Johannes Kleske

imgriff.com-Autor Johannes KleskeJohannes (28) ist ein undisziplinierter Nichtstuer. Damit er trotzdem irgendwie etwas aus seinem Leben machen kann, sammelt er Produktivitätstricks, um sie schonungslos an sich selbst zu testen. Und darüber hat er bis zum Sommer 2007 viel bei imgriff.com geschrieben. Im Moment testet er in geheimer Mission, wie das so ist mit der 9-to-5-Festanstellung. Johannes bloggt privat auf tautoko.info und lebt in Karlsruhe.

Johannes ist erreichbar unter johannes [punkt]kleske [at]blogwerk [punkt]com.

 

Alle 43 Artikel von Johannes Kleske auf imgriff.com:

Die produktive Raubkatze (Mac)

Johannes Kleske, 13. Juni 2007 um 12.24 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Die für Oktober angekündigte neue Version von Mac OS X enthält einige Funktionen, die Macbenutzern den Arbeitsalltag vereinfachen und versüßen werden.

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Auch wenn Macs noch immer eine Form von Statussymbol und Fashionstatement sind, so sind für mich als jemanden, der zwölf Stunden am Tag vor dem Rechner sitzt, die Bedienung und damit das Betriebssystem ausschlaggebend und nicht die Computer. Ich bin vor über fünf Jahren auf den Mac gewechselt, weil ich eine Präsentation zu Mac OS X gesehen habe und mich begeistert hat, wie Apple alles tut, um dem Benutzer die Arbeit zu erleichtern.

Deswegen sind für mich Präsentationen, wie die Keynote (Stream) von Steve Jobs am Montag zur Eröffnung der World Wide Developer Conference von Apple, bei der er neue Funktionen der nächsten Mac-OS-X-Version Leopard vorgestellt hat, viel spannender als andere Präsentationen z.B. von neuen Macs oder iPods, weil das Betriebssystem den größten Einfluss auf meinen Arbeitsalltag hat.

Gerade in Sachen Produktivität hat Leopard einige neue Funktionen in petto, die wir euch hier schon einmal vorstellen wollen. Zusätzlich gibt es Tipps, wie man manche der Konzepte schon heute mit der Hilfe von Tricks oder Software einsetzen kann.
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Der Morgen danach

Johannes Kleske, 8. Juni 2007 um 10.52 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

Warum Nachtarbeiter weniger produktiv sind und Frühaufstehen nichts mit einer Uhrzeit zu tun hat

Dieser Artikel führt den Artikel ?Wie man Frühaufsteher wird? weiter.

morningIch bin fasziniert von eurer Resonanz auf den Artikel zum Frühaufstehen. Das Thema scheint viele sehr zu interessieren. Die einen fühlen sich motiviert, es neu anzugehen. Andere fühlen sich angegriffen, weil sie selbst nur schwer morgens aus dem Bett kommen. Immer wieder wird darüber diskutiert, ob Frühaufstehen nun etwas mit den Genen oder doch mehr mit Disziplin zu tun hat.

Hier sind einige persönliche Gedanken von mir zu diesem Thema, die zum Teil auf Kommentare eingehen und zum anderen die Sache noch einmal etwas grundsätzlicher betrachten:

Die zentrale Frage, die bei dem Thema immer wieder auftaucht, ist, wie sehr Frühaufstehen etwas mit Veranlagung oder mit Disziplin zu tun hat. Ich glaube, dass der Grad da sehr schmal ist. Ich selbst z.B. habe lange gedacht, dass bei mir nichts geht, wenn ich vor 8 Uhr aufstehe. Das war meine Schlüsselzeit. Heute habe ich wenig Probleme um 5:30 Uhr aufzustehen. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht andere gibt, bei denen es tatsächlich so ist, dass sie praktisch unmöglich vor einer bestimmten Uhrzeit fit sind.
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An die Arbeit

Johannes Kleske, 7. Juni 2007 um 11.15 Uhr, 26 Kommentare Kommentare

Wie der Blick aus dem Flugzeugfenster und die eigene Intuition einem helfen können, die nächste Aufgabe auszuwählen.

Dieser Artikel ist Teil der Grundlagenserie zu Getting Things Done (GTD). Willst du lieber zum Anfang?

Wir sind beim letzten Schritt des zentralen GTD-Prozesses angekommen. Bisher haben wir uns angesehen, wie wir?

  • ?die losen Enden und offenen Aufgaben in Eingangskörben erfassen.
  • ?alle erfassten Dinge durcharbeiten, um zu entscheiden, was es ist und was dafür zu tun ist.
  • ?alle Entscheidungen, Informationen und nächste Schritte in einem System organisieren.
  • ?alles regelmäßig durchsehen, um es auf dem aktuellen Stand zu halten.

AndiearbeitDamit wären wir beim fünften und letzten Schritt des Prozesses, dem Durchführen. Bisher war alles Vorbereitung und Organisation, nun geht es ans konkrete Arbeiten und die Frage ?Woran will ich jetzt arbeiten??

Das Organisationssystem aus den ersten vier Schritten nimmt uns dabei die Entscheidung nicht ab. Es hilft uns aber, darauf zu vertrauen, dass wir für eine gute Entscheidung alles im Blick und nichts übersehen haben.

Nun hat man also eine lange Liste mit nächsten Schritten vor sich. Wie entscheidet man nun, welchen davon man als nächstes angeht? David Allen setzt dabei auf die eigene Intuition und empfiehlt drei Modelle, die einem bei der Entscheidung helfen.
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Wir bloggen auch für Nachteulen

Johannes Kleske, 6. Juni 2007 um 12.40 Uhr, 10 Kommentare Kommentare

In den Kommentaren zum Frühaufsteher-Artikel ist uns aufgefallen, dass es möglicherweise ein Missverständnis gibt über das, was dieses Blog hier will, soll und kann. Es will, soll und kann niemanden zum frühen Aufstehen bringen, der sich als Nachtarbeiter besser fühlt; und das gilt für alle Artikel in diesem Blog: Wir präsentieren euch hier immer wieder Ideen, Werkzeuge und Konzepte, die wir für hilfreich halten, um das eigene Leben in den Griff zu bekommen. Manches entwickeln wir selbst, anderes finden wir. Manches probieren wir selbst aus, anderes mag für uns selbst nicht passen, kann aber für andere hilfreich sein.

Imgriff.com ist nicht als ein Kurs gedacht, bei dem erwartet wird, dass der Leser alle ?Anweisungen? befolgt.

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Die Mutter aller Produktivität

Johannes Kleske, 4. Juni 2007 um 6.06 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Nur wer regelmäßig sein Organisationssystem durchsieht und aktualisiert, kann konstant produktiv sein. Hilfreich ist dabei eine feste Wöchentliche Durchsicht.

Dieser Artikel ist Teil der Grundlagenserie zu Getting Things Done (GTD). Willst du lieber zum Anfang?

Unser Ziel bei imgriff ist, unseren Lesern viele Tipps und Anleitungen zu geben, mit denen sie ihre Arbeit produktiver erledigen können, um so mehr Zeit für Familie und Freunde, neue Ideen und das Leben an sich zu haben. Die erste Herausforderung ist immer, einen Tipp auszuprobieren. Aber ob der Tipp einen tatsächlich produktiver macht entscheidet sich nur daran, ob man ihn konstant implementieren kann.

Man kann alles ausprobieren, was wir hier veröffentlichen oder verlinken. Aber nur das, was man regelmäßig macht, wird einem helfen, das die Arbeit und das Leben im Griff zu haben. Das gilt fürs Frühaufstehen genauso wie für Getting Things Done.

Durchsehen

Im vierten Schritt des zentralen GTD-Prozesses geht es um das Durchsehen.
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Kurzfristig produktiv

Johannes Kleske, 31. Mai 2007 um 14.13 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Mit diesen 20 Tipps holt man auch aus kurzen Zeiträumen, die plötzlich frei werden, das beste heraus.

Es soll sie ja geben, diese Tage an denen man weniger zu tun hat und keine Aufgabe ansteht. Plötzlich sieht man sich mit zwei Stunden freier Zeit konfrontiert und weiß nicht, was man damit machen soll. Der heiße imgriff-Tipp: Spaß haben, sich in die Sonne legen, mit Freunden einen Kaffee trinken gehen oder einfach nichts tun.

Dann gibt es aber auch kurze Zeiten so zwischen fünf und 20 Minuten, die plötzlich frei werden. Z.B. wenn ein Termin ausfällt, das Flugzeug Verspätung hat oder man sonstwie warten muss. Lifehack.org hat 20 Möglichkeiten zusammengestellt, wie man diese kurzen Zeiten produktiv nutzen kann:

  • Lesen. Ich lese ungern längere Artikel am Rechner und drucke sie mir deswegen aus. So habe ich immer eine Mappe mit Artikeln dabei und kann die bei Bedarf hervorholen.

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Helfen Sie Ihren Informationen, ein Zuhause zu finden

Johannes Kleske, 31. Mai 2007 um 6.55 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Mit dem Organisationssystem von Getting Things Done (GTD), basierend auf Listen, einem Kalender, einer Wiedervorlage und einem Archiv, lassen sich alle Aufgaben und Informationen an definierten Orten ablegen und wiederfinden.

Dieser Artikel ist Teil der GTD-Grundlagenserie. Willst du lieber zum Anfang?

Im letzten Artikel dieser Einführungsserie zu GTD haben wir uns einen Prozess angesehen, mit dem wir unsere Eingangskörbe durcharbeiten können. Da eine wichtige Regel beim Durcharbeiten ist, dass nichts wieder im Eingangskorb landen darf, brauchen wir ein Organisationssystem, in dem wir jede Aufgabe und jedes lose Ende unserer Arbeit ablegen können.

Mit diesem beschäftigen wir uns heute und schauen uns an, was David Allen dazu vorschlägt. Dabei geht es erstmal nur um die grundsätzlichen Funktionen des Systems. Wie man es implementieren kann, wird in Zukunft noch Thema vieler Artikel auf diesem Blog sein, da es dafür tausend verschiedene Ideen, Produkte und Anleitungen gibt, die man sich je nach Geschmack auf seine eigenen Anforderungen anpassen kann.
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Wie man Frühaufsteher wird

Johannes Kleske, 30. Mai 2007 um 6.28 Uhr, 44 Kommentare Kommentare

Wer unterbrechungsfrei arbeiten und produktiv sein will, sollte von Führungskräften lernen und früh aufstehen. Mit diesen Methoden und Tipps gelingt es auch Morgenmuffeln.

bildDann wollen wir uns mal direkt dem 1. Tipp aus Leos Handbuch fürs Leben widmen: früh aufstehen. Irgendwie hängt dem Frühaufstehen etwas besonderes an. Es scheint eine spezielle Begabung von manchen Menschen zu sein, die sich für viele wie eine wilde Utopie anhört. Sie quälen sich jeden Morgen nach dem 20. Schlag auf die Schlummertaste aus dem Bett und brauchen circa eine Stunde bis sie klar denken können, während diese sonderbare Sorte Menschen zu dem Zeitpunkt schon zwei bis drei Stunden Arbeit, Frühstück, Workout und Lesen hinter sich haben.

Ein frischer Morgen hat etwas ungemein belebendes und inspirierendes. Viele Frühaufsteher nutzen ihn, weil er es ihnen ermöglicht in voller Konzentration und unterbrechungsfrei zu arbeiten. Der Kopf ist ausgeruht und bereit für harte Denkarbeit. Die Luft ist frisch und alles, was man hört, sind die Vögel. Eine bessere Arbeitsumgebung findet man nicht.

Führungskräfte sind Frühaufsteher

Zu den Frühaufstehern gehört nicht nur mein Chef, sondern auch viele Führungskräfte. Jim Citrin hat für einen Artikel bei Yahoo Finance 20 CEOs und hochrangige Führungskräfte angeschrieben und sie nach ihren Morgenroutinen gefragt. Dabei stellte sich heraus, dass der späteste von ihnen um sechs Uhr aufsteht. 80 Prozent der Befragten stehen um 5:30 Uhr oder früher auf, die erste um 4:30 Uhr. Überlegt mal, wenn ihr kennt, den ihr für besonders produktiv haltet (was nicht zwingend heißen muss, dass er viel arbeitet). Ich wette, wenn ihr nachfragt, werdet ihr herausfinden, dass die Person ziemlich früh aufsteht.

Citrin hat aus den Interviews einige grundsätzliche Prinzipien abgeleitet, denen die meisten der befragten Führungskräfte folgen:
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Das Handbuch fürs Leben

Johannes Kleske, 29. Mai 2007 um 13.38 Uhr, 22 Kommentare Kommentare

52 Tipps für ein glücklicheres und erfolgreicheres Leben plus die Möglichkeit, Einfluss auf imgriff zu nehmen

Leo, einer der besten und fleißigsten Schreiber zum Thema Produktivität und bewusster Leben, hat 52 Tipps für mehr Glücklichsein und Produktivität in einem Handbuch für das Leben zusammengefasst.

Auf seinem Blog findet man zu jedem Tipp eine Erklärung sowie Links zu Artikeln, die er zu dem Thema schon geschrieben hat. Wir geben euch hier die Tipps in deutsch wieder.

  1. Versuche, früh aufzustehen
  2. Tue weniger
  3. Mach langsamer
  4. Übe Geduld
  5. Übe Mitgefühl
  6. Finde deine Leidenschaft
  7. Nimm ab
  8. Betreibe Sport
  9. Iss gesund
  10. Meditiere

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Für ein Leben nach dem Eingangskorb

Johannes Kleske, 29. Mai 2007 um 5.56 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Damit unsere Papierablagen, E-Mail-Eingänge und Handymailboxen nicht überlaufen brauchen wir einen Prozess, um sie durchzuarbeiten.

Dieser Artikel ist Teil der GTD-Grundlagenserie. Willst du lieber zum Anfang?

Im Rahmen dieser Serie haben wir uns nun schon sehr ausführlich damit befasst, die losen Enden und offenen Aufgaben aus unserem Kopf in unsere Eingangskörbe zu bekommen. Nun gilt es, das gesammelte durchzuarbeiten. Dazu gehen wir den Inhalt aus jedem Eingangskorb einzeln durch.

Dabei gelten zwei Regeln:

  • Jedes gesammelte lose Ende wird einzeln bearbeitet. So kann man seine ganze Aufmerksamkeit auf es richten und es nachher besser organisieren bzw. ablegen. Deshalb lohnt es sich gerade beim Mindsweep, kleine Zettel zu benutzen und immer nur einen Gedanken pro Zettel aufzuschreiben.
  • Was wir einmal aus einem Eingangskorb genommen haben, um es zu bearbeiten, darf nicht mehr dorthin zurück gelegt werden. Das gilt für Rechnungen in der Ablage genauso wie für E-Mails im Mailprogramm. Diese Regel ist nötig, um zum einen doppelte Bearbeitung zu vermeiden und zum anderen um uns dazu zu zwingen, direkt eine Entscheidung für das lose Ende zu treffen.

Wir schnappen uns also ein loses Ende aus einem unserer Eingangskörbe und gehen mit ihm folgenden Prozess durch (die dabei erwähnten Ablagesysteme werden im nächsten Artikel der Serie erläutert):
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