335 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.

Haruki Murakami:
Wie der Autor läuft und arbeitet

Der japanische Autor Haruki Murakami hat ein Buch über das Laufen geschrieben – auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick handelt es sich um Betrachtungen seiner Arbeit, seines Schreibens und Lebens.

Haruki Murakami hat einen Produktivitäts-Ratgeber verfasst. Obwohl sich der japanische Literat (“Wilde Schafsjagd”, “Kafka am Strand”) vermutlich gegen diese Bezeichnung wehren würde.

What I talk about when I talk about running (Affiliate-Link) sind seine Memoiren als Läufer; Murakami betreibt den Sport seit 30 Jahren, hat 25 Marathons hinter sich. Ein Jahr lang, 2005/2006, hat er seine Gedanken zum Laufen aufgeschrieben.

Einordnen lässt sich dieses Lauftagebuch nicht: Eine Biographie ist es nicht, weil es nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem Leben darstellt. Eine “Lauffibel” kann es auch nicht sein, dazu fehlen die Grundlagen, Trainingspläne oder medizinisches Wissen. Und ein herkömmlicher Produktivitäts-Ratgeber ist es – ehrlich gesagt – auch nicht: Der Autor gibt uns keine Checklisten, keine Tools, keine Take-aways und keine “In sieben Schritten zu …”-Versprechen.

» weiterlesen

Der Link am Morgen:
Warum FAIL! nervt

Einigen von Euch wird sicher schon die massenhafte Verwendung des Wörtchens “fail” – gesteigert auch gerne mal zu “epic fail” – im Netz aufgefallen sein. Es handelt sich dabei um ein “Meme” (was das ist, weiß Wikipedia), bei dem misslungene Aktionen, Handlungen, Produkte oder Werke kommentiert werden. Die Älteren unter uns werden sich an TV-Sendungen wie “Pleiten, Pech und Pannen” oder “Bitte lächeln” erinnern, “fail” ist häufig eine Online-Fortsetzung dieser Komik, wie etwa das populäre Failblog zeigt.

» weiterlesen

Der Link am Morgen:
How-to-be-happy-Diagramm


Der Blogger Bud Cadell hat in einem großartigen Diagramm dargestellt, wie man im Beruf glücklich wird. Das Geheimnis liegt in der Schnittmenge aus dem,

- was man gut kann
- was man gerne tun will
- und wofür man bezahlt wird.

Große Ansicht des Diagramms auf Buds Website – und weil es ziemlich einschlägt, bietet er es übrigens mittlerweile auch als Poster in verschiedenen Größen an.

» how to be happy in business – venn diagram (whatconsumesme.com, gefunden im Toolblog)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Mit Fehlern umgehen

Wer einen Fehler gemacht hat, fühlt sich unwohl, hat ein schlechtes Gewissen entweder sich selbst oder Anderen gegenüber. Und doch sind es im Rückblick oft die Fehler, durch die man am meisten gelernt und sich weiterentwickelt hat. Es wäre also nur schlüssig, sich einen konstruktiven Umgang mit den eigenen Fehlern anzugewöhnen und die mit Gram verschwendete Zeit produktiv zu nutzen. James vom Blog “Organize IT” weiß, wie das gehen kann:

» Made A Mistake? Deal With It The Productive Way (organizeit.co.uk)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Klavierspielen lernen – kostenlos und online

Einer der meistgelesenen imgriff.com-Artikel ist Marcels “10-Finger-System kostenlos lernen” aus dem Januar 2008. Vielleicht stoßen auch folgende Tipps auf Interesse – sie haben auch etwas mit dem richtigen Drücken von Tasten zu tun.

makeuseof.com hat nämlich die fünf besten Websites, um Klavierspielen zu lernen (und zwar kostenlos), zusammengestellt. Die Auswahl ist nachvollziehbar begründet, und auch wenn man wohl kaum nur mit Bildschirm-Klavieren das Spielen lernen möchte, können die Lektionen sicher hilfreich sein. Ausprobieren kostet in diesem Fall immerhin nichts:

» Top 5 Sites For Learning Piano Online [makeuseof.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
50 x Selbstmarketing

Es ist nur eine Liste, aber es ist eine lange Liste: 50 Möglichkeiten, sich selbst und sein Angebot bekannter zu machen, hat Thursday Bram für Freelanceswitch.com gefunden. Alles keine “Rocket Science”, aber genau darum geht es: Man muss weder viel Geld in die Hand nehmen noch überaus smart sein (beides schadet natürlich aber auch nicht), um Marketing in eigener Sache zu betreiben.

» 50 Simple Marketing Ideas All Freelancers Can Use [freelanceswitch.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Präsentieren wie die Redner der TED-Konferenzen

Zahlreiche Bücher und Artikel beschäftigen sich mit der Frage, wie man aus einschläfernden, textlastigen Präsentationen mitreißende und eindrucksvolle macht. Wir haben hier bei imgriff.com auch schon einige Ratschläge gegeben oder verlinkt. Besonders gut lernt man aber immer noch durch Anschauung. Das findet auch Garr Reynolds vom Blog “Presentation Zen”, der dafür vor allem die Vorträge der TED-Konferenzen empfiehlt.

Die sind in der Regel nicht mal 20 Minuten lang und sehr oft hervorragend. Man nehme etwa den Schweden Hans Rosling, der mit seiner Präsentation über sogenannte Entwicklungsländer mit dem Vorurteil aufräumt, dass große Datenmengen nicht ansprechend zu visualisieren seien – schaut Euch in diesem Video mindestens Minute 2:20 bis etwa 6:00 an:

» weiterlesen

“Refuse to Choose”:
Ein Ratgeber für moderne Universalisten

“Scanner” nennt Barbara Sher Menschen, die sich zwischen ihren vielen Interessen nicht entscheiden können und wollen. Für sie hat Sher ihren Ratgeber “Refuse to choose” geschrieben.

Wahrscheinlich kennt jeder Menschen, die sich einfach nicht auf eine Sache konzentrieren können: Menschen, die sich schwer tun, ein Studienfach zu wählen, zehn verschiedene Hobbies haben, alle drei Wochen etwas Neues entdecken, genauso oft aber auch wieder das Interesse an einer Sache verlieren. Üblicherweise hören solche Menschen den Rat, sich “doch einfach mal zusammenzureißen”, oder bekommen gesagt, dass sie eben nicht alles haben können.

Die amerikanische Coaching-Autorin Barbara Sher (» hier ihre Website) ist der Ansicht, dass diese Menschen nicht an einem Defizit leiden, sondern einfach eine heute nicht mehr geschätzte Veranlagung haben: Sie sind Generalisten in einer Umwelt, die auf Spezialisten eingestellt ist. Ihr Buch “Refuse to choose” (deutsch: “Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast” (Affiliate-Link)) ist Menschen mit dieser Disposition gewidmet. Dabei geht es nicht einfach “nur” um Interessen und Hobbies, sondern um Passionen, Berufungen und das Glück, das man darin finden kann, das auch tatsächlich zu tun, was man tun möchte – egal wie viele verschiedene Dinge das sind, und egal, ob es sich dabei um Hobbies oder Berufe handelt.

» weiterlesen

Der Link am Morgen:
Handeln, ohne zu wissen

Mit einiger Leidenschaft beschäftigt sich Gastautor Jonathan Mead im Blog “Zen Habits” mit dem Satz “Ich weiß nicht.” (I don’t know). Diese drei Wörter, findet Jonathan, sind dafür verantwortlich, dass so viele Menschen aus ihrem Leben nicht das machen, was sie sich eigentlich wünschen (oder: wünschen würden, wenn sie sich das Wünschen erlaubten). Wer nicht das tut, was er eigentlich tun will, werde fast immer dadurch gehemmt, dass er nicht weiß, wo er anfangen, wie er es angehen soll, was passiert, wenn und wenn nicht.

» weiterlesen

Stärken stärken

Wer sich weiterentwickeln will, konzentriert sich häufig nur auf seine Schwächen. Das ist mühsam und demotiviert. Erfolgversprechender ist es, seine vorhandenen Stärken auszubauen.

Unsere Erziehung, unsere Schulen, vielleicht sogar unsere ganze Kultur lehrt uns, dass wir Schwächen nicht akzeptieren dürfen. Einer meiner Französischlehrer hat sogar die Diktate gestrichen, weil die ganze Klasse zu gut war. Und wer weiterkommen will, fragt sich meistens, was nicht gut läuft, was verbessert werden kann und was weggelassen werden soll. All diese Fragen zielen auf die Schwächen, die es zu eliminieren gilt.

Diese Strategie hat leider einen ganz gewichtigen Nachteil: Schwächen lassen sich nur mit sehr großem Energieaufwand ändern. Und: Die Konzentration auf Schwächen demotiviert mit der Zeit. Du kannst Dir vorstellen, wie gerne wir noch in den Französisch-Unterricht gegangen sind, seitdem nur noch das abgefragt wurde, was wir nicht können.

Viel effizienter und effektiver ist es darum, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und diese auszubauen.

» weiterlesen