Selbstmanagement:
25 Dinge fürs tägliche Wohlbefinden

Grosse Vorsätze für’s neue Jahr sind häufig zum Scheitern verurteilt. Oft machen kleine Dinge im Alltag den grossen Unterschied. Ein Vorschlag.

Kürzlich postete eine Facebook-Freundschaft von mir einen Link zum Blog liveboldandbloom und seither bin auch ich regelmässige Leserin dieses Blogs. Die Autorin veröffentlichte unlängst einen Artikel über 50 Dinge, die sie in Zukunft nicht mehr machen wird.

Fand ich eine schöne Idee, gerade zum Jahreswechsel. Und da ich grundsätzlich ein positiver Mensch bin, dachte ich mir, ich könnte das Ganze umdrehen und 50 Dinge aufschreiben, die ich ab sofort machen werde. Ein paar dieser Sachen mache ich schon, aber nicht konsequent. Ich muss gestehen, ich kam nicht auf 50. Aber hier sind immerhin meine Top 25:

  1. Aufräumen: ein aufgeräumtes Büro schafft Raum für neue Ideen.
  2. Mich mit möglichst viel Blauem umgeben. Das fördert die Kreativität.
  3. Zufrieden sein mit dem was ich bisher in meinen Leben erreicht habe.
  4. Mich ab und zu mal selber loben.
  5. Meinen Partner loben. Auch das passiert viel zu selten.
  6. Freunde und Familie treffen. Aufgrund all meiner Projekte habe ich öfters Arbeit und Geld sozialen Kontakten vorgezogen.
  7. Dankbar sein. Für das, was ich habe. Und zwar jeden Tag.
  8. Öfters aus Zürich raus kommen. Ich bin eine Stadthockerin. Das schränkt ein.
  9. Regelmässig Mittagspause machen. Essen gibt Kraft.
  10. Und wenn wir schon beim Essen sind: mich basisch ernähren und den Körper vor Übersäuerung schützen.
  11. Am Wochenende höchstens 4 und nicht mehr 10 Stunden arbeiten.
  12. Internet-freie Tage machen. So einmal pro Monat. Wird schwierig. Aber ist total befreiend, wenn man es durchzieht.
  13. Spaziergänge an der frischen Luft. Und zwar jeden Tag. Auch wenn es nur 10 Minuten sind.
  14. Eins nach dem Anderen erledigen. Und nicht alles miteinander. Wir wissen ja, Multitasking bringt’s nicht.
  15. Sich nicht von anderen unter Druck setzen lassen. Seien dies Auftraggeber, Partner, Freunde, Familie, ich will jederzeit meine eigenen Entscheidungen treffen.
  16. Negative Menschen meiden. Die ziehen einem nur runter und verbreiten schlechte Energie.
  17. Nur das tun, was ich wirklich will. Und nicht dem Geld hinterher jagen. Das überlasse ich den Anderen.
  18. Regelmässig meditieren.
  19. Yoga. Einmal wöchentlich die Yogastunde über Mittag besuchen. Yoga befreit den Geist. Und ist erst noch gut für den Körper. Früher habe ich Yoginis ausgelacht. Heute weiss ich, es funktioniert wirklich.
  20. Meine Kollegen motivieren. Immer wieder aufs Neue.
  21. Mich nicht über Kleinigkeiten aufregen, die ich nicht ändern kann. Verpufft nur Energie.
  22. Unangenehme Dinge sofort anpacken und nicht vor mir her schieben.
  23. Ferien buchen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
  24. Und dann die Ferien auch geniessen und nicht ständig auf dem iPhone rumhacken.
  25. In 30 Tagen mit Langenscheidt Spanisch lernen und über den Erfolg (oder Misserfolg) hier berichten.

Und was machst Du für Dein Wohlbefinden?

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10 Kommentare

  1. Ralf Grabowski
    schrieb am 12. Januar 2012 um 10:31 Uhr (#)

    Wow, tolle Liste, danke.

    Etliches mache ich bereits, Einiges noch nicht (nehme ich mir aber jetzt vor), ein paar Sachen, wie die basische Ernährung, lass ich weg.

    Eine Ergänzung noch:
    26. Mich mit schönen Dingen umgeben. Lieber weniger und dafür hochwertigere Sachen kaufen, angefangen von schönen Blei- und anderen Stiften bis hin zum teureren, dafür schöneren und produktiveren Mac statt einem Billig-Plastik-PC aus dem Discounter.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Corinne Dubacher
    schrieb am 12. Januar 2012 um 10:45 Uhr (#)

    Hallo Ralf

    Vielen Dank für deine Ergänzung. Stimme dir vollkommen zu! Und bekomme gleich Lust auf Shopping :)

  3. lord.flame
    schrieb am 12. Januar 2012 um 15:01 Uhr (#)

    Alles was ich als Aufgabe bekomme sofort erledigen – bin ich gerade an einer Aufgabe entscheide ich ob ich zwei Minuten entbehren kann – auf jeden Fall schreibe ich mir alles hirarchisch auf wie es reingekommen ist.

    Pause nach Wahl – aber die angefangene Aufgabe muss erledigt oder zu einem bestimmten Zwischenpunkt erledigt sein, damit ich mich nicht neu in die Aufgabe denken muss.

    Richtigen Sport: Da ich eher nicht der Typ für softe Sportarten bin alle zwei bis drei Abende mal Dampf beim Badminton, Squash, X-Lauf oder Krafttraining ablassen.

  4. Christian
    schrieb am 12. Januar 2012 um 20:16 Uhr (#)

    Corinne, deine Liste finde ich wirklich gut, die verlinkte von liveandletbloom ist so entsetzlich unverbindlich, überheblich, nichtssagend … ach halt schon so ein bissel amerikanisch halt … !

  5. Eva
    schrieb am 12. Januar 2012 um 20:31 Uhr (#)

    Mit fällt noch ein:

    Loslassen und angesammeltes einfach wegschmeißen.

  6. Wim van Winterswijk
    schrieb am 13. Januar 2012 um 09:37 Uhr (#)

    11.Am Wochenende höchstens 4 und nicht mehr 10 Stunden arbeiten.

    ????

    Vielleicht doch lieber: 26. In Zukunft kürzere aber dafür sinnvollere Listen schreiben

  7. Wim van Winterswijk
    schrieb am 13. Januar 2012 um 09:46 Uhr (#)

    An sich ein ganz witziger Artikel, aber das meinen Sie doch nicht ernst, oder? Mit so vielen “Vorsätzen” ist Scheitern und Frustration programmiert und das Projekt damit insgesamt kontraproduktiv – wenn es denn ernst gemeint ist. Manchmal machts die Menge einfach nicht.
    Also, wenn es denn sein muss, schlage ich daher als 26. Punkt vor: “In Zukunft kürzere Listen schreiben”.

    Da es sich aus meiner Sicht – wie oben erwähnt – um eine Liste guter Vorsätze handelt empfehle ich Ihnen die Ausgabe der Sendung Quarks&Co in ihrer Ausgabe vom 10.1.2012: (http://wdr.de/tv/quarks/s…jsp?sdatum=2012-1-10), in der es auch um die Überforderung durch viele gute Vorsätze ging und warum es so selten klappt, gute Vorsätze in gute Gewohnheiten umzusetzen.

    Viel Erfolg!

    [P.S. Was soll eigentlich "11. Am Wochenende höchstens 4 und nicht mehr 10 Stunden arbeiten." bedeuten?]

  8. Schreibt hier auf dem Blog Corinne Dubacher
    schrieb am 13. Januar 2012 um 10:11 Uhr (#)

    Vielen Dank für eure Ergänzungen!

    @Wim
    Zu deiner Frage warum ich am Wochenende nur noch 4 statt 10 Stunden arbeiten will – ich bin selbständig erwerbernd und kenne keine Normalarbeitszeit, heisst, ich mache keinen Unterschied ob es nun Montag oder Sonntag ist. Aber in Zukunft würde ich das Wochenende gerne wieder vermehrt geniessen.

    Alles Gute
    Corinne

  9. Sascha
    schrieb am 13. Januar 2012 um 10:45 Uhr (#)

    Feine Liste, manches ist natürlich Geschmacksache, z.B.

    Punkt 19. Yoga – dessen meditative Komponente ist ja schon mit dem vorigen Punkt Meditation erfasst. Sport ist generell wichtig. Gerade als Schreibtischarbeiter.

    Das muss ja nicht mal “richtiger” Sport sein, schnelles Gehen z.B. von der Arbeit nach Hause sind schon gut. Oder 2x die Woche 1 Stunde mit Tempo im Park rumlatschen, Podcast hören und anschliessen ein paar Liegestützen, wäre eher noch mein Fall :D

  10. steffano
    schrieb am 23. Mai 2012 um 13:01 Uhr (#)

    Das ist Klasse. Die Liste gefällt mir sehr. Ich denke, ich kann über jeden Punkt nachdenken und etwas in meine Leben ändern. Viel Erfolg damit!

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