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Infoflut oder nicht? Das ist hier die Frage

Florian hat kürzlich auf einen Artikel verwiesen, der sich mit der Infoflut beschäftigt. Wenn man das Stichwort “Informationsflut” bei Google eingibt, erhält man 175’000 Ergebnisse. Schon der Beweis für deren Existenz? Sicher – aber ob das ein Problem darstellt, ist die andere Frage, der wir in diesem Artikel nachgehen wollen.

An sich ist nicht die Infoflut das Problem, sondern wie man an die relevanten Informationen herankommt. Das ist mehr als Wortklauberei: Dass es mehr Informationen gibt, als wir verarbeiten können, ist ein uraltes Phänomen und taucht nicht erst im Internet-Zeitalter auf. Das “Zuviel” mag sich zwar potenziert haben, aber ob ich “nur” viel zu viel oder unendlich zu viel Informationen zur Verfügung habe, spielt keine wesentliche Rolle. Zwar waren die Informationen weniger leicht verfügbar als heute oder nur einem bestimmten Kreis zugänglich (z.B. den Leuten, die lesen konnten), aber zuviel Informationen haben wir seit (mindestens) der Verbreitung des Buchdrucks.

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Das kleine Einmaleins:
Singletasking

Auf dem linken Ohr Kundenakquise per Handy, mit der rechten Hand Überweisungen im Onlinebanking losschicken, mit Grimassen den Termin fürs Meeting mit dem Kollegen ausmachen: Multitasking sieht wunderbar busy aus. Produktiv wird man anders.

(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.

Dieser Tipp ist dem letzten – alarmtönende Geräte auszuschalten – ganz ähnlich: Auch hier ist das Ziel, konzentrierter arbeiten zu können. Der Unterschied: Alarmlärm kommt von außen; hier geht es darum, dass man seine Konzentration nicht selbst behindert:

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Das kleine Einmaleins:
Alles leise, bitte!

Wenn draußen die Bagger lärmen, kannst Du dagegen wenig tun. Aber es gibt auch störende Geräusche, die man einfach abschalten kann. Teil 4 unserer Serie «Das kleine Einmaleins»:

(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.

Wenn Du wirklich konzentriert arbeiten willst, schalte alle Geräte und Funktionen, die «Piep» machen könnten, aus. Das gilt immer für den Hinweiston, der Dich jedesmal ablenkt, wenn eine neue E-Mail angekommen ist:

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Das kleine Einmaleins:
Gleichartige Aufgaben zugleich erledigen

Tipp 3 aus unserem kleinen Einmaleins der Produktivitätstricks: Es wird zusammen erledigt, was zusammen erledigt gehört.

(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.

Der dritte Tipp kommt jedem bekannt vor, der zum Beispiel David Allens «Getting Things Done» (GTD) gelesen hat, auch wenn Allen das sicher nicht erfunden hat:

Erledige gleichartige Aufgaben hintereinander zur gleichen Zeit – Telefonanruf nach Telefonanruf, E-Mail-Antwort nach E-Mail-Antwort, Billigflug-Suche nach Billigflug-Suche. Das ist das Prinzip der GTD-Kontextlisten, und es hat zwei Vorteile:

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Der Link am Morgen:
Checklisten fürs Kofferpacken

Der Aufbruch in den Urlaub ist meist mit einem Gefühl der Unsicherheit verbunden: Hab ich alles? Reisepass, Tickets, Zahnbürste, Auslandskrankenschutzdingsbums-Zettel? Packlisten können da helfen. Auf der Website arur.de gibt es gleich mehrere, sortiert nach Anlass (Fahrradtour, Wandern, Yachtcharter u.ä.) und Inhalt (Dokumente, Bekleidung, Verpflegung):

» Packlisten [arur.de, gefunden im ebookers-Reiseblog. Disclosure: Das ebookers-Reiseblog wird redaktionell von Blogwerk betreut.]

Weitere Tipps für Reisende haben wir übrigens in diesem Artikel aufgelistet.

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Das kleine Einmaleins:
Die 2-Minuten-Regel

Tipp 2 aus unserem kleinen Einmaleins der Produktivitätstricks: Die berühmte 2-Minuten-Regel.

(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.

Der zweite Tipp aus unserem kleinen Einmaleins ist ein echter Klassiker, bekannt aus Funk und Fernsehen Getting Things Done und Zen To Done:

Erledige alles, was maximal 2 Minuten dauert, sofort. Das heißt umgekehrt auch: Verschiebe alles, was länger dauert, auf später, und gehe es dann konzentriert an.

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Das kleine Einmaleins:
Alles kriegt einen Zeitstempel

Hier tauchen immer wieder Tipps auf, die ganz unabhängig von «Systemen» wie GTD nützlich sind – sozusagen die Basics der Produktivität. Diesen Tipps wollen wir eine Serie eigener Beiträge widmen: Unser imgriff.com-Einmaleins *.

Wir fangen mit einem Trick an, der wirklich sehr grundlegend und anspruchslos, aber im besten Fall Gold wert ist:

Jede Notiz, die Du Dir machst, sollte mit dem aktuellen Datum versehen sein. Ganz egal, was, wo und wie Du Dir etwas aufschreibst, ob in einem Textdokument auf dem Rechner, im Notizbuch oder auf einem gelben Post-It-Zettel: Setze immer (immer!) einen «Zeitstempel» darauf – vielleicht sogar noch mit der Uhrzeit neben dem Datum.

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Der Link am Morgen:
12 x Gehirntraining

Eine 12-teilige Serie mit «brain hacks» hat das US-Magazin Wired veröffentlicht und teilweise sehr schön illustriert – etwa bei dieser Anleitung zum Auswendiglernen aller Staaten Afrikas. Links zu den 12 Teilen der Serie finden sich in jedem Artikel, unser Link führt zum ersten – Wie man sich Dinge besser merkt, indem man zwischendurch immer mal etwas ganz anderem seine Aufmerksamkeit widmet:

» 12 Hacks That Will Amp Up Your Brainpower: Max Your Mind’s Performance by Distracting Yourself [wired.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Sisyphos räumt auf

Da hat man gerade erst aufgeräumt, und schon sammeln sich wieder Zettel auf dem Schreibtisch, Zeitschriften neben dem Bett, Briefe auf der Kommode – es gibt anscheinend spezielle magnetische Kräfte zwischen «Zeug» und «Freie ebene Fläche».

Rolf Katzenberger hat eine andere Erklärung: Der Grund sei, dass wir beim Aufräumen keinen Freiraum schaffen, sondern nur ein Vakuum. Ein Vakuum sei in diesem Fall eine freie Fläche ohne Sinn. Sein Beispiel: «Das Fensterbrett unter der Vase mit der einzelnen Blume darin gehört der Blume» – das merken wir und müllen das Fensterbrett nicht zu; wenn wir uns das Fensterbrett aber mal mehrere Meter breiter vorstellen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir dort etwas ablegen.

Ein anregender Gedanke, den Rolfs Text aber noch viel besser erklärt – bitte hier entlang:

» Warum wir alles voll stopfen [evomend.net]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Elevator Pitch:
Du in 60 Sekunden

Allzu strategisches Netzwerken fällt ja gerne mal unangenehm auf – damit ist dann das Gegenteil des Erwünschten erreicht. Die Tipps von Tim Ferriss für den “Elevator Pitch” sind dennoch ganz nützlich: Sei in der Lage, in 60 Sekunden zu vermitteln, wer Du bist und was Dein Anliegen ist.

Ferriss’ nettes Beispiel für seinen Elevator Pitch ist übrigens u.a. dieses Video, in dem er – auf deutsch! – die deutsche Ausgabe seines Bestsellers “The 4-Hour Workweek” bewirbt:

Nun ja. Ob das nun ein gelungener Elevator Pitch war, lassen wir mal den Buchmarkt entscheiden …

» Prepping for Warren Buffett: The Art of the Elevator Pitch (Videos) [fourhourworkweek.com]

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