Wegwerfen:
Jeden Tag ein Ding weniger

Wie wäre es mit etwas mehr «Weniger ist mehr« bei imgriff.com? Neulich erst hatten wir den «Cult of Less», dann Tipps zum Verringern der Zahl ungelesener E-Mails im Posteingang, und das folgende Projekt passt hervorragend in diese Reihe:

Das «Projekt Bye Bye Bye» nämlich, bei dem Karin Friedli (Disclosure: Karin arbeitet auch bei Blogwerk, dem Verlag hinter imgriff.com) ein Jahr lang jeden Tag eine Sache wegwirft, verschenkt oder verkauft, um den ganzen «Clutter» loszuwerden, der sich wie von selbst in einer Wohnung ansammelt.

«Seit Jahren ungetragene Schals. Einzelne Handschuhe, deren Gegenstück nie mehr auftauchen wird. Küchenutensilien, vor drei Jahren beim Einzug in irgendeinen Schrank geräumt und nie mehr gesehen, gesucht oder auch nur vermisst. (…) Schluss damit. Unbenutzte Dinge brauchen Platz und ziehen Staub an. Das muss nicht sein. Ab dem 21. August sage ich hier im Blog ein Jahr lang Bye Bye Bye zu meinem Gerümpel, jeden Tag einmal. Das heisst, täglich entferne ich eines dieser Dinge aus meinem Blickfeld, meiner Wohnung und meinem Leben.»

Werdet Nachahmer!

» Projekt Bye Bye Bye (karinfriedli.ch)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

 

7 Kommentare

  1. Immer eine gute Idee. Verschenken kann man auch via Facebook: http://www.facebook.com/zu.verschenken

  2. Klingt für mich nach der A Thing A Day Challenge: http://unclutterer.com/20…ing-a-day-challenge/

    Ist ein schöner Ansatz, der dadurch brilliert, dass man nicht sofort sehr viel wegschmeißt, sondern allmählich. Das ist viel einfacher! ^^

  3. Und wer noch eine Motivationshilfe braucht: einfach mal alles zählen, was man so besitzt http://scaldra.de/2010/09…len-sie-ihre-sachen/. Da kommen dann schon erschreckend/motivierend hohe Zahlen heraus.

  4. Als wir letzten Oktober umgezogen sind, hatte ich vor der alten Wohnung einen Müllcontainer aufstellen lassen. Ich hatte ein 3,5-Kubikmeter-Teil gewünscht, aber der Entsorger sagte, dass das immer mehr wird als man denkt.

    Es stand dann ein 7-Kubikmeter-Container vor der Tür.

    Zu meinem Entsetzen haben wir das Ding voll gekriegt. Am Ende mussten wir den Deckel mehrmals drauf schlagen, bis der Container sich schließen liess.

    Da waren mehr als 365 Gegenstände drin. Und ich fühle mich seitdem deutlich freier als vorher.

  5. Danke für die Feedbacks, cool. Bald ist der erste Monat um und dann gibt’s mal ein Zwischenfazit. Die Sache mit dem Zählen (danke Rolf) gefällt mir auch gut.

    Gregor, das kenne ich. Ich habe mal einen Container bestellt, als ich von 150 auf 50 m2 umgezogen bin. Als der da stand, dachte ich, den kriegen wir nicht mal halbvoll. Abends hat meine Schwägerin dann noch ihren alten kaputten Gitarrenkoffer draufgepackt und es hätte nichts mehr reingepasst. Aber eben, ist auch schon zehn Jahre her, hat sich wieder eine Menge Zeug angesammelt seitdem.

  6. Ich bin dem Aufruf gefolgt, Nachahmer zu werden, wer sich dafür interessiert:

    http://projectbyebye.wordpress.com/ (Start: 11.11.2012)

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  1. [...] räumt ein Jahr lang auf und wird jeden Tag einen Gegenstand los. Ihr Unterfangen haben wir schon einmal vorgestellt und seit August 2010 dokumentiert sie den Prozess auf ihrem Blog. Dieser Text ist mir was wert: [...]

  2. [...] räumt ein Jahr lang auf und wird jeden Tag einen Gegenstand los. Ihr Unterfangen haben wir schon einmal vorgestellt und seit August 2010 dokumentiert sie den Prozess auf ihrem Blog. Dieser Text ist mir was [...]

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