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Merlin Mann schreibt in einem sehr lesenswerten Text darüber, wie man für sich Zeit zum ungestörten Arbeiten schafft. Das bedeutet, dann auch Zeiten zu schaffen, in denen man zum Beispiel nicht Emails checkt und auf diese eben auch nicht sofort antworten kann.
Wichtig dabei: Die Erwartungshaltungen anderer dahingehend zu ‘trainieren’, dass das nicht als unhöflich oder ähnliches angesehen wird. Schließlich will man niemanden vor den Kopf stoßen.
Merlin Mann erzählt dazu eine interessante Anekdote: Er berichtet von einem Bekannten, der in seinem Unternehmen sehr beliebt ist und respektiert wird. Jeder in der Firma weiß, dass die Tür zu seinem Büro jeden Morgen geschlossen ist. Das ist die Zeit, in der er arbeitet. Nach dem Mittagessen bis an das Ende des Arbeitstages bleibt die Tür offen: Jetzt kann jeder reinkommen und ‘unterbrechen’. Und das funktioniert sehr gut.
Erwartungshaltungen.
» Closed Doors and Casualties in the “Coup d’attention” | 43 Folders
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Gestern haben wir hier diskutiert, wie man konstruktiv Kritik äußern kann – ohne die Atmosphäre zu vergiften. Aber wie sieht es aus mit Lob? Auch das ist gar nicht so einfach, wie man denkt.
Auch das Gegenteil von richtig geäußerter Kritik ist wichtig: Das richtige Loben. Denn ehrlich gemeinte Anerkennung ist eines der stärksten Bindeglieder zwischen Menschen und schafft Sympathie. Doch Hand aufs Herz: Vielen von uns fällt es schwer, mal ein ehrlich gemeintes Lob auszusprechen. Dabei geht es gar nicht darum, immer und überall Lobeshymnen zu singen. Es hilft schon, wenn Du die Leistungen von anderen nur ein wenig aufmerksamer wahrnimmst und Kollegen nicht miteinander vergleichst.
Aber Vorsicht: Was für den einen selbstverständlich ist, ist für andere eine Herausforderung, deren Meisterung echtes Lob verdient. Lob ist für die Motivation und Beziehungen wie Dünger – wohldosiert kann es stärken, aber zu freigiebig und an der falschen Stelle ausgeteilt macht es eine ganze Ernte zunichte.
Beachte daher einige Regeln, damit das gut gemeinte Lob nicht zum Fehlschlag wird:
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Kritik ist eine gute Sache, aber man kann die Atmosphäre schnell vergiften, wenn man sie unsensibel und unsachlich äußert. Ein paar Tipps für konstruktives Kritisieren.
Themenvorschlägen von Euch kommen wir immer gerne nach – diesen Beitrag habe ich auf Anregung von Réka geschrieben, der ihn sich in den Kommentaren von «Kritik produktiv nutzen» gewünscht hat. Wie also kritisiert man konstruktiv und richtig?
Grundsätzlich nämlich ist Kritik eine gute Sache, denn sie hilft anderen Menschen, Fehler zu erkennen und etwas besser zu machen. Dass die Kritk dennoch oft nicht gut ankommt, wie man es meinte (das Gegenteil von Gut ist häufig Gut gemeint), liegt an dem Wie. Denn wer kritisiert, gerät schnell in die Rolle des Mächtigeren oder sieht sich so – auch unbewusst. Das drückt er dann oft auch unbewusst aus – etwa indem er verallgemeinert («Jetzt machen Sie das ja schon wieder falsch») oder den Eindruck vermittelt, er könne alles besser («Geben Sie mal her, ich zeige Ihnen, wie das geht»).
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Nicht ist so unproduktiv wie Missverständnisse. Wenn Menschen einander einfach nicht verstehen, kann keine gute Zusammenarbeit erfolgen. Was kann man dagegen tun?
«Ich habe Ihnen doch schon dreimal gesagt, dass Sie das Programm so und nicht anders einstellen müssen», entfährt es Kollege Wüterich zum Beispiel, wenn Kollege Schwervonbegriff zum vierten Mal die gleiche Frage stellt. Und er fragt sich: Warum versteht der mich bloß nicht?
Dieses noch relativ harmlose Beispiel zeigt: Missverständnisse können zu einem ernsten Problem werden. Dann nämlich, wenn aus dem Nicht-Verstehen Frust und schließlich eine handfeste Auseinandersetzung wird. Wenn der Geduldige, der das Programm wieder und wieder erklärt, schließlich die Nerven verliert und beleidigend wird, wird der Kritisierte von da an kein gutes Wort mehr über seinen Kollegen verlieren. An produktive Zusammenarbeit ist da nicht mehr zu denken.
Doch wie entstehen diese Situationen eigentlich? Und was kann man dagegen tun? Es gibt einige grundlegende Verhaltensmuster, die zu solchen Missverständissen führen können. Die häufigsten sind:
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Leider ist es nicht nur von uns selbst abhängig, ob wir alles so produktiv umsetzen können, wie wir es uns vorgenommen haben. Denn Chefs und Kollegen können uns das Leben manchmal ganz schön schwer machen. Ein paar Anregungen zum Umgang mit solchen Hürden.
Es gibt zwei Wege, mit Widerständen umzugehen, die einen daran hindern, seine Ziele zu erreichen und produktiv zu arbeiten: Die erste ist die Dampfwalzen-Methode, mit der Du alles platt machst, was sich Dir in den Weg stellt – erfordert ein großes Ego, starke Nerven und ist langfristig nicht besonders erfolgreich (außer Du bist der Chef oder unkündbar), weil Du damit Chefs und Kollegen vor den Kopf stößt. Das kann schnell nach hinten losgehen. Die andere Methode ist subtiler, erfordert aber auch rhetorisches Geschick.
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Auf freelanceswitch.com ist vor ein paar Tagen ein recht knapp geratener Artikel zum Thema Coworking (grob: Eigentliche Einzelkämpfer mieten gemeinschaftlich Büroräume, gerne ergänzt mit Veranstaltungen u.ä.) erschienen, den ein Link zum mir bis dato unbekannten Coworking-Wiki aber deutlich aufwertete. In diesem Wiki werden unter anderem Coworking-Orte in aller Welt und einige Preisbeispiele gesammelt. Auf dass sich der Gedanke verbreite:
» coworking.pbwiki.com
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Stell Dir vor, Du sitzt in einem Meeting, und alle reden hitzig drunter und drüber. Zeitverschwendung. Statt darauf zu hoffen, dass der Moderator eingreift, solltest Du an dieser Stelle besser selbst aktiv werden.
Ein Meeting, in dem nur engagiert, aber wenig konstruktiv gestritten wird, ist ärgerlich und wird in aller Regel nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Besser als still dabeizusitzen und zuzusehen, wie die Zeit verrinnt, ist es, elegant zu unterbrechen: Greife mit einigen Bemerkungen, die Du ganz beiläufig in den Raum wirfst, dem Moderator unter die Arme, und lenke so die Diskussion wieder in ruhigere Bahnen. Dadurch kommen die anderen Teilnehmer von selbst dazu, die Diskussion konstruktiv fortzusetzen. Dazu einige Beispiele:
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Wo mehrere Menschen zusammenarbeiten, kann es schnell zu Konflikten kommen: Manchmal reicht es schon, dass man unterschiedlicher Meinung ist. Manchmal ist es einfach Antipathie. Und sehr häufig brechen bei Meinungsverschiedenheiten Konflikte auf, die schon länger schwelen.
Doch Streitereien und sinnlose Diskussionen verhindern produktives Arbeiten. Wenn in Meetings statt sachlicher Argumente persönliche Attacken ausgetauscht werden, verhindert das eine Lösung des Problems. Und wenn über Wochen hinweg Sticheleien die Büroatmosphäre vergiften, ist das nicht nur für die “Kontrahenten” unangenehm. Daher ist sinnvoll, mit Konflikten richtig umzugehen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass Konflikte sofort offen ausgetragen oder schnellstmöglich beigelegt werden. Mitunter ist das gar nicht möglich. Aber es gibt eine Reihe von Handlungsalternativen, die man in so einem Fall beherzigen kann.
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Sich alleine für oder gegen etwas zu entscheiden, das Für und Wider abzuwägen und schließlich die Entscheidung zu fällen, kann schon schwer genug sein. Wirklich mühsam wird es aber erst, wenn es gilt, gemeinsam mit anderen eine Entscheidung zu diskutieren und zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen.
Darum wird in vielen Firmen gar nicht erst versucht, Gruppenentscheidungen zu treffen. Nach der Devise “Viele Köche verderben den Brei” trifft meisten einer, in der Regel der Chef, die Entscheidung und stellt die anderen vor vollendete Tatsachen. Meetings, die der ideale Ort wären, Probleme auszudiskutieren, sind nicht selten reine Show-Veranstaltungen. Das eigentlich Wichtige wird hinter verschlossenen Türen gesagt.
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Stephanie Booth teilt mit, dass morgen Abend (Ende März) der Frühbuchertarif für ihre Konferenz «Going solo» ausläuft (noch 400 Franken, danach 600).
Stephanie ist eine ehemalige Lehrerin, die über das Bloggen zum Freelancen gekommen ist. Sie ist die Bloggerin der französischsprachigen Schweiz, und da sie bilingue ist, berät sie Schweizer und internationale Unternehmen zu Web-2.0-Themen.
Hier eine derzeit noch grobe Liste der Themen, die sich sehr interessant liest:
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