565 Artikel in der Kategorie Organisation auf imgriff.com.

Pünktlichkeit bedeutet Respekt:
Mein Plädoyer für mehr Termintreue

Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt eine Agenda führe. Entweder täuscht mein Eindruck, oder die Welt wird laufend unpünktlicher. Termine zu verschieben ist unhöflich und behindert die Produktivität.

Zitat Helga SchäferlingEin ziemlich typischer Fall, der sich letzte Woche so abgespielt hat: Ich hatte am Donnerstag und Freitag insgesamt fünf geschäftliche Termine. Zwei fanden wie geplant statt, einer wurde 24 Stunden vorher abgesagt, einer kurzfristig um eine halbe Stunde verschoben und einer 2 Stunden vorher abgesagt. Dies hat mich dazu bewogen, mir ein paar Gedanken zum Thema Pünktlichkeit und Termintreue zu machen und Euch ins Gewissen zu reden. » weiterlesen

Vollwertkost fürs Gehirn:
Was gegen Reizüberflutung und für ein besseres Gedächtnis hilft

Es ist offensichtlich: Mit der täglichen Informationsflut muten wir unserem Gehirn zu viel zu.  Es gibt aber Techniken und auch Apps, mit deren Hilfe wir unser Gedächtnis entspannen und seine Leistung wieder steigern können.

Was gegen Reizüberflutung und für ein besseres Gedächtnis hilft. Bild: Gino BrenniUnser Hirn muss aufgrund der Massenmedien, die überall und immer konsumiert werden können, viel mehr Informationen verarbeiten als noch vor einigen Jahrzehnten.

Wer nicht achtgibt und zwischen dem News- und Onlinekonsum nicht genügend informationsfreie Pausen einlegt, riskiert sein Hirn aufgrund einer Reizüberflutung zu schädigen.

Zumindest legen dies Studien von Neurologen der Yale University nahe, die Mäuse konstant mit Lärm reizten. Doch mit dem passenden Hirntraining kann man seine Gedächtnisleistung steigern und auch das Risiko, mit der Info-Flut nicht mehr klarzukommen, mindern. » weiterlesen

Spätabends arbeiten kann höchst produktiv sein:
Worauf Nachteulen achten sollten

Wer dazu tendiert, spätabends oder nachts nochmals eine Schicht einzulegen, kann auch dann sehr produktiv sein. Es gilt allerdings einige Punkte zu beachten, damit weder Konzentration noch Qualität der Arbeit oder sogar die Lebensqualität darunter leidet.

Barbara Hobbs bei flickr.com (CC BY 2.0)«Ich bin gerne morgens um 6 oder 7 im Büro, weil ich dann ungestört viel erledigen kann», höre – und lese – ich nicht selten. Der innere Rhythmus erlaubt es diesen Zeitgenossen offensichtlich, zu dieser – aus meiner Sicht unmenschlichen – Tageszeit produktiv zu sein. Und es macht Sinn, dass sie diesen Umstand nutzen.

Ich hingegen gehöre zu den Menschen, deren natürlicher Arbeitsbeginn eher bei 9.30 liegt. Selbstverständlich kann ich mich auch zwingen, früh aufzustehen und mich vor den Bildschirm zu setzen oder zu einem Meeting zu gehen; aber viel Gescheites kommt dabei nicht heraus. » weiterlesen

Die richtige Abgrenzung im Home Office:
7 Tipps, wie man Privates und Berufliches trennt

Das Thema Home Office ist aktueller denn je. Das größte Problem dabei: Wie trennt man auch zu Hause private und berufliche Belange? Erkenntnisse aus meiner jahrelangen Erfahrung mit Home Office.

Artikelbild: Jude Lee bei flickr.com (CC BY 2.0)Wie ich bemerkt habe, ist ein immer wiederkehrendes Diskussionsthema die Trennung von beruflichen und privaten Belangen in Zeiten von zunehmend flexiblen Arbeitszeiten, Smartphones und Home Office. Dabei stellt gerade Letzteres viele Menschen vor große Herausforderungen, wie wir hier im Blog auch immer wieder diskutiert haben. Nicht umsonst sorgte Marissa Mayers Anti-Home-Office-Maßnahme im vergangenen Jahr für monatelange Diskussionen in den Medien. » weiterlesen

Tipps für frischgebackene Väter:
Wie ich Familie und Arbeit unter einen Hut bringe

Es gibt gute Gründe, keine Kinder haben zu wollen: Sie bedeuten schlaflose Nächte, überstrapazierte Nerven und das Ende des selbstbestimmten und unabhängigen Lebens. Doch stimmt es wirklich, dass Kinder einen so stark beanspruchen, dass man kaum mehr Zeit für etwas anderes hat? Dass man weniger produktiv wird? Kommt darauf an, wie man sich auf den Rhythmus der Kinder einlässt. Drei einfache Tipps helfen Vätern, neben der Kinderbetreuung produktiv zu bleiben.

Dan Harrelson bei flickr.com (CC BY 2.0)Als noch relativ unerfahrener Vater bereits Ratschläge zu erteilen, ist eigentlich frech, ich gebe es zu. Ich tue es dennoch. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich in der ersten Phase nach der Geburt recht produktiv geblieben bin. Ich habe weiterhin für meinen persönlichen Blog und imgriff.com geschrieben, im Büro wichtige und grössere Aufträge schnell erledigt und habe trotzdem noch Energiereserven.

Dass dies für den betreuenden Elternteil – in den ersten Monaten der Stillzeit ist das die Frau – nicht im gleichen Umfang gelten kann, ist mir bewusst. Die folgenden drei Tipps haben mir geholfen. » weiterlesen

5 Tipps für effizientere Telefon- und Videokonferenzen:
Immer das Ziel im Auge behalten

Telefon- und Videokonferenzen sind offenbar ein leidiges Thema, das zu viel Stress führt. Ich habe fünf Tipps, wie Du sie effizienter organisierst.

Lars Plougmann bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Via Schleckysilberstein machte kürzlich ein Video die Runde, welches das leidige Thema Telefonkonferenzen treffend und amüsant aufs Korn nahm. Und zahlreiches Feedback auf mein Posting dazu zeigte mir: Es gibt offenbar einen großen Leidensdruck bei diesem Thema – und Handlungsbedarf.

Die Leute erzählten von Mikrofonen, die Teilnehmer klingen lassen wie Darth Vader auf Sylt, und vom Stress bei mehrsprachigen Konferenzen. Ich selbst kenne solche Probleme auch – bis hin zur nicht funktionierenden Technik, weil z.B. das benutzte Tool nicht mit meinem Linux-System kompatibel ist. » weiterlesen

Die 15-Minuten-Liste:
Kurze Zeitblöcke produktiv nutzen

Immer wieder klagen wir darüber, wie wenig Zeit wir haben und was wir doch alles machen würden, wenn wir über mehr Zeit verfügten. Dabei haben wir immer wieder kurze Zeitblöcke, die wir produktiv nutzen könnten. Der Schlüssel dazu ist, uns bereits im Voraus Gedanken dazu zu machen, was wir in diesen Momenten tun wollen.

Bild: julianlim bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Als ich vor rund 10 Jahren für eine Grossfirma arbeitete, fiel mir folgendes auf: Jedes Meeting dauerte genau eine Stunde. Auf jeden Fall musste dies die Schlussfolgerung sein, denn jede Einladung via Outlook war für eine Stunde. Auch wenn das Thema eigentlich in 20 Minuten bei einem Kaffee hätte besprochen werden können. Als ich später anfing, als Selbständiger zu arbeiten, habe ich mich geweigert, einen Termin einzutragen für solch kurze interne Besprechungen.

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Typische Fehler:
Fünf Dinge, die selbst einen Produktivitätsmaximierer immer wieder bremsen

Auch wer über Selbstdisziplin verfügt und ein Verständnis dafür hat, was die eigene Produktivität behindert, ist nicht gegen Fehler gefeit, die den optimalen Arbeitsablauf einschränken. Bei mir ist es beispielsweise mangelnde Disziplin beim Bearbeiten von Mails und beim Konsum von Informationen.

Seit fast genau sieben Jahren blogge ich – und das mit Ausnahme von Wochenenden und einigen Urlauben mehrmals täglich. Auch wenn ich damit gemäß der Zehn-Jahres-Regel noch mindestens drei Jahre vor mir habe, um ein Experte zu werden, begegne ich dem regelmäßigen Online-Publizieren heute mit einer gewissen Routine und Entspanntheit, die mir in der Anfangsphase fehlten. Auch weiß ich besser als früher, wie ich mich aus Phasen der kreativen Tiefpunkte befreien kann, und verstehe ganz gut, unter welchen Voraussetzungen ich produktiv bin, und wann ich eher prokrastiniere. » weiterlesen

Das Ende der Wartezeit:
Wie man tote Zeit effizienter nutzt

Wir alle tun es täglich und ärgern uns ständig darüber: warten. Auf irgendwas oder irgendjemanden. Wie kann man solche toten Zeiten überbrücken? Oder: Ist das vielleicht gar nicht sinnvoll?

Diego Cambiaso bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Ich habe schon öfters gehört oder gelesen, dass man offenbar ein Drittel seines Lebens mit Warten verbringt: Z.B. mit Warten auf den Bus, Zug, das Flugzeug, an der Kasse.

Der technologische Fortschritt erlaubt uns, diese Wartezeiten mehr oder minder sinnvoll zu nutzen. Eine Übersicht der praktischsten Wartezeiten-Überbrücker. » weiterlesen

Die Marshmallow Challenge:
Ist einfach loslegen effektiver als lange planen?

Strategische Planung gilt als Garant für gute Ergebnisse. Ein simples Experiment mit Spaghetti und einem Marshmallow zeigt allerdings, dass sie nicht zwangsläufig produktiver macht.

Wer vorausschauend plant, Strategien entwirft und Entscheidungen nur nach ausführlichem Abwägen trifft, gilt gemeinhin als effektiver als Menschen, die intuitiv bzw. «aus dem Bauch heraus» entscheiden. Denn im Gegensatz dazu ist eine durchdachte Strategie wohlüberlegt und basiert oft sogar auf wissenschaftlicher Forschung.

Da klingt es logisch, dass die Ergebnisse besser sein müssen. Oder?

Ein Personaler erzählte mir kürzlich etwas anderes: Sein Unternehmen setzt bei der Bewerber-Auswahl und auch zum Teambuilding die Marshmallow Challenge ein. Und die scheint das Gegenteil zu beweisen. » weiterlesen