Simone Janson

Simone Janson ist Kolumnistin für DIE WELT & THE HUFFINGTON POST. Zudem betreibt sie mit über 100 Fachleuten das Blog http://berufebilder.de, laut ZEIT ONLINE eines der meistgelesenen Blogs für Beruf, Bildung und Karriere in Deutschland. Sie ist Beraterin und Referentin für Agenturen und Unternehmen wie die Deutsche Bahn, die Bundeswehr, Ärzteverbände oder diverse Hochschulen.

Darüber hinaus hat Simone mehr als 20 Bücher geschrieben – darunter den Produktivitäts-Bestseller «Die 110%-Lüge. Mit weniger Perfektion mehr erreichen», der in mehrere Sprachen übersetzt wurde, oder den Social-Media-Guide «Nackt im Netz» – und hat an Lehrwerken und Hochschulveröffentlichungen mitgewirkt. Mit ihrer Akademie hilft sie Unternehmen zeitsparend, zu einem Thema die passenden Seminare, Experten und originelle MICE-Locations zu finden.

Simone lebt und arbeitet in Berlin oder reist um die Welt und interviewt Menschen zu innovativen Ideen und neuen wie traditionellen Berufsbildern, durch die sie den digitalen Wandel unserer Arbeitswelt dokumentiert. Als überzeugte Antipräsentistin ist sie stets auf der Suche nach dem idealen mobilen Büro: Leicht und klein genug für Handtasche oder Reiserucksack, aber dennoch praktisch genug, um möglichst viele Arbeitsgänge erledigen zu können. Gefunden hat sie es bisher noch nicht, aber die Hoffnung stirbt natürlich zuletzt.

Simone Janson in den Social Media:

Simone ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 177 Artikel von Simone Janson auf imgriff.com:

Die Zukunft der Bürokratie heisst E-Government:
Wie effizient darf der Staat sein?

Bei einem Estlandbesuch wurde mir vor kurzem klar, wie ineffizient unsere papierbelastete Bürokratie in Deutschland wirklich ist. Und wie viel effizienter man alles gestalten könnte. Aber wie sieht es mit der Datensicherheit für die Bürger aus? Und sollte E-Government wirklich vermarktet und exportiert werden?

Alessandro Valli bei flickr.com (CC BY 2.0)Ein durchschnittlicher Este braucht für eine Steuererklärung 15 Minuten. Der Rekord für eine Firmengründung liegt bei 18 Minuten. Mit einer elektronischen Signatur kann man in wenigen Minuten Verträge abschließen. Die Parlamentswahl lässt sich in fünf Minuten mit dem Handy vom Sofa aus erledigen. Und eine Kabinettssitzung dauert nur noch etwa 45 Minuten – weil sich die Minister nicht mehr durch Stapel von Papier wühlen müssen.

Nur heiraten und sich scheiden lassen kann man noch nicht übers Internet. » weiterlesen

Wie der digitale Wandel unsere Arbeitswelt verändert – Teil 2:
Tipps zum Umgang mit den neuen Anforderungen

Im ersten Teil meines Beitrags habe am Beispiel des Journalismus beschrieben, wie die zu bewältigenden Anforderungen in unserem Berufsalltag zunehmen. Wie gehen wir am besten mit dem digitalen Wandel um?

Esther Vargas bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Obwohl sie mir so viele Vorteile bringt, betrachte ich die aktuelle Entwicklung in der Arbeitswelt auch mit einer gewissen Skepsis. Vor einiger Zeit habe ich bei carta.info provokativ geschrieben, dass die schwerfälligen Verlage viel von freien Journalisten lernen können – ein Beitrag, der später in dem Buch   »Journalismus in der digitalen Moderne« (Affiliate-Link) veröffentlicht wurde. Heute sehe ich es immer noch so, dass Einzelkämpfer viel flexibler auf neue Erfordernisse zu reagieren in der Lage sind. » weiterlesen

Wie der digitale Wandel unsere Arbeitswelt verändert – Teil 1:
Sind wir eierlegende Wollmilchsäue?

Die Arbeitswelt verändert sich und nötigt uns allen neue Fähigkeiten ab: Wir müssen immer mehr dazulernen, gleichzeitig aber auch eine Vielzahl von Aufgaben managen. Ist das überhaupt zu schaffen oder überfordern wir uns selbst grenzenlos?

Marisa Vasquez bei flickr.com (CC BY 2.0). Tolly MoseleyVor einiger Zeit haben wir hier bei imgriff.com diskutiert, ob Menschen überhaupt Multitasking-fähig sind – und unsere Leser sind zu dem Schluss gekommen, dass es zumindest schwierig ist. Ganz ähnlich verhält es sich meiner Meinung nach mit den neuen Anforderungen, vor die uns der Wandel der Arbeitswelt in vielen Berufen stellt.

Um das zu illustrieren, möchte ich die Veränderungen anhand meines eigenen Berufes verdeutlichen, weil ich ihn kenne wie keinen zweiten. Und weil er auch eine Art Vorreiterrolle im digitalen Wandel einnimmt, da er sehr früh von diesen Veränderungen betroffen war: der Beruf des Journalisten. » weiterlesen

Effizient Zeit vergeuden:
Die 7 besten Tipps zum Prokrastinieren

Prokrastinieren ist so einfach. Man muss es nur intelligent anstellen, und schon hat man immer die passende Ausrede parat, um in das Klagelied über zu viel Stress und Arbeit einzustimmen.

Bild: FaulenzenEs gibt dieses Naturgesetz, das Ihr bestimmt auch kennt: Was wirklich wichtig und dringend ist, verliert schlagartig an Attraktivität, sobald wir uns fest vornehmen, es jetzt zu erledigen. Dafür üben all die kleinen, nebensächlichen Aufgaben und Tätigkeiten, die wir tapfer zu ignorieren versuchen,  plötzlich eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf uns aus. Schliesslich ergeben wir uns der süssen Versuchung der Prokrastination. 7 Tipps, wie man das mit Stil tut: » weiterlesen

Energieeffizient arbeiten:
Was wir vom Umweltschutz für produktiveres Arbeiten lernen können

Ressourcenschonendes Arbeiten liegt im Trend. Das ist nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten interessant, sondern betrifft auch unsere Arbeitsproduktivität. Ansätze, wie sich Nachhaltigkeit aus dem Umweltschutz auf unsere Arbeitsweise übertragen lässt.

ITER, bioclimatic building designed by César Ruiz-LarreaKürzlich habe ich bei einer Pressereise nach Teneriffa in einer bioklimatischen Ökohaus-Siedlung übernachtet – und mich dabei mit dem Thema Energieeffizienz auseinandergesetzt.

Öko-Trend bei der Arbeit

Die Rückbesinnung auf natürliche Ressourcen und nachhaltiges Wirtschaften liegt im Trend. Das gilt aber nicht nur für den Umgang mit unserer Umwelt, sondern auch für uns selbst; ja, es lässt sich sogar auf unsere Arbeit übertragen. Energieeffizient und nachhaltig arbeiten heißt nämlich ressourcenschonender, angenehmer – und letztendlich auch produktiver und besser arbeiten. » weiterlesen

Warum Powernapping produktiver macht:
Das sagt die Wissenschaft

Viele würden, wenn sie könnten, gerne Mittagsschlaf halten. Warum diese Gewohnheit sogar produktiver macht, belegen nun auch Studien.

epSos.de bei flickr.com (CC BY 2.0)Schlafen ist ein echtes Dauerbrenner-Thema bei imgriff.com, das kann man auch an den Kommentaren immer wieder ablesen. In meinem eigenen etwas ironischen Beitrag zu dem Thema habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wo man im Büro mal am besten ein Nickerchen machen könnte. Einer unserer Leser hat damals kommentiert, wie er das handhabt:

»Ich habe zum Glück ein Einzelbüro und eine Klappliege im Schrank. Außerdem bin ich in der Wissenschaft tätig, so dass ich kaum ‘Kundenverkehr’ habe. In den ‘Ruhezeiten’ wird das Büro einfach abgeschlossen.«

Ein anderer Leser berichtet davon, wie er sich mittags mal 15 Minuten auf die Toilette zurückgezogen hat, um zu schlafen. Und auch sonst fand mein Beitrag übers »Schlafen im Büro« ungeteilte Zustimmung. Man sieht daran, wie wichtig das Thema unseren Lesern ist. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
Skype-General-Manager Andrus Järg arbeitet gern im offenen Büro

Andrus Järg ist General Manager von Skype Estland. Skype, das heute zu Microsoft gehört, gilt als estnisches Vorzeige-Unternehmen: Die Software wurde von den Esten Ahti Heinla, Priit Kasesalu und Jaan Tallinn entwickelt.

Andrus Järg - Photo by Simone JansonWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – startest?

Ich beginne meine Arbeit normalerweise im Büro um 8.30 Uhr, aber es kann auch vorkommen, dass ich schon zu Hause beginne, da wir als internationales Unternehmen in verschiedenen Zeitzonen arbeiten. Zunächst checke ich die verschiedenen Kommunkationskanäle und bearbeite z.B. all die E-Mails, die über Nacht aufgelaufen sind – natürlich gibt es auch viele Nachrichten, die ankommen, wenn ich nicht arbeite. » weiterlesen

Chaos oder Planung:
Was ist eigentlich besser?

Wer ist produktiver – strukturiert Planende oder spontane Chaoten? Eins ist klar: Beide Methoden haben Vor- und Nachteile. Ein Überblick.

Bild: Sebastien Wiertz bei flickr.com (CC BY 2.0)In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich ziemlich oft über die Vorteile von Planung für die Produktivität schreibe – und in etwa genau so oft über die Vorteile von chaotischer Spontaneität.

Das mag den einen oder anderen verwirren: Was ist denn nun wirklich produktiver? Die Antwort ist: Das hängt von der jeweiligen Situation ab. Um die Entscheidung zu erleichtern, habe ich die Vor- und Nachteile hier noch einmal im Überblick dargestellt. » weiterlesen

12 Tipps, um sich neu zu motivieren:
Raus aus dem Motivationsloch

Wir sollen erfolgreich, produktiv und stets gut gelaunt sein – aber nicht immer schaffen wir das auch. Tipps, um aus dem Motivationsloch rauszukommen.

Oleg Brovko bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Wer kennt sie nicht, die kleinen und großen Durchhänger, Motivationslöcher und Produktivitätseinbrüche – kurz: die Momente, in denen plötzlich nichts mehr geht, obwohl man eigentlich so viel zu tun hat?

Die großen und kleinen Durchhänger

Und dann hängt man plötzlich herum, hat Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen, kann sich nur mühselig aufraffen, das Nötigste zu tun, obwohl man doch gestern noch so enthusiastisch war. » weiterlesen

Besser arbeiten durch mehr Zufriedenheit:
Das Dankbarkeitstagebuch

Unser Leben wird immer schneller und hektischer. Da hilft es, sich klar zu machen, was man schon erreicht hat. Denn: Wer zufrieden ist, hat nicht nur ein besseres Leben, sondern arbeitet auch besser. Ein Dankbarkeitstagebuch kann uns dabei unterstützen.

Bild: Generation Bass bei flickr.com (CC BY 2.0)Nicht nur, dass das Leben um uns herum immer stressiger zu werden droht – nein, wir lassen uns auch selbst von dieser Hektik anstecken. Uns wird suggeriert, dass »immer mehr« und »immer besser« erstrebenswerte Ziele sind.  Auch wenn es sicher zur menschlichen Natur gehört, so zu denken: Oft genug überfordern wir uns mit unsere Zielen auch ein Stück weit selbst.

Stress durch die falschen Ziele

Zum Beispiel weil wir falschen Idealbildern aus den Medien hinterherhecheln; weil wir uns mit Kollegen, Freunden und Bekannten vergleichen; weil wir uns Ziele von außen, etwa von Chefs oder Auftraggebern, aufoktroyieren lassen. Und sind oft gestresst, weil diese Ziele gar nicht uns entsprechen und wir sie daher auch nur halbherzig verfolgen. Das Ergebnis ist dann, dass wir nicht wirklich produktiv sind und folglich auch nicht sonderlich erfolgreich. » weiterlesen

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