PrintWhatYouLike:
Nur drucken, was man wirklich braucht

Dominik Tschopp, 5. Oktober 2008 19:53 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Viele Websites bieten keine Druckversion an - wer sie ausdrucken möchte, braucht entweder viel Papier oder muss mühsam Text vom Layout trennen. Mit “PrintWhatYouLike” geht das viel einfacher.

Es gibt zahlreiche Bookmarking-Lösungen, um Webseiten zu archivieren - aber manchmal möchte oder muss man im Netz Gefundenes auch noch auf Papier besitzen. Wenn dann keine druckerfreundliche Version zur Verfügung steht, kann es anstrengend werden.

Mit den Druckereinstellungen des Browsers kann man in diesem Fall den Ausdruck zumindest anpassen und mit der Vorschau vor dem Druck prüfen, ob das Gewünschte nicht auf zehn Seiten verteilt wird. Viel Spielraum bleibt einem dabei allerdings nicht. Der Dienst “PrintWhatYouLike” schafft hier Abhilfe. Dokumente können damit umfangreich bearbeitet werden, bevor sie auf Papier gebannt werden.

Auf Wunsch wird der Hintergrund, alle Bilder oder einzelne, von Hand ausgewählte Bereiche entfernt. Einzelne Elemente können umgekehrt auch isoliert und auf die ganze Seitenbreite vergrößert werden, außerdem lassen sich mehrere Textstellen oder Bilder nacheinander auswählen und verbinden - an den ursprünglichen Seitenaufbau erinnert dann nicht mehr viel. Sogar Schriftgröße und Schrifttype können angepasst werden. Alle Bearbeitungsschritte lassen sich rückgängig machen und wieder herstellen.

PrintWhatYouLike gibt es als Bookmarklet, das sich permanent im Browser einnistet, oder als Web-Anwendung unter printwhatyoulike.com. Dort gibt man einfach den URL der gewünschten Seite ein und kann anschließend mit dem “Sezieren” anfangen.

» printwhatyoulike.com

» Weitere Artikel der Kategorie «Tools» lesen

» Nächster Artikel: Der Link am Morgen: 12 Quellen für Gratis-E-Books
» Älterer Artikel: Liebe sueddeutsche.de-Leser,

» Drucken
» Merken/E-Mail

2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. martin

    schrieb am 6. Oktober 2008 um 21:37 Uhr (#)

    wow! grosses kino in sachen drucken!
    nach kurzem herumspielen muss ich zwar sagen, dass die sache zum teil nicht ganz selbsterklärend ist und man da wohl schon etwas geübt sein muss, um das tool auch “imgriff” zu haben und zeit (und papier) sparen zu können, aber sonst danke für den tipp!

    schade nur, dass es wohl mit passwortgeschützten seiten nicht möglich ist. sehe ich das richtig?

    das ist seit langem endlich wieder mal ein wirklich sinnvolles helferlein, das ihr hier vorstellt. solche texte habe ich hier in letzter zeit doch etwas vermisst!

  2. Dominik Tschopp

    schrieb am 7. Oktober 2008 um 09:26 Uhr (#)

    @Martin: Vielen Dank für den Hinweis. War mir beim Testen gar nicht aufgefallen, dass es mit passwortgeschützten Seiten nicht klappt.


1 Trackback

  1. Rechts nach Slowenien » bw3c
    (6. Oktober 2008 14:04)

Einen Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

 
slug blogoscoop