Simone Janson

Simone Janson ist Kolumnistin für DIE WELT & arbeitet für das F.A.Z.-Institut. Sie wirkt u.a. redaktionell mit bei einem Magazin zur Zukunft der Arbeit. Zudem betreibt sie mit über 100 Fachleuten das Blog http://berufebilder.de, laut ZEIT ONLINE eines der meistgelesenen Blogs für Beruf, Bildung und Karriere in Deutschland. Sie ist Beraterin und Referentin für Agenturen und Unternehmen wie die Deutsche Bahn, die Bundeswehr, Ärzteverbände oder diverse Hochschulen.

Darüber hinaus hat Simone mehr als 20 Bücher geschrieben – darunter den Produktivitäts-Bestseller «Die 110%-Lüge. Mit weniger Perfektion mehr erreichen», der in mehrere Sprachen übersetzt wurde, oder den Social-Media-Guide «Nackt im Netz» – und hat an Lehrwerken und Hochschulveröffentlichungen mitgewirkt. Mit ihrer Akademie hilft sie Unternehmen zeitsparend, zu einem Thema die passenden Seminare, Experten und originelle MICE-Locations zu finden.

Simone lebt und arbeitet in Berlin oder reist um die Welt und interviewt Menschen zu innovativen Ideen und neuen wie traditionellen Berufsbildern, durch die sie den digitalen Wandel unserer Arbeitswelt dokumentiert. Als überzeugte Antipräsentistin ist sie stets auf der Suche nach dem idealen mobilen Büro: Leicht und klein genug für Handtasche oder Reiserucksack, aber dennoch praktisch genug, um möglichst viele Arbeitsgänge erledigen zu können. Gefunden hat sie es bisher noch nicht, aber die Hoffnung stirbt natürlich zuletzt.

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Alle 178 Artikel von Simone Janson auf imgriff.com:

Powernapping-Tipps fürs Büro:
Wo schlafen während der Arbeit?

Offensichtlich ist Schlaf einer der Schlüsselfaktoren für produktives Arbeiten – sonst wäre Schlafen nicht eines der Lieblings-Themen unserer Leser. Gerade das Schlafen im Büro erfreut sich wachsender Beliebtheit. Aber wo schläft man bitte im Büro, und das möglichst ungestört und im Verborgenen?

Ostrich Pillow by Kawamura-Ganjavian for Studio Banana ThingsSchlafen ist, so stellen wir immer wieder fest, ein ausnehmend beliebtes Thema bei den imgriff-Lesern. Über die Gründe können wir nur mutmaßen: Vielleicht haben unsere Leser einfach zu wenig davon. Dabei ist es schwierig, Tipps für das richtige Schlafmaß zu geben, denn das ist für jeden individuell unterschiedlich.

Von Yahoo-Chefin Marissa Mayer ist überliefert, dass sie nur vier bis sechs Stunden Schlaf pro Nacht braucht – bei weniger klappt aber selbst sie bei Geschäftsessen zusammen. Auch Napoleon soll mit vier Stunden ausgekommen sein. Albert Einstein hingegen benötigte 12 Stunden Schlaf pro Nacht. » weiterlesen

Negatives Denken und Ängste abbauen:
Checkliste «Was wäre wenn?»

Positives Denken macht produktiv. Doch leider will es uns nicht immer gelingen. Eine Übung hilft, negative Gedanken, Ängste und Sorgen aus dem Kopf zu bekommen.

Scott Wylie bei flickr.com (CC BY 2.0)Öfters haben wir in letzter Zeit bei imgriff.com erläutert, wie positives Denken unsere Arbeit und auch unser Leben verbessert – weil wir produktiver werden, wenn wir die Dinge in einem helleren Licht sehen. So hat imgriff-Redaktionsleiterin Sabine Gysi darüber geschrieben, wie uns die Macht einer selbsterfüllenden positiven Prophezeiung zu Höchstleistungen anspornen kann.

Und ich habe über Julia Malchow und ihre Sibirien-Reise mit Kind berichtet und dabei analysiert, warum uns das positive Denken so oft abhanden kommt – z.B. aufgrund von äußeren Einflüssen. Aber auch unser Gehirn ist an den negativen Gedanken schuld: Denn aus evolutionären Gründen bleiben die einfach leichter hängen als positive Erinnerungen.

Und mehr noch: Je öfter und länger wir über ein Problem nachdenken, desto schlimmer wird es. Wir drehen uns im Kreis und das Gehirn «rattert», wie auch die Psychologen Neil Roese & Jeff Kuban durch wissenschaftliche Studien an der Universität von Illinois bestätigten. Sie empfehlen auf Grund dieser Erkenntnis: Einfach mal abschalten. Das ist nur leider leichter gesagt als getan, wenn ständig eine Befürchtung schlimmer als die andere durchs Gehirn jagt. Wie soll man da einfach aufhören? » weiterlesen

Die effiziente Entscheidungsfindung:
Klare Ziele helfen zu entscheiden

Entscheidungen bedeuten oftmals auch Kompromisse. Daher fallen sie uns oft so schwer – denn wir wollen ungern verzichten. Doch wer sein Ziel klar vor Augen hat, ist eher bereit, auch die unangenehmen Seiten einer Entscheidung zu tragen.

viZZZual.com bei flickr.com (CC BY 2.0)Kürzlich habe ich über Entscheidungsvermeidung geschrieben. Meiner Meinung nach ist es der schwierigste Teil an einer Entscheidung überhaupt, klar zu definieren bzw. sich klar einzugestehen was man eigentlich selbst will – frei von fremden Einflüssen oder vorgeschobenen Motiven. Wie wichtig das ist, hat mir z.B. auch mein Gespräch mit der Sales-Direktorin von Google Ireland, Fionnuala Meehan, gezeigt. Heute möchte ich nun über einen Faktor schreiben, der zur Entscheidungsfindung dringend notwendig ist: Zielsetzung und Zielfindung.  » weiterlesen

Karriereleiter oder Hamsterrad:
So schnell wird man arbeitssüchtig

Workaholismus ist keine harmlose Arbeitswut, sondern eine ernstzunehmende Sucht mit zum Teil schwerwiegenden Folgen. Die Grenzen zwischen Hamsterrad und Karriereleiter sind fließend. Was können wir tun, damit es gar nicht erst soweit kommt?

debaird™ bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Das Thema, zu dem Jochen Mai neulich in der Karrierbibel geschrieben hat, ist brandaktuell: Um Workaholismus geht es da, was Mai etwas verharmlosend mit «Arbeitswut» übersetzt. Richtiger wäre vermutlich Arbeitssucht, denn um die handelt es sich eher, wenn Menschen nur noch über ihren Job sprechen können, Tag und Nacht für ihren Chef erreichbar sein wollen und selbst im Urlaub oder auch nachts nicht abschalten können – typische Symptome, die Mai nennt. Auch bei Wikipedia findet sich «Arbeitssucht» als Übersetzung für Workaholism. » weiterlesen

Resilienz:
Die Fähigkeit, Scheitern in Produktivität zu verwandeln

Scheitern ist nie schön, aber immer lehrreich. Denn nur aus Fehlern lernen wir für unsere Arbeit und das Leben. Zuerst sind Misserfolge meist ein Schock. Die Fähigkeit, positiv damit umzugehen, wieder aufzustehen und weiterzumachen nennt sich Resilienz. Aus ihr erwächst ungeahnte Produktivität.

Bill Stilwell bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Kürzlich las ich ein geniales Zitat des irischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Samuel Beckett (1906 – 1989):

«Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.»

Er brachte damit treffend auf den Punkt, was ich in zahlreichen Artikeln auch thematisiert habe: Dass es kein Problem ist zu scheitern. Dass man aber danach wieder aufstehen und besser weitermachen sollte – selbst wenn man Gefahr läuft, noch einmal zu scheitern. Oder anders ausgedrückt: Irgendetwas lernt man immer dabei. » weiterlesen

Holm Friebes neues Lob der Faulheit:
Wie viel Prokrastination ist gesund?

Alles wäre besser, wenn wir nur fauler wären und nicht ständig aktionistisch Placebo-Arbeit verrichten würden, sagt Bestseller-Autor Holm Friebe. Ich habe da so meine Zweifel – auch wenn viele von Friebes Gedanken gut sind, muss man doch differenzieren. Ein Kommentar.

Patrick Feller bei flickr.com (CC BY 2.0)Faulheit und Produktivität – wie passt das zusammen? Offenbar sehr gut, denn das Thema Faulheit haben wir schon öfter beim imgriff.com besprochen – zuletzt etwa Patrick Mollet, der offen zugab: «Ja ich bin faul – und deshalb bin ich produktiv». Das Thema liegt im Trend: Neulich hat sich etwa der Journalist und Autor Holm Friebe intensiv damit befasst. » weiterlesen

Das Dilemma mit dem Entrümpeln:
Nur nicht den Überblick verlieren!

Marcel Widmers Beitrag «Warum das Aufbewahren nur ganz selten schlau ist» hat mich an einen ganz besonders stressigen Tag erinnert: Meinen letzten Umzug. Zwar war damals nicht der überschüssige e-Plunder das Problem, sondern jede Menge andere Dinge, vor allem Unmengen an Büchern.

Quinn Dombrowski bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Die Sache war die: Ich hatte mich glatt in der Menge der umzuziehenden Gegenstände verschätzt. Und da das ganze Zeug auf einmal mit dem Umzugswagen die Reise von Bonn nach Berlin antreten sollte, wäre das um ein Haar schief gegangen.

Der Reihe nach. Marcel benennt als erste Maßnahme das Ausmisten von besonders heimtückischen Verstecken:

«Zuerst werde ich die Sachen aus allen e-Gerümpel-Kisten zusammentragen und in weiteren heimtückischen Verstecken wie Schreibtischschubladen oder Fotoschrank nach weiteren Dingen suchen, die ich entweder bewusst aufbewahren oder als Ballast loswerden will.» » weiterlesen

Die Grenzen der Verständigung bei Konflikten:
Warum die Kommunikation kein Allheilmittel ist

Kommunikation gilt als Allheilmittel bei Konfliktsituationen im Team. Was dabei gerne übersehen wird: Nicht immer führt sie auch zum Ziel. Ständige Auseinandersetzungen mit den immer gleichen Menschen zum immer gleichen Thema strapazieren die Nerven aller Beteiligten und schaden der Produktivität eines Teams.

Thunderchild7 bei flickr.com (CC BY 2.0)Was mir kürzlich aufgefallen ist: Wir schreiben bei imgriff.com ständig darüber, wie man Menschen motivieren, überzeugen und zu mehr Produktivität verhelfen kann – mit den passenden Kommunikationstools zum Beispiel. Wir geben Tipps, um besser verstanden zu werden, zum richtigen Delegieren von Arbeitsanweisungen und dazu, wie man andere in Konfliktsituationen z.B. von der eigenen Meinung überzeugen kann.

Eines lassen wir bei all den schönen Tipps gerne außer Acht: Manchmal sind auch die besten Kommunikations-Tricks schlicht verschwendete Liebesmüh. Einfach weil der Adressat unserer Bemühungen grundsätzlich viel zu weit von unserem eigenen Standpunkt entfernt ist und uns gar nicht verstehen kann. Oder uns zwar versteht, aber unserer Auffassung schlicht nicht folgen will. » weiterlesen

Wie Entscheidungsvermeidung funktioniert:
Immer sind die anderen schuld

Jeden Tag, ja jede Stunde, müssen wir Dutzende von großen und kleinen Entscheidungen treffen, die uns helfen, unsere Ziele zu erreichen und so besser zu arbeiten. Manchmal sind wir jedoch so überfordert davon, dass wir die Entscheidungen hinauszögern oder regelrecht vermeiden. Und oft sind wir uns dieses Mechanismus nicht mal bewusst.

netzwertig.com-Redaktionsleiter Martin Weigert hat kürzlich in seinem hervorragenden Artikel «Die dunkle Seite der Daten» die Problematik aufgegriffen, warum Menschen in der Regel lieber kurzfristige, aber vielleicht schädliche Entscheidungen treffen, statt die langfristigen Konsequenzen abzuschätzen und daraufhin vernünftig zu handeln. Die Gründe hierfür liegen im Fehlen von Willenskraft und Selbstdisziplin – und in der Manipulation durch Medien und Marketing-Maschinerien. So schreibt Weigert:

«Je stärker Willenskraft und Selbstdisziplin sind, desto eher richten wir unser Handeln an langfristigen Zielen aus. Je schwächer sie ausgebildet sind, desto stärker lassen wir unser Agieren von kurzfristigen Interessen und uralten Instinkten beeinflussen. Willenskraft erfordert erheblichen Energieaufwand, weshalb jeder Mensch früher oder später Augenblicke der ‘Schwäche’ erlebt.» » weiterlesen

Eingefahrene Denkmuster aufbrechen:
Besser arbeiten mit einer positiven Einstellung

Einfach mal etwas wagen! Julia Malchow, die mit ihrem kleinen Sohn eine Reise in der Transsibirischen Eisenbahn unternahm, macht’s vor. Ihr Beispiel lässt sich wunderbar aufs Arbeitsleben übertragen. Auch hier stossen positives Denken und Mut oft auf Widerstände und Vorurteile.

Es gibt diese Tage, an denen man sich nur mal kurz bei Facebook einloggt, um über den Schwachsinn, den man gerade im Internet gefunden hat, zu lästern. Und an denen man dann in seiner Timeline wirklich geniale Artikel findet, die ganze Denkweisen aufbrechen können. Sodass man am Ende beschließt, über beides zusammen einen Blogpost zu schreiben. Genau so ein Tag war heute.

Seid doch einfach optimistischer!

Der Reihe nach: Mal abgesehen von der Absurdität, dass Coca-Cola ausgerechnet in Berlin ein sogenanntes Happiness-Institut unterhält (natürlich als PR-Gag, wozu soll es sonst gut sein?), hat dasselbe Unternehmen nun in einer Befragung von über 1.000 Deutschen herausgefunden: 37 Prozent der Befragten wären gerne optimistischer. Bei den Frauen sind es sogar 41 Prozent. Das sagt sehr viel über die Stimmung in unserem Land aus. Und ich dachte spontan: Na, dann seid es doch einfach! » weiterlesen