212 Artikel in der Kategorie Zeitmanagement auf imgriff.com.

Der Link am Morgen:
Wie Sarah Weinman 462 Bücher
in einem Jahr las

A propos Speedreading: Die Literaturkritikerin Sarah Weinman, die unter anderem für die Los Angeles Times schreibt, setzt in dieser Hinsicht hohe Maßstäbe. 462 Bücher hat sie nach eigener Aussage im vergangenen Jahr gelesen und führt dieses Pensum vor allem auf ihre musikalische Ausbildung zurück: Sie “höre” die Stimme eines Erzählers beim Lesen, das aber gewissermaßen in doppelter Geschwindigkeit. In einem Interview mit der L. A. Times erläuterte sie Anfang Januar ihre Lesetechnik – und wenn man den Kommentaren darunter Glauben schenken darf, ist sie längst nicht die einzige Buchfressmaschine auf der Welt:

» How to read 462 books in one year [latimesblogs.latimes.com/jacketcopy]

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Der Link am Morgen:
Protokoll eines Lebens

Der New Yorker Grafikdesigner Nicholas Felton ist ein Statistikfreak: Seit drei Jahren protokolliert er minutiös sein Leben und bastelt aus der gesammelten Datenmasse einen Jahresreport. 2008 etwa, erfahren wir so, hat er vier Beck’s getrunken, einhundertzwanzigeinhalb Stella Artois und 23 Margaritas, 1.468 Fotos geschossen (und 9 Prozent davon zu Flickr hochgeladen) und 33.817 iTunes-Songs gehört (14 Prozent mehr als im Vorjahr). Etwas irre, aber beeindruckend und großartig gestaltet:

» The Feltron 2008 Annual Report [feltron.com, gefunden bei Nico Lumma]

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Der Link am Morgen:
Abend- statt Morgenroutine

Ivan hat hier kürzlich wieder darüber geschrieben, wie wichtig ein Morgenritual ist, um gut in den Tag zu starten. Camilla Kutzner beschreibt in ihrem Blog einen verwandten, aber doch anderen Weg: Die Abendroutine.

“[...] ich finde, der Start in den Tag fällt leichter, wenn man sich am Abend zuvor vorbereitet hat: man muß morgens nicht mehr so viel erledigen, hat alles griffbereit und braucht nicht so viel Zeit und Energie für den Start in den Tag.”

Ein weiterer Vorteil: Es hilft beim “Abschalten” und Einschlafen, wenn man den Tag mit ein paar Routinetätigkeiten beendet.

» Die Abendroutine – stressfrei in den nächsten Tag [camilla-kutzner.de/blog]

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Der ideale Tag

Der Silvesterkater ist überstanden, die guten Vorsätze sind gefasst, der Alltag ist zurück: Wir sind im neuen Jahr angekommen. Ein guter Zeitpunkt, mal die eigene Umgebung und seine Routinen zu überprüfen: Wie sieht eigentlich Dein perfekter Tag aus?

Wir entwickeln uns ständig weiter: Wir lernen neue Dinge, gewöhnen uns neue Routinen an und erledigen neue Aufgaben. All das bewirkt, dass sich unser Tagesablauf und – genau genommen – unser Leben immer ein wenig weiterentwickeln. Routinen, die gestern noch ‘gepasst’ haben, sind vielleicht heute schon Hürden. Von Zeit zu Zeit mache ich deshalb eine Übung: Ich lasse gedanklich all meine Gewohnheiten, Routinen und Rituale fallen und konstruiere mir meinen idealen Tag von Grund auf neu.

Idealerweise unterstützen Umgebung und Routinen uns optimal beim Erreichen unserer Ziele. In meinem idealen Tag habe ich mir darum Zeit reserviert, um die vier wichtigsten Bereiche in meinem Leben abzudecken:

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Der Link am Morgen:
Work-Life-Balance? Langweilig!

Work-Life-Balance ist zum Konsensziel geworden. Zu Unrecht, findet Scott H. Young. Denn Balance sei naturgemäß statisch, das Gegenteil von Veränderung und Entwicklung. Wer Herausforderungen meistern will, komme mit Gleichgewicht nicht weit, sondern müsse sich für eine gewisse Zeit obsessiv auf sein Ziel konzentrieren.

Life Balance is Overrated [scotthyoung.com]

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Zeitmanagement:
Die Kunst, zu entscheiden

Wenn die Auswahl zu groß ist, und wir über die Konsequenzen nur spekulieren können, wird das Entscheiden schwer. Zeitmanagement jedoch ist die Kunst, zu entscheiden. “Getting Things Done” kann dabei helfen.

Eine Entscheidung besteht aus zwei Elementen: Erstens aus einer Auswahl und zweitens aus der Konsequenz. Wenn wir eine Entscheidung treffen, haben wir mindestens zwei Alternativen zur Auswahl. Meistens sind es sogar noch viel mehr – auch wenn einige dieser Möglichkeiten nur theoretisch sind: Wenn ich im Büro arbeite, kann ich nur theoretisch Ski fahren gehen. Hier sind meine aktuellen Möglichkeiten an die Präsenz im Büro gebunden (außer ich bin bereit, die Konsequenzen zu tragen). Trotzdem habe ich noch eine unüberschaubare Anzahl an Alternativen:

» weiterlesen

Zeitmanagement für Studenten:
Carpe Diem

Die Zeiten, als das Studium eine lockere Zeit war, sind vorbei: Heutzutage ist nicht nur die arbeitende Bevölkerung im Dauerstress, nein, es erwischt jetzt auch die Studenten. Sie müssen sich an der Universität komplett selbst organisieren. Nicht ganz einfach.

Studenten haben es nicht leicht: Die richtigen Kurse wählen, einen Studienplan basteln, der auch zu bewältigen ist, Vorlesungen und Seminare vor- und nacharbeiten, sich für Prüfungen anmelden, lernen, wissenschaftliche Texte schreiben – und daneben müssen sich viele ihr Studium mit Nebenjobs finanzieren und sollen sich auch noch mit Praktika auf den Beruf vorbereiten (oder: ihn finden).

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Der Link am Morgen:
Time-Tagging

Vor ein paar Wochen habe ich über die verschlungenen Pfade des Internets – mal hier klicken, mal dort weiterlesen – das Blog von Jack Cheng gefunden. Jack hat sich Anfang des Jahres selbständig gemacht und bloggt nun nebenbei über dies und das, vor allem aber über Produktivität und Kreativität (das Chronotebook von Muji neulich habe ich auch bei ihm gesehen). Die Artikel kommen spärlich, aber immer in gelungen konzentrierter Form und schön illustriert. Darum also eine grundsätzliche Leseempfehlung für Jacks Blog und eine spezielle für den neuesten Text:

Unter dem Begriff “Time-Tagging” empfiehlt er, hinter jeden Punkt auf der To-Do-Liste die geschätzte Zeit einzutragen, die zum Erledigen nötig ist. So kann man relativ schnell sehen, was man etwa in den 30 Minuten vor dem nächsten Meeting noch erledigen kann, und kommt zudem nach und nach zu einer besseren Zeitschätzung.

Ein ganz simpler und nicht völlig neuer Trick, aber nichtsdestotrotz ungemein hilfreich:

» Time on your side [jackcheng.com]

» Mehr zum Schätzen des Zeitaufwands bei imgriff.com: Vier Tipps für realistischere Prognosen.

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Der Link am Mittag:
Ihre E-Mail les’ ich nicht

Einen radikalen Ansatz, um mit den kommenden Feiertagen und den währenddessen weiter eintrudelnden E-Mails umzugehen, liefert Danah Boyd: Statt sich nach dem Ende ihres Urlaubs über die vollgelaufene Inbox zu ärgern, sie mühsam durchzuarbeiten und dabei ja doch die Hälfte ungelesen zu löschen, liest sie die entsprechenden Mails einfach gar nicht. Sie werden mit einer Autoresponder-Mail beantwortet und danach in den Papierkorb geschoben. ‘Versuchen Sie’s im Januar nochmal’ also.

Merlin Mann bejubelt das Vorgehen, denn es sei das einzig ehrliche: Warum überhaupt so tun, als sei man in der Lage, die volle Inbox nach dem Urlaub so durchzuarbeiten wie man es an einem normalen Tag tut?

» Warning: Email Sabbatical is Imminent [zephoria.org, gefunden bei 43folders.com]

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Der Link am Morgen:
Wenn «Batch Processing» nicht funktioniert

«Batch Processing» bedeutet, gleichartige Aufgaben an einem Stück zu erledigen: Wenn fünf Rechnungen zu schreiben sind, schreib und verschicke sie alle hintereinander (hier mehr zum Nutzen des Batch Processing). Das ist einer der Klassiker unter den Produktivitätstipps, aber nicht jeder kann etwas damit anfangen. James vom britischen Blog «Organize IT» stört sich vor allem daran, dass durchs Zusammenfassen ursprünglich kleine Aufgaben, die ein paar Minuten dauern, zu einem abschreckend großen Task werden:

» My Argument Against Batching Your Work [organizeit.co.uk]

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