Printfriendly.com:
Webseiten bequem ausdrucken

Printfriendly.com ist ein Tool, um Webseiten druckfreundlich auf Papier zu bringen. Damit lassen sich Online-Inhalte lesen, ohne zuviel Bäume zu opfern.

Ich liebe das Internet wegen seiner vielen interessanten Geschichten. Ich kann mich über Dinge auf dem Laufenden halten, über die ich früher höchstens zufällig in Buchläden gestolpert bin – die ich aber heute nicht mehr missen möchte. Das Internet bietet riesige Mengen an Informationen, die sich zudem ständig erneuern und vervielfachen.

Nicht immer schaffe ich es, das alles online zu lesen (obwohl mir das iPad beim Offline-Lean Back-Lesen-auf-dem-Sofa völlig neue Möglichkeiten eröffnet). Wenn ich aber weiß, dass eine mehrstündige Zugfahrt oder ein Wochenende ohne Webzugang vor mir liegt, dann will ich offline lesen, auf Papier. Dann heisst es, Webseiten ausdrucken. Das ist problematischer, als es sein müsste.

Fehlender Print-Modus
Nicht viele Webseiten bieten einen Print-Modus an, der die Texte ohne Werbung, große Bilder und Kommentare zeigt. Einige Seiten verteilen ihre Artikel auf mehrere Unterseiten, was wegen vieler Klicks offensichtlich gute Argumente für Werbe-Kunden liefert, fürs Drucken aber ziemlich doof ist. Dazu kommt, dass gerade die interessantesten Blog-Artikel massig Kommentare hervorrufen. Diese mit auszudrucken ist oft Papierverschwendung. Den Text einzeln zu markieren, ist aber auch nicht gerade leicht.

Printfriendly.com macht jede Webseite druckfreundlich
Die Lösung bietet Printfriendly.com. Das Tool verspricht, jede Webseite druckfreundlich zu machen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: der Lesezeichen-Button für den eigenen Browser und die Integration in die eigene Webseite.

Für mich als Surfer gibt’s den Button für die Lesezeichenliste, der einfach installiert ist. Auf der Webseite von Printfriendly klickt man den Button an, zieht ihn auf seine Lesezeichen-Leiste, ändert notfalls den Namen und das war’s. Fortan habe ich in der Lesezeichen-Leiste einen Button «Printfriendly», auf den ich nur zu klicken brauche, wenn ich eine Webseite ausdrucken will. Daraufhin öffnet sich ein Fenster, in dem der Inhalt der Seite dargestellt wird. Per Klick kann ich einzelne Objekte entfernen, z.B. Bilder, Kommentare, Werbung etc. und so meinen Ausdruck auf den von mir gewünschten Inhalt reduzieren.

Screenshot Printfriendly

Screenshot Printfriendly

Integration für Website-Betreiber
Für Webseiten-Betreiber gibt es die Integration ins eigene CMS. Dafür bietet Printfriendly entweder ein Plug-In für WordPress oder Javascript-Snippets für andere Webseiten oder Blogspot-Accounts. Es stehen verschiedene Buttons zur Auswahl, die am Anfang oder am Ende jedes Artikels eingefügt werden und den Lesern zur Verfügung stehen. Klickt ein Leser auf diesen Button, gelangt er zur selben Ansicht wie beim Klick auf den Lesezeichen-Button. Somit brauche ich mich als Webseiten-Betreiber nicht mehr darum kümmern, meine Texte druckfreundlich zu gestalten. Die Druckfreundlichkeit kommt mit der Verwendung des Printfriendly-Buttons.

Der Printfriendly-Button im Blog-Artikel

Der Printfriendly-Button im Blog-Artikel

Fazit
Webseiten ausdrucken ist mit Printfriendly ganz einfach. Das Tool ist im eigenen Browser und im eigenen Webauftritt sehr leicht zu installieren. Den Ausdruck vorbereiten macht sogar Spaß – störende Inhalte werden einfach weg geklickt. Das Allerbeste: Wenn ich Webseiten schon ausdrucke, spare ich mit Printfriendly nicht nur Zeit, sondern auch Papier.

 

Gregor Groß

Gregor Gross

Gregor Gross

Gregor Groß kam im Jahre des Herrn 1973 zur Welt, kurze Zeit nach dem Tode Bruce Lees. Ob es dabei wirklich zu einer Seelenwanderung kam, ist bis heute ungeklärt. Keine vierunddreißig Jahre später jedenfalls führte ihn sein Weg über einen asiatischen Zwischenstopp nach Brisbane, Australien, wo er Vertrauen in seine kreativen Fähigkeiten fasste.

Seitdem interessiert sich Gregor für Kreativität (darüber bloggt er auf www.denkpass.de) und dafür, wie man Aufgaben richtig organisiert und delegiert, ohne die Kreativität seiner Mitarbeiter zu behindern. Über dies und ähnliche Themen bloggt er hier auf imgriff.com.

Ansonsten versucht Gregor, tagsüber in einer seiner Firmen (alpha-board.de macht Elektronik-Design und Fertigungsservice, mashamo.de exklusive Kinder- und Babymode ohne Kitsch und Schnörkel, lieblingskaro.de Kinderzimmer-Ausstattung, Bettwäsche und Spielzeug im Karo-Look) möglichst viel zu lächeln und dabei kompetent zu wirken, prokrastiniert am liebsten mit Baseballstatistiken und Tageszeitungen und bildet sich Gottweisswas auf seinen Risotto ein.

Sonntagmorgens, wenn ihn seine Söhne um 5:32 Uhr unsanft wecken, wünscht er sich ein Zeitmanagement, das ihm Zeit zum Schlafen verschafft.

Gregor ist via Kontaktseite zu erreichen.

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5 Kommentare

  1. Das geht doch mit Instapaper und iPad/iPhone viel einfacher. Bei interessanten Funden im Internet einfach “später lesen” anklicken. Dann vor dem losfahren – solange man noch WiFi hat – aktualisieren und die Artikel stehen offline zur Verfügung. :-))) BOM

    • Richtig. Dafür ist Instapaper ziemlich cool. Ich habe aber festgestellt, dass ich doch nicht ganz so funktioniere wie Instapaper es erwartet. Da haben sich irgendwann mehrere hundert Artikel gesammelt, bei denen ich mich beim besten Willen nicht dran erinnern kann, in welcher Gefühlslage ich sie mal lesen wollte.

      Das ist beim Ausdrucken anders. Das mache ich nur, wenn ich das echt lesen will. Weswegen mir Printfriendly manchmal lieber ist als ein Service wie Instapaper…

      Und noch eine Anwendungsmöglichkeit: Manchmal drucke ich Artikel aus für mein Team. Die laufen dann um und … ich habe nur ein iPad ;-)

  2. Besten Dank, Gregor, für den Hinweis auf dieses tolle Tool. Ich habe bislang immer mit printwhatyoulike.com gearbeitet. Hat aber den Nachteil, dass aufgrund der Formatierung mancher Seiten nur Murks oder gar nichts raus kam. Printfriendly funktioniert um Längen besser und richtig genial finde ich die PDF-Funktion. Da muss ich nicht mehr umständlich über den Firefox gehen :) Ich habe mir den Printfriendly-Button gleich in mein Menue gezogen!

  3. Ich fand dieses Tool auch super bis, ja bis ich nach Installation des Buttons in der Chrome Toolbar einmal ausprobierte, ob es auch bei gezogenem LAN-Stecker funktioniert: Wie erwartet – nein! Das heißt, jede Page wird an printfriendly.com übertragen. Also auch Seiten aus dem Intranet der Firma. Oder solche, die man nicht nach außen kommunizieren möchte, mitsamt womöglich ausgefüllten Formularfeldern. Und damit halte ich dieses Tool für ein nicht tragbares Sicherheitsrisiko, so angehm es auch sein mag. Ich werde es nicht mehr benutzen.

  4. Bin ich blind, oder fehlt der Button auf dieser Seite? Warum eigentlich?

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