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Krankmacher Stress:
Regierung prüft Anti-Stress-Gesetz

Negativer Stress macht krank und mindert die Leistungsfähigkeit. Um Arbeitnehmer und Krankenkassen zu schonen, bringt Arbeitsministerin Angela Nahles eine Anti-Stress-Verordnung ins Gespräch.

Stress kann krankmachen

Stress kann krankmachen

Arbeitsministerin Angela Nahles (SPD) will eine Anti-Stress-Verordnung. Besonders auf die Dauererreichbarkeit, die in manchen Berufen vorausgesetzt wird, hat es die Politikerin abgesehen. Diese soll nach wissenschaftlichen Erkenntnissen direkt mit der Zunahme psychischer Erkrankungen zusammenhängen, wie Nahles im Interview mit RP-Online betonte. Inwiefern eine solche Verordnung umzusetzen ist, soll nun die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin prüfen. Geplant sind Belastungsgrenzen nach allgemeingültigen und rechtssicheren Kriterien.

Fakt ist: Die Work-Life-Balance hat sich in ganz Europa erheblich verschlechtert. Der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zufolge gelingt es den Europäern im Zuge der Wirtschaftskrise zunehmend schlechter, einen Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben zu schaffen. Die Folge ist Stress, und dieser kann krankmachen – sowohl körperlich als auch psychisch.

Laut Weltgesundheitsorganisation ist Stress eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Doch nicht jede Art von Stress ist ungesund. Die Forschung unterscheidet zwischen Eustress und Disstress. Während positiver Eustress ein Erregungspotenzial darstellt, das für den Körper unerlässlich ist, da es die Aufmerksamkeit erhöht und die Leistungsfähigkeit des Körpers fördert, versteht man unter Disstress Reize, die als bedrohlich, unangenehm und überfordernd empfunden werden. Diese Art von Stress führt zu einer starken Anspannung des Körpers, die auf Dauer zu einer Minderung der Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit führt. Als Dauerzustand kann Disstress zu körperlichen und psychischen Beschwerden bis hin zum Burnout-Syndrom führen.

Um eine Langzeitwirkung von Disstress zu vermeiden, ist ein gesunder Ausgleich unabdingbar. Der Ratgeber von Medipolis zeigt hier drei wesentliche Ansatzpunkte auf: Entspannung, Sport und Ernährung.

  • Entspannungsübungen: Yoga, Autogenes Training oder Atemschulungen helfen, angestaute Energien freizusetzen und Verspannungen in den Muskeln zu lösen. Körperübungen fördern die Beweglichkeit und sorgen für eine gute Durchblutung.
  • Körperliche Fitness: Sport trägt aktiv zum Stressabbau bei. Bereits eine halbe Stunde Bewegung täglich hilft, den Kopf frei zu bekommen, körperlichen Beschwerden entgegenzuwirken und so den Berufsalltag stressfrei zu meistern.
  • Anti-Stress-Ernährung: Gerade in stressreichen Phasen ist eine ausgewogene Ernährung entscheidend. Obst, Gemüse und proteinreiche Snacks wie Nüsse oder Sonnenblumenkerne geben Kraft für anstrengende Aufgaben. Zucker, Kaffee und chemische Zusatzstoffe hingegen sollten gemieden werden.

Das Anti-Stress-Gesetz bleibt derzeit noch umstritten. Erste Ergebnisse der bundesamtlichen Prüfung werden erst 2015 erwartet. So lange sollten Arbeitnehmer jedoch nicht warten und die Stressbewältigung mit den oben genannten Tipps frühstmöglich selbst in die Hand nehmen.

Verabredungen im Smartphone-Zeitalter:
Die neue Unzuverlässigkeit und was man dagegen tun kann

Ein kurzes Video erläutert, wieso die Vereinbarung von Terminen und Verabredungen in der Smartphone-Ära schwierig geworden ist. Ob im privaten oder geschäftlichen Bereich – ein paar Regeln helfen, keine Zeit zu verschwenden.

Ein interessantes Video macht gerade die Runde im Netz: Es geht darin darum, wie Smartphones Terminvereinbarungen verkompliziert und Unverbindlichkeit sowie Unzuverlässigkeit gefördert haben.

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Wie Du hypereffizient wirst:
Die 18 besten Tipps

Wie wird man hypereffizient? Indem man sich besser organisiert – und das in allen Bereichen: nicht nur bei Arbeit und Technik, sondern auch beim Essen oder der Kleiderwahl. Die besten Tipps dazu.

Katie Brady bei flickr.com (CC BY 2.0)Unsere Gesellschaft will immer weiter, immer mehr, immer schneller. Wir müssen und wollen hypereffizient werden. Das muss weder schlecht noch in jedem Fall stressig sein: Es macht ja auch bis zu einem gewissen Grad Spaß, sich selbst zu beweisen, dass man mithalten kann.

Hypereffizienz – je einfacher, desto besser

Doch wie geht das nun mit der Hypereffizienz? Alles noch schneller erledigen, noch mehr Stress und Hektik? Das muss gar nicht sein: » weiterlesen

Zeitpessimismus:
Eine persönliche Schwäche ist mein wichtigster Produktivitätstreiber

Ich neige dazu, die benötigte Dauer für die Erledigung von Aufgaben regelmäßig falsch einzuschätzen – und bin deshalb immer viel zu früh fertig.

Mein vielleicht wichtigster Produktivitätstrick ist eigentlich eine persönliche Schwäche: Bis auf einiige ganz bestimmte Szenarien schätze ich die Zeit, die ich zur Erledigung einer Aufgabe benötige, fast immer falsch ein: Stets glaube ich, dass ich weit mehr Zeit zum Abarbeiten der eingeplanten To-Dos benötige, als am Ende tatsächlich erforderlich ist. Das Resultat: Ich bin fast immer zu früh fertig und gerate sehr selten in Situationen, in denen ich auf den letzten Drücker noch Dinge umsetzen muss. Zumeist taucht in Folge meiner pessimistischen Sicht auf die prognostizierte Dauer der Erledigungen außerdem ungeahnte Freizeit auf, die ich dann individuell gestalten kann. » weiterlesen

Zeitmanagement selbst gebaut:
Timeboxing mit der Einzeigeruhr

Wer möchte nicht fokussierter und effizienter Aufgaben abarbeiten? Für besseres Zeit- und Aufgabenmanagement empfiehlt unser Gastautor die Einzeigeruhr: eine Variante des Timeboxing, die jeder ausprobieren sollte, der sich durch Wecker und Timer in seiner Konzentration gestört fühlt. Die Anleitung zum Umbau einer Ikea-Wanduhr wird gleich mitgeliefert.

Gastautor: Jens Wilhelm ist Master-Student an der Stuttgarter Hochschule der Medien und seit fünf Jahren selbstständig tätig. In seinem Seminar »Fertigkeiten für Kopfarbeiter« zeigt er seinen Kommilitonen, wie man Studieren und Arbeiten unter einen Hut bekommt.

Einzeigeruhr, Jens WilhelmTimeboxing gilt als effektive Methode, um Aufgaben effizient abzuarbeiten. Doch die Methode hat auch einen Nachteil: Jeder Wechsel zwischen den Aufgaben führt zu einer Unterbrechung der Konzentration; besonders dann, wenn man mit einem Zeitgeber arbeitet und durch das Klingeln und Neueinstellen der Uhr für jede neue Aufgabe jäh beim eigentlichen Tätig-Sein unterbrochen wird.

Auch wenn Timeboxing mir sehr dabei geholfen hat, einzelnen Aufgaben genau den Stellenwert in meinem Tagesplan zu geben, den sie verdienen, glich meine Konzentration bei der Arbeit einer schwankenden  Sinuskurve. Denn zu Beginn jeder neuen Aufgabe dauerte es einige Minuten, bis ich den roten Faden aufgenommen hatte. Leider erzeugen Timer bei mir auch das Gefühl, eine rieselnde Sanduhr im Nacken zu haben, was meine Konzentration zusätzlich beeinträchtigt. » weiterlesen

Effizient Zeit vergeuden:
Die 7 besten Tipps zum Prokrastinieren

Prokrastinieren ist so einfach. Man muss es nur intelligent anstellen, und schon hat man immer die passende Ausrede parat, um in das Klagelied über zu viel Stress und Arbeit einzustimmen.

Bild: FaulenzenEs gibt dieses Naturgesetz, das Ihr bestimmt auch kennt: Was wirklich wichtig und dringend ist, verliert schlagartig an Attraktivität, sobald wir uns fest vornehmen, es jetzt zu erledigen. Dafür üben all die kleinen, nebensächlichen Aufgaben und Tätigkeiten, die wir tapfer zu ignorieren versuchen,  plötzlich eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf uns aus. Schliesslich ergeben wir uns der süssen Versuchung der Prokrastination. 7 Tipps, wie man das mit Stil tut: » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
Skype-General-Manager Andrus Järg arbeitet gern im offenen Büro

Andrus Järg ist General Manager von Skype Estland. Skype, das heute zu Microsoft gehört, gilt als estnisches Vorzeige-Unternehmen: Die Software wurde von den Esten Ahti Heinla, Priit Kasesalu und Jaan Tallinn entwickelt.

Andrus Järg - Photo by Simone JansonWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – startest?

Ich beginne meine Arbeit normalerweise im Büro um 8.30 Uhr, aber es kann auch vorkommen, dass ich schon zu Hause beginne, da wir als internationales Unternehmen in verschiedenen Zeitzonen arbeiten. Zunächst checke ich die verschiedenen Kommunkationskanäle und bearbeite z.B. all die E-Mails, die über Nacht aufgelaufen sind – natürlich gibt es auch viele Nachrichten, die ankommen, wenn ich nicht arbeite. » weiterlesen

Ein Casting für eine Blumenwiese:
Wenn wir das Naheliegende nicht mehr sehen

Wir sind stolz darauf, immer effizienter zu werden und unsere Produktivität – scheinbar – zu steigern. Dabei kommt uns aber die Fähigkeit abhanden, das Naheliegende zu sehen und zu nutzen. Ein Plädoyer fürs Schlendern, Trödeln, Mäandrieren und Prokrastinieren.

Light Painting bei flickr.com (CC BY 2.0)Bei meinem täglichen kurzen XING-Besuch ist mir heute ein Inserat ins Auge gestochen, das mich nachdenklich gestimmt hat:

«Gesucht für Fotoshooting: Blumenwiese»

Mein erster Gedanke war: Ist der arme Inserent so gestresst und dermassen ein Sklave seiner Arbeit, dass er nie mehr eine Blumenwiese zu Gesicht bekommt?

Das ist vermutlich zu weit gegriffen. Ja, wahrscheinlich hat der Mann kürzlich auf einem Wochenend-Ausflug eine Blumenwiese gesehen und noch flüchtig gedacht: «Ist die schön!» Vielleicht kommt er auch beim Joggen regelmässig an einer Blumenwiese vorbei.

Ihm fehlt offensichtlich etwas anderes, und das ist genauso beunruhigend: » weiterlesen

Globales Arbeiten:
Andere Zeitzonen, andere Produktivitätsfaktoren

In unterschiedlichen Zeitzonen zu arbeiten, kann Produktivitätsstrategien einerseits begünstigen, andererseits aber auch erschweren. Wichtig ist, dass man flexibel ist.

Die Möglichkeiten des ortsunabhängigen Arbeitens sind, je nach Art der Tätigkeit, heute vielfältig. Was »digitale Nomaden« und alle anderen Personen, die viel reisen, aber beachten müssen, sind die Konsequenzen, die sich für sie aus unterschiedlichen Zeitzonen ergeben.

Als Redakteur und Blogger für ein deutschsprachiges Zielpublikum habe ich meine Tätigkeit über die Jahre in verschiedenen Zeitzonen verrichtet. Von Tokio, das uns sieben Stunden voraus ist, über Europa bis zur US-Westküste – wo es neun Stunden früher ist.

Für eine Arbeit, die tägliches Publizieren, Koordinieren und Kommunizieren mit anderen Menschen in der MEZ-Region erfordert, haben die unterschiedlichen Zonen Vor- und Nachteile: » weiterlesen

Kreativer und produktiver durch Rituale:
Was Du von berühmten Leuten lernen kannst

Kreative und produktive Arbeitsprozesse sind so individuell wie die Menschen selbst. Daher ist es sinnvoll, sich die Arbeitsabläufe berühmter Persönlichkeiten einmal anzuschauen – vielleicht ist genau das Passende für Dich darunter. Zwei aktuelle Infografiken sind aufschlussreich.

Khalid Albaih bei flickr.com (CC BY 2.0)Nicht nur die imgriff.com-Autoren selbst haben schon verraten, welches ihre ganz persönlichen Tricks sind, um kreativ zu bleiben, so etwa letzte Woche mein Kollege Martin Weigert.

Auch in unserer Interview-Serie »Produktivität ganz persönlich« haben wir gezeigt, wie erfolgreiche Persönlichkeiten und auch unsere Leser arbeiten, um ihr tägliches Arbeitspensum zu bewältigen und konstant produktiv zu sein.

Kein Zweifel: Von der Art, wie erfolgreiche Menschen arbeiten, können wir eine Menge lernen. » weiterlesen