Thomas Mauch

Thomas (Jahrgang 1970) ärgert sich über nichts mehr als über komplizierte Dinge. Weil es immer auch einfach geht. Seine Ambition ist es, Dinge auf den Punkt zu bringen – sei es in der Arbeit als Trainer (Methodik/Didaktik, Bildungsmarketing) oder beim Schreiben (auf imgriff.com oder als Web-Texter unter mauchtext.com). Durch das tägliche Ringen um seine Produktivität hat er vor allem eines gelernt: Es gibt Best Practices, aber am Ende geht es nur auf die eigene Art. In Thomas’ Fall: Alle Tools und Methoden müssen einfach sein, Spaß machen – und wenn möglich gut aussehen. Man arbeitet ja auch mit dem Auge.

Thomas ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 267 Artikel von Thomas Mauch auf imgriff.com:

Leistungsschutzrecht:
Zitate und Snippets – bei uns gerne

Keine Panik: Aus Publikationen von Blogwerk – imgriff.comnetzwertig.com, neuerdings.com, fokussiert.com, startwerk.chblogwerk.com – darf weiterhin zitiert werden.

Deutschland hat sich eine Lex Google geben; der deutsche Bundestag hat diese Tage den Regierungsentwurf für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger verabschiedet.

Die Publikationen von Blogwerk sind davon im Grunde nicht betroffen – wir sind ein Schweizer Verlag und unterstehen Schweizer Gesetz. Nichtsdestotrotz: Unsere Leserschaft kommt aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und wir wollen verhindern, dass Missverständnisse aufkommen. Deshalb hier laut und deutlich: » weiterlesen

In eigener Sache:
Sabine Gysi leitet neu die
imgriff.com-Redaktion

Nach mehr als vier Jahren bei imgriff.com habe ich im November 2012 die Redaktionsleitung an Sabine Gysi abgegeben – das gibt frischen Wind und neue Perspektiven in einem nach wie vor faszinierenden Themenfeld: Wie wollen wir schöner arbeiten und besser leben?

imgriff.com ist ein Produktivitätsblog und beschäftigt sich mit einem Themenfeld, das in den vergangenen Jahren einem massiven Wandel unterworfen war: unsere tägliche Arbeitswelt. Mit einigen Jahren Berufsleben auf dem Buckel lässt sich das sehr einfach feststellen: Man blickt zurück und sieht, welche Probleme man Mitte der 90er Jahre nicht kannte – geschweige denn eine Lösung dafür suchte. » weiterlesen

In eigener Sache:
WEKA erwirbt Blogwerk

Die WEKA Firmengruppe aus Kissing (bei Augsburg) hat rückwirkend zum 01. Juli 2012 die Blogwerk AG in Zürich übernommen.

Blogwerk, 2006 von Dr. Peter Hogenkamp gegründet, ist Schweizer Marktführer bei den Full Service Social-Media-Agenturen. Das Unternehmen konzipiert und betreibt zahlreiche Corporate Blogs für namhafte Grossunternehmen und Institutionen, bietet Consulting im Bereich Social Media und hat mit dem Social Media Kit ein eigenes Software-Tool für professionelle Social-Media-Kommunikation entwickelt. Daneben betreibt Blogwerk fünf eigene Blogs: neuerdings.com (führender deutschsprachiger Gadget-Blog), netzwertig.com (Internet-Wirtschaft), imgriff.com (grösster deutschsprachiger «Produktivitäts-Blog» zur Selbstorganisation), fokussiert.com (Fotografie als Kunst und Hobby), startwerk.ch (Schweizer Startup-Szene); die eigenen Blogwerk-Blogs haben eine monatliche Reichweite von über 1,5 Millionen PIs; für die eigenen Publikationen und für Kunden produziert Blogwerk monatlich insgesamt rund 600 Blogartikel, Newsletterbeiträge und Facebook-Postings. Blogwerk beschäftigt 18 feste Mitarbeiter und rund 35 freie Autoren.

» weiterlesen (und kommentieren) bei blogwerk.com

KeyRocket:
Shortcuts am Computer leicht lernen

Tastatur-Shortcuts sparen Zeit und verhindern den berüchtigten Maus-Arm. KeyRocket will dabei helfen, sich die Tastaturkürzel besser merken zu können.

Jeder und jede kennt vermutlich einen Kollegen, der irgendwann unter dem Repetitive Strain Syndrom (RSI) gelitten hat. Gemäss Wikipedia gilt der «Maus-Arm» seit einem Entscheid des Verwaltungsgerichts Göttingen aus dem Jahr 2006 sogar als Berufskrankheit.

Tastaturkürzel zu verwenden ist eine sinnvolle Lösung für solche Probleme. Praktisch alle Programme, cloudbasierte Anwendungen und Betriebssysteme können heute mit Shortcuts gesteuert werden. Das ist gesund und spart Zeit – bis zu 2 Sekunden pro Befehl, was gemäss Berechnungen der KeyRockets-Entwicklern bis zu einer Arbeitswoche pro Jahr ausmachen würde.

Das Problem bloss: Wie merkt man sich die oftmals kryptisch anmutenden Kürzel? Die Liste ausdrucken und neben den Bildschirm hängen scheitert an der schieren Menge der Kürzel – ganz zu schweigen davon, dass der Platz wohl kaum für die Listen aller Anwendungen ausreichen würde.

Shortcuts als Alternative anzeigen

Das Berliner Startup Veodin Software hat deshalb KeyRocket entwickelt. Jedes Mal, wenn ich einen Befehl per Maus ausführe, zeigt KeyRocket den ebenfalls möglichen Shortcut an. Das geschieht in bekannter Notification-Manier am Rand des Bildschirms oder des Browsers. So, die Absicht, sehe ich bei jeder Mausnutzung den entsprechenden Shortcut und lerne es langsam. » weiterlesen

Social Media:
Die Zukunft der Arbeit ist da

In den Postings dieser Woche haben wir uns über den Umgang mit Social Media Gedanken gemacht. Schön und gut – ist das aber für meine Arbeit wichtig? Ja: Mit Social Media haben wir heute die Instrumente, um in einer wissensbasierten Wirtschaft erfolgreich zu sein.

Social Media beziehungsweise die Tools und Instrumente, die sich grob dieser Kategorie zuordnen lassen, machen sich in der Arbeitswelt breit. An vielen Orten sind es nicht mehr wegzudenkende Mittel, um interne Prozesse umzusetzen. Mein Kollege Jan hat in diesem Artikel beschrieben, wie und welche Tools wir zum Beispiel bei unserem Verlag, der Blogwerk AG, einsetzen. Andreas Hiller hat vor einigen Monaten in einem Vortrag dargelegt, wie er E-Mails durch Wikis ersetzen will.

Es ist absehbar: Diese Instrumente werden nicht mehr aus den Büros und Betrieben verschwinden. Dass es diese Dienste und Programme gibt, ist nur ein Grund dafür. Viel entscheidender sind die grundsätzlichen Veränderungen in der Arbeitswelt: Der wichtigste Rohstoff ist heute das Wissen der Menschen. Bloss: Bis anhin hatten wir einen sehr unzulänglichen Werkzeugkasten dafür – Social Media können hier Abhilfe schaffen. » weiterlesen

Smartphones:
Macht Android produktiver?

Android ist in Deutschland inzwischen das meist genutzte Betriebssystem für Smartphones. Wie lässt sich damit arbeiten? Ein Selbsttest.

Nach vier Jahren iPhone war es vor einigen Wochen soweit: Ich habe mir ein Android Smartphone zugelegt, das HTC One X – hier bei neuerdings.com vorgestellt. Ausschlaggebend war das grössere Display. Ich hatte Smartphones mit Displays über vier Zoll in den Händen – sowas wollte ich auch. Als imgriff.com-Autor interessiert mich bei solchen Geräten immer die Frage: Macht es produktiver? Hier einige Erkenntnisse aus den ersten Wochen.

Lesen von Feeds und Websites

Ich habe rund 150 RSS Feeds abonniert, die ich regelmässig lese; die meiste Zeit nutze ich dafür mein Smartphone. Und klar: Mit einem 4.7 Zoll-Display macht das einfach mehr Spass (hier der Grössenvergleich zum aktuellen iPhone). Wie viele Menschen «scanne» ich Inhalte im Web – lese also nicht von oben nach unten, sondern meine Augen verschaffen sich «hüpfend» eine Übersicht der Seite und ich entscheide dann, ob ich in den Text «einsteige». Da ist mehr Bildschirm schlicht besser – was allerdings kein Android-, sondern ein Gerätevorteil ist. Aber da es keine iOS-Geräte in der Grösse gibt, muss man das OS wechseln, wenn man davon profitieren will. » weiterlesen

Umfrage:
Smartphone-Einsatz auf dem Klo

75% der befragten US-Bürger nutzen ihr Smartphone auf dem angeblich stillen Örtchen. Wie sieht das bei uns aus?

Die Marketingagentur 11mark hat 1000 US-Bürger nach ihren Surf- und Telefonier-Gewohnheiten auf der Toilette gefragt. 75% aller Befragten haben ihr Telefon dort schon mal genutzt, in der Altersgruppe 28 bis 35 Jahren sind es sogar 91%. Surfen und SMS schreiben auf dem Klo ist heute also eine Normalität. Entsprechend würde sich auch ein Viertel der Befragten weigern, ohne Mobile Device dorthin zu gehen.

E-Commerce mit Wachstumschancen

Überraschend wenig Menschen allerdings, etwa 16% der Befragten, tätigen auch Einkäufe im Web bei dieser Gelegenheit. Hier besteht noch Wachstumspotenzial. Kinderlose Menschen telefonieren weniger auf der Toilette, sie ziehen das SMS vor. Android-Nutzer verwenden ihr Telefon häufiger auf der Toilette als iPhone-Besitzer. Aber das wussten wir ja. » weiterlesen

Remote Mouse:
Smartphones als Fernbedienung

Remote Mouse ist eine kostenlose App für Android Smartphones, um einen Computer aus der Ferne zu bedienen.

Remote Mouse macht das Telefon zur Maus. Dank der App lässt sich ein Mac OS- oder Windows-Computer per Android Phone steuern. Damit lassen sich, so der Entwickler, etwa Präsentationen in einem Meeting bequem per Smartphone steuern, ohne eine tisch- und eventuell kabelgebundene Maus verwenden zu müssen. Neben den üblichen Maus-Bewegungen steht auf dem Smartphone auch eine vollständige Tastatur zur Verfügung, über die der Computer gesteuert werden kann.

Neben der App, die auf dem Smartphone installiert werden muss, installiert der Nutzer eine entsprechende Server-Anwendung auf dem Computer. Der Remote Mouse-Server wird ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt und läuft auf Windows XP, Vista und 7 sowie auf Mac OSX Snow Leopard und Lion.

Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Aufgabenverwaltung:
Fokus dank Post-it-Zettel

Digitale Systeme zur Aufgabenverwaltung sind durchdachte Applikationen. Sie haben bloss einen Fehler – sie funktionieren nicht. Post it-Zettelchen haben sich als perfekte «Work arounds» erwiesen.

To Do-Apps und digitale Aufgabenverwaltungs-Systeme – ich liebe sie. Die grossen habe ich alle ausprobiert, Remember the milk, Things, Omnifocus, Wunderlist und in einem früheren Leben sogar Outlook. Egal, für welches Tool man sich entscheidet, es sind allesamt nützliche Tools: Sie sind mein digitales Gehirn, sie lassen mich auf raffinierte Weise grosse Mengen an Informationen verwalten und erlauben in ihren jüngsten Inkarnationen die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen – mit dem Berliner Wunderkit ist das Aufgabenmanagement definitiv «social» geworden – das Facebook für Produktivität hat es Kollege Martin genannt.

Sie funktionieren nicht

Die unterschiedlichen Systeme haben allesamt ihre Anhänger, verschiedene Features und Eigenheiten. Der Markt bietet eine unerschöpfliche Vielfalt an Tools, in jeder Preisklasse, für jeden Arbeitsstil und jedes Betriebssystem. In meiner App-Karriere haben aber alle eine Gemeinsamkeit an den Tag gelegt: Sie funktionieren nicht. Mit «sie funktionieren nicht» meine ich ihre ganz ursprüngliche Aufgabe: Mir dabei zu helfen, meine Aufgaben erledigt zu kriegen. Nach meiner Beobachtung hat das verschiedene Gründe: Meine Daten und Aufgaben zu pflegen ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand – und wächst mit der steigenden Zahl an Möglichkeiten und Features des Tools. Die Komplexität nimmt zu. » weiterlesen

Narrating your work:
Arbeit erzählen – so funktioniert’s

Über die eigene Arbeit mit Hilfe von Microblogging-Diensten erzählen – und so den Teamerfolg steigern. Ein Experiment bei Shell gibt Einblick in diese Methode.

Letztes Jahr habe ich hier über das «Narrating your work»-Experiment berichtet, das Ausbildungsspezialist Hans de Zwart bei Shell durchführte: Eine Gruppe von 18 Mitarbeitenden berichtete während einigen Monate über ihre tägliche Arbeit: Tägliche oder wöchentliche Postings darüber, was sie erledigt haben, wen sie getroffen haben oder welche Hindernisse ihnen über den Weg gelaufen sind. Hans de Zwart hat dafür die Microblogging-Plattform von Yammer eingesetzt.

Hans’ Ziel war herauszufinden wie solche Methoden dazu beitragen können, die Performance von virtuellen Teams zu steigern. Nach einigen Monaten hat Hans den Versuch mit einer kleinen wissenschaftlichen Untersuchung beendet. » weiterlesen