, <a href="http://berufebilder.de/2013/social-media-managerin-facebook-ausgenutzt-genervt/" target="_blank">Facebook den Rücken gekehrt habe</a>. Das schlug Wellen. Ihr Beitrag wurde nicht nur einige hundert Male über Facebook verbreitet, was dafür spricht, dass sie damit einen Nerv getroffen hat, sondern auch heftig kritisiert – vor allem von einigen Kollegen aus der Branche.</p>
<p>So <a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2013/04/24/soziale-netzwerke-welche-lohnen/" target="_blank">bezweifelten die einen</a>, dass eine Social-Media-Managerin es sich leisten könne, den Anschluss bei Facebook zu verlieren; andere fanden den Abschied von Facebook <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2013/04/29/warum-ich-facebook-brauche/" target="_blank">gar befremdlich</a>. Wieder andere <a href="http://berufebilder.de/2013/aus-dem-leben-einer-social-media-managerin-warum-facebook-co-nerven/#comment-828885640" target="_blank">bewunderten ihren Mut</a> und gaben ihr grundsätzlich recht.</p>
<p>Heders Artikel und vor allem die Reaktionen darauf sind ein gutes Beispiel dafür, wie sehr sich viele Menschen im Berufsalltag von Konventionen abhängig machen. Und wie sehr die Social Media ihre Motivation, ihre Arbeitsorganisation und ihr Zeitmanagement beeinflussen. Denn nicht nur in Social Media, auch in vielen anderen Bereichen gibt es solche impliziten gesellschaftlichen Erwartungshaltungen daran, welche Leistungen man in einer bestimmten Position gefälligst zu erbringen habe. Etwa nach dem Muster: «Wie, Du bist Experte auf dem Gebiet und weißt das nicht?»</p>
<h3>Alles können? Das kann nur schief gehen</h3>
<p>Katharina Antonia Heder hat als Replik auf die Reaktionen einen zweiten <a href="http://berufebilder.de/2013/warum-die-social-media-branche-sich-spezialisieren-muss-keiner-kann-alles/" target="_blank">Beitrag geschrieben</a>. In ihm macht sie klar, dass ein einzelner Social-Media-Manager gar nicht alle Bereiche abdecken kann und sich zwangsläufig spezialisieren muss. Daraus hat sich nun eine spannende Diskussion über Social-Media-Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen, Zielgruppenspezifizierung und Zeitmanagement entwickelt, die zeigt, dass dieses Thema den Nerv der Zeit trifft und es auch vielen anderen so geht. So schreibt der frisch ausgebildete Social-Media-Manager Michael Grippekoven:</p>
<blockquote><p>«Ich habe auch genau diese Angst, daß ich nun alle Kanäle gleichzeitig en Detail erlernen und beherrschen soll – geht ja kaum. Und wenn ich ganz viel «Pech» habe, akquiriere ich auch noch einen Kunden, der dann von mir erwartet, daß ich in sämtlichen Plattformen alle Tiefen beherrsche und täglich bedienen kann. Das kann ja dann nur schief gehen.. :o/»</p></blockquote>
<p>Wie also den Spagat zwischen gesellschaftlichen Konventionen und produktivem Arbeiten meistern? In einem meiner nächsten Blogposts zeige ich – immer noch mit Blick auf die Social Media – sieben wichtige Aspekte auf, die es dabei zu berücksichtigen gilt.</p>
<p><em>Bild: Casey Konstantín bei </em><a href="http://www.flickr.com/photos/sercasey/466293417/" target="_blank">flickr.com</a><em> (CC BY 2.0)</em></p>
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<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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		<item>
		<title>Remind: Sich mal kurz an einen Task erinnern lassen</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 05:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Mollet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Remind]]></category>
		<category><![CDATA[Reminder]]></category>
		<category><![CDATA[Tasks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe Apps, die genau eine Funktion haben und diese möglichst einfach erledigen. Wer eine App mit unzähligen Funktionen und Optionen anbietet, zwingt den Benutzer nämlich oft, sein gesamtes Verhalten an die App anzupassen. Remind hingegen hat eine einzige Funktion, und die tut, was der Name sagt: Erinnern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Ich liebe Apps, die genau eine Funktion haben und diese möglichst einfach erledigen. Wer eine App mit unzähligen Funktionen und Optionen anbietet, zwingt den Benutzer nämlich oft, sein gesamtes Verhalten an die App anzupassen. Remind hingegen hat eine einzige Funktion, und die tut, was der Name sagt: Erinnern.</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-thumbnail wp-image-5957" title="App Remind" alt="" src="http://static.imgriff.com/1367838429/remind-150x150.png" width="150" height="150">Wie oft kommt es vor, dass man konzentriert am Arbeiten ist und einem etwas in den Sinn kommt, das man anschliessend rasch erledigen will? Kurz der Schwiegermutter zum Geburtstag gratulieren, dem Kollegen ein Dokument schicken, die Hemden aus der Reinigung holen etc. Bei der Gratis-App <a href="https://itunes.apple.com/ch/app/remind/id636150511?mt=12" target="_blank">Remind</a> kann man genau zwei Felder ausfüllen, nämlich einen Text und eine Zeit. Nach Ablauf der festgelegten Zeit erscheint ein Pop-Up mit dem eingegebenen Text.<span id="more-5955"></span></p>
<h3>Remind vs. Kalender, To-Do-Liste oder Timer</h3>
<p>Selbstverständlich gibt es einige Alternativen zu Remind. Obwohl ich mittlerweile fast komplett papierlos arbeite, kommt bei mir in solchen Situationen meist ein Post-it-Zettel zum Einsatz. Etwas zeitgemässer ist eine Notiz im Text-Editor, aber dort fehlt die Erinnerungsfunktion, und ich finde die Notiz oft erst wieder, wenn ich Stunden später alle anderen Programme schliesse. Natürlich kann man sich auch einen Kalendereintrag machen, aber ich persönlich will den Kalender übersichtlich halten und verwende ihn nur für tatsächliche Termine.</p>
<p>Eine gute Alternative sind To-Do-Listen, die für eine Aufgabe auch eine Erinnerung setzen können. Aber dies erfordert meist die Eingabe von Datum und Zeit, und ich möchte mich vielleicht einfach in 15 Minuten an die Aufgabe erinnern lassen. Bleibt noch der Timer auf dem Smartphone. Gegen diesen spricht, dass ich vom Computer weg und ein anderes Gerät in die Finger nehmen muss; ausserdem kann ich dem Timer keine Beschreibung hinzufügen.</p>
<p>Remind ist natürlich kein Tool, das Produktivitätssprünge ermöglicht. Dennoch bin ich überzeugt, dass es in vielen Situationen sehr praktisch sein kann. Wie wäre es zum Beispiel, sich nach 30 Minuten erinnern zu lassen, dass man kurz aufstehen, sich dehnen und das Fenster öffnen soll? Das kleine Programm gibt es seit ein paar Tagen kostenlos im App Store von Apple.</p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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</tr></table>
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	</item>
		<item>
		<title>Flexibilität ist Trumpf: Jetzt sind die Portfolio Worker am Zug</title>
		<link>http://imgriff.com/2013/05/08/flexibilitaet-ist-trumpf-jetzt-sind-die-portfolio-worker-am-zug/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2013/05/08/flexibilitaet-ist-trumpf-jetzt-sind-die-portfolio-worker-am-zug/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 05:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Widmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[kompetenzbasiertes Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio Worker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://imgriff.com/?p=5962</guid>
		<description><![CDATA[Die Zeiten, in denen man einen Beruf erlernte und bis zum Ende des Berufslebens ausübte, sind endgültig - und zum Glück - vorbei. Flexibilität ist das Gebot der Zeit. Immer mehr Fachkräfte nutzen die wechselhaften Anforderungen und bieten ihre Kompetenzen als Portfolio auf dem Markt an. Gezielt, situativ, projektbezogen, zeitlich befristet. Passt das zu Dir? Finde es heraus!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Zeiten, in denen man einen Beruf erlernte und bis zum Ende des Berufslebens ausübte, sind endgültig – und zum Glück – vorbei. Flexibilität ist das Gebot der Zeit. Immer mehr Fachkräfte nutzen die wechselhaften Anforderungen und bieten ihre Kompetenzen als Portfolio auf dem Markt an. Gezielt, situativ, projektbezogen, zeitlich befristet. Passt das zu Dir? Finde es heraus!</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-5963" title="Bild: Miki Yoshihito bei flickr.com (CC BY 2.0)" alt="" src="http://static.imgriff.com/1367987840/mobile_office.jpg" width="150" height="150">Über viele Jahrzehnte waren Beständigkeit und Firmentreue oberste Maxime im Berufsleben. Es war fast unausweichlich, dass man in «seinem» Betrieb pensioniert werden würde. Folglich waren Mitarbeiter mit 20 und mehr Betriebsjahren bei anderen Unternehmen gesuchte Leute.</p>
<p>Durch die Erschliessung neuer Märkte und die darauf folgende Globalisierung hat sich die Berufswelt extrem verändert.</p>
<h3>Flexibilität ist gefordert</h3>
<p>Das ist die Chance für all jene, für die Abwechslung das A und O ist und die am liebsten immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt werden. Was früher ein No-Go im Lebenslauf war («Bereits zweimal die Stelle nach knapp zwei Jahren gewechselt? Kommt für uns nicht in Frage!»), kann heute ein Ausweis für Flexibilität sein («… genau diese Agilität brauchen wir!»).<span id="more-5962"></span></p>
<p>Wie sieht das bei Dir aus? Reizt es Dich, Dein Wissen «auf verschiedenen Baustellen» einzusetzen? Dort zu wirken, wo Deine Fähigkeiten gefordert werden? Dein Portfolio in verschiedenen Aufgaben und in verschiedenen Unternehmen einzubringen, zu pflegen und zu erweitern? Kurz: Bist Du ein Portfolio Worker?</p>
<p>Das sind die 10 typischen Eigenschaften, die einen Portfolio Worker auszeichnen und ihn zum gefragten Projektarbeiter für aussergewöhnliche Problemstellungen machen:</p>
<ol>
<li>Am Anfang steht oft eine zeitweise <strong>Unterforderung</strong> in einer klassischen Anstellung: Ein Projekt ist abgeschlossen, danach sind andere Fähigkeiten gefragt. Ein neues Projekt mit ähnlichen Anforderungen ist nicht in Sicht.</li>
<li>
<strong>Umbrüche in der Karriere</strong> werden nicht als Scheitern, sondern als positive Weiterentwicklung wahrgenommen – die Krise wird als Wachstumschance genutzt. Keine Fehler gemacht? Nichts gelernt.</li>
<li>
<strong>Identifikation</strong> mit der anstehenden Aufgabe und <strong>Authentizität</strong> stehen für den Portfolio Worker – insbesondere nach gegenteiligen Erfahrungen – im Vordergrund. Dazu gehört: Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Einsatz für die Sache.</li>
<li>
<strong>Seine Qualitäten kennen und nutzen</strong>: Die Wahl herausfordernder Aufträge erfolgt aufgrund der eigenen Qualifikationen sowie der Möglichkeit, sich durch das Mandat weitere Kompetenzfelder zu erschliessen.</li>
<li>Ebenso wichtig ist für den Portfolio Worker das <strong>Wissen, <a href="http://imgriff.com/2013/02/18/wie-die-digitalisierung-unser-arbeiten-veraendert-die-kompetenzen-stehen-im-vordergrund/">wo welche Kompetenzen gebraucht werden</a></strong>. Kurzfristig – mit Blick auf das nächste Mandat – und längerfristig, um sich gezielt weiterentwickeln zu können. Wo werde ich heute gebraucht? Wo morgen?</li>
<li>Die Möglichkeit, im Rahmen des temporären Engagements <strong>etwas bewegen zu können</strong>, ist für ihn wichtige Voraussetzung. Spuren hinterlassen – ein wichtiges Motiv.</li>
<li>
<strong>Verantwortung übernehmen</strong> <strong>und mitentscheiden</strong>: Entscheidungsfreiraum ist von grosser Bedeutung, sowohl bei der Projektarbeit an sich als auch in der Wahl des Arbeitsumfelds.</li>
<li>
<strong>Mobilität und örtliche Flexibilität</strong> sind nicht nur nötig, sondern gewünscht. Heute hier, morgen dort: Dank Beweglichkeit und entsprechender Arbeitsinstrumente kein Problem. Der Arbeitsplatz ist dort, wo man gebraucht wird.</li>
<li>Jeder erfolgreiche Projektabschluss stärkt und <strong>erweitert das Kompetenzportfolio</strong> und generiert über Empfehlungen Anfragen für weitere Mandate. Eine gefragte Frau, ein gefragter Mann!</li>
<li>Neben der eigentlichen Projektarbeit ist die Erweiterung und die <strong>Pflege des Netzwerks</strong> für den Portfolio Worker von fundamentaler Bedeutung. Entscheidend: Wissen, wann und wo was gebraucht wird.</li>
</ol>
<h3>Praxis-Check</h3>
<p>Gut möglich, dass Du Dich zum Portfolio Worker eignest (bzw. schon einer bist), wenn Du Dich in dieser Beschreibung wiedergefunden hast. Weiter zum Check:</p>
<p>Bringst Du diese Schlüsselkompetenzen mit?</p>
<ul>
<li>ausgeprägte Offenheit für Neues, Flexibilität und Agilität</li>
<li>fundierte Fachkompetenz und Freude daran, diese weiter zu entwickeln und aktiv zu verkaufen</li>
<li>sehr gutes Selbstmanagement und hohe Eigenmotivation</li>
</ul>
<p>Bist Du bereit, diese Schwierigkeiten zu meistern?</p>
<ul>
<li>schwieriger Einstieg, da Unternehmen noch oft das Verständnis für das Portfolio-Work-Modell fehlt</li>
<li>die Notwendigkeit, Dich immer wieder auf neue Situationen einzustellen</li>
<li>die Gefahr, Dich zu übernehmen und Dir zu viel zuzumuten</li>
</ul>
<p>Ja? Dann steht Deiner Karriere als erfolgreicher Portfolio Worker nichts mehr im Weg!</p>
<p> </p>
<p><em>Bild: Miki Yoshihito bei </em><a href="http://www.flickr.com/photos/mujitra/4571580931" target="_blank">flickr.com</a><em> (CC BY 2.0) </em></p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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<td><img src="http://imgriff.com/wp-content/plugins/blogwerk/gfx/blank.gif"></td>
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      <img src="http://imgriff.com/wp-content/plugins/blogwerk/services/Twitter/images/static.png" alt="Twittern" border="0"></a>
    </td>
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    </td>
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</tr></table>
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	</item>
		<item>
		<title>Kreativität en masse: Auf Abruf schöpferisch sein? Geht sehr wohl</title>
		<link>http://imgriff.com/2013/05/07/idee-en-masse-auf-abruf-kreativ-sein-geht-sehr-wohl/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2013/05/07/idee-en-masse-auf-abruf-kreativ-sein-geht-sehr-wohl/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 05:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Gysi</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativitätstechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann man Ideen gemäss dem Stand der Nachfrage generieren und weiterentwickeln? Aber ja! Ich bin gegen Schutzgebiete für kreatives Arbeiten. Wenn ich mich dem Leben, dem Wettbewerb und dem Druck aussetze, bin ich letztendlich kreativer und produktiver.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Kann man Ideen gemäss dem Stand der Nachfrage generieren und weiterentwickeln? Aber ja! Ich bin gegen Schutzgebiete für kreatives Arbeiten. Wenn ich mich dem Leben, dem Wettbewerb und dem Druck aussetze, bin ich letztendlich kreativer und produktiver.</h4>
<p dir="ltr"><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-5960" title="Bild: Jurgen Appelo bei flickr.com (CC BY 2.0)" alt="" src="http://static.imgriff.com/1367875840/kreativitaet_flickr_cc.jpg" width="150" height="151">Zu meinem letzten Artikel «<a href="http://imgriff.com/2013/04/30/auch-ich-muss-kreativ-bleiben-8-dinge-die-als-katalysator-wirken/">Auch ich muss kreativ bleiben</a>» hat eine Leserin kommentiert, «müssen» klinge zu sehr nach Zwang. Meine Antwort war: «Ein Berufssportler muss fit bleiben – ich muss kreativ bleiben». Die Analogie gefällt mir – aber stimmt sie? Kann man kreativ sein auf Abruf; gibt es Kreativität en masse; ist Kreativität mit Produktivität vereinbar? Jedenfalls hat mich der Input dieser Leserin nachdenklich gestimmt.</p>
<p dir="ltr">Zuerst möchte ich festhalten, dass es Kreativität in sehr vielen Berufen braucht. Wenn man nicht grad am Fliessband arbeitet, sind bei so ziemlich allen Tätigkeiten kreative Lösungen gefragt. Aber natürlich gibt es einige Jobs, bei denen mit der Kreativität alles steht und fällt. Bei meiner täglichen Arbeit ist es unabdingbar, dass ich jeden Tag eine gewisse Menge frischer Ideen produziere.</p>
<h3>Können ist nutzlos ohne zuverlässige «Ideenzufuhr»</h3>
<p dir="ltr">Wenn ich etwa einen Artikel über ein Thema schreiben soll, dem sich schon Hunderte von Blog- und Fachmagazin-Autoren gewidmet haben; ja, über das ich vielleicht selbst schon Dutzende von Malen geschrieben habe – dann immer wieder einen neuen Dreh zu finden, der das Thema von neuem attraktiv macht, ist die Herausforderung.<span id="more-5959"></span></p>
<p dir="ltr">Die Kreativität ist eine der Grundvoraussetzungen für meine Arbeit. Der Berufssportler, um bei dem Vergleich zu bleiben, verfeinert seine Technik ständig und beschafft sich die beste Ausrüstung – aber wenn er sein Fitness-Level nicht halten kann, ist das alles für die Katz. Auch ich habe mir meine Fertigkeiten angeeignet, habe das Glück, mit vielen cleveren und professionellen Leuten zusammenzuarbeiten und verfüge über die passende technische Ausrüstung. Aber wenn die Kreativität versiegt, wird das alles nutzlos.</p>
<h3>Wann ist die beste Tageszeit für Kreativität?</h3>
<p dir="ltr">Ich arbeite jetzt seit einigen Jahren in einem kreativen Umfeld und habe meine Beobachtungen angestellt. Und ja, für mich ist es offensichtlich, dass es bei einem Job wie meinem möglich sein muss, Kreativität nach quantitativen Kriterien zu «liefern», und das auch unter Druck. Obwohl es natürlich wichtig ist, die richtige Balance zu finden zwischen Quantität und Qualität, damit man bei letzterer keine Abstriche machen muss.</p>
<p dir="ltr">Trotzdem bleiben mir selbstverständlich Möglichkeiten zu bestimmen, wann ich kreativ sein will. In jedem Job gibt es einen relativ hohen Anteil an repetitiven, weniger anspruchsvollen Tätigkeiten. Wenn mir bewusst ist, welche Tätigkeiten mir zu welcher Tageszeit am leichtesten von der Hand gehen, kann ich mir den Tag entsprechend einteilen. Ausser wenn plötzlich etwas Dringendes eintrifft: Dann ist wieder Kreativität per sofort, auf Abruf gefragt.</p>
<h3>Der Kreative braucht kein Schutzgebiet</h3>
<p dir="ltr">Nein, ich bin definitiv keine Anhängerin von Thesen wie «Inspiration kann man nicht erzwingen» oder «Der Kreative braucht einen geschützten Raum». Im Gegenteil: Wer täglich kreativ tätig ist, setzt sich am besten dem Leben und dem Wettbewerb aus, hat aber seine Inspirationsquellen <a href="http://imgriff.com/2013/04/30/auch-ich-muss-kreativ-bleiben-8-dinge-die-als-katalysator-wirken/">ständig im Hintergrund am Sprudeln</a> und kann daraus schöpfen, wenn er sie braucht. Oder wie seht Ihr das?</p>
<p dir="ltr"><em>Bild: </em>Jurgen Appelo<a id="yui_3_7_3_3_1367875529863_876" href="http://www.flickr.com/people/jurgenappelo/"></a><em id="__mceDel"><em id="__mceDel"><em id="__mceDel"><em><strong id="yui_3_7_3_3_1367082707755_1202"> </strong>bei <a href="http://www.flickr.com/photos/jurgenappelo/8484399441/" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY 2.0)</em></em></em></em></p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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		<title>Freiheit überfordert auch: Zu viele Wahlmöglichkeiten machen unproduktiv</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 06:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
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		<description><![CDATA[Demokratie und Internet bringen viele Freiheiten mit sich – darunter die Freiheit, wählen zu können. Nicht nur politisch, sondern auch ganz allgemein: Jeden Tag aufs neue können und müssen wir Entscheidungen treffen. Heute möchte ich die Frage stellen: Kann zu viel Wahlfreiheit unproduktiv machen? Und was bedeutet das im Arbeitsleben?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Demokratie und Internet bringen viele Freiheiten mit sich – darunter die Freiheit, wählen zu können. Nicht nur politisch, sondern auch ganz allgemein: Jeden Tag aufs neue können und müssen wir Entscheidungen treffen. Heute möchte ich die Frage stellen: Kann zu viel Wahlfreiheit unproduktiv machen? Und was bedeutet das im Arbeitsleben?</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-5954" title="Bild: macstre bei flickr.com (CC BY 2.0)" alt="" src="http://static.imgriff.com/1367823740/auswahl_markt_flickr_cc.jpg" width="150" height="150">Ich gestehe ein, dass man mir nachsagt, ich würde andere Menschen gerne überfordern. Zum Beispiel wenn ich einen Vortrag halte oder auch bei der Gestaltung meiner Website. Mittlerweile ist es besser geworden; ich habe eingesehen, dass weniger mehr ist. Aber nur widerwillg. Denn eigentlich ist mein Anspruch, meinem Leser oder Zuhörerer die größtmögliche Menge an Informationen zu bieten und ihm die größtmögliche Wahlfreiheit zu lassen.</p>
<p>Ich bin daher immer ein wenig entsetzt, wenn ich merke, dass die Leute das gar nicht wollen, sondern die Informationen am liebsten in vorselektierten Häppchen genießen. Den Aufwand des Entscheidungsprozesses wollen sie gerne mir überlassen.<span id="more-5945"></span></p>
<h3>Zu viel Auswahl überfordert auf den ersten Blick</h3>
<p>Das wurde mir mal wieder klar, als ich kürzlich nach Texas reiste. Und mir dort vorkam wie bei Subway. Ihr wisst schon, Subway ist diese Sandwich-Kette, bei der man sein Sandwich nach persönlichem Gusto konfigurieren kann. Das ist mit ein Grund, warum Viele da nicht hingehen: Die Auswahlmöglichkeiten überfordern einfach.</p>
<p>Die Texaner setzen da noch eins drauf: Sie haben auch in den Restaurants so viele Wahlmöglichkeiten, dass einem ganz schwindlig wird. Das könnt Ihr Euch so vorstellen: Man studiert ausgiebig die Speisekarte, schon nicht ganz einfach, wenn man nicht perfekt Englisch kann. Dann hat man endlich etwas gefunden, bestellt – und sofort konfrontiert einen das Service-Personal mit einer Reihe von weiteren Auswahlmöglichkeiten: Das Fleisch medium oder durch? Mit gebackenen Kartoffeln oder Pommes? Die Sauce scharf, mit Knoblauch oder süß-sauer? Mit Gemüse oder Salat? Große oder kleine Portion? Und und und.</p>
<p>Ich muss gestehen: Ich habe gelegentlich einfach irgendwas bestellt, ohne genau zu wissen was da kommt. Das war natürlich auch ein Sprachproblem – aber nicht nur: Wie soll ich denn wissen, ob mir die angebotene Geschmacksrichtung auch gefällt, wenn ich sie vorher noch gar nicht versucht habe? Und selbst wenn ich weiß, worum es sich handelt: Woher weiß ich denn, ob eine andere, vielleicht neue Variante mir nicht noch besser schmecken würde?</p>
<h3>Entscheidungszprozesse im Gehirn</h3>
<p>Das Problem lässt sich direkt auf das Arbeitsleben übertragen: Auch hier fühlen wir uns ständig von zu vielen Wahlmöglichkeiten überfordert, ja manchmal geradezu gelähmt. Das hängt damit zusammen, wie unser Gehirn Entscheidungen trifft. Denn für jede Wahl müssen zunächst alle Informationen aufgenommen, verarbeitet und dann mit bestehenden Erfahrungswerten verglichen werden. Zwar arbeitet unser Gehirn auf Hochtouren, aber fünf Entscheidungen in der Minute zu treffen, ist einfach zu viel. Kein Wunder also, dass ich mich von texanischen Speisekarten überfordert fühlte.</p>
<p>Und noch etwas ist wenig verwunderlich, wenn man sich die Ergebnisse <a href="http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article109010280/Das-Gehirn-von-Managern-entscheidet-anders.html" target="_blank">einer Studie</a> anschaut, die im Forschungszentrum Jülich und an der Universität Köln zur Entscheidungsfindung im Gehirn durchgeführt wurde: Dass ich mich für irgendetwas entschieden habe, ohne genau zu wissen, was ich da eigentlich bestelle. Denn mir fehlten einfach die notwendigen Informationen, um eine wirklich gute Entscheidung zu treffen.</p>
<p>Damit kommen wir zum Kern des Problems Entscheidungsfindung: Das Gehirn trifft Entscheidungen für oder gegen eine Sache, indem es die neuen Informationen mit bisherigen Erfahrungen abgleicht. Leider haben wir nicht immer die Zeit, alle Informationen zu sammeln – wie im Restarant, als die Servicekräfte die Speisekarte herunterratterten und mit gezücktem Notizblock gleich meine Bestellung aufnehmen wollten. Sie setzten mich mit ihrer Erwartungshaltung extrem unter Druck. Doch wenn, wie in diesem Fall, wichtige Informationen und Erfahrungswerte fehlen, dann kann man sich eigentlich gar nicht entscheiden.</p>
<h3>Zeitdruck ist das wahre Problem</h3>
<p>Ich habe, um nochmals meine Erfahrungen in Texas als Beispiel zu nehmen, in vielen Fällen darum gebeten, in ein paar Minuten noch einmal vorbeizuschauen – Zeit, die ich brauchte, um die Speisekarte zu übersetzen oder mir dieses oder jenes Angebot von meiner Begleitung erklären zu lassen. Auch das lässt sich auf viele andere Situationen übertragen: Häufig sind wir noch gar nicht bereit für eine Wahl, wir brauchen erst noch weitere Informationen. Und um die zu bekommen, müssen wir uns Zeit verschaffen.</p>
<p>Wie das geht, habe ich vor einiger Zeit in meinem Artikel «<a href="http://imgriff.com/2008/04/10/wie-man-entscheidungen-unter-zeitdruck-faell/">Entscheiden unter Zeitdruck»</a> beschrieben: Zum Beispiel indem man hinterfragt, wer da eigentlich auf eine sofortige Entscheidung drängt und warum. Und dass man jede wichtigere Entscheidung nochmals «sacken lässt», indem man z.B. mindestens eine Runde um den Block läuft.</p>
<p>Um noch einmal auf den Anfang des Artikels zurückzukommen: Wenn ich den Aufwand bedenke, den jede Entscheidung im menschlichen Gehirn verursacht, dann wird mir klar, warum meine Leser keine Lust auf eine breite Auswahl haben. Ich verstehe jetzt allerdings auch, dass nicht die Anzahl der Wahlmöglichkeiten überfordert, sondern der Zeitdruck, unter dem die meisten Entscheidungen gefällt werden müssen. Genau das ist auch das Problem, das Zuhörer und Leser haben: Zu wenig Zeit, um die Informationen alle zu verarbeiten.</p>
<p>Mein persönliches Fazit aus meiner Erfahrung: Als Dienstleister – sowohl im Restaurant als auch bei sonstigen Tätigkeiten – kann man seinen Kunden ruhig viele Wahlmöglichkeiten anbieten. Aber man sollte ihnen immer auch genug Zeit geben, um die Informationen zu verarbeiten und die richtige Entscheidung zu fällen.</p>
<p> </p>
<p><em>Bild: macstre<a id="yui_3_7_3_3_1367823459293_878" href="http://www.flickr.com/photos/macstre8jr/"></a></em><em id="__mceDel"><em id="__mceDel"><em id="__mceDel"><em><strong id="yui_3_7_3_3_1367082707755_1202"> </strong>bei <a href="http://www.flickr.com/photos/macstre8jr/8458977654" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY 2.0)</em></em></em></em></p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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		<title>Dokumente elektronisch signieren: Einscannen war gestern</title>
		<link>http://imgriff.com/2013/05/03/dokumente-elektronisch-signieren-einscannen-war-gestern/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 05:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Mollet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[DocuSign]]></category>
		<category><![CDATA[elektronische Signatur]]></category>
		<category><![CDATA[PDF]]></category>
		<category><![CDATA[Scannen]]></category>
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		<description><![CDATA[Dokumente als PDF per Mail erhalten, ausdrucken, unterzeichnen, einscannen und wieder zurücksenden? Da ich genau dies immer wieder tue, habe ich mich nach effizienten Alternativen umgesehen. Und war überrascht, welch ausgereifte Lösungen es gibt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Dokumente als PDF per Mail erhalten, ausdrucken, unterzeichnen, einscannen und wieder zurücksenden? Da ich genau dies immer wieder tue, habe ich mich nach effizienten Alternativen umgesehen. Und war überrascht, welch ausgereifte Lösungen es gibt.</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-5948" title="Bild: Charlotte Gilhooly bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)" alt="" src="http://static.imgriff.com/1367481314/siegel2_flickr_cc.jpg" width="150" height="150">Eine wichtige Information vorab: In diesem Artikel geht es um elektronisches Signieren, also mit Hilfe eines elektronischen Geräts wie PC, Tablet etc. Das digitale Signieren mit einer kryptographischen Signatur, die auf einem Algorithmus beruht, wird nicht behandelt. Es geht also nicht darum, dass sich der Absender eindeutig identifizieren lässt, sondern nur um eine Produktivitätssteigerung.</p>
<h3>Signieren mit dem Mac</h3>
<p>Viele wissen nicht, dass die Preview-App (dt. Version: «Vorschau») seit Mac Lion eine Signatur-Funktion hat. Wird ein PDF in der Vorschau geöffnet, kann via Werkzeugleiste eine Signatur eingefügt werden. Das erstmalige Erstellen der Signatur erfolgt via Webcam: Man setzt die Signatur auf ein weisses Blatt und hält dieses vor die Webcam. Die so eingescannten Signaturen lassen sich via Einstellungen verwalten. Die Signatur wird anschliessend als Bild eingefügt und kann verschoben und in der Grösse verändert werden.<span id="more-5940"></span></p>
<h3>Signieren mit Touchscreen</h3>
<p>Eleganter ist natürlich das Signieren von Dokumenten auf Touchscreens. <a href="http://www.docusign.com/" target="_blank">DocuSign</a> ist verfügbar für iOS, Windows 8 sowie Android; <a href="https://signnow.com/" target="_blank">SignNow</a> für iOS und Android. Beide Tools können Dokumente aus Cloud-Services wie Dropbox und Google Drive importieren, aber natürlich auch direkt aus einem E-Mail. Tippen auf die entsprechende Stelle im Dokument öffnet ein Fenster, wo entweder eine neue Signatur erfasst oder eine bestehende Signatur ausgewählt und eingefügt werden kann. Auch sonst sind sich die beiden Tools ähnlich: Beide können einem Dokument zusätzlich Text, Häkchen für Checkboxen sowie das aktuelle Datum hinzufügen.</p>
<h3>Integrierter Workflow</h3>
<p>Der Funktionsumfang beschränkt sich sowohl bei DocuSign wie auch bei SignNow nicht nur auf das einfache Signieren. Bei beiden Tools ist ein eigentlicher Workflow hinterlegt. So kann man definieren, wer das Dokument an welcher Stelle signieren muss, und es dieser Person gleich per In-App Mail schicken. Entweder verfügt der Empfänger ebenfalls über einen Account und greift so auf das gleiche Dokument zu. Oder aber der Empfänger erhält am Schluss eine Kopie des Dokuments, sobald alle anderen unterzeichnet haben.</p>
<p>Ohne Workflow, also nur für das simple Signieren von Dokumenten, ist DocuSign kostenlos. Dabei kann der Workflow aber nur fünfmal pro Monat genutzt werden; jedes weitere Dokument ist kostenpflichtig bzw. man benötigt ein Monatsabo. Praktisch das gleiche Pricing verwendet SignNow (ab ca. 15 bzw. 8 $).</p>
<h3>So sicher wie Scans</h3>
<p>Noch ein Gedanke zur Sicherheit: Alle elektronisch signierten Dokumente, die sowohl in der Cloud gespeichert als auch per Mail verschickt werden, sind natürlich nur bedingt vor Missbrauch geschützt. Im Prinzip macht es keinen Unterschied, ob die Signatur elektronisch hinzugefügt oder das unterzeichnete Formular eingescannt wurde. Aber: Die erste Variante ist definitiv die schnellere und einfachere!</p>
<p> </p>
<p><em>Bild: </em><em id="__mceDel"><em id="__mceDel"><em id="__mceDel"><em>Charlotte Gilhooly<strong id="yui_3_7_3_3_1367082707755_1202"> </strong>bei <a href="http://www.flickr.com/photos/30813729@N00/4023174844" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY-SA 2.0)</em></em></em></em></p>
<div>
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		<title>Auch ich muss kreativ bleiben: 8 Dinge, die als Katalysator wirken</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 05:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Gysi</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer täglich kreativ arbeitet, braucht Hilfsmittel, damit die Ideen nie versiegen. Bei mir gehören dazu die Gartenarbeit, lange Zugfahrten, und dass ich Arbeit und Freizeit nicht krampfhaft trenne.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Wer täglich kreativ arbeitet, braucht Hilfsmittel, damit die Ideen nie versiegen. Bei mir gehören dazu die Gartenarbeit, lange Zugfahrten, und dass ich Arbeit und Freizeit nicht krampfhaft trenne.</h4>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" class="alignleft size-full wp-image-5939" title="Bild: zoovroo bei flickr.com (CC BY-2.0)" alt="" src="http://static.imgriff.com/1367225734/draussenarbeiten3_flickr_cc.jpg" width="150" height="150">Mein Kollege Martin Weigert, Chefredakteur von netzwertig.com, hat neulich <a href="http://imgriff.com/2013/04/12/lehren-aus-2313-blogbeitraegen-wie-ich-kreativ-bleibe/">beschrieben, welches für ihn die entscheidenden Faktoren sind</a>, damit er kreativ bleibt und ihm die Einfälle für immer neue Blogposts nicht ausgehen. Kreativitäts-Katalysatoren sozusagen.</p>
<p>Da auch ich täglich für mehrere Blogs tätig bin – für Blogwerk-Kunden, für imgriff.com und für das Firmenblog von Blogwerk – muss ich wohl ebenfalls über solche Techniken verfügen, dachte ich mir beim Lesen von Martins Artikel. Nur hatte ich mir vorher nie bewusst überlegt, welche das sind.<span id="more-5935"></span></p>
<p>Die meisten Faktoren, die Martin erwähnt, gelten sicher auch für mich. Was für ihn beispielsweise Jogging oder Fitnessstudio, ist für mich das Schwimmen – sei es in der Halle, sei es der tägliche Sprung in den See im Sommer. Dass örtliche Tapetenwechsel und der Austausch mit neuen Menschen wichtig sind, kann ich sofort unterschreiben. Ausserdem gehören zu meinem Rüstzeug:</p>
<p><strong>1. Mein Schrebergarten</strong><br>
Die körperliche Arbeit im Garten – mit den Händen in der Erde wühlen, Unkraut jäten etc. – hat etwas Meditatives. Und wenn es in mir genug meditiert hat, geschieht es nicht selten, dass die Ideen kommen. Der Garten schärft aber auch das Bewusstsein für kreative Lösungsfindungen: Da gibt es so viele Faktoren, die man nicht beeinflussen kann; die meine Mitgärtnerin und mich zwingen, flexibel zu bleiben und häufig umzudenken.</p>
<p><strong>2. Gespräche mit Internet-Abstinenzlern</strong><br>
Unterhaltungen mit Menschen, die im Netz und in den Social Media aktiv sind, habe ich täglich zur Genüge. Ich habe aber auch das Glück, einige fast komplette Internet-Abstinenzler zu kennen. Die Impulse, die ich von ihnen erhalte, sind manchmal verblüffend. Nicht dass sie Dinge wüssten, die das Internet nicht weiss – aber es sind Dinge, die ich im Netz schlichtweg verpasse, weil sie dort offenbar unter meinem Radar durchschlüpfen.</p>
<p><strong>3. Lange Zugfahrten</strong><br>
Ich habe nichts gegen Flugreisen, aber Zugfahrten finde ich deutlich anregender. Bis zu acht Stunden mit der Bahn fahren ist für mich absolut zumutbar. Bei Zugfahrten im Ausland meist auch ohne Internetzugang. Einen Roman lesen, mit wechselnden Mitreisenden ein paar Worte austauschen und dabei gleich Fremdsprachen üben, der Landschaft beim Vorbeiziehen zuschauen – und beim plötzlichen Auftauchen eines Gedankens mein Moleskine-Büchlein zücken und ein paar Seiten vollschreiben… Es gibt kaum etwas, das die Kreativität mehr anregen würde.</p>
<p><strong>4. Niemals ohne Lunch</strong><br>
Früher kam es oft vor, dass ich um die Mittagszeit ein Sandwich vor dem Bildschirm verzehrte. Seit einigen Jahren kommt das nicht mehr in Frage. Lunch bedeutet rausgehen, sich – und wenn nur kurz – aufs Essen allein konzentrieren. Das iPhone bleibt in der Tasche; dafür führe ich ein angeregtes Gespräch mit Kollegen. Ich habe das nie statistisch erfasst, aber ich bin sicher: die gesteigerte Kreativität und Konzentration, über die ich nach dem Mittagessen verfüge, lassen mich deutlich mehr Arbeit bewältigen, als ich in einer endlosen, pausenfreien und somit auch unkonzentrierten Arbeits-Session erledigen könnte.</p>
<p><strong>5. Bei der Arbeit in Bewegung bleiben</strong><br>
Warum Bewegung, häufiger Wechsel der Haltung und des Ortes bei der Arbeit produktiver und kreativer machen, <a href="http://imgriff.com/2012/12/07/ergonomie-die-dekonstruktion-des-arbeitsplatzes">habe ich hier bereits beschrieben</a>.</p>
<p><strong>6. Arbeit und Freizeit nicht krampfhaft trennen</strong><br>
Klar, man muss auch mal abschalten können. Aber dächte ich ausserhalb der Arbeitszeit nie an die Arbeit, verschlösse ich mir eine ergiebige Quelle der Kreativität. Sowieso unterteilen sich bei mir die 24 Stunden eines Tages in verschiedene Etappen von Arbeits- und Freizeit, die nicht jeden Tag gleich sind. Dieser variierende Rhythmus verhindert diejenige Art von Routine, die <a href="http://imgriff.com/2013/04/12/lehren-aus-2313-blogbeitraegen-wie-ich-kreativ-bleibe/">laut Martins Artikel </a>das «Einrosten» und somit das Versiegen der Kreativität begünstigt.</p>
<p><strong>7. Kultur</strong><br>
Regelmässig ein Konzert besuchen, durch eine Fotografie-Ausstellung schlendern, einen Film anschauen, einen Roman lesen, Spoken-Word-Veranstaltungen organisieren; mit anderen Menschen über all das diskutieren – Kulturelles regt meine Phantasie an, lockt Ideen hervor, fördert das eklektische Denken.</p>
<p><strong>8. Natur</strong><br>
Wenn ich in den Bergen wandere, geniesse ich erstmal einfach das Nicht-denken-Müssen und die Schönheit um mich herum. Aber irgendwann kommen die Ideen, scheinbar ganz ohne mein Zutun. Es ist mir schon öfters passiert, dass ich am Ende einer Wanderung einen kompletten, teilweise schon ausformulierten Blog-Beitrag im Kopf hatte.</p>
<p> </p>
<p>Und welches sind Eure Kreativitäts-Katalysatoren?</p>
<p><em> </em></p>
<p><em id="__mceDel"><em>Bild: zoovroo<strong id="yui_3_7_3_3_1367082707755_1202"> </strong>bei <a href="http://www.flickr.com/photos/zoovroo/3003966538/" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY-2.0)</em></em></p>
<div>
<br><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr>
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    </td>
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</tr></table>
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