Diigo:
Online-Recherche-Tool mit kollaborativen Features

Diigo ist ein Webservice, mit dem man Notizen auf Webseiten anbringen und Fundstücke aus dem Internet mit seiner Community teilen kann.

Diigo haben wir vor einigen Jahren bereits vorgestellt. Inzwischen wurde der Service mit Social Media-Tools deutlich ausgebaut. Diigo will zwei Dinge für uns tun: Als «Personal Research Tool» kann ich damit Webseiten bookmarken, Textstellen mit einem Leuchtstift hervorheben, Bilder speichern. Das ganze steht anschliessend in meiner «Library» zur Verfügung. Bei einem späteren Besuch auf der Website habe ich meine Anmerkungen und Notizen als «Sticky Notes» wieder zur Hand.

Die sozialen Features von Diigo sollen ausserdem erlauben, eine eigene Wissenscommunity aufzubauen beziehungsweise Diigo als Wissens- und Lernplattform für eine Gruppe zu nutzen. Notizen, Anmerkungen und Bookmarks kann ich entweder auf «privat» stellen oder mit der Öffentlichkeit bzw. ausgewählten Nutzern teilen. Diese Funktionalität erlaubt ganzen Gruppen, ein Thema oder eine Webrecherche gemeinsam zu bearbeiten.

Sobald man ein Account bei Diigo eröffnet hat, nutzt man Diigo im Browser als Bookmarklet oder als Erweiterung. Für mobile Plattformen stehen ebenfalls verschiedene Tools zur Verfügung.

Diigo ist kostenlos und werbefinanziert. Mit den zwei Bezahlplänen (20 oder 40 Dollar pro Jahr) entfernt man die Werbung und schaltet sich einige zusätzliche Features frei. Für mich der einzige richtige Wermutstropfen im kostenlosen Account: Die Volltextsuche steht mir nicht zur Verfügung.

(Danke an Michael, der hier in den Kommentaren auf Diigo aufmerksam gemacht hat)

Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

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2 Kommentare

  1. Nicoletta Hirsch
    schrieb am 29. September 2011 um 12:28 Uhr (#)

    Ich benutze Diigo nun mit Pausen auch schon einige Jahre. Besonders schätze ich die Highlighter-Funktion. Es gilt zu beachten, dass die Seite automatisch auch gebookmarkt wird. Leider wird man daran nicht erinnert, so dass man beim Markieren auch dran denken sollte, dem Lesezeichen noch entsprechende Tags hinzuzufügen! Ansonsten findet man die Seite womöglich in seiner Diigo-Bibliothek nicht wieder.

  2. Jan
    schrieb am 29. September 2011 um 12:34 Uhr (#)

    Aufgrund des Tipps hier habe ich Diiego ausprobiert. Mir gefällt es offen gesagt besser als Evernote, auch wenn die Funktionalität geringer ist. Aber die Highlight-Funktion und di Anmerkungen sind sehr praktisch. Auch die Funktion, die beabeitete Seite als Link zu verschicken.

    Toll. Und Dank an den Autor für den Beitrag.

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