LittleLink:
Der smarte URL-Kürzer erspart uns viele Klicks

Das Internet und unser Umgang damit entwickeln sich rasant. Das führt manchmal zu Apps, die Probleme lösen, die es bis vor kurzem noch gar nicht gab. Zum Beispiel LittleLink.

Die Nachfrage nach gekürzten Internetadressen entstand so richtig erst mit Twitter, da hier die Anzahl Zeichen auf 140 begrenzt ist und plötzlich jedes Zeichen zählt. In der Zwischenzeit hat man sich aber an Links à la http://is.gd/95qyGs gewöhnt. Auch Zeitungen verwenden gerne solche kurze URLs, um auf weiterführenden Content auf ihrer Website zu verweisen.

Zum Kürzen von URLs gibt es zahlreiche Webservices. Eine Adresse kopieren, Website öffnen, Adresse eingeben und dann die gekürzte URL wieder kopieren ist aber wenig effizient.

Hier kommt LittleLink zum Einsatz: Das kleine Programm für Mac kürzt automatisch (oder auf Befehl) alle Links in der Zwischenablage. Wann immer man in irgendeinem Programm einen Link kopiert, kürzt ihn LittleLink und speichert den gekürzten Link in der Zwischenablage. Durch diesen praktischen Service lassen sich viele Klicks sparen.

LittleLink arbeitet unscheinbar im Hintergrund. Der User kann den zu verwendenden Kürzungsdienst wählen; aktuell stehen is.gd, goo.gl, to.ly, url.cx und tinyurl.com zur Verfügung. Zusätzlich können Domains ausgeklammert werden, die nicht automatisch gekürzt werden sollen.

Zu haben ist LittleLink für 0,89 Euro.

 

Patrick Mollet

Unternehmer, Publizist, Liberaler, Squasher, EVZ-Fan.

 

Aktuell unterstützt er mit seinem Startup Eqipia Arbeitgeber dabei, dank den Netzwerken ihrer Mitarbeiter besser und einfacher zu rekrutieren.

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2 Kommentare

  1. Links nutzt man in den allermeisten Fällen im Browser. Deshalb erscheint es mir sinnvoller, die Bearbeitung von Links, auch im Browser vorzunehmen, beispielsweise mithilfe simpel verwendbarer Bookmarklets zu erledigen, die wohl für jeden Linkverkürzer-Dienst kostenlos angeboten werden. Zu diesem Zweck eigens ein ressourcenbelastendes Programm dauerhaft auf Betriebssystemebene mitlaufen zu lassen, erscheint mir mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Wer sich von den großen Playern der Linkverkürzer-Branche unabhängig machen will, der kann dies – etwas technisches Verständnis und Bastelbereitschaft vorausgesetzt – mit dem wunderbaren Open-Source-Tool Yourls tun.

  2. würde twitter eine ordentliche anhang-funktion haben, so wäre diese “übergangslösung” in form der urlshortener nicht.

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