175 Artikel in der Kategorie Zeitmanagement auf imgriff.com.

Der Link am Morgen:
Über die Zeitarmut

Zeit ist keine Ressource. Man kann sie nicht sammeln, aufheben, ernten. Das schreibt Scott H. Young in einem schönen, ausführlicheren Text in seinem Blog: “Twenty-four hours will pass in the day no matter what you do. You can?t store or collect time, nor can you grasp it in this moment.” Um der Zeitarmut zu entgehen, müsse man zuerst erkennen, dass “Zeit” nicht mehr als eine Vereinbarung zwischen Menschen sei, um soziale Beziehungen zu koordinieren. Zum Nachdenken:

» How to Free Yourself from Time Poverty (scotthyoung.com, Scott H. Young)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Mit Unpünktlichkeit umgehen

Man hat sich verabredet und das Gegenüber verspätet sich. Was tun? Kann man das im Vorfeld gar vermeiden?

Bei vnr.de gibt es hierzu ein paar Tipps. Unter anderem wird empfohlen:

  • Vorher dezent nachfragen, ob der Andere die Zeit überhaupt einhalten kann – jedenfalls wenn das in der Vergangenheit bereits eher nicht der Fall war.
  • Darauf hinweisen, dass man vor und nach der Verabredung noch andere Termine hat. Dass Zuspätkommen also das Treffen im schlimmsten Fall platzen lässt.

Mehr auf vnr.de.

(via bindestrich.net)

Der Link am Morgen:
Aufgeräumt in 19 Minuten

Armaturen im Badezimmer abwischen: 15 Sekunden. Coffee-Table-Bücher ordnen, CDs wegräumen, alte Zeitungen wegschmeißen: 2 Minuten. Wie man seine Wohnung in insgesamt 19 Minuten aufräumen kann, jedenfalls wenn man die Schritte täglich durchführt, das will CNN in diesem Artikel zeigen:

» How to clean your home in 19 minutes (CNN Living, gefunden bei Lifehacker)

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Selbstorganisator schafft’s nicht

Auch ein sehendes Huhn verpasst mal ein Korn. Oder so. Auf dem Blog des gerade in Berlin stattfindenden 9to5-Kongresses Tagung Konferenz Treffens Kirchentags Camps jedenfalls liest man, dass der Autor Will Bradley abgesagt hat, weil ihm eine “unaufschiebbare Buchabgabe-Deadline im Nacken” sitze.

“Das muss man sich mal reinziehen: Der Mann, den wir zum Thema Selbstorganisation eingeladen haben ? schade, aber nicht zu ändern.”

Gut zu wissen, dass es auch bei den Experten nicht immer klappt.

Der Link am Morgen:
Lesen mit Zeit

Nicht immer geht es beim Lesen um möglichst effiziente Informationsverarbeitung, und darum ist auch Speedreading nicht immer angebracht. Michael Leddy rät auf lifehack.org zu langsamem, bewusstem Lesen mit Zeit und mit dem Stift in der Hand – vor allem, wenn es um große Literatur geht.

» Advice for Students: Slow down and read (lifehack.org, Michael Leddy)

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Der Link am Morgen:
Man kann’s auch übertreiben

Manchmal muss man die Übertreibung sehen, um zu wissen, wo man aufhören sollte. Lifehacker.com verweist auf einen schon etwas älteren Artikel bei realsimple.com, in dem eine Mutter beschreibt, wie sie jeden Sonntag das ganze Obst und Gemüse für die ganze Woche (vor-)schneidet.

“If you like chopped veggies, save some time by picking one day to chop ‘em all up for the entire week”

Nicht doch. Dem können wir uns nicht guten Gewissens anschließen. Zerkleinert Euer Essen lieber frisch. Soviel Zeit muss sein.

» Chop Veggies Once a Week (RealSimple, via Lifehacker.com)

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Am Wochenende:
Morgenroutine entwickeln

Das zweite Projekt fürs Wochenende: Diesmal geht es darum, eine Routine für den Morgen zu entwickeln. Das kann am Wochenende leichter sein, durchgehalten wird dann ab Montag.

Damit es nicht so schwerfällt, hilft es, sich die neue Routine nur für die nächsten zehn Tage vorzunehmen. Hat man die erstmal geschafft, kann man leichter die nächsten zehn Tage dranhängen.

Ein paar Anregungen für die Morgenroutine:

    • Früher aufstehen, wacher sein. Das muss nicht zwingend 5:30 Uhr heißen, sondern einfach: Früher als sonst; früher als es nötig wäre, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. 30 Minuten früher zum Beispiel wirken wie ein Wunder im Gegensatz zum Stress, der üblicherweise die Zeit zwischen Aus-dem-Bett-quälen und Ins-Auto-(U-Bahn, Bus, …)-quälen füllt.

    » weiterlesen

    Nur elf Minuten

    Und noch ‘ne Studie: Eine Wissenschaftlerin hat bei einer Beobachtung in zwei “Hightech-Firmen” herausgefunden, dass sich die Mitarbeiter dort durchschnittlich nur 11 Minuten am Stück ein und derselben Aufgabe widmen können, bevor sie durch Mails, Anrufe, Kollegen oder ähnlichen Terror unterbrochen werden.

    Das schreibt Spiegel Online und bezieht sich dabei auf einen Artikel der New York Times. Wenn man bedenkt, dass es eine knappe Viertelstunde braucht, bis man nach einer Ablenkung wieder mit voller Konzentration weiterarbeitet, überraschen einen auch nicht mehr die jährlich fast 590 Milliarden Dollar, die die hilflosen Multitasking-Versuche in Amerika laut Untersuchungen kosten. Eine ganze Forschungsdiziplin sei darum entstanden, heißt es bei Spiegel Online, die “Interruption Science”.

    Na schön, gegen klopfende Kollegen kann man sich nicht immer wehren (außer man nutzt eher unkollegiale Kopfhörer-Tricks) – aber im Kampf gegen nervende Kommunikationstechnik gibt es doch bewährte Waffen: Abbestellen, ausblenden, abstufen, auf Info-Diät gehen. Ja, lesen die denn kein imgriff.com lifehacker.com, die Interruption Scientists?

    » Hier entlang zum SpOn-Artikel mit einer halbinformativen Grafik und perfiden Ablenkungslinks mitten im Text. Und das hier dürfte übrigens der New-York-Times-Artikel sein, in dem es um die Wissenschaftlerin Gloria Mark und ihre Studie geht (nur nach Registrierung lesbar). Der Artikel ist vom 16. Oktober 2005. Die Spiegel-Autorin wurde offenbar ganz schön oft abgelenkt und unterbrochen beim Schreiben …

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    gethuman

    gethuman

    Ein neuer Computer, ein neues Handy, ein neues Technikspielzeug. Damit ist es ja immer so eine Sache. Einerseits macht die Neuanschaffung viel Freude, andererseits benötigt man viel Zeit und Nerven, wenn einmal etwas nicht klappt und man auf die Hilfe des Kundendienstes angewiesen ist.

    Ich zum Beispiel habe mich bei meinem alten Arbeitgeber fünf Monate lang mit dem Medion-Support wegen eines kaputten Laptops herumgeschlagen. Es gibt nun wirklich produktivere Tätigkeiten, als in der Warteschleife einer Telefonhotline Kenny G zuzuhören. Oftmals ist es auch so, dass, wenn man endlich einmal einen “Call Center Agent” (so nennt man diesen Beruf wohl) am Telefon hat, dieser einem auch nicht wirklich weiterhelfen kann (“Ich erstelle rasch ein internes Ticket, sie hören wieder von uns”).

    Der Unternehmer Paul English hatte irgendwann mal genug von Kundendienst-Mitarbeitern, die ihn schlecht behandeln, und hat deshalb die gethuman-Bewegung gegründet. Erklärtes Ziel dieser Bewegung: Kunden sollen mit mehr Würde und Respekt bedient werden. Einerseits gibt gethuman genervten Kunden verschiedene Tipps, andererseits führen sie auf der Website eine Datenbank, in der beschrieben wird, wie man bei 500 Hotlines US-amerikanischer Firmen am schnellsten einen echten Menschen an die Strippe kriegt (so oft wie möglich die 0 zu drücken, scheint in vielen Fällen zum Erfolg zu führen).

    Wenn es so etwas nur für den deutschsprachigen Raum gäbe …

    » gethuman.com

    Ein produktiver Autor – Lesetipp

    Leo von zen habits ist einer der produktivsten Autoren der amerikanischen Produktivitätsblogosphäre. Er schreibt jeden Tag für sein eigenes Blog, produziert pro Woche ca. sieben Artikel für andere Blogs und macht das alles neben seinem Vollzeitjob. Nicht zu vergessen seine Frau und seine sechs Kinder.

    Nun hat Leo in zwei Artikeln verraten, wie er das alles geregelt bekommt: