212 Artikel in der Kategorie Zeitmanagement auf imgriff.com.

Effizient Zeit vergeuden:
Die 7 besten Tipps zum Prokrastinieren

Prokrastinieren ist so einfach. Man muss es nur intelligent anstellen, und schon hat man immer die passende Ausrede parat, um in das Klagelied über zu viel Stress und Arbeit einzustimmen.

Bild: FaulenzenEs gibt dieses Naturgesetz, das Ihr bestimmt auch kennt: Was wirklich wichtig und dringend ist, verliert schlagartig an Attraktivität, sobald wir uns fest vornehmen, es jetzt zu erledigen. Dafür üben all die kleinen, nebensächlichen Aufgaben und Tätigkeiten, die wir tapfer zu ignorieren versuchen,  plötzlich eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf uns aus. Schliesslich ergeben wir uns der süssen Versuchung der Prokrastination. 7 Tipps, wie man das mit Stil tut: » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
Skype-General-Manager Andrus Järg arbeitet gern im offenen Büro

Andrus Järg ist General Manager von Skype Estland. Skype, das heute zu Microsoft gehört, gilt als estnisches Vorzeige-Unternehmen: Die Software wurde von den Esten Ahti Heinla, Priit Kasesalu und Jaan Tallinn entwickelt.

Andrus Järg - Photo by Simone JansonWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – startest?

Ich beginne meine Arbeit normalerweise im Büro um 8.30 Uhr, aber es kann auch vorkommen, dass ich schon zu Hause beginne, da wir als internationales Unternehmen in verschiedenen Zeitzonen arbeiten. Zunächst checke ich die verschiedenen Kommunkationskanäle und bearbeite z.B. all die E-Mails, die über Nacht aufgelaufen sind – natürlich gibt es auch viele Nachrichten, die ankommen, wenn ich nicht arbeite. » weiterlesen

Ein Casting für eine Blumenwiese:
Wenn wir das Naheliegende nicht mehr sehen

Wir sind stolz darauf, immer effizienter zu werden und unsere Produktivität – scheinbar – zu steigern. Dabei kommt uns aber die Fähigkeit abhanden, das Naheliegende zu sehen und zu nutzen. Ein Plädoyer fürs Schlendern, Trödeln, Mäandrieren und Prokrastinieren.

Light Painting bei flickr.com (CC BY 2.0)Bei meinem täglichen kurzen XING-Besuch ist mir heute ein Inserat ins Auge gestochen, das mich nachdenklich gestimmt hat:

«Gesucht für Fotoshooting: Blumenwiese»

Mein erster Gedanke war: Ist der arme Inserent so gestresst und dermassen ein Sklave seiner Arbeit, dass er nie mehr eine Blumenwiese zu Gesicht bekommt?

Das ist vermutlich zu weit gegriffen. Ja, vermutlich hat der Mann kürzlich auf einem Wochenend-Ausflug eine Blumenwiese gesehen und noch flüchtig gedacht: «Ist die schön!» Vielleicht kommt er auch beim Joggen regelmässig an einer Blumenwiese vorbei.

Ihm fehlt offensichtlich etwas anderes, und das ist genauso beunruhigend: » weiterlesen

Globales Arbeiten:
Andere Zeitzonen, andere Produktivitätsfaktoren

In unterschiedlichen Zeitzonen zu arbeiten, kann Produktivitätsstrategien einerseits begünstigen, andererseits aber auch erschweren. Wichtig ist, dass man flexibel ist.

Die Möglichkeiten des ortsunabhängigen Arbeitens sind, je nach Art der Tätigkeit, heute vielfältig. Was »digitale Nomaden« und alle anderen Personen, die viel reisen, aber beachten müssen, sind die Konsequenzen, die sich für sie aus unterschiedlichen Zeitzonen ergeben.

Als Redakteur und Blogger für ein deutschsprachiges Zielpublikum habe ich meine Tätigkeit über die Jahre in verschiedenen Zeitzonen verrichtet. Von Tokio, das uns sieben Stunden voraus ist, über Europa bis zur US-Westküste – wo es neun Stunden früher ist.

Für eine Arbeit, die tägliches Publizieren, Koordinieren und Kommunizieren mit anderen Menschen in der MEZ-Region erfordert, haben die unterschiedlichen Zonen Vor- und Nachteile: » weiterlesen

Kreativer und produktiver durch Rituale:
Was Du von berühmten Leuten lernen kannst

Kreative und produktive Arbeitsprozesse sind so individuell wie die Menschen selbst. Daher ist es sinnvoll, sich die Arbeitsabläufe berühmter Persönlichkeiten einmal anzuschauen – vielleicht ist genau das Passende für Dich darunter. Zwei aktuelle Infografiken sind aufschlussreich.

Khalid Albaih bei flickr.com (CC BY 2.0)Nicht nur die imgriff.com-Autoren selbst haben schon verraten, welches ihre ganz persönlichen Tricks sind, um kreativ zu bleiben, so etwa letzte Woche mein Kollege Martin Weigert.

Auch in unserer Interview-Serie »Produktivität ganz persönlich« haben wir gezeigt, wie erfolgreiche Persönlichkeiten und auch unsere Leser arbeiten, um ihr tägliches Arbeitspensum zu bewältigen und konstant produktiv zu sein.

Kein Zweifel: Von der Art, wie erfolgreiche Menschen arbeiten, können wir eine Menge lernen. » weiterlesen

E-Mail-Management:
Wer für Inbox Zero kämpfen muss, sollte es aufgeben

Ein leerer Posteingang klingt in der Theorie für viele Menschen attraktiv. Doch in der Praxis scheinen nur bestimmte Nutzer damit Erfolg zu haben. Es muss sich um eine Persönlichkeitsfrage handeln.

Das Thema Inbox Zero zieht sich wie ein roter Faden durch die imgriff.com-Berichterstattung der vergangenen Jahre. Kein Wunder, stellen sich doch Millionen Menschen jeden Tag die Frage, wie sie ihren E-Mail-Berg besser und mit weniger Zeitaufwand bearbeiten können. Das Inbox-Zero-Prinzip, durch regelmäßiges und aktives »Säubern« des Posteingangs gar nicht erst zuzulassen, dass ein solcher Berg entsteht, hat sich zumindest für einige »Informationsarbeiter« als ideale Lösung herausgestellt.

Ich praktizierte bereits Inbox Zero, da hatte ich den Begriff noch nie gehört. Ganz automatisch ging ich in meinen frühen Internet-Jahren dazu über, eingehende Mails umgehend zu prozessieren, also direkt zu beantworten, sofort zu löschen oder in einen ToDo-Ordner für einen genaueren späteren Blick zu verfrachten. Doch obwohl ich viele Menschen kenne, die auch nach vielen Jahren ähnlich positiv über die Effekte von Inbox Zero berichten, existieren ebenso zahlreiche Kritiker.  » weiterlesen

Pünktlichkeit bedeutet Respekt:
Mein Plädoyer für mehr Termintreue

Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt eine Agenda führe. Entweder täuscht mein Eindruck, oder die Welt wird laufend unpünktlicher. Termine zu verschieben ist unhöflich und behindert die Produktivität.

Zitat Helga SchäferlingEin ziemlich typischer Fall, der sich letzte Woche so abgespielt hat: Ich hatte am Donnerstag und Freitag insgesamt fünf geschäftliche Termine. Zwei fanden wie geplant statt, einer wurde 24 Stunden vorher abgesagt, einer kurzfristig um eine halbe Stunde verschoben und einer 2 Stunden vorher abgesagt. Dies hat mich dazu bewogen, mir ein paar Gedanken zum Thema Pünktlichkeit und Termintreue zu machen und Euch ins Gewissen zu reden. » weiterlesen

Spätabends arbeiten kann höchst produktiv sein:
Worauf Nachteulen achten sollten

Wer dazu tendiert, spätabends oder nachts nochmals eine Schicht einzulegen, kann auch dann sehr produktiv sein. Es gilt allerdings einige Punkte zu beachten, damit weder Konzentration noch Qualität der Arbeit oder sogar die Lebensqualität darunter leidet.

Barbara Hobbs bei flickr.com (CC BY 2.0)«Ich bin gerne morgens um 6 oder 7 im Büro, weil ich dann ungestört viel erledigen kann», höre – und lese – ich nicht selten. Der innere Rhythmus erlaubt es diesen Zeitgenossen offensichtlich, zu dieser – aus meiner Sicht unmenschlichen – Tageszeit produktiv zu sein. Und es macht Sinn, dass sie diesen Umstand nutzen.

Ich hingegen gehöre zu den Menschen, deren natürlicher Arbeitsbeginn eher bei 9.30 liegt. Selbstverständlich kann ich mich auch zwingen, früh aufzustehen und mich vor den Bildschirm zu setzen oder zu einem Meeting zu gehen; aber viel Gescheites kommt dabei nicht heraus. » weiterlesen

Die 15-Minuten-Liste:
Kurze Zeitblöcke produktiv nutzen

Immer wieder klagen wir darüber, wie wenig Zeit wir haben und was wir doch alles machen würden, wenn wir über mehr Zeit verfügten. Dabei haben wir immer wieder kurze Zeitblöcke, die wir produktiv nutzen könnten. Der Schlüssel dazu ist, uns bereits im Voraus Gedanken dazu zu machen, was wir in diesen Momenten tun wollen.

Bild: julianlim bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Als ich vor rund 10 Jahren für eine Grossfirma arbeitete, fiel mir folgendes auf: Jedes Meeting dauerte genau eine Stunde. Auf jeden Fall musste dies die Schlussfolgerung sein, denn jede Einladung via Outlook war für eine Stunde. Auch wenn das Thema eigentlich in 20 Minuten bei einem Kaffee hätte besprochen werden können. Als ich später anfing, als Selbständiger zu arbeiten, habe ich mich geweigert, einen Termin einzutragen für solch kurze interne Besprechungen.

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Typische Fehler:
Fünf Dinge, die selbst einen Produktivitätsmaximierer immer wieder bremsen

Auch wer über Selbstdisziplin verfügt und ein Verständnis dafür hat, was die eigene Produktivität behindert, ist nicht gegen Fehler gefeit, die den optimalen Arbeitsablauf einschränken. Bei mir ist es beispielsweise mangelnde Disziplin beim Bearbeiten von Mails und beim Konsum von Informationen.

Seit fast genau sieben Jahren blogge ich – und das mit Ausnahme von Wochenenden und einigen Urlauben mehrmals täglich. Auch wenn ich damit gemäß der Zehn-Jahres-Regel noch mindestens drei Jahre vor mir habe, um ein Experte zu werden, begegne ich dem regelmäßigen Online-Publizieren heute mit einer gewissen Routine und Entspanntheit, die mir in der Anfangsphase fehlten. Auch weiß ich besser als früher, wie ich mich aus Phasen der kreativen Tiefpunkte befreien kann, und verstehe ganz gut, unter welchen Voraussetzungen ich produktiv bin, und wann ich eher prokrastiniere. » weiterlesen

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