222 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.

Geld und Glück:
Richtig ausgeben macht glücklich

Glück kann man nicht kaufen, meint der Volksmund. Geld und Glück hängen aber schon zusammen, vorausgesetzt, man gibt das Geld auf schlaue Weise aus.

Angeblich kann man das eigene Lebensglück planen – und wenn man sich bei trackyourhappiness.org anmeldet, kann man sein Glück sogar vermessen lassen. 2200 Personen haben regelmässig aufgezeichnet, welches die glücklichsten Momente waren: Wenig erstaunlich landete Sex auf Platz eins. Nun hat so ein Tag ja 24 Stunden, also genügend Zeit, um andere glücksfördernde Massnahmen umzusetzen. Auch hier hilft die Wissenschaft weiter. Konzentration, Fokus und Ruhe sind gemäss den Spezialisten von Trackyourhappiness wichtige Schlüsselfaktoren. » weiterlesen

Weniger ist mehr:
Arbeit ohne Grenzen

Devisen wie «Less is more» oder der «Cult of Minimalism» sind Trends und Moden. Aber auch Ausdruck einer längerfristigen Entwicklung, die unsere Arbeitswelt prägt: Wir müssen lernen, uns selbst zu begrenzen.

Freizeit, Konsumaktivitäten oder eben auch Berufstätigkeit: Wir müssen lernen «nein» und «genug» zu sagen, meint Prof. Günter Voss, Soziologe von der TU Chemnitz. Voss ist Autor einer Wissenschaftsserie zum Thema Arbeit und Psychische Belastung auf SWR 2. Er zitiert zahlreiche Studien, nach denen die psychische Belastung am Arbeitsplatz ständig steigt – parallel zur Abnahme von körperlichen Berufskrankheiten wie Rückenschmerzen.

Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeige, so Voss, dass objektiv in der modernen Arbeitswelt ein hohes Risiko besteht, psychisch zu erkranken. Der Wandel zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft spiegelt sich auch in den Krankheitsbildern wider. » weiterlesen

Unsere Zukunft:
Was wir wirklich lernen müssen

Leben heisst lernen, unser Gehirn lernt ständig. Bloss was und wie wir lernen, müssen wir vielleicht wieder mal diskutieren. Gunter Dueck und Stephen Downes haben sich dazu Gedanken gemacht: Was wir wirklich lernen müssen.

Der Mathematikprofessor und Philospoh Gunter Dueck hat in einem vielbeachteten Vortrag (hier unser Bericht davon) an der re:publica XI darauf aufmerksam gemacht, dass das Internet erstens die Welt verändert und zweitens viele Berufe verschwinden lässt. Es brauche eine neue Bildung, die mehr als nur Fakten und Skills vermittle und vor allem die Persönlichkeitsentwicklung betone. Es brauche mehr Kreativität und Eigenverantwortung; vermehrt würden Leute im Vorteil sein, die Menschen begleiten, begeistern und zu Zielen hinführen.

Was müssen wir lernen, um dorthin zu gelangen? Stephen Downes, Senior Researcher des National Research Council of Canada, hat sich vor einigen Jahren schon mal Gedanken gemacht. Stephen hat zehn Dinge aufgelistet, von denen er meint, dass wir – ob Kinder oder Erwachsene – sie unbedingt lernen müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Liste ist bemerkenswert: Es geht Stephen darum, dass wir uns ganz grundlegende Fähigkeiten und Haltungen aneignen – die uns am Ende helfen sollen, ein besseres Leben zu führen. Und er hält auch den Finger dorthin, wo unser Schulsystem heute vielleicht noch, nun sagen wir, optimiert werden könnte. » weiterlesen

Singletasking:
Mit 3F konzentriert arbeiten

Multitasking funktioniert nicht – im Gegenteil: Klarer Fokus auf eine Aufgabe führt zu mehr Effizienz. Focus, Filter and Forget lautet der Ansatz zweier US-amerikanischer Autoren dafür.

Derek Dean und Caroline Webb berichten in ihrem Artikel Recovering from Information Overload im McKinsey Quarterly, warum Multitasking nicht klappen kann – was inzwischen durch zahlreiche Studien belegt ist. Bereits 1967 schrieb Peter Drucker in seinem Buch The Effective Executive (Affiliate-Link), dass die meisten Aufgaben eines Chefs zeitintensiv sind. Drucker schlug vor, sich im Kalender genügend Zeit frei zu halten, niemals aufs Telefon zu reagieren und Anrufe in kurzen Blöcken zu erledigen – was sich ähnlich liest wie unsere heutigen Tipps zum Thema «Fokussiert Arbeiten»: Etwa der Hinweis zum Singletasking aus unserem kleinen Einmaleins oder diese 16 Tipps zum konzentrierten Arbeiten.

3F: Focus, Filter and Forget
Einen weiteren Ansatz schlagen nun Dean und Webb in ihrem Artikel vor. Die 3F sollen helfen, Singletasking im Arbeitsalltag umzusetzen: Focus, Filter und Forget. Das sieht dann so aus: » weiterlesen

Stress:
Gelassener in kritischen Situationen

Sechs Tipps, um stressige Situationen besser zu meistern: Blitzableiter, auf der Stelle treten, etwas flanieren oder einfach mal freundlich «Nein« sagen.

Stress ist für viele von uns ein tägliches Phänomen, ausgelöst durch ständig neue Anforderungen, hohes Arbeitstempo und Zeitdruck sowie zunehmende Belastung im Job. Wir haben sechs einfache Tipps gesammelt, die sich in kritischen Situationen anwenden lassen, um etwas Druck abzubauen.

Der Blitzableiter
Ein amerikanischer Psychologe empfiehlt die Blitzableiter-Methode. In Stichworten schreibst Du auf einen Zettel, was Dich im Moment gerade belastet oder frustriert. Anschliessend liest Du die Punkte kurz durch und schmeisst den Zettel weg – Du entsorgst so den Stress und die Symptome. Es hilft, sich diese Punkte kurz bewusst zu machen und dafür zu sorgen, dass Dich diese Stressoren nicht irgendwann wieder hinterrücks überfallen. » weiterlesen

Der 90 Minuten-Plan:
Produktiv aus Gewohnheit

Tony Schwartz empfiehlt, den Tag mit einem 90-Minuten-Arbeitsblock zu beginnen, an jedem Tag und zur gleichen Zeit.

Seit zehn Jahren arbeitet Tony Schwartz, der CEO der Firma The Energy Project mit einem 90 Minuten-Plan. Seinen Arbeitstag beginnt er immer zur selben Zeit mit einem 90 Minuten-Block. Alle potenziellen Ablenkungen – E-Mail, nicht benötigte Programmfenster, Telefon – werden eliminiert. In diesen 90 Minuten arbeitet er eine Aufgabe ab, für die er sich am Vorabend entschieden hat. Die 90 Minuten sollen ausschliesslich dem Bearbeiten der Aufgabe gewidmet werden, nicht dem Auswählen.

Mehr und bessere Resultate
«Typischerweise erledige ich in diesen 90 Minuten mehr Arbeit als in jedem anderen vergleichbaren Zeitraum während des Tages. Und ich bin mit dem Resultat zufriedener», meint Schwartz zu seiner Methode. Er habe sein letztes Buch in der Hälfte der Zeit geschrieben, die er für die vorherigen Bücher aufgewendet habe. Entscheidend für ihn ist die festgelegte Startzeit und der Unterbruch nach 90 Minuten – egal wie fit er sich fühlt: Nach anderthalb Stunden gibt’s Pause. Die sture Zeitplanung hat gute Gründe: » weiterlesen

Stress:
Hürden auf dem Weg zur Musse

Das Wochenende bietet Zeit für Musse – Eigenzeit, wie es die Wissenschaftsforscherin Helga Novotny nennt.

Trotzdem gelingt es uns nicht immer, zur Ruhe zu kommen. Obwohl wir und unser Hirn diese Zeit benötigen, um gesund, kreativ und auch produktiv zu bleiben. Die Zeitschrift «Das Gehirn» der Schweizerischen Hirnliga setzt sich mit dem Thema Stress auseinander und nennt einige Hürden, mit denen wir uns eben diese Eigenzeit verbauen. Zwei Gedanken daraus:

Wir neigen dazu, Freizeit dem Nützlichkeitsdenken zu unterwerfen: Power Yoga über Mittag, Aerobic nach Feierabend, Wellness am Wochenende. Dabei lautete die ursprüngliche Bedeutung von Musse «Fernsein von Geschäften oder Abhaltungen.»

Wir setzen uns einem Erwartungsdruck aus, mit dem wir uns selbst den Weg zum Genuss der freien Zeit verstellen. Das Nichtstun gilt als unproduktiv und öde. Jene wiederum, die keiner produktiven Arbeit nachgehen können, müssen sich in einer Leistungsgesellschaft fast zwangsläufig schlecht fühlen.


In diesem Sinne: Beine hoch und schönes Wochenende!

Prokrastination:
5 Tipps gegen Aufschieberitis

Aufschieben ist häufig kontraproduktiv und unnötig. Bloss mehr Selbstdisziplin einzufordern hilft wenig. Simple Massnahmen können aber helfen, Arbeitsblockaden zu überwinden: Fünf Tipps gegen das Prokrastinieren.

Prokrastination ist das, was ich als Student getan habe, wenn ich lernen musste. Das umfasste seinerzeit so unterschiedliche Tätigkeiten wie Moussaka kochen, Abwaschen oder NHL ’97 spielen. Heute gehe ich arbeiten, habe seit fast 10 Jahren kein Moussaka mehr gegessen und spiele nur noch unregelmäßig Computer. Weniger prokrastinieren tue ich deswegen aber noch lange nicht. Ich zeige euch 5 Tipps, wie ihr das Prokrastinieren vermeiden könnt.

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Zerlege Deine Aufgaben und Projekte in winzige Arbeitspakete
Oft schieben wir Aufgaben vor uns her, weil uns der erwartete Aufwand abschreckt. Wir befürchten, mit dieser Aufgabe viel zu lange beschäftigt zu sein – und vermeiden daher, mit der Arbeit zu beginnen. Ist die Aufgabe dann irgendwann erledigt, war sie selten so schrecklich wie angenommen.

Am besten ist, anstehende Aufgaben in winzigste Arbeitsschritte zu zerlegen und sich nacheinander auf diese Arbeitsschritte zu fokussieren. Wem es hilft, der notiert sich die Schritte auf einer Liste und hakt die erledigten Aufgaben ab. Wenn das nicht klappt, sind die gewählten Pakete vermutlich immer noch zu gross. Also zurück an den Start und nochmals zerlegen.

Dieser Artikel hier entstand als Abfolge dieser Arbeitspakete: » weiterlesen

Lernen:
Heute schon eine Frage gestellt?

Fragen ist ein effizienter Weg, um neue Dinge zu lernen. Jedes Kind weiss das – bloss wir Erwachsene vergessen das häufig.

Gestern Abend beim Essen fragte mich meine Mitbewohnerin, wie denn die Deutschregeln für die indirekte Rede und den Konjunktiv seien. Ich fand die Frage im ersten Moment seltsam, weil ich bisher auch ohne genaues Wissen um diese Regeln gut durch’s Leben kam.

Sie insistierte und wir zogen den Duden zu Rate. Wir verbrachten 20 angeregte Minuten und waren anschliessend ein Stück schlauer.

Ich musste feststellen: Fragen sind eine gute Sache, bloss frage ich zuwenig! Eine andere bekannte Situation sind die Fragerunden nach einem Vortrag oder in einem Seminar. Typischerweise heben sich ein bis zwei Hände und nutzen die Möglichkeit, den Experten mit eigenen Fragen zu löchern. Warum fragen wir nicht mehr? » weiterlesen

Focus:
Neues kostenloses E-Book
von Leo Babauta

Mit «Focus» hat der Produktivitätsblogger Leo Babauta ein neues E-Book veröffentlicht. Das Buch gibt es in einer kostenlosen pdf-Version und als Premium-Ausgabe für 35 US-Dollar.

Will man sein Leben verändern, braucht man Zeit. Will man mehr Zeit, braucht man Fokus: Konzentration auf die wichtigen Dinge, auf die einfachen Dinge und auf die kleinen Dinge. Weniger ist bei Leo nicht mehr, sondern besser.

Davon handelt Leos neue Buch. Fokus, so Leo, auf die richtigen Dinge, ist ein Weg, um seine Ziele zu erreichen. Ständige Unterbrechungen und Störungen sind im Jahr 2011 unsere ständigen Begleiter. Und die Gründe, weshalb es vielen so schwierig fallen würde, ihre Ziele zu erreichen. » weiterlesen