Marcel Widmer

Marcel Widmer (Jahrgang 1960) begleitet als ausgebildeter Coach und Organisationsberater Fach- und Führungskräfte, Teams sowie Organisationen bei der eigenen Entwicklung. «Menschen professionell zu unterstützen, sich selbst weiter zu entwickeln und darauf stolz zu sein», das ist sein Credo, seine Motivation.

In seinen ersten 9 Berufsjahren war er als Informatiker, System Engineer, Projektleiter und Product Manager bei IBM tätig. Danach folgten 10 Jahre in Führungsaufgaben und als Leiter internationaler Projekte bei der internationalen Geberit Gruppe. Seit 1999 ist er als Coach, Organisationsentwickler und Personalberater tätig. In den ersten Jahren in einem renommierten Beratungsunternehmen in Zürich, seit Anfang 2003 als Selbstständiger im eigenen Unternehmen.

Als Autor bei imgriff.com bringt Marcel Widmer seine fundierte, jahrelange Erfahrung aus Projekten, Führungsaufgaben sowie aus Coaching- und Organisationsentwicklungs-Mandaten ein. Themen wie Organisation, Zeit- und Selbstmanagement sind seine täglichen Begleiter – sei’s für seine Kunden, sei’s für sich selbst.

Mehr Informationen über Marcel Widmer und Video-Interviews.

Blogs:

Marcel Widmer bloggt seit Dezember 2004 – in seinem Fachblog, seinem persönlichen Blog und seit Januar 2013 bei imgriff.com.

Social Web:

Marcel ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 38 Artikel von Marcel Widmer auf imgriff.com:

Ein System in die Dinge bringen:
Mit AppMyBox hat das Suchen ein Ende

Zum Aufbewahren von elektronischen Daten haben viele von uns inzwischen ein ausgeklügeltes System, aber wenn es um physische Dinge geht, hapert’s oft. Rotho, ein Hersteller von Kunststoffboxen, versieht ein Grossteil seines Sortiments mit einem «unique QR-Code» und bietet eine kostenlose Smartphone-App, mir der man die erfassten Gegenstände suchen und finden kann. «AppMyBox» nennt sich das System und scheint – zumindest in der Theorie – eine clevere Lösung zu sein. Ein Praxistest zeigt, ob’s auch wirklich so ist.

AppMyBoxIm Laufe der Jahre sammelt sich bei den meisten von uns viel «Zeugs» an, das – im besten Fall – zwar ordentlich in beschrifteten Behältnissen verstaut ist. Aber irgendwann geht der Überblick allein aufgrund der Menge an Kisten und Schachteln verloren (das merkt man daran, dass die grösste Kiste mit «Verschiedenes» beschriftet ist). «Wo habe ich bloss die Funkauslösung für die Spiegelreflex-Kamera? In der Fototasche? In einer Schublade? In einer Kunststoffbox?» Und schon geht die Sucherei los.

Und genau hier setzt AppMyBox an.
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Weniger ist mehr:
Lieber 1 Aufgabe zu Ende gebracht als 10 angefangen

Wir alle kennen unzählige Produktivitätsmethoden aus Büchern, aus dem Web und aus Seminaren. Und doch will es im Alltag nicht immer klappen. Der Grund? Wir nehmen uns zu viel vor! Ein paar simple Tricks schaffen Abhilfe.

Mark Hunter bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Wir imgriff-Autoren haben schon viel darüber geschrieben, wie man Arbeit effizient und effektiv erledigt: etwa wie man mit Hilfe von Post-its fokussieren kann, über die Wirkung einfacher Lösungen, warum wir den Fokus verlieren, übers Konzentrieren mit Singletasking, ob Multitasking blöd macht, und über Tipps für einen erfolgreichen Tag. » weiterlesen

2 mal 10 Praxistipps:
Text-Bausteine

Textbaustein-Programme sind hier bei imgriff.com immer wieder ein Thema. Um auch die letzten Zweifler zu überzeugen, legen wir heute nach: Hier sind 10 Grundlagen-Tipps und 10 konkrete, handfeste Anwendungsbeispiele.

textexpanderVor knapp einem Jahr hat Kollege Patrick Mollet eine Lanze gebrochen für Autovervollständigungs-Tools. Diese helfen, effizienter zu schreiben und so Zeit zu sparen.

Patrick schreibt, dass es eine gewisse Zeit brauche, bis man ein solches Tool in den Alltag integrieren und intensiv nutzen könne: «Beim ersten Erfassen kamen auch mir nur die 2–3 gängigsten wie ‘Freundliche Grüsse’ in den Sinn. Beim täglichen Gebrauch stösst man auf immer mehr Einsatzmöglichkeiten.»

Das ging mir genauso. Seit gut sieben Jahren nutze ich nun ein «Textkonserven-Tool»; auf Windows war es PhraseExpress, auf den Macs ist es seit gut fünf Jahren TextExpander. » weiterlesen

Tschüss Winterblues:
Ein Selbstversuch mit einem Lichttherapie-Gerät

Winterdepression? Die gibt’s wirklich. Wie sie sich auswirkt und wie ich sie mit «echtem» Tageslicht aus einem Lichttherapie-Gerät behandle: ein Selbstversuch.

Kennt Ihr das auch? Wenn sich der Herbst dem Ende zuneigt, wird man müder. Am Morgen, tagsüber und am Abend. Und irgendwie lässt auch die Produktivität spürbar nach. Am liebsten würde man sich in den Winterschlaf flüchten (mindestens bis Februar).

Woran kann das liegen? Am Alter? Ist ein gesundheitliches Problem die Ursache? Oder gibt es gar keine individuellen Gründe? Handelt es sich bei den Stimmungsschwankungen, unter welchen in dieser Jahreszeit Viele leiden, um eine völlig natürliche, saisonale Sache? » weiterlesen

Selbstmanagement für Selbstständige:
10 Denkanstösse, um bewusst zu handeln

Die berufliche Selbstständigkeit fordert die eigene Selbstmanagement-Kompetenz – Tag für Tag. Betroffen sind vor allem diejenigen von uns, die als 1-Personen-Unternehmer zwangsläufig für alles zuständig sind und Fragen zu Marketing, Buchhaltung und Strategie nicht einfach weitergeben können. Das Risiko fremdbestimmt zu arbeiten ist hier also besonders gross. Das muss aber nicht sein!

SelbstmanagementSelbstmanagement heisst auch, für alles die Verantwortung zu übernehmen, was mit der eigenen Tätigkeit zu tun hat. Es heisst, nicht stets das Opfer der anderen oder der Umstände zu sein.

Wir können einen grossen Teil dazu beitragen, wie wir diese Verantwortung übernehmen. Und wir können unsere Einstellung ändern und akzeptieren, dass wir nicht alles im Griff haben können.

Das A und O: Bewusst handeln

Mit bewusstem Handeln und bewusstem Nichthandeln (!) beeinflussen wir ganz wesentlich, wie unser Leben als Selbstständiger ist. Und wie zufrieden wir damit sind. » weiterlesen

Platz schaffen im Büro:
Dokumentenscanner verarbeiten Papier in Sekundenschnelle

Ob im Büro oder zu Hause, staubige Papierstapel finden wir überall: auf dem Schreibtisch, im Regal oder in einer Schublade. Wer diese Papiere digital erfasst und archiviert, gewinnt Platz und kann die archivierten Dokumente durchsuchen. Ich habe drei Verfahren getestet.

DokumentenscannerDas papierlose Büro wird nie zu 100 Prozent zu realisieren sein. Einen Teil unserer Dokumente werden wir immer in klassischer Form aufbewahren wollen oder müssen. Aber Patrick Mollet, ein vehementer Verfechter des papierlosen Büros, hat natürlich im Grundsatz recht: fast alles, was im Büro und zu Hause an Dokumenten anfällt, lässt sich heute schnell und kostengünstig elektronisch erstellen, verarbeiten, versenden und archivieren.

Drei Beispiele aus meinem Alltag zeigen, dass wir uns längst an die digitale Form von Informationen und Dokumenten gewöhnt haben: » weiterlesen

Mach’s gleich richtig:
Dinge nur ein Mal in die Hand nehmen

Was sich innert zwei Minuten erledigen lässt, sollst Du sofort erledigen – das ist einer der Grundsätze von Getting Things Done. Einen sehr ähnlichen Ansatz habe ich mir vor gut 20 Jahren zu eigen gemacht: Dinge wann immer möglich nur einmal in die Hand nehmen!

Wir kennen das alle: Im Berufsalltag treffen laufend Dinge – physische und elektronische – ein: E-Mails, Rechnungen, Unterlagen usw. Wir nehmen diese Dinge in die Hand, überlegen, was zu tun ist, entscheiden und … legen sie auf die Seite, um sie später zu bearbeiten, weiterzugeben oder abzulegen. Und so sammeln sich Dinge an, die Unordnung im Büro und Frust im Kopf verursachen: «Hätte ich’s doch gleich richtig gemacht!» » weiterlesen

e-Plunder:
Warum das Aufbewahren nur ganz selten schlau ist

Peinlich: Keinen halben Meter neben der Kiste mit dem «Elektronik-Sammelsurium» steht in meinem Büroregal das Buch «Simplify your Life» mit dem Kapitel «Entrümpeln Sie Ihre Umgebung», das ich – wie das ganze Buch – schon vor Jahren gelesen habe. Aber wenn ich das weiss: Wieso mache ich’s nicht? Ein Versuch, aus logischen und psychologischen Aspekten eine praktikable Lösung zu finden.

Ich gebe zu: Ich werfe meiner Frau immer wieder vor, sie bewahre sinnlos alten Plunder auf. Dinge, die mittlerweile völlig unnütz sind. Schuhe, die seit Jahrzehnten nicht mehr «in» sind. Oder ein (grosszügig geschätzt) 50cm hoher Turm aus Plastiktellern, aus denen unsere Tochter vor mehr als zehn Jahren zum letzten Mal gegessen hat. Oder die Flugtickets und Einsteigekarten der Sommerferien der vergangenen 200 Jahre. » weiterlesen

Binsenwahrheiten hinterfragen:
Manchmal kommt das Vergnügen vor der Arbeit

Jeder kennt sie: die Regeln, die einem in der Kindheit und im Berufsleben eingeimpft werden. Und die man nicht zu hinterfragen habe, da sie «schon immer» gegolten hätten. So zum Beispiel «Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen». Warum so eine Regel nicht immer sinnvoll ist und wie man diesen Glaubenssatz abändern kann, zeige ich heute.

arbeit_niemalsEs ist wie mit allem im Leben: Auch Glaubenssätze, angelernte Verhaltensregeln und Binsenweisheiten (meist aus der Kindheit) haben eine gute und eine schlechte Seite. Wichtig ist, dass man sich diese Glaubenssätze immer mal wieder bewusst macht, hinterfragt, verändert oder den einen oder anderen sogar streicht.

Die einen Glaubenssätze sind leicht zu erkennen: Man hört innerlich noch heute die Stimme der Mutter, des Grossvaters oder des Lehrers: «Der Klügere gibt nach», «Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben» oder eben «Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen» oder – in der «kindergerechten» Form: «Du darfst erst zum Spielen raus, wenn Du alle Schulaufgaben gemacht hast.» » weiterlesen

E-Mail-Knigge 2013:
Locker-flockig oder eher konservativ?

Es ist nicht immer einfach, in Geschäftsmails den richtigen Ton zu treffen: Die konservative innere Stimme mahnt ständig, den Anstand zu wahren; die coole Seite in uns plädiert für «easy». 10 «Ja-aber-Tipps», wie man in geschäftlichen Mails zeitgemäss und dennoch anständig bleiben kann.

Die Umgangsformen sind lockerer geworden in den letzten Jahren – auch bei Business-Mails. Seither ist es auch in der geschäftlichen Kommunikation möglich, eine persönliche Note einzubringen. Den richtigen Ton zu treffen, ist dabei nicht einfach, denn auf dem Weg zu mehr Lockerheit stehen einige Fettnäpfchen bereit. Entscheidend ist, sich der Sprache und der Erwartung seines Gesprächspartners anzupassen. Noch immer gilt: lieber eine Spur zu konservativ als zu locker! » weiterlesen