333 Artikel in der Kategorie Organisation auf imgriff.com.

Produktiver werden:
Die Lieblingstools der Experten

Florian Steglich, 6. November 2009 um 10.46 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Die meisten von uns wenden vermutlich mehrere Produktivitätstools und -tricks parallel an (und haben in ihrer «Produktivitätskarriere» noch einige mehr ausprobiert und verworfen). Und doch hat wohl jeder seine Lieblingsmethode, sein Supertool, sein Erfolgsgeheimnis.

Die Blogger von Productivity501.com haben ihre Kollegen genau danach gefragt: «What do you feel is your most important productivity tool?» – und interessante Antworten bekommen. Genannt wird als wichtigstes Werkzeug etwa das Wörtchen «Nein», der Mülleimer oder die Entfernen-Taste. Aber auch speziellere Tipps sind dabei, etwa der, im Fitnessstudio RSS-Feeds und Mails zu lesen, während man monoton auf dem Lauftrainer herumsteppt.

» Interview: Productivity Tool (productivity501.com, gefunden bei Twitter)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Internet und Produktivität:
Der Effizienzgewinn wird übersehen

Florian Steglich, 4. November 2009 um 13.14 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Viele Unternehmen sperren im Firmennetz den Zugriff auf Facebook, Youtube und andere Social-Media-Angebote für ihre Mitarbeiter. Während der Arbeitszeit soll doch bitteschön gearbeitet werden – und nicht lustig herumgesurft. Die Älteren unter uns werden sich erinnern, dass das kein neues Phänomen ist. Auch vor dem sogenannten Web 2.0 kam es vor, dass man zum Beispiel nicht zu GMX kam, weil das schließlich was für private Mails war (besonders nett, wenn man sich wegen irgendeines erzwungenen Workarounds etwas Berufliches an die private Mailadresse geschickt hatte und dann nicht daran weiterarbeiten konnte).

Martin Weigert hat sich vor ein paar Wochen auf unserem Schwesterblog netzwertig.com dieser Problematik gewidmet – und kommt zum eindeutigen Schluss: Nicht nur übersehe man dabei, dass kurze Ausflüge ins eher unterhaltsame und kommunikative Netz motivieren können, auch werde immer verschwiegen, «dass der Effizienzgewinn der Digitalisierung die verlorene Zeit ausgleicht».

» Internet und Produktivität: Zeitverschwendung vs. Effizienzgewinn (netzwertig.com)

Hier erscheint jeden Morgen (und manchmal auch erst mittags) von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Vom wissenschaftlichen Arbeiten

Florian Steglich, 20. Oktober 2009 um 10.39 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Wer Glück und einen entsprechenden Lehrer hat, lernt wissenschaftliches Arbeiten bereits im Gymnasium, etwa bei einer Facharbeit. Wer hingegen Pech hat, der bekommt in seiner Universität einen Einführungskurs zu diesem Thema, der nicht mal das Wörtchen «Einführung» so recht verdient. Da wird dann wissenschaftliches Arbeiten beschränkt auf die richtige Zitierweise und die dem jeweils wichtigen Dozenten angenehme Schriftart, und am Ende gibt es eine Liste mit weiterführender Literatur, von der sich der Studierende den Umberto Eco bestellt, weil: Der hat ja auch diesen Film mit Sean Connery gemacht.

Stefan Zimmermann von der Uni Würzburg weiß, wie es besser geht. Und er weiß es so gut, dass er es hervorragend unter umgekehrten Vorzeichen aufschreiben kann: Wie man es schafft, garantiert keine gute Semester- oder Abschlussarbeit abzugeben – eine schöne Anleitung inklusive bekannter Vermeidungsstrategien, denn natürlich gilt auch hier: «Keine Arbeit ist so wichtig, dass man nicht dreimal täglich saugen könnte.»

» Uni-Knigge: Die perfekte Anleitung für schlechte Studienarbeiten (spiegel.de)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Probleme lösen wie die Ameisen

Thomas Mauch, 19. Oktober 2009 um 9.01 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ameisen finden meist den kürzesten Weg zwischen Ameisenhaufen und Futterquelle. Mit diesem Vorbild entwickelte der italienische Mathematiker Marco Dorigo den Ameisenalgorithmus. Damit lassen sich kombinatorische Optimierungsprobleme heuristisch lösen: Zum Beispiel die Frage nach der optimalen Reiseroute eines Aussendienstmitarbeiters, dem Design von Werkstatthallen oder der Sitzordnung bei Hochzeiten.

Karl-Werner Hansmann und Nils Boysen von der Universität Hamburg stellen das Thema auf einer Website anschaulich dar, inklusive eines Java-Applets, mit dem sich das Travelling-Salesman-Problem nachvollziehen lässt.

Hervorragend geeignet für etwas montägliche Hirnakrobatik.

» Der Ameisenalgorithmus

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Getting things done visualisiert

Thomas Mauch, 14. Oktober 2009 um 9.52 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

David Allen hat wieder zugeschlagen. Die GTD Workflow Map visualisiert seinen Getting things done-Ansatz auf einer einzigen Seite. Zwei Jahre Arbeit sollen darin stecken – klar, wird dann auch ein kleiner Obulus fällig. Dafür liegt dem Poster noch eine DVD bei, die den Zuschauer durch den Prozess begleitet. Für GTD-Anwender auf jeden Fall prüfenswert.

» GTD Workflow Map von David Allen

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Von der Mindmap zum Text:
Wie aus einer Gliederung
ein Aufsatz wird

Camilla Kutzner, 12. Oktober 2009 um 14.00 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Ein prominenter Einsatzbereich von Mindmaps besteht darin, Ideen für einen Text festzuhalten und zu strukturieren. Wenn man diese zweidimensionale Gliederung zu einem Text ausgestalten will, schlägt jedoch gerne die Schreibblockade zu. Einige Gedanken zur Erleichterung dieses Arbeitsschrittes.

Für mich sind Mindmaps und daraus gewonnene Gliederungen ein zentrales Werkzeug, wenn ich Texte schreibe. Beim Ausformulieren sitze ich jedoch manchmal vor dem Monitor, lösche einen angefangenen Satz wieder, fange neu an oder springe an eine andere Stelle, habe am Ende ein seitenlanges Textdickicht aus angefangenen Sätzen und mehreren Überschriftebenen, über das ich keinen Überblick mehr habe und das ich schließlich entnervt wegwerfe. Was macht das Überführen einer Gliederung in einen Fließtext so schwierig?

  • Mindmaps sind nonlinear und nutzen zwei Dimensionen; für einen Text muss man die inhaltlichen Elemente in eine sinnvolle lineare Reihenfolge bringen.
  • Mindmaps sind für kürzere Texte oft «überstrukturiert»; vor allem, wenn man den Export in ein Textverarbeitungsprogramm verwendet hat, steht man auf einmal mit einem kurzen Textentwurf da, der drei oder vier Überschriftebenen hat. Diese Gliederungstiefe muss reduziert und in linearen Fließtext umgewandelt werden.
  • Vor allem aber besteht eine Mindmap selten aus ganzen Sätzen, sondern eher aus Stichpunkten. Das klingt banal, doch was ich in Stichpunkten bewusst vorläufig, manchmal brainstorm-artig festgehalten habe, muss ich jetzt zu einer Aussage gestalten, die «Hand und Fuß hat», hinter der ich stehen kann. Wo Mindmapping oft einen spielerischen, freien, unernsten Charakter hat, stellt sich beim Ausformulieren wieder der Anspruch an Ernsthaftigkeit und – bei Studienarbeiten – Wissenschaftlichkeit ein.

Wie überwindet man die Blockade?

» weiterlesen

Der Link am Morgen:
Mehr Social Media, mehr E-Mails

Florian Steglich, 5. Oktober 2009 um 9.48 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Der US-Blogger Leo Babauta kündigte vor ein paar Wochen an, möglichst vollständig auf E-Mails zu verzichten und stattdessen vor allem über Twitter zu kommunizieren. Es war ein weiterer Versuch im Kampf gegen den vollen Posteingang, und wir waren damals schon skeptisch, ob das nicht ins Gegenteil umschlägt.

Eine Studie zeigt jetzt zumindest: Social-Media-Angebote wie Twitter oder Facebook führen keineswegs dazu, dass man weniger Mails zu bearbeiten hat. Im Gegenteil. Wer sich besonders viel mit sozialen Medien beschäftigt, der bekommt auch besonders viele Mails, und zwar zunehmend viele. Darunter sind vermutlich viele automatische Benachrichtigungsmails, Freundschaftsanfragen etcetera – aber auch die fordern Aufmerksamkeit. Filter sind die richtige Antwort, schreibt zurecht Klaus Eck in seinem Artikel über die Studie:

» Mehr E-Mails durch Social Media (PR Blogger, gefunden bei Twitter)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Mittag:
Erfahrungsbericht zu Zen To Done

Florian Steglich, 29. September 2009 um 13.36 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Zen To Done ist – regelmäßige imgriff.com-Leser wissen es – das aufs Wesentliche konzentrierte Selbstmanagement-System von Leo Babauta. Sein gleichnamiges E-Book haben wir hier ins Deutsche übersetzt. Und Svenja Paulsen vom noch ganz jungen (und sehr schick gestalteten) Blog «Orangetopic» hat es ausprobiert und beschreibt in einer Reihe von Artikeln ihre Erfahrungen mit dem System und den passenden Tools. Bis jetzt sind drei Teile erschienen, unser Link geht zum ersten – am besten den Feed abonnieren und mitlesen, wie’s weitergeht.

» »Zen To Done« — der Praxistest. Neue Serie auf Orangetopic (orangetopic.de)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
GTD für 60.000 Schüler

Florian Steglich, 28. September 2009 um 9.57 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Merkt Euch den US-Bundesstaat Maine, Freunde des durchorganisierten Lebens: Dort werden wir in ein paar Jahren auf ein Volk von Zeitmanagement-Profis treffen. Zumindest, wenn sich die 60.000 Jugendlichen in Middle und High Schools, die dort gerade mit Macbooks und der GTD-Software OmniFocus ausgestattet werden, so für Getting Things Done begeistern, wie das David Allens Jünger sich vorstellen:

» 60,000 Potential GTD® Students & Educators Using OmniFocus in Maine (ambientawareness.info)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Neues E-Book –
Das minimalistische Leben

Florian Steglich, 17. September 2009 um 10.53 Uhr , 10 Kommentare Kommentare

Schon wieder gibt es ein neues E-Book von Leo Babauta (das letzte kam erst Ende Juli), diesmal zum Thema Vereinfachung: «The Simple Guide to a Minimalist Life», die einfache Anleitung fürs minimalistische Leben, hat wieder rund 100 Seiten und besteht zum Teil aus wiederverwerteten Artikeln aus seinem Blog zenhabits.net, die überarbeitet und neu zusammengestellt wurden.

Eine Auswahl aus dem Inhalt: » weiterlesen