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Coworking ist im Kommen. Weltweit gibt es schon mehrere hundert der flexiblen Büroräume, 30 davon in Deutschland (wer hätte das gedacht?). Das Hamburger Abendblatt hat über den allgemeinen Trend und die Pläne für einen Hamburger Coworking-Space im Besonderen geschrieben:
» Ein Arbeitsplatz für zwölf Euro (abendblatt.de)
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Die Erfahrung zeigt: Massenveranstaltungen in der Universität sind selten spannend. Ausnahmen beweisen aber, dass das nicht so sein muss. Erkenntnisse, die auch für Seminare im betrieblichen Rahmen oder für Vorträge gültig sind.
Im Lauf meines Studiums habe ich viele langweilige Lehrveranstaltungen besucht, aber auch einige brillante erleben dürfen. Was macht eigentlich den Unterschied aus? Sind Vorlesungen immer langweilig und fesselnde Veranstaltungen nur als Kleingruppenseminar möglich? Ich meine: Nein. Obwohl kleine Gruppen unbestreitbar Vorteile haben und nicht ersetzbar sind, haben sie die Möglichkeit, spannend und lehrreich zu sein, nicht für sich gepachtet.
Beide Veranstaltungen, die ich im Folgenden als Beispiele herausgreife, waren Massenveranstaltungen: eine Vorlesungsreihe über Operngeschichte und ein Germanistik-Hauptseminar mit über hundert Teilnehmern. Das Modell Universitätsvorlesung dient mir dabei nur als Beispiel. Nur weniges, was ich hier erwähne, ist auf Universitäten begrenzt oder universitären Gepflogenheiten geschuldet, vieles ist übertragbar auf Seminare im betrieblichen Rahmen, auf Fortbildungen oder auch Präsentationen.
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Jason Fried ist einer der Gründer und Chefs von 37Signals, der Firma hinter Backpack & Co. Das Unternehmen ist bekannt für die entspannte Arbeitskultur: Man
pflegt dort die Vier-Tage-Woche ohne Freitag und kümmert sich nicht um Stundenzahl und Anwesenheit, solange die anstehenden Aufgaben erledigt werden. Einblicke in seinen persönlichen Arbeitstag gibt der Chef in einem Artikel für das Magazin Inc.: Jason Fried über das Abbügeln von Nutzer-Vorschlägen einer- und das Ernstnehmen von Beschwerden andererseits, über die größtmögliche Vermeidung von Unterbrechungen, das Schreiben und Kommunizieren als Priorität, über Haferbrei zum Frühstück und sein Wochenendhaus in Wisconsin, neben dem er nächstes Jahr vielleicht ein paar Tausend Quadratmeter Mais anbauen will. Einfach, um zu sehen, ob er es kann.
» The Way I Work: Jason Fried of 37Signals (inc.com)
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Der Management-Experte Nathan Bennett hat das «Münchhausen-Syndrom am Arbeitsplatz» identifiziert: So bezeichnet er das Verhalten von Mitarbeitern, die bewusst Probleme und Verzögerungen herbeiführen, um anschließend durch deren Überwindung punkten zu können. Bennett berichtet in seinem Artikel für den «Harvard Business Manager» etwa über den Angestellten eines amerikanischen Unternehmens, der als hervorragender Teammanager galt, weil er Streitigkeiten zwischen Kollegen behutsam beizulegen wusste – bis sich herausstellte, dass er die Konflikte selbst zu Anfang der Zusammenarbeit gesät hatte.
» Münchhausen im Büro (harvardbusinessmanager.de)
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Die
ToneMatrix von André Michelle ist die ideale Art, um zwischendurch zu einer entspannten Pause zu kommen. Der Audio-Software-Entwickler veröffentlicht seine Versuche und Experimente auf seinem
laboratory-Blog.
Also: Anklicken, komponieren, zuhören und sich vorkommen wie Philipp Glass (Disclaimer: Sieht harmlos aus, birgt aber Suchtpotenzial).
» ToneMatrix (lab.andre-michelle.com)
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Diskussionen in Projekten sind häufig langwierig und können Deine Position gefährden. Der zweite Teil unseres Essential Project Slang Dictionary hilft Dir weiter.
Im ersten Teil haben wir die Präsentation aufgepeppt – wenn Du Deine Arbeit dem Auftraggeber oder dem Project Steering Committee vorstellen musst, bist Du gerüstet. Nach Deiner Rede werden diese Leute Fragen stellen. Sie müssen Fragen stellen und Dich challengen, ihre Rolle verlangt das. Hier also einige Ausdrücke, mit denen Du in dieser Phase der Präsentation guten Eindruck machst.
Wie sieht der Business Impact aus?
Dass der Business Impact hier wieder auftaucht, ist kein Fehler. Mindestens zwei Anwesende haben nämlich E-Mails auf dem Blackberry geschrieben, als Du ihn erwähntest. Leg Dir einen knackigen Einzeiler zu, der den Business Impact umschreibt. Vielleicht eine gute Gelegenheit, um das BHAG (siehe Teil 1) nochmals unterzubringen.
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Kommunikation ist einer der Erfolgsfaktoren für die Präsentation von Projekten. Gute Kommunikation bedingt aber, dass man die Sprache beherrscht. Unser Essential Project Slang Dictionary (EPSD) hilft Dir, als Gewinner aus der nächsten Präsentation zu gehen.
Im Web kursieren viele Beispiele für das Bullshit-Bingo der Manager-Sprache. Das finden alle lustig. Aber als neuer Mitarbeiter eines globalen Konzerns wird man tatsächlich mit einer fremden, firmenspezifischen Sprache konfrontiert. Während drei Jahren bei einem internationalen Unternehmen habe ich deshalb ein Wörterbuch geführt, das ich hier im EPSD zusammenfasse. Ich konzentriere mich auf zwei Anwendungssituationen: Der erste Teil enthält Ausdrücke, die Du zur Präsentation eines Projektes verwenden kannst. Teil 2 konzentriert sich auf die darauf folgende Diskussion und hilft Dir, bei Fragen zu kontern und Nicht-Wissen zu überspielen.
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OECD-Report Graduates Lifetime Earnings
Hört, hört: In den USA verdient ein Akademiker über das Leben gerechnet fast 370.000 Dollar mehr als jemand ohne Studienabschluss. Die OECD hat dieses Ergebnis und Berechnungen für andere Länder in einem Report veröffentlicht, der Economist hat eine Grafik dazu produziert. Erstaunlich: In Ländern wie Spanien oder Südkorea überholen die Uni-Abgängerinnen ihre männlichen Kommilitonen.
» Hier geht’s zur Grafik bei economist.com, die Medienmitteilung der OECD findet sich hier.
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Das Web ist eine Lernmaschine. Google ist der größte Wissensvermittler der Welt, Wikipedia das universale Referenzwerk. Daneben liefern viele kleine Produzenten erstklassige und interessante E-Learning-Inhalte kostenlos über das Internet. Hier stelle ich Euch meine persönliche Besten-Liste vor.
So sieht E-Learning heute aus
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (7 Bilder)
Mehr und mehr lernen wir mit, über oder durch das Internet. Außerhalb von formalen Lernsettings eignen wir uns Wissen an. Das Angebot ist vielfältig, Multimedia wird konsequent genutzt. Diese Inhalte sind selten mit «Lernen» angeschrieben, erlauben aber genau das. Hier habe ich meine Bestenliste zusammengestellt – die ist weder «richtig», repräsentativ noch abschließend. Damit auch wir was lernen, wollen wir Eure «Lernressourcen» kennenlernen:
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Die eigenen Stärken zu kennen ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben. Das sagt sich so leicht, aber was kann ich denn besonders gut, und was weiß ich überhaupt alles? Eine persönliche «Kompetenzenbilanz» bringt Licht ins Dunkel.
«Erfolg haben diejenigen, die ihre Stärken, ihre Werte und ihren eigenen Arbeitsstil kennen.» So habe ich Peter Drucker in diesem Beitrag zusammengefasst und dazu aufgefordert, sich der eigenen Stärken bewusst zu werden. Eine Möglichkeit ist, die eigenen Kompetenzen zu «bilanzieren». Dieses Instrument – in der Schweiz nennt man es meist Kompetenzenbilanz, in Deutschland häufiger Kompetenzbilanz oder Kompetenzprofil – ist in der Berufs- und Laufbahnberatung seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Auch in der Anerkennung von informell erworbenen Kompetenzen spielt es eine wichtige Rolle. Für Angestellte oder Freelancer kann es etwa die Bewerbungsunterlagen oder das Portfolio ergänzen.
Ich habe mit
Beatrice Kutter darüber gesprochen, was eine Kompetenzenbilanz ist und was sie bringt. Beatrice, Fachpsychologin für Laufbahn- und Personalpsychologie, leitet in der Schweiz die Beratungsstelle für Kompetenzenbilanzen des Kantons Zürich. Sie hat sich auch bereit erklärt, Fragen von Euch direkt zu beantworten. Wenn Ihr also mehr wissen wollt, stellt Eure Frage hier per Kommentar.
Beatrice, was ist eine Kompetenzenbilanz?
Eine Kompetenzenbilanz ist eine Momentaufnahme von allem, was ich weiß und was ich kann, und zwar egal, wo ich’s gelernt habe. Ich kann eine Kompetenzenbilanz auf verschiedene Arten nutzen: Etwa als Standortbestimmung, die als Ausgangslage für eine persönliche Weiterentwicklung dient. Oder als Ergänzung meiner Bewerbungsunterlagen und zur Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen.
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