Johannes Kleske

Johannes, so sagt er über sich, ist ein undisziplinierter Nichtstuer. Damit er trotzdem irgendwie etwas aus seinem Leben machen kann, sammelt er Produktivitätstricks, um sie schonungslos an sich selbst zu testen. Und darüber hat er bis zum Sommer 2007 viel bei imgriff.com geschrieben. Im Moment testet er in geheimer Mission, wie das so ist mit der 9-to-5-Festanstellung. Johannes bloggt privat auf tautoko.info und lebt in Karlsruhe.

 

Alle 43 Artikel von Johannes Kleske auf imgriff.com:

Video:
E-Mail beherrschen

Merlin Mann (heißt wirklich so) von 43folders hat bei einem Google Tech Talk die Mutter aller E-Mail-Produktivität-Vorträge gehalten. Ich weiß, ihr seid schon alle ?Inbox-Zero?-Experten. Aber für alle, die ab und zu mal in der E-Mail-Flut untergehen sei diese Präsentation wärmstens empfohlen.

Übung macht den (Comedy-)Meister

Brad Isaac erzählt bei Lifehacker von seiner Begegnung mit Jerry Seinfeld. Dabei hat er Seinfeld danach gefragt, wie er ein guter Komödiant geworden ist. Das Geheimnis für Seinfeld war, jeden Tag zu schreiben und alles dafür zu tun, dass er keinen Tag auslässt.

He told me to get a big wall calendar that has a whole year on one page and hang it on a prominent wall. The next step was to get a big red magic marker.

He said for each day that I do my task of writing, I get to put a big red X over that day. “After a few days you’ll have a chain. Just keep at it and the chain will grow longer every day. You’ll like seeing that chain, especially when you get a few weeks under your belt. Your only job next is to not break the chain.”

“Don’t break the chain.” He said again for emphasis.

Es immer wieder faszinierend, wie groß die Rolle von Fleiß und Ausdauer im Vergleich zu anderen Dingen (z.B. Talent) ist.

Eine schöne Ergänzung zum Thema gibt es bei Trizle, die darüber schreiben, wie man die täglichen Dinge angehen kann, um noch besser zu werden:

When you explicitly seek to improve whatever you?re doing, you?ll start adopting freakish talents that will rock the effa out of whoever?s in your way.

Neues David-Allen-Interview

David Allen wurde im Podcast von Accidental Creative interviewt. Das Interview zeigt wunderbar, wie entspannt Allen mit seinen eigenen Ideen umgeht.

AC #57:

In this interview, we ask David how creative professionals can better implement GTD and find increasing degrees of productivity and freedom.

Produktive Wanddekoration

5580 Surrounded Done

Behance, ein amerikanischer Hersteller von Produktivitätsprodukten, empfiehlt, abgeschlossene To-Do-Listen nicht wegzuschmeißen sondern an die Wand zu hängen.

When you complete a list of action steps, your instinct might be to throw the list away. After all, the work is completed! However, some creative professional teams take a different approach; they relish their progress. Some go so far as surrounding themselves with it.

Jetzt müsste man es nur noch schaffen, eine To-Do-Liste mal komplett abgearbeitet zu bekommen?

[via LifeDev]

Die Entstehungsgeschichte von Getting Things Done

CNN Money hat ein ausführliches Profil über David Allen veröffentlicht, das im Detail beschreibt, wie er Getting Things Done entwickelt hat.

How David Allen mastered getting things done:

If you had told me in 1968 that I’d end up being a personal productivity consultant,” Allen says over dinner in Ojai, a small town near Santa Barbara, “I would have told you you’re out of your mind.”

Fürs Chaos optimiert

Wer seine Produktivitätsmethoden auf hektische Zeiten ausrichtet, hat gute Chancen, dass sie auf Dauer in der Realität funktionieren können.

arbeitChaos, das große Feindbild von uns Produktivitätsfreaks. Wir versuchen es mit allen Mitteln zu vermeiden. Dann kommt es doch, mal langsam und schleichend, mal überraschend und mit voller Wucht.

Und plötzlich haben wir alle Hacks, Tipps und Methoden vergessen und rennen ziellos umher wie ein Huhn ohne Kopf. Wir werden zur Feuerwehr, rennen von Brandherd zu Brandherd und löschen überall da, wo es gerade am nötigsten ist.

In solchen Zeiten kommt alles auf den Prüfstand, was wir uns als wunderbar hilfreich und produktivitätsfördernd in unserem Kopf ausgemalt haben. Deswegen sind solche Zeiten auch aus Produktivitätssicht sehr hilfreich, weil sie uns helfen, das wirklich nützliche vom vermeintlich hilfreichen zu trennen.
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Wie nahe bist du dem Bankrott?

Ein neues Schlagwort zieht in der Produktivitätsszene seine Kreise: der E-Mail-Bankrott. Immer mehr Leute kommen mit dem täglichen E-Mail-Aufkommen nicht mehr nach. Sie löschen ihre Eingangsbox komplett und schicken eine E-Mail an alle Kontakte mit der Bitte, wichtige Nachrichten noch einmal zu schicken. Nur ein Neuanfang scheint noch einen Ausweg aus dem Kommunikationsdilemma zu bieten.

Wir würden gerne wissen, wie wichtig das Thema für euch ist. Ertrinkt ihr in eurer Mailflut oder habt ihr eure Kommunikation voll im Griff? Schreibt uns einfach einen Kommentar mit der Anzahl der E-Mails in eurer Eingangsbox (z.B.: Gesamt: 540, Ungelesen: 233).

Sobald wir erfolgreich Sommergrippe und aktuelle Stresssituationen bekämpft haben, gibt es auch wieder ausführlichere Artikel.

Nachtrag: Haha, also entweder trauen sich die Chaoten nicht oder es ist tatsächlich war, dass nur produktive Leute Produktivitätsblogs lesen.

Kleine Frage, große Wirkung

Wer seine Motivation und Produktivität umgehend verbessern will, sollte als erstes die Warum-Frage stellen.

Dieser Artikel ist Teil der Grundlagenserie zu Getting Things Done (GTD) und beschreibt den ersten Schritt des natürlichen Projektplanungsmodells von GTD. Willst du lieber zum Anfang?

frageDu willst jetzt sofort produktiver sein? Du willst in diesem Moment deine Arbeit verbessern? Es gibt ein Wort, eine Frage, die wie keine andere direkten Einfluss auf unsere Produktivität nehmen kann. Nimm dir die Aufgabe, die gerade vor dir liegt oder die als nächstes dran ist und frage dich: Warum?
Warum gehe ich zu dem Meeting? Warum telefoniere ich mit dieser Person? Warum gehe ich mit meinem Partner aus?

Diese kleine Frage, die eigentlich völlig selbstverständlich sein sollte, hat eine unglaubliche Wirkung, gerade weil man sie im Alltag gerne vergisst. Sie definiert den Zweck einer Aufgabe, eines Projekts oder einer Tätigkeit und führt einen immer ein Stück näher zum Kern des Ganzen. Wer sein Leben im Griff haben will, muss es reflektieren. Der Schlüssel dazu ist die Warum-Frage.

Die Warum-Frage beinhaltet folgende konkrete Nutzen:
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Ein produktiver Autor – Lesetipp

Leo von zen habits ist einer der produktivsten Autoren der amerikanischen Produktivitätsblogosphäre. Er schreibt jeden Tag für sein eigenes Blog, produziert pro Woche ca. sieben Artikel für andere Blogs und macht das alles neben seinem Vollzeitjob. Nicht zu vergessen seine Frau und seine sechs Kinder.

Nun hat Leo in zwei Artikeln verraten, wie er das alles geregelt bekommt:

Projektplanung für Jedermann

Ohne Ausbildung und teure Werkzeuge lässt sich mit dem natürlichen Planungsmodell von David Allen intuitiv der Großteil der Projekte in unserem Alltag planen.

Dieser Artikel ist Teil der Grundlagenserie zu Getting Things Done (GTD). Willst du lieber zum Anfang?

Istock 000002415559XsmallUnd weiter geht?s mit unserer Grundlagenserie zum Selbstmanagementsystem Gettings Things Done. Als letztes haben wir uns den Prozess zur horizontalen Erfassung von losen Enden in unserem Leben angeschaut. Horizontal bedeutet dabei, in die Breite zu gehen und alles zu erfassen, was gerade in unserem Leben vorgeht und worin wir alles involviert sind. Nun schauen wir uns die vertikale Erfassung an, d.h. wir gehen in die Tiefe und planen für die Projekt die Details.

Für David Allen ist dabei jeder Vorgang in unserem Leben, der mehr als einen physischen, nächsten Schritt braucht, ein Projekt, und die vertikale Betrachtung dieser Projekte ist Projektplanung. Manchmal sind diese Projekte so umfangreich, dass man ein komplexeres System braucht, um die Projekte zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren. Aber der Großteil aller Projekte in unserem Leben lässt sich weitgehend intuitiv mit einer Methode erfassen, die David Allen das natürliche Planungsmodell nennt und die darauf aufbaut, wie unser Hirn ?von Haus aus? funktioniert.
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