316 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.

Die Qual der Wahl:
Die Vielfalt des Möglichen macht es nicht einfacher

Jeder von uns kennt das: Ganz egal, ob man bei Starbucks einen Kaffee trinken will, die Schriftarten für die Broschüre zum Firmenjubiläum auswählt oder einen Wellness-Aufenthalt im Tirol bucht – die Entscheidung fällt schwer. Es gibt einige Tricks, um das Dilemma zu verkleinern.

auswahl150Ob’s um den Kauf eines Beamers für das Sitzungszimmer, die Auswahl des neuen Bodenbelags im Wohnzimmer oder die Farbe für das neue Auto geht: Die Vielzahl der Möglichkeiten macht anfänglich Spass und gibt einem das Gefühl, dass sicher das Richtige darunter ist. Bei so vielen gegeneinander abgewogenen Optionen kann es am Schluss doch nur eines geben: den perfekten Entscheid. » weiterlesen

Kontrollverlust ist befreiend:
Warum Kontrollwahn blockiert und unproduktiv macht

Die heutige Arbeitswelt bringt viele Vorteile mit sich. Wenn ich diese nutze, kann ich bei höherer Lebensqualität produktiver sein, mehr Spass an der Arbeit haben und dennoch mehr erreichen. Es lauern aber auch einige Gefahren, und eine davon ist der Kontrollwahn. Sich davon zu befreien, bringt uns weiter.

Neulich las ich diesen Blogbeitrag meines Kollegen Martin Weigert von netzwertig.com – und er sprach mir aus dem Herzen. Lernen, dass man nicht alle Reaktionen im Netz ständig kontrollieren kann, ist ein wichtiger Prozess.

Das Thema betrifft bei weitem nicht nur Menschen, die als Blogger oder Journalisten tätig sind, sondern uns alle, die wir uns in der Arbeitswelt von heute zurechtfinden müssen. Wer versucht, krampfhaft in all seinen Zuständigkeitsbereichen die Kontrolle zu behalten, kann nur verlieren. » weiterlesen

Streit frisst Ressourcen:
Konflikte am Arbeitsplatz lösen und vermeiden

Wie Studien zeigen, gehören Streit und Konflikte zu den größten Zeitfressern im Job. Wer also produktiver arbeiten will, tut gut daran, Konflikte zu vermeiden oder zumindest schnell zu lösen.

Eine Studie von CPP zu Konflikten am Arbeitsplatz zeigte 2008, dass amerikanische Mitarbeiter 2,8 Stunden pro Woche mit Konflikten am Arbeitsplatz verbringen. Das kostet die Unternehmen 359 Milliarden US-Dollar bezahlte Arbeitsstunden, wenn man von einem durchschnittlichen Stundenlohn von 17,96 US-Dollar ausgeht. In Stunden ausgedrückt entspricht das 385 Millionen Arbeitstagen.

2012 wies KPMG Deutschland in seiner Konfliktkostenstudie II nach, dass Konfliktfälle in deutschen Unternehmen Kosten von 60.000 bis 3 Millionen Euro pro Jahr verursachen. Handfeste Gründe also, sich auch unter dem Geschichtspunkt von Effizienz und Produktivität mit dem Thema Streit und Konflikt auseinanderzusetzen. Wie löst man Konflikte oder sorgt dafür, dass diese gar nicht erst entstehen? » weiterlesen

Ja, ich bin faul:
…und genau deshalb bin ich produktiv

Vor kurzem habe ich hier beschrieben, welche Produktivitäts-Tools ich persönlich wirklich nutze und schätze. Aber weshalb will ich eigentlich immer so produktiv sein? Heute versuche ich das zu ergründen – und was das alles mit meiner Faulheit zu tun hat.

Ich nutze die genau gleichen Geräte für geschäftliche und für private Tätigkeiten. Die viel beschworene Trennung zwischen beruflich und privat findet praktisch nicht statt, was bei mir persönlich die Produktivität steigert.

Denn ich arbeite bis zu einem gewissen Grad «lustgesteuert» und erledige die Dinge dann und dort, wo es für mich gerade ideal passt.

Zufrieden macht Inbox Zero, nicht ein voller Terminkalender

Als ich mir neulich Gedanken dazu gemacht habe, warum ich mich überhaupt mit Produktivität beschäftige und warum ich produktiv sein will, habe ich folgendes festgestellt: Ein grosser Teil davon ist durch meine eigene Faulheit bedingt! Ich definiere mich nicht durch eine möglichst hohe Arbeitsbelastung und einen vollen Terminkalender. » weiterlesen

Besser arbeiten dank Kritik:
Jedes Feedback bringt mich weiter

Konstruktive Kritik kann helfen, die eigene Arbeitsweise zu verbessern. Dennoch ist sie gerade im perfektionistischen Deutschland – und in der ähnlich gelagerten Schweiz – wenig beliebt. In den USA sieht das anders aus: Dort herrscht eine erfolgreiche Feedback-Kultur. Wie wird man auch hierzulande durch Kritik produktiver?

Kürzlich habe ich in meiner Kolumne in der Tageszeitung «Die Welt» über die amerikanische Feedback-Kultur geschrieben. Ein Thema, das in Deutschland offenbar gerade aktuell ist: Kurz darauf berichtete auch Annette Milz im Medium-Magazin von der amerikanischen Innovations- & Feedback-Kultur im Silicon Valley.

Die USA: Meister im Feedback-Geben

Mir ist in Texas – dessen Hauptstadt Austin nicht umsonst auch als Silicon Hills bezeichnet wird - aufgefallen, dass es dort gang und gäbe ist, von Kunden Feedback zu verlangen. Es wird sogar aktiv nachgefragt. Selbst in Restaurants soll man Feedbackbögen ausfüllen – etwas, das in Deutschland und der Schweiz immer noch Seltenheitswert hat. » weiterlesen

Weg mit der Fremdbestimmung:
7 Tipps für eine selbstbestimmte Arbeitsorganisation

Was uns Stress verursacht, ist nicht zu viel Arbeit, es ist fremdbestimmte Arbeit. Und oft steuern uns gesellschaftliche Konventionen und die Meinung anderer mehr, als uns selbst bewusst ist. Was können wir dagegen tun?

Vor einiger Zeit hat ausgerechnet der Papst des Zeitmanagements, Lothar Seiwert, das Zeitmanagement für tot erklärt (Affiliate-Link). Denn er hat erkannt: Wir leben nicht stressfreier, wenn wir unsere Zeit möglichst effizient organisieren. Sondern wenn wir selbstbestimmt arbeiten statt fremdbestimmt. Oder kurz: Wer tut, was ihm Spaß macht und was er vor sich und anderen vertreten kann, lebt und arbeitet besser. » weiterlesen

Konfliktlösung:
Ohne Selbsterkenntnis sind die besten Methoden nutzlos

Konflikte sind störend, aber notwendig, um eine langfristig ausgerichtete Entwicklung zu ermöglichen. Eine Lösung ist aber erst dann möglich, wenn wir die Feinde der Konfliktlösung erkennen und in den Griff bekommen. Ich zeige, wo sie uns auflauern und wie wir sie erkennen.

Bücher mit Methoden und Tricks, wie man Konflikte bearbeitet und bewältigt, gibt es unzählige. Daran kann es also nicht liegen, dass Konflikte in hitzige Diskussionen ausarten und uns immer wieder an den Rand der Verzweiflung bringen.

Konflikte sind immer mit Emotionen verbunden, die jeden in seiner persönlichen Sicht auf die Dinge beeinträchtigen. Das enthält Zündstoff und macht es schwer, Konflikte konstruktiv anzugehen und zu lösen. Die Feinde der Konfliktbewältigung sind mächtig. » weiterlesen

Gemeinsam durch dick und dünn:
Wie Outdoor-Erfahrungen die Zusammenarbeit verbessern

Zusammenhalt macht stark. Das wissen auch große Unternehmen und verbinden zunehmend Teambuilding-Maßnahmen mit ungewöhnlichen Outdoor-Erfahrungen. Was kann der Einzelne aus solchen Erlebnissen ziehen? Eine persönliche Erfahrung.

Teambuilding in ungewöhnlichen Outdoor-Umgebungen und unter extremen Bedingungen scheint für Personal-Abteilungen gerade ein Trend-Thema zu sein: Die Metro schickt junge Führungskräfte in die Antarktis, die Deutsche Bahn veranstaltet Überlebens-Trainings in der Natur, um Teams zusammenzuschweißen, und Daimler geht laut Facebook-Seite mit seinen Trainees bei eisigen Temperaturen im März klettern.

Verbessern ungewöhnliche Aktionen tatsächlich die Zusammenarbeit?

Dabei stellt sich die Frage: Sind solche Aktionen kaum mehr als ein netter PR-Gag von Firmen, oder verbessern die ungewöhnlichen Bedingungen tatsächlich die Zusammenarbeit in der Gruppe? Kommt dies auch der Produktivität des Einzelnen zugute? » weiterlesen

Zwischen Optimierung und Obsession:
Ein nüchterner Blick von aussen auf Quantified Self

Ich messe mich, also verbessere ich mich: Wer zur Selbstoptimierung seine eigenen Daten erhebt und vergleicht, möchte gesünder, schneller, effizienter oder produktiver werden. Er möchte Erkenntnisse über den eigenen Körper und sein Verhalten gewinnen und einen Motivations- und Lernprozess in Gang setzen. Vielleicht wird er aber einfach nur gestresster?

Heute zurückgelegte Schritte bzw. Kilometer, absolvierte Liegestützen, konsumierte Kalorien, mit Schlaf oder im Internet verbrachte Stunden und Minuten; aber auch Blutdruck, Gewicht, Vitaminhaushalt, Stimmung – und wie sich all dies gegenüber gestern, vorgestern und vor einem Monat verändert hat. Wer will, kann das mit wenig Aufwand ständig messen. Eine grosse Auswahl an Gadgets und Apps stehen dem Selbstoptimierer dafür zur Verfügung. Und er befindet sich in stetig wachsender Gesellschaft: der globalen Quantified-Self-Community.

Das Ziel: Sich kontinuierlich verbessern; gesünder, schneller, effizienter, produktiver werden. Durch den Vergleich mit anderen wird der Selbstoptimierer motiviert, das gesteckte Ziel noch konsequenter anzustreben. Durch die Sichtbarkeit seiner eigenen Fortschritte kann er auf Erfolgserlebnisse zugreifen, die ihn anspornen. So weit so gut. » weiterlesen

Ich hab doch keine Ahnung:
Warum Nichtwissen sogar die Produktivität erhöhen kann

Klar, Wissen ist unser Kapital. Können wir es uns noch leisten, nicht zu wissen? Ja! Mit Menschen zu kooperieren, denen es vordergründig an Wissen mangelt, kann ein Projekt, einen Gedankengang, ein Team vorantreiben und zu mehr Produktivität führen.

«Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.»
(Hilbert Meyer, Professor für Schulpädagogik, Universität Oldenburg)

Dass Wissen äusserst wichtig ist und Erfolg bringt, darin sind wir uns alle einig. Dabei geht oft vergessen, dass auch Nichtwissen wertvoll ist, unter Umständen produktiv macht und gezielt eingesetzt werden sollte: » weiterlesen