606 Artikel in der Kategorie Organisation auf imgriff.com.

Das kleine Einmaleins:
Die 2-Minuten-Regel

Tipp 2 aus unserem kleinen Einmaleins der Produktivitätstricks: Die berühmte 2-Minuten-Regel.

(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.

Der zweite Tipp aus unserem kleinen Einmaleins ist ein echter Klassiker, bekannt aus Funk und Fernsehen Getting Things Done und Zen To Done:

Erledige alles, was maximal 2 Minuten dauert, sofort. Das heißt umgekehrt auch: Verschiebe alles, was länger dauert, auf später, und gehe es dann konzentriert an.

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Das kleine Einmaleins:
Alles kriegt einen Zeitstempel

Hier tauchen immer wieder Tipps auf, die ganz unabhängig von «Systemen» wie GTD nützlich sind – sozusagen die Basics der Produktivität. Diesen Tipps wollen wir eine Serie eigener Beiträge widmen: Unser imgriff.com-Einmaleins *.

Wir fangen mit einem Trick an, der wirklich sehr grundlegend und anspruchslos, aber im besten Fall Gold wert ist:

Jede Notiz, die Du Dir machst, sollte mit dem aktuellen Datum versehen sein. Ganz egal, was, wo und wie Du Dir etwas aufschreibst, ob in einem Textdokument auf dem Rechner, im Notizbuch oder auf einem gelben Post-It-Zettel: Setze immer (immer!) einen «Zeitstempel» darauf – vielleicht sogar noch mit der Uhrzeit neben dem Datum.

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Der Link am Morgen:
12 x Gehirntraining

Eine 12-teilige Serie mit «brain hacks» hat das US-Magazin Wired veröffentlicht und teilweise sehr schön illustriert – etwa bei dieser Anleitung zum Auswendiglernen aller Staaten Afrikas. Links zu den 12 Teilen der Serie finden sich in jedem Artikel, unser Link führt zum ersten – Wie man sich Dinge besser merkt, indem man zwischendurch immer mal etwas ganz anderem seine Aufmerksamkeit widmet:

» 12 Hacks That Will Amp Up Your Brainpower: Max Your Mind’s Performance by Distracting Yourself [wired.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Sisyphos räumt auf

Da hat man gerade erst aufgeräumt, und schon sammeln sich wieder Zettel auf dem Schreibtisch, Zeitschriften neben dem Bett, Briefe auf der Kommode – es gibt anscheinend spezielle magnetische Kräfte zwischen «Zeug» und «Freie ebene Fläche».

Rolf Katzenberger hat eine andere Erklärung: Der Grund sei, dass wir beim Aufräumen keinen Freiraum schaffen, sondern nur ein Vakuum. Ein Vakuum sei in diesem Fall eine freie Fläche ohne Sinn. Sein Beispiel: «Das Fensterbrett unter der Vase mit der einzelnen Blume darin gehört der Blume» – das merken wir und müllen das Fensterbrett nicht zu; wenn wir uns das Fensterbrett aber mal mehrere Meter breiter vorstellen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir dort etwas ablegen.

Ein anregender Gedanke, den Rolfs Text aber noch viel besser erklärt – bitte hier entlang:

» Warum wir alles voll stopfen [evomend.net]

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Der Link am Morgen:
Elevator Pitch:
Du in 60 Sekunden

Allzu strategisches Netzwerken fällt ja gerne mal unangenehm auf – damit ist dann das Gegenteil des Erwünschten erreicht. Die Tipps von Tim Ferriss für den “Elevator Pitch” sind dennoch ganz nützlich: Sei in der Lage, in 60 Sekunden zu vermitteln, wer Du bist und was Dein Anliegen ist.

Ferriss’ nettes Beispiel für seinen Elevator Pitch ist übrigens u.a. dieses Video, in dem er – auf deutsch! – die deutsche Ausgabe seines Bestsellers “The 4-Hour Workweek” bewirbt:

Nun ja. Ob das nun ein gelungener Elevator Pitch war, lassen wir mal den Buchmarkt entscheiden …

» Prepping for Warren Buffett: The Art of the Elevator Pitch (Videos) [fourhourworkweek.com]

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Der Link am Morgen:
Bücher loswerden ohne schlechtes Gewissen

Heute ist ja, auch wenn man’s nicht unbedingt bemerkt, Welttag des Buches. Anlässlich dessen, und angeregt durch den Text “Verschlichter Dich 2008” im Blog “Anmut und Demut”, in dem die schöne Idee vorgestellt wird, am Arbeitsplatz ein Buchtauschregal aufzustellen, empfehlen wir heute mal zwei Links. Zwei Wege, überflüssige Bücher loszuwerden und etwas Platz zu schaffen, die aber trotzdem buchliebhaberkompatibel sind:

1. BookMooch, eine Tauschplattform, bei der man für dort eingestellte Bücher Punkte bekommt, die man wiederum für Bücher eintauschen kann; und 2. das schon berühmte Bookcrossing, bei dem man Bücher irgendwo “freilässt” – sprich: im Café, am Rastplatz, am Brunnen in der Innenstadt ablegt -, sie aber zuvor mit einer ID versieht, so dass man ihren Weg durch die Welt verfolgen kann. Ein Kompromiss sozusagen zwischen weggeben und behalten.

» BookMooch
» Bookcrossing

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Einfach aufräumen mit fünf simplen Tipps

Vor ein paar Tagen ging es darum, den Schreibtisch zu leeren. Das ist aber natürlich erst der Anfang. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, ein Durcheinander zu produzieren. Einfachheit heißt darum das Zauberwort. Fünf simple Tipps helfen Dir dabei.

Oberflächen

Eine Oberfläche bleibt am besten so leer wie möglich. Sonst würde sie nicht Oberfläche heißen, sondern Oberhügellandschaft (Kalauer zum Wochenbeginn). Freier Platz lässt einen Raum aufgeräumter, größer und leichter erscheinen. Vor allem im Büro empfiehlt es sich deshalb, sparsam mit Dekorationen umzugehen. Lieber nur wenig aufstellen, was dafür aber auch richtig zur Geltung kommen. Dekoriere also genau nur so viel, dass Du Dich wohl fühlst und der Raum auf Dich nicht kalt oder anonym wirkt.

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Die Alternative zur Waiting-for-Liste

Getting Things Done (GTD) verleitet dazu, viele Listen anzulegen. Der Vorteil: Die einzelnen Listen bleiben kurz und knackig. Der Nachteil: Bei so vielen Listen verliert man leicht den Überblick. Vor allem die Waiting-for-Liste habe ich immer wieder vernachlässigt – und deshalb aufgelöst.

Für jedes noch so kleine Projekt soll man nach der GTD-Methode eine eigene Liste anlegen. Um dann noch den Überblick zu behalten, hat David Allen eine einfache Regel aufgestellt: Für jede Liste gibt es einen Kontext, in dem man sich diese vornimmt.

Bei To-Do-Listen ist das offensichtlich: Hat man gerade nur ein Telefon zur Hand, dann schaut man auf die Liste @Telefon. Hält man sich in der Stadt auf, dann schaut man auf die Liste @Einkäufe. So wird man immer dann an etwas erinnert, wenn sich in der Sache auch etwas tun lässt. Solche kontextbezogenen Listen im Blick zu behalten, fällt nicht schwer, da dies einem intuitiven Verhalten entspricht.

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Was man täglich sieht, vergisst man

Was einem wichtig ist, das sollte man nicht vergessen. Manch einer klebt sich darum Zettel mit kleinen Botschaften auf den Rand des Monitors. Das tägliche Vor-Augen-führen kann aber auch zum Gegenteil führen: Man beachtet es nicht mehr.

Das auf einem Post-it notierte Passwort am Bildschirm ist wohl eher ein Klischee. Erinnerungen und Vorsätze (“täglich Obst essen!”) aber findet man tatsächlich häufig an diesem Platz. Andere drucken sich gleich den kompletten Projektplan aus und hängen ihn an die Wand. Und an der Supermarktkasse sieht man, wer alles ein Foto seiner/seines Liebsten im Portemonnaie stecken hat. Mit der Zeit jedoch wird man blind für das, was man sich eigentlich täglich vor Augen führen wollte, und beachtet es nicht mehr wirklich.

Der Autor Stephen Covey spricht in seinem Buch “Der Weg zum Wesentlichen” von einem “Dilemma zwischen Nah- und Fernsicht”. Die Nahsicht repräsentiere die “Tagesperspektive”, in der Dringlichkeit, Bedürfnisse, konkrete Aufgaben, deren Erledigung sowie nächste Schritte vorherrschen. Die Fernsicht steht für “Vision und Philosophie”, also für Wichtigkeit, Langfristigkeit , Grundbedürfnisse, Ziele und das Gesamtbild.

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Der Link am Morgen:
Maximierer oder Reduzierer?

Zwei Arten von Menschen gebe es, schreibt Scott H. Young in seinem Blog: Jene, die ständig neue Projekte und Aufgaben in Angriff nehmen, um Langeweile zu vermeiden und dadurch Unwichtiges und Uninteressantes aus schlichtem Zeitmangel loswerden (die «Maximizer»); und jene, die versuchen, alles Unwesentliche gleich aus ihrem Leben zu verbannen, um sich auf wenige, ihnen wichtige Dinge konzentrieren zu können (die «Simplifier»). Interessante These. Aber ich sehe mich da genau in der Mitte, und ich wette, das geht einigen von Euch ebenso.

» Are You a Maximizer or a Simplifier? [Scott H. Young]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!