Camilla Kutzner

Camilla Kutzner, geboren 1976 in Karlsruhe, studierte Germanistik und Musikwissenschaft an der FU Berlin. Im Studium musste sie auf die harte Tour mit ihrer Desorganisation fertig werden. Drei Monate nach ihrem Abschluss stieß sie in den öffentlichen Bookmarks eines Freundes auf Zen To Done und wünschte sich, das früher entdeckt zu haben. Seitdem hält sie auf ihrem Blog und seit Februar 2009 auch auf imgriff.com fest, was ihr hilft, produktiv, organisiert und motiviert zu arbeiten.
Wenn sie nicht gerade für imgriff.com oder ihr Blog schreibt, arbeitet sie für ein Internetmarketing-Startup in Berlin oder singt in einem klassischen Chor.

Camilla ist erreichbar unter camilla[punkt]kutzner [at]blogwerk [punkt]com.

 

Alle 11 Artikel von Camilla Kutzner auf imgriff.com:

Studium:
Arbeiten und Lernen – in der Bibliothek oder zu Hause?

Camilla Kutzner, 16. Februar 2010 um 19.27 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Soll man lieber zu Hause arbeiten oder besser in der Bibliothek? Vielen meiner Kommilitonen galt die Bibliothek als ultimativer Ort des produktiven Arbeitens. Ich meine, dass unter Umständen durchaus das Gegenteil wahr sein kann, und dass die Frage, wo man besser arbeitet, möglicherweise komplexer ist.

Im Grunde kann das Arbeiten zu Hause nämlich sehr angenehm sein. Daheim ist es behaglich, ich kann entspannt arbeiten und mich dadurch auf kreative Impulse einlassen, die ich in der fokussierteren Atmosphäre einer Bibliothek nicht zulassen würde. Ich kann einfach Pausen machen oder, wenn mir danach ist, eben mal eine Tasse Tee kochen, schnell zwischendrin etwas essen oder zwei Minuten auf dem Balkon durchatmen. Allgemein kann ich zu Hause wesentlich eher meine Umgebung gestalten, wie ich sie haben will. In der Bibliothek kann ich nicht einfach die Heizung hochdrehen, wenn mir kalt ist, oder das Fenster aufmachen, wenn die Luft zu abgestanden ist.

Daheim bin ich jedoch potenziell einer Menge Störungen von außen ausgesetzt: Vom Paketboten, der das Paket für einen Nachbarn bei einem abgeben möchte, Mitbewohner oder Familienmitglieder, die einen “nur schnell mal” um Hilfe bitten, über Telemarketing-Anrufer bis zu Missionaren wollen eine ganze Menge Menschen etwas von einem, wenn man tagsüber zu Hause ist. Eventuell ist es zu Hause sogar allzu behaglich. Das beeinträchtigt gelegentlich meine Konzentration und Disziplin: Ich verliere dann gerne aus den Augen, was gerade wichtig ist, und verzettele mich. Vor allem aber: Ablenkungen, andere verlockende Tätigkeiten oder einfach Ausweichhandlungen (das Phänomen, dass die Wohnung nie so sauber ist wie vor einer Prüfung, ist wohlbekannt) sind daheim stets in Reichweite.

Deshalb ist die Bibliothek durchaus ein angenehmer Ort, wenn ich einmal konzentriert arbeiten will. » weiterlesen

GTD-Tools (VII):
Getting Things Gnome

Camilla Kutzner, 5. Januar 2010 um 16.27 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Getting Things Gnome – kurz GTG genannt – ist eine schlanke Aufgabenverwaltung für Linux, genauer: für den GNOME-Desktop. Die Tatsache, dass das Programm seit Ubuntu 9.10 ins Ubuntu-Repository aufgenommen wurde, habe ich zum Anlass genommen, das Programm zu testen.

Getting Things Gnome will ein einfaches, mächtiges und flexibles Organisationstool für den GNOME-Desktop sein, so die erklärte Absicht der Initiatoren Lionel Dricot und Bertrand Rousseau. Es befindet sich in einem recht frühen Stadium – die aktuelle Versionsnummer ist 0.2.

Installation

GTG ist für die alle Linux-Distributionen sowie für FreeBSD und OpenBSD erhältlich. Unter Ubuntu kann es ab Version 9.10 «Karmic Koala» mit dem Befehl

sudo apt-get install gtg

installiert werden. Für 9.04 «Jaunty Jackalope» gibt es ein Personal Package Archive.
In den aktuellen Versionen von Debian und Fedora kann es ebenfalls über die Konsole installiert werden; Pakete für OpenSuse, ArchLinux, OpenBSD, FreeBSD, Gentoo liegen ebenfalls vor und Tarballs mit dem Quellcode können unter jeder Distribution genutzt werden.

Funktionsumfang

GTG hat zwei Ansichten, die Normalansicht und die Arbeitsansicht. Die Normalansicht zeigt eine hierarchische Liste von Aufgaben mit Unteraufgaben, die ein- und ausgeklappt und per Drag & Drop angeordnet werden können.

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Studium:
Müssen Vorlesungen
immer langweilig sein?

Camilla Kutzner, 10. November 2009 um 18.44 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Die Erfahrung zeigt: Massenveranstaltungen in der Universität sind selten spannend. Ausnahmen beweisen aber, dass das nicht so sein muss. Erkenntnisse, die auch für Seminare im betrieblichen Rahmen oder für Vorträge gültig sind.

Im Lauf meines Studiums habe ich viele langweilige Lehrveranstaltungen besucht,‭ ‬aber auch einige brillante erleben dürfen.‭ Was macht eigentlich den Unterschied aus?‬ ‬Sind Vorlesungen immer langweilig und fesselnde Veranstaltungen nur als Kleingruppenseminar möglich‭? ‬Ich meine:‭ ‬Nein. Obwohl kleine Gruppen unbestreitbar Vorteile haben und nicht ersetzbar sind,‭ ‬haben sie die Möglichkeit,‭ ‬spannend und lehrreich zu sein,‭ ‬nicht für sich gepachtet.

Beide Veranstaltungen,‭ ‬die ich im Folgenden als Beispiele herausgreife,‭ ‬waren Massenveranstaltungen:‭ ‬eine Vorlesungsreihe über Operngeschichte und ein Germanistik-Hauptseminar mit über hundert Teilnehmern.‭ Das Modell Universitätsvorlesung dient mir dabei nur als Beispiel.‭ ‬Nur weniges,‭ ‬was ich hier erwähne,‭ ‬ist auf Universitäten begrenzt oder universitären Gepflogenheiten geschuldet,‭ ‬vieles ist übertragbar auf Seminare im betrieblichen Rahmen,‭ ‬auf Fortbildungen oder auch Präsentationen.

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Von der Mindmap zum Text:
Wie aus einer Gliederung
ein Aufsatz wird

Camilla Kutzner, 12. Oktober 2009 um 14.00 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Ein prominenter Einsatzbereich von Mindmaps besteht darin, Ideen für einen Text festzuhalten und zu strukturieren. Wenn man diese zweidimensionale Gliederung zu einem Text ausgestalten will, schlägt jedoch gerne die Schreibblockade zu. Einige Gedanken zur Erleichterung dieses Arbeitsschrittes.

Für mich sind Mindmaps und daraus gewonnene Gliederungen ein zentrales Werkzeug, wenn ich Texte schreibe. Beim Ausformulieren sitze ich jedoch manchmal vor dem Monitor, lösche einen angefangenen Satz wieder, fange neu an oder springe an eine andere Stelle, habe am Ende ein seitenlanges Textdickicht aus angefangenen Sätzen und mehreren Überschriftebenen, über das ich keinen Überblick mehr habe und das ich schließlich entnervt wegwerfe. Was macht das Überführen einer Gliederung in einen Fließtext so schwierig?

  • Mindmaps sind nonlinear und nutzen zwei Dimensionen; für einen Text muss man die inhaltlichen Elemente in eine sinnvolle lineare Reihenfolge bringen.
  • Mindmaps sind für kürzere Texte oft «überstrukturiert»; vor allem, wenn man den Export in ein Textverarbeitungsprogramm verwendet hat, steht man auf einmal mit einem kurzen Textentwurf da, der drei oder vier Überschriftebenen hat. Diese Gliederungstiefe muss reduziert und in linearen Fließtext umgewandelt werden.
  • Vor allem aber besteht eine Mindmap selten aus ganzen Sätzen, sondern eher aus Stichpunkten. Das klingt banal, doch was ich in Stichpunkten bewusst vorläufig, manchmal brainstorm-artig festgehalten habe, muss ich jetzt zu einer Aussage gestalten, die «Hand und Fuß hat», hinter der ich stehen kann. Wo Mindmapping oft einen spielerischen, freien, unernsten Charakter hat, stellt sich beim Ausformulieren wieder der Anspruch an Ernsthaftigkeit und – bei Studienarbeiten – Wissenschaftlichkeit ein.

Wie überwindet man die Blockade?

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Ziele im Tagesgeschäft:
Von der Vision zur Agenda

Camilla Kutzner, 8. September 2009 um 20.00 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Ein Leitbild ist zweifellos ein gutes Instrument, um sich immer wieder die eigenen Ziele vor Augen zu halten. Doch was, wenn langfristige Ziele und tägliche Aufgaben zu weit auseinanderklaffen? Klarheit über die Lebensbereiche und gut gesetzte Zwischenziele können weiterhelfen.

Für mich war es sehr motivierend, ein Leitbild zu erstellen. Nach einigen Wochen weckte es jedoch statt Motivation eher ein Gefühl von «Eigentlich müsste ich mal». Es schien immer noch weit weg von meinem täglichen Leben zu sein, manchmal nichts weiter als ein schöner, nicht realisierbarer Traum. Es war eher demotivierend und frustrierend, wenn ich mir dieses Leitbild anschaute und das Gefühl hatte, meinen langfristigen Zielen keinen Schritt näher gekommen zu sein, während ich mich auf der alltäglichen Ebene wie ein Spielball der Notwendigkeiten fühlte. Meine To-Do-Listen (die ich beharrlich schrieb) blieben unbeachtet liegen, wenn ich etwas davon erledigte, dann war das eher zufällig, und sie enthielten meistens nur Dinge, die auf mich «einstürmten» und so gar nichts mit meinen Zielen zu tun hatten.

Meine Lösung für dieses Problem heißt: Schaffe eine Verbindung vom täglichen To Do zum «großen Ganzen». Ich habe dazu eine Vorgehenweise adaptiert, die Lothar Seiwert in seinem Buch « Wenn du es eilig hast, gehe langsam (Affiliate-Link) » empfiehlt. Gelernt habe ich sie allerdings von dem Berliner Coach Dietrich Wolbert, der sie «Lebenskompass» nennt. Was ich hier schildere, ist keine Raketenwissenschaft, ja geradezu banal, aber regelmäßig angewendet bringt es ein anderes Lebensgefühl: idealerweise das, Kapitän des eigenen Schiffes zu sein statt Spielball dessen, was von außen kommt.

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43things:
Ziele verfolgen mit Spaß
und sozialem Faktor

Camilla Kutzner, 11. August 2009 um 13.05 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Um Ziele im Auge zu behalten, reicht im Minimalfall eine schlichte Liste. Dennoch gibt es zahlreiche Programme und Websites, um sich zu motivieren oder langfristige Ziele zu verfolgen. 43things war uns einen Blick wert, denn das Konzept ist originell und macht Spaß.

Die Startseite von 43things begrüßt einen mit der Frage: «What do you want to do with your life?» Das fasst auch die Essenz des Dienstes zusammen: 43things ist keine Anwendung für den ernsthaften, strebsamen Karrieristen. Das Konzept zielt auf das ganze Leben, auf die Dinge, die man erleben will, auf den Spaß, die Freude am Abenteuer, darauf, dass es sich lohnt, alle diese Erlebnisse im Auge zu behalten, ob es sich nun um vernünftige und ernsthafte Ziele handelt oder um «verrückte» (seinen Partner im Regen küssen oder: In der Öffentlichkeit singen und sich nicht um Reaktionen scheren).

Screenshot-Galerie: 43things
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (6 Bilder)

Bereits auf der Startseite (Bild 2 in der Bildergalerie), noch ohne Registrierung, kann man eine Liste von Zielen anlegen, die man verfolgen möchte. Um sie zu speichern, sollte man einen Account einrichten – der Rest ist optional:

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Planlos glücklich:
Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin

Camilla Kutzner, 20. Juli 2009 um 17.20 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Eigentlich wollten wir dieses Buch ja schon lange rezensiert haben, aber … dann schlug die Prokrastination zu. Nun hat Camilla es gelesen und stellt ihre Eindrücke vor.

Aus Notwehr, so schreiben Kathrin Passig und Sascha Lobo im Vorwort ihres Buches, haben sie “Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin” (Affiliate-Link) geschrieben: aus Notwehr gegen eine ausufernde Literaturflut, die uns erklären will, wie wir immer besser organisiert, immer motivierter und disziplinierter leben – eine Literatur, die üblicherweise nur den Ausstieg aus dem gewöhnlichen Arbeitsleben als Gegenentwurf hat.

Herausgekommen ist bei der passig-lobo’schen Notwehr ein geistreiches, kurzweiliges, bisweilen bissiges Buch über Prokrastination, also das notorische Aufschieben und Liegenlassen von Dingen, und ihre Bewältigung oder, viel eher, Umgehung und bisweilen auch das gar nicht so unangenehme Leben mit ihr.

Es geht in diesem Buch gerade nicht um die Bewältigung der umfangreichen To-Do-Liste, sondern gerade darum, wie man möglichst ohne To-Do-Listen und Produktivitätssysteme klar kommt. Dazu dient vor allem eine Änderung der Haltung zum Thema Leistung: Nicht der Prokrastinierer ist falsch, sondern die überzogenen Ansprüche seiner Umwelt, die er vielleicht verinnerlicht hat. “Wir wollen das Leben so organisieren, dass man es nicht mehr organisieren muss”, heißt es im Vorwort, und weiter: “Das realistische Minimalziel ist, dass Sie dieses Buch lesen, in Ihrem Leben nichts ändern, sich aber besser fühlen als vorher.”

Statt sie zu verurteilen, erklären Passig/Lobo Prokrastination und Desorganisation zu einem Lebensstil, dessen Anhänger sie (wie sie beteuern, ganz ohne Hintergedanken) “LOBOs” (als Akronym aus “Lifestyle of Bad Organisation”) nennen.

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“Refuse to Choose”:
Ein Ratgeber für moderne Universalisten

Camilla Kutzner, 12. Mai 2009 um 18.09 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

“Scanner” nennt Barbara Sher Menschen, die sich zwischen ihren vielen Interessen nicht entscheiden können und wollen. Für sie hat Sher ihren Ratgeber “Refuse to choose” geschrieben.

Wahrscheinlich kennt jeder Menschen, die sich einfach nicht auf eine Sache konzentrieren können: Menschen, die sich schwer tun, ein Studienfach zu wählen, zehn verschiedene Hobbies haben, alle drei Wochen etwas Neues entdecken, genauso oft aber auch wieder das Interesse an einer Sache verlieren. Üblicherweise hören solche Menschen den Rat, sich “doch einfach mal zusammenzureißen”, oder bekommen gesagt, dass sie eben nicht alles haben können.

Die amerikanische Coaching-Autorin Barbara Sher (» hier ihre Website) ist der Ansicht, dass diese Menschen nicht an einem Defizit leiden, sondern einfach eine heute nicht mehr geschätzte Veranlagung haben: Sie sind Generalisten in einer Umwelt, die auf Spezialisten eingestellt ist. Ihr Buch “Refuse to choose” (deutsch: “Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast” (Affiliate-Link) ) ist Menschen mit dieser Disposition gewidmet. Dabei geht es nicht einfach “nur” um Interessen und Hobbies, sondern um Passionen, Berufungen und das Glück, das man darin finden kann, das auch tatsächlich zu tun, was man tun möchte – egal wie viele verschiedene Dinge das sind, und egal, ob es sich dabei um Hobbies oder Berufe handelt.

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Pünktlichkeit:
Rechtzeitig an Ort und Stelle – aber bitte streßfrei!

Camilla Kutzner, 6. Mai 2009 um 20.23 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Das wohlmeinende “Dann geh’ doch einfach zehn Minuten früher los” naturpünktlicher Zeitgenossen hilft chronischen Zuspätkommern nicht weiter. Hier einige weitere Tipps, wie auch notorisch unpünktliche Menschen besser mit ihrer pünktlichen Umwelt zurechtkommen.

Gregor hat hier bereits kürzlich über Pünktlichkeit und Unpünktlichkeit geschrieben – seine Gedanken und Ratschläge möchte ich mit ein paar weiteren Tipps ergänzen.

Auch ich war früher eine notorische Zuspätkommerin. Sogar das akademische Viertel überzog ich oft genug. Ich hasste mich selbst dafür, aber erst, als ich Jörg kennen lernte, änderte sich mein Verhalten. Jörg ist Kendotrainer, ich besuchte zwei Jahre lang Kurse bei ihm, und seine eiserne Regel lautete: Wer nach dem Angrüßen kommt, darf zusehen, aber nicht mit trainieren. Ich wollte unbedingt Kendo lernen und bekam es hin, dass ich erstaunlich selten auf der Bank am Rand der Sporthalle sitzen musste. Bald fragte ich mich: Wenn ich es schaffe, im Dojo pünktlich zu sein, warum dann nicht auch sonst?

Unpünktlichkeitsfaktoren

Die “Kendo-Episode” hat mich einiges über Unpünktlichkeitsfaktoren gelehrt. So gibt es ein paar Faktoren, denen ich inzwischen gewohnheitsmäßig entgegenwirke:

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GTD-Tools (VI):
ThinkingRock

Camilla Kutzner, 29. April 2009 um 16.03 Uhr , 22 Kommentare Kommentare

ThinkingRock ist eine schlanke, plattformübergreifend verfügbare und kostenlose GTD-Anwendung. Wir haben sie ausführlich getestet.

ThinkingRock wurde bereits mehrere Male von imgriff.com-Lesern in den Kommentaren lobend erwähnt, und auch ich habe meine Aufgaben einige Zeit damit verwaltet. Das Tool orientiert sich eng an “Getting Things Done” (GTD) und will ein “trusted system” für diese Methode sein, also genau das einfache, vertrauenswürdige System, das all die losen Enden, die einem sonst im Kopf herumschwirren, auffängt.

Es geht von einem “natürlichen Workflow” aus und bietet zahlreiche Optionen, um Aktionen zu erfassen, zu bearbeiten und zu filtern. Dadurch wird ThinkingRock zu einer mächtigen Anwendung, mit der man auch bei sehr umfangreichen To-Do-Listen schnell genau die Aufgaben auswählen kann, an denen man hier und jetzt arbeiten kann und möchte.

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