Simone Janson

Simone JansonSimone (Jahrgang 1976) ist Journalistin u.a. für stern.de, die Financial Times Deutschland und changeX und hat mehrere Bücher bei Verlagen wie Eichborn oder Redline Wirtschaft veröffentlicht, zum Beispiel “Die 110-%-Lüge – Wie Sie mit weniger Perfektion mehr erreichen”, “Selbstorganisation und Zeitmanagement” oder “Vom Start weg richtig versichert”. Sie schreibt Essays, Reportagen und Servicetipps schwerpunktmäßig zu den Themen Existenzgründung und Selbständigkeit, Arbeitsorgansation, Kommunikation sowie Rechts- und Finanzthemen. Simone lebt bei Bonn, wo sie stets daran arbeitet, ihre Organisation und ihr Linux-Betriebssystem noch zu optimieren. Außerdem sucht sie für nicht ganz so lange Zugfahrten nach dem optimalen Minibüro für die Handtasche. Bloggen ist ihre mittlerweile nicht mehr ganz so heimliche Leidenschaft, der sie schon länger unter berufebilder.de ganz offen nachgeht.

Simone ist erreichbar unter simone [punkt]janson [at]blogwerk [punkt]com.

 

Alle 29 Artikel von Simone Janson auf imgriff.com:

Zeitmanagement für Studenten:
Carpe Diem

Simone Janson, 12. Dezember 2008 um 18.50 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Die Zeiten, als das Studium eine lockere Zeit war, sind vorbei: Heutzutage ist nicht nur die arbeitende Bevölkerung im Dauerstress, nein, es erwischt jetzt auch die Studenten. Sie müssen sich an der Universität komplett selbst organisieren. Nicht ganz einfach.

Studenten haben es nicht leicht: Die richtigen Kurse wählen, einen Studienplan basteln, der auch zu bewältigen ist, Vorlesungen und Seminare vor- und nacharbeiten, sich für Prüfungen anmelden, lernen, wissenschaftliche Texte schreiben – und daneben müssen sich viele ihr Studium mit Nebenjobs finanzieren und sollen sich auch noch mit Praktika auf den Beruf vorbereiten (oder: ihn finden).

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Präsentationen optimal vorbereiten:
Lampenfieber muss nicht sein

Simone Janson, 4. November 2008 um 17.21 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Gehörst Du auch zu den Leuten, die es belastend finden, vor anderen zu reden? Meldest Du Dich selten in Meetings und hast Lampenfieber vor öffentlichen Vorträgen? Das muss nicht sein – es kommt nur auf die richtige Vorbereitung des Auftritts an.

Studien zeigen: Nur zu zehn Prozent kommt es im Job auf die Leistung an. Der Bekanntheitsgrad eines Mitarbeiters im Unternehmen dagegen ist sechsmal so wichtig. Ein probates Mittel, um diese Außenwirkung zu steigern, ist öffentliches Auftreten – sei es in Meetings, Seminaren oder Konferenzen. Vorausgesetzt allerdings, der Redner kann seine Zuhörer mit guten Argumenten überzeugen. Denn damit hinterlässt er Eindruck und zeigt, dass man mit ihm rechnen kann.

Umso wichtiger ist es also, dass die Präsentation gelingt:

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Small Talk:
Wissensmanagement ganz einfach

Simone Janson, 8. September 2008 um 15.30 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Über Wissensmanagement wird viel geredet. Aber es braucht gar keine komplizierten Tools und Techniken, um es zu betreiben: Wissensmanagement kann auch ganz simpel sein – indem man einfach mit den Leuten redet. Small Talk eben.

So betrachtet hat das Small-Talken gleich zwei Vorteile: Man macht sich anderen Leuten bekannt und sammelt wichtige Informationen. Wichtig dabei ist es, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Besser unverfänglich immer mal wieder ein Gespräch anfangen und so allmählich Vertrauen aufbauen.

Vielen fällt es allerdings schon schwer, überhaupt einen einfachen Small-Talk zu beginnen. Zum Beispiel morgens im Aufzug: Man steht mit zig Kollegen da herum, keiner sagt ein Wort, jeder starrt betreten zur Tür. Solche Gesprächspausen und ähnliche Situtationen, wie Sie auf dem Flur, in der Kantine oder an der Bushaltestelle häufiger vorkommen, kann man sinnvoller nutzen.

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Für Kritik am Chef gelten
besondere Regeln

Simone Janson, 6. September 2008 um 16.37 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Auch ein Chef macht mal Dummheiten. Es gibt sogar Chefs, die machen unentwegt Dummheiten. Wie sagt man ihnen das, ohne gleich auf der Abschussliste zu stehen?

Vorsicht - manche Chefs sehen Kritik als Majestätsbeleidigung.
Vorsicht - manche Chefs sehen Kritik als Majestätsbeleidigung.
Die wenigsten Chefs gehen mit ihrer Führungsrolle so selbstbewusst um, dass Kritik für sie eine Selbstverständlichkeit wäre. Daher fühlen sie sich angegriffen, wenn man sie kritisiert. Also besser immer brav die Klappe halten?

Eher nicht. Denn wenn Dir die Handlungsweise deines Chefs nicht passt, solltest Du das thematisieren. Wenn Du Kritik immer herunterschluckst, wirst Du dauerhaft unzufrieden oder «platzt» irgendwann noch. Aber Vorsicht: Für Kritik am Chef gelten ganz besondere Regeln.

Am wichtigsten: Nicht beschweren, sondern konstruktiv sein. Sieh das Kritikgespräch als Veränderungsvorschlag: Ziel des Gesprächs sollte eine Maßnahme oder konkrete Vereinbarung sein. Sprich offen an, was Du Dir wünschst, welche Lösung Du Dir vorstellst und was Du erreichen willst. Damit zeigst Du, dass Du nicht einfach nur Frust loswerden willst. «Ich möchte die Kommunikationsabläufe in meiner Abteilung ändern, damit wir kundenorientierter arbeiten können. Dazu ist nötig, dass …»

Beachte außerdem:

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Wenn der Chef Unmögliches verlangt:
Richtig “Nein” sagen

Simone Janson, 30. August 2008 um 10.46 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Wer sich jederzeit mit zu viel Arbeit überhäufen lässt, kompromittiert nicht nur die Qualität seiner Leistung, sondern sinkt auch im Ansehen von Vorgesetzten und Kollegen. Ein “Nein” zur richtigen Zeit und im richtigen Ton ist kein Zeichen von Faulheit, Schwäche oder Trotz.

Die Situation kennst du wahrscheinlich auch: Der Chef will, dass du das Projekt noch heute fertig machst, die wichtige E-Mail an den Kunden noch verschickst, die Ablage sortierst und und und – und du hast einfach das Gefühl, du kannst nicht “Nein” sagen, weil der Chef dann sauer wird, vielleicht sogar irgendwas negatives passiert.

Oder weil du nicht als Versager da stehen willst, der etwas nicht gebacken bekommt. Oder vor den Kollegen kein Egoist sein möchtest. Vielleicht willst du aber auch das Gefühl haben, gebraucht zu werden und hast Angst überflüssig zu sein? Ganz egal was:

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Zeitmanagement:
Tipps für Workaholics

Simone Janson, 29. August 2008 um 13.15 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen.

Gute Ratschläge fürs richtige Zeitmanagement gibt es viele: In Büchern, Seminaren und auf Blogs sollen Organisationswillige lernen, wie sie sich ihre Zeit besser einteilen. Die ganzen Ratschläge haben nur einen Nachteil: Sie vermitteln immer nur, wie man mehr aus der zur Verfügung stehenden Zeit herausholt und produktiver wird. Im Prinzip auch nicht schlecht.

Nur dass diese Ratschläge für Workaholics pures Gift sind: Denn wer ohnehin ständig im Hamsterrad ständiger Produktivität dreht, braucht keine Tipps, wie er noch mehr schafft. Er braucht viel mehr Anregungen, wie er sich seine Zeit gesund und vernünftig einteilt. Daher haben wir ein paar Zeitmanagementtipps speziell für Workaholics und andere Menschen zusammengetragen, die sich ständig gestresst und überspannt fühlen:

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Weiterbildung:
Welche Kurse brauche ich?

Simone Janson, 24. August 2008 um 11.01 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Wissen veraltet leider schnell: Nach etwa fünf Jahren sind Fähigkeiten, die man in der Ausbildung gelernt oder sich durch Berufserfahrung angeeignet hat, nicht mehr aktuell. Wer am Ball bleibt, steigert Produktivität und seinen Wert. Zehn Punkte, in die richtige Weiterbildung zu investieren.

Wer in der modernen Arbeitswelt dranbleiben will, muss regelmäßig weiterlernen: Neben speziellen Fachkenntnissen ist in vielen Bereichen mittlerweile auch betriebswirtschaftliches Know-How gefragt. Fast in jedem Job muss man einen Computer und die passende Software bedienen können. Aber auch so genannte Soft Skills wie Team- und Konfliktfähigkeit sowie Zeitmanagement werden immer wichtiger.

Eine Untersuchung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeigt, dass eine Weiterbildung für die persönliche Produktivität viel bringt:

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Frauengehälter:
Mehr Geld für Leistung

Simone Janson, 22. August 2008 um 20.10 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer? Neun konkrete Punkte, die Gehaltsverhandlung zum eigenen Vorteil zu beeinflussen.

Viele Frauen arbeiten bis zum Umfallen – und bekommen doch weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Im Schnitt sind es sind es 23 Prozent weniger. In manchen Berufen und gerade bei älteren Frauen ist die Diskrepanz sogar noch höher. Nicht gerade ein Faktor, der zu mehr Poduktivität motiviert.

Doch woran liegt es – und vor allem: Was kannst du daran ändern?

Mach dir zunächst einmal klar, warum es diese Gehaltunterschiede überhaupt gibt. Ein Grund: Viele Frauen trauen sich nicht, mehr Gehalt zu fordern, denn Sie wollen Ihren Chef nicht verärgern, vor den Kollegen nicht gierig erscheinen oder haben Angst vor einer Kündigung. Für manche ist es sogar ein regelrechtes Tabu, über Geld zu reden. Daher verhandeln sie meist schlecht.

Doch Irrtum:

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Irren ist menschlich – oder?

Simone Janson, 20. Mai 2008 um 12.08 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Vor allem im Berufsalltag herrscht heutzutage wenig Fehlertoleranz: Alles muss perfekt sein, klingen, aussehen. Denn was perfekt wirkt, verkauft sich besser gegenüber Kollegen, Chefs und Kunden. Dabei sind Fehler durchaus wichtig.

Nur durch negative Erfahrungen lernen wir, wie wir etwas besser machen können. Und Fehler sind nicht nur wichtig, sondern auch menschlich. Vielleicht hast Du auch schonmal eine vertrauliche E-Mail an die falsche Person geschickt oder bei einem Meeting schlecht recherchierte Informationen präsentiert? Psychologen schätzen, dass jeder Mensch zwei bis fünf Fehler pro Stunde macht. Gründe dafür sind zum Beispiel Überlastung, Verwendung falschen Materials oder ein Produkt, das nicht ausreichend getestet wurde. Dagegen kannst Du fast nichts tun.

Aber: Entscheidend ist, wie Du mit Fehlern umgehst.

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Loben – aber richtig!

Simone Janson, 19. Mai 2008 um 19.36 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Gestern haben wir hier diskutiert, wie man konstruktiv Kritik äußern kann – ohne die Atmosphäre zu vergiften. Aber wie sieht es aus mit Lob? Auch das ist gar nicht so einfach, wie man denkt.

Auch das Gegenteil von richtig geäußerter Kritik ist wichtig: Das richtige Loben. Denn ehrlich gemeinte Anerkennung ist eines der stärksten Bindeglieder zwischen Menschen und schafft Sympathie. Doch Hand aufs Herz: Vielen von uns fällt es schwer, mal ein ehrlich gemeintes Lob auszusprechen. Dabei geht es gar nicht darum, immer und überall Lobeshymnen zu singen. Es hilft schon, wenn Du die Leistungen von anderen nur ein wenig aufmerksamer wahrnimmst und Kollegen nicht miteinander vergleichst.

Aber Vorsicht: Was für den einen selbstverständlich ist, ist für andere eine Herausforderung, deren Meisterung echtes Lob verdient. Lob ist für die Motivation und Beziehungen wie Dünger – wohldosiert kann es stärken, aber zu freigiebig und an der falschen Stelle ausgeteilt macht es eine ganze Ernte zunichte.

Beachte daher einige Regeln, damit das gut gemeinte Lob nicht zum Fehlschlag wird:

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