216 Artikel in der Kategorie Zeitmanagement auf imgriff.com.

Wie man Lücken füllt

Unser Alltag ist ein Flickwerk: Hier ein Anruf, dort eine dringende Mail, da jemand, der etwas von einem will, und schon ruft die nächste Sitzung. Daran können wir nicht allzu viel ändern. Aber wir können die Lücken dazwischen füllen.

Nehmen wir an, Du hast eine Stunde lang keine Termine und gerade mit einer Arbeit begonnen, die Dich auch sicher eine Stunde lang beschäftigen wird. Nach einer Viertelstunde kommt ein wichtiger Anruf, das Gespräch dauert 30 Minuten. Danach bleiben Dir also nur noch 15 Minuten bis zur nächsten Sitzung. Was tun? Zurück zu der angefangenen Aufgabe, die Dich eine Stunde lang beschäftigt? Ich würde sagen: Nein.

Warten auf die Sprechstunde, den Arzttermin, das Ende des Staus - da lässt sich doch was machen.

Warten auf die Sprechstunde, den Arzttermin, das Ende des Staus - da lässt sich doch was machen.

Wenn Du wirklich eine Stunde lang konzentriert dran bleiben musst, dann versuch die Arbeit in den Randzeiten zu machen, oder reserviere Dir einen fixen Termin dafür, zu einem Zeitpunkt, zu dem Du dann auch nicht gestört wirst.

Doch was ist mit den 15 Minuten? Kaffee trinken? Wieder mal Spore Tetris spielen? Oder etwas ganz Neues beginnen? Ich würde mich für die dritte Variante entscheiden.

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Der Link am Morgen:
Das kurze Denken

Der heutige Morgenlink: Die Internet-Intellektuelle Esther Dyson über das Gefühl, die Zeit vergehe immer schneller und schneller, und das kurzfristige Denken, das daraus folge. In ihren Worten:

“Das moderne Leben hat unser Zeitgefühl auf grundlegende und paradoxe Weise verändert, so dass wir kürzer zu denken scheinen, obwohl wir länger leben. Liegt es daran, dass wir mehr in jede Stunde packen oder dass die anderen mehr in jede Stunde zu packen scheinen? Aus einer Vielzahl von Gründen geht alles viel schneller und passiert mehr.”

» Wir leben länger und denken kürzer [spiegel.de]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Procrastination Flowchart, Teil 2

Vor einiger Zeit machte der “Procrastination Flowchart” die Runde durchs Netz – ein Flussdiagramm, das jemand erstellt haben muss, der uns Prokrastinateure ziemlich genau kennt.

Seit kurzem gibt es ein Update der ernüchternden Selbsterkenntnis:

Der “Procrastination Flowchart” Nr. 2 in voller Größe bei projectsidewalk.com.

Der Link am Morgen:
Die 4,5-Tage-Woche

Auf der Suche nach der idealen Arbeitswoche hat man bei webworkerdaily.com nun die 4,5-Tage-Woche entdeckt. Was daran besonders sein soll? Nun, es geht nicht um das übliche “Freitags früher heim”, sondern um eine etwas ungewöhnliche Aufteilung der Woche.

Beim Startup Wufoo nämlich widmet man sich an den ersten vier Tagen der Woche strikt dem konkreten Arbeiten an aktuellen Projekten und verschiebt alle Diskussionen, abstrakten Fragen, strategischen Entscheidungen und manche Meetings auf den Freitag. Der startet dann erst am Nachmittag, gearbeitet wird nicht im Büro, sondern bei einem der Mitarbeiter zuhause. Besonders diese zeitliche und örtliche Veränderung gegenüber dem normalen Ablauf scheint mir eine gute Idee.

» Stalking the Ideal Work Week [webworkerdaily.com]

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Zeitmanagement:
Tipps für Workaholics

Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen.

Gute Ratschläge fürs richtige Zeitmanagement gibt es viele: In Büchern, Seminaren und auf Blogs sollen Organisationswillige lernen, wie sie sich ihre Zeit besser einteilen. Die ganzen Ratschläge haben nur einen Nachteil: Sie vermitteln immer nur, wie man mehr aus der zur Verfügung stehenden Zeit herausholt und produktiver wird. Im Prinzip auch nicht schlecht.

Nur dass diese Ratschläge für Workaholics pures Gift sind: Denn wer ohnehin ständig im Hamsterrad ständiger Produktivität dreht, braucht keine Tipps, wie er noch mehr schafft. Er braucht viel mehr Anregungen, wie er sich seine Zeit gesund und vernünftig einteilt. Daher haben wir ein paar Zeitmanagementtipps speziell für Workaholics und andere Menschen zusammengetragen, die sich ständig gestresst und überspannt fühlen:

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Zeitbudget (I):Ein Zeitbudget erstellen

Die Zeit ist ein begrenztes Gut, deshalb sollte man sie möglichst sinnvoll nutzen. Ein «Zeitbudget» hilft dabei – damit legt man fest, wieviel Zeit man in gewisse Bereiche investieren möchte.

Im Eifer des Gefechts fällt es immer wieder schwer, sich in der Fülle der anstehenden Projekte zu orientieren. In solchen Phasen widmen wir uns oft den dringenden Angelegenheiten, statt uns auf die wesentlichen zu konzentrieren. Wer immer wieder wichtige Dinge vor sich herzuschieben neigt, kann die dafür benötigte Zeit in einem Zeitbudget berücksichtigen. Gleichzeitig hält man sich damit Ablenkungen vom Halse, denn Zeit für andere Projekte ist ja bereits eingeplant.

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Das kleine Einmaleins:
Gegen den Strom schwimmen

Dinge tun, wenn sie die anderen nicht tun: Das ist nicht nur bei der Geldanlage gut, sondern auch bei Investitionen in das Gut «Zeit».

(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.

“Antizyklisch investieren”, das ist ein bekannter Grundsatz der Geldanlage – jedenfalls, wenn es über den 25-Euro-im-Monat-Sparkassenplan hinausgeht. Und das sollte man auch bei Investitionen in das knappe Gut «Zeit» so halten:

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Mehr und schneller:
5 Wege, besser zu lesen

Texte lesen sich auf dem Bildschirm zwar nicht ganz so angenehm wie in gedruckter Form. Im Internet finden sich aber meist kompaktere Textformen, die in relativ kurzer Zeit verarbeitet sind. Trotz dem Trend zur Kürze und der Vielzahl an Informationsquellen hat das Buch seine Daseinsberechtigung nicht verloren.

Bücher konservieren Ideen, schreibt die BBC, und Menschen können sich diese Ideen zu Nutze machen. Brad Isaac ist sogar der Meinung, dass man sich ohne regelmäßiges Lesen den Erfolg im Leben verbaut. Dennoch bleibt die Frage, wie man bei beschränktem Zeitbudget möglichst viel von den Büchern hat. Fünf Tipps in – genau – knapper Form:

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Der Link am Morgen:
Die perfekte Deadline

Celine Roque erklärt auf Webworkerdaily.com ihre Art, Deadlines für Kundenprojekte zu finden. In Kürze: Überleg Dir, wann Du vermutlich fertig sein wirst, setze die Deadline dann aber früher an, das aber realistisch, indem Du Dir einzelne Zwischen-Deadlines für wichtige Teilschritte des Projekts setzt; dem Kunden nennst Du dann einen Termin, der ein paar Tage nach Deinem «internen» Zeitpunkt liegt, und vergisst ihn möglichst schnell wieder. So kommst Du nicht auf die Idee, diese letzten Tage auch noch auszunutzen.

» Setting the Perfect Deadline [webworkerdaily.com]

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World Time Engine:
«Oh, hab ich Dich geweckt?»

Freunde im Auslandssemester, Geschäftspartner in Übersee? Die «World Time Engine» zeigt für jeden beliebigen Ort der Welt, wie spät es dort gerade ist.

Wenn man häufiger mit Kollegen an einem bestimmten Ort in einer anderen Zeitzone Kontakt aufnimmt, weiß man recht bald um die Differenz in Stunden. In allen anderen Fällen hilft die Website worldtimeengine.com. Dort trägt man einen beliebigen Ort ein (schon beim Tippen werden einem Vorschläge für den Suchbegriff gemacht) und erhält schnell und schön aufbereitet die aktuelle Ortszeit inklusive Datum, Geo-Koordinaten und passender Google-Map.

Screenshot World Time Engine

Ergänzt wird das nette Tool um weitere vorgefertigte Abfragen, die einem noch mehr Tipp- und Rechenarbeit abnehmen – etwa die direkte Anzeige der Zeitdifferenz zwischen zwei Orten.

» worldtimeengine.com

[Gefunden im Toolblog]

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    • 01.10.2014, 0 KommentareIn eigener Sache:
      Danke an unsere Autoren!

      Patrick Mollet und Marcel Widmer beenden ihre Tätigkeit bei imgriff.com. Wir möchten ihnen ganz herzlich für das Engagement, die angeregten Diskussionen und viele spannende Artikel danken. An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei allen anderen Autoren und Gastbloggern, die in den letzten Jahren für imgriff.com geschrieben haben. Ein spezielles Dankeschön geht auch an Sabine Gysi, Simone Janson und Martin Weigert, die mit Patrick und Marcel zum Kernteam der letzen zwei Jahre gehörten. » weiterlesen

    • GraphiTabs: Browser-Tabs übersichtlich anordnen

      29.09.2014, 0 KommentareGraphiTabs:
      Browser-Tabs übersichtlich anordnen

      Es ist jeden Tag dasselbe: Bereits nach kurzer Zeit wird es im Browser unübersichtlich, weil wir unzählige Tabs geöffnet haben. GraphiTabs schafft für Google Chrome Abhilfe und ordnet die geöffneten Tabs in einer Baumstruktur an. » weiterlesen

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