Monatliche Fixkosten:
Welche müssen wirklich sein?

Florian Steglich, 19. Oktober 2007 20:05 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

 

Ich habe gerade einen Umzug vor mir. Eine hervoragende Gelegenheit, um sich mal anzusehen, was so alles an monatlichen Fixkosten anfällt – und was davon überhaupt notwendig ist.

 

Strom, Zeitungsabos, kostenpflichtige Onlinedienste, diverse Versicherungen, das Superdeluxeflatrate-Komfortpaket für Telefon und Internet: Für zahlreiche Produkte und Leistungen zahlen wir jeden Monat, vierteljährlich oder einmal im Jahr. Da kommt einiges zusammen. Ziemlich gefräßig verringern solche Kosten das monatlich zur Verfügung stehende Budget mehr und mehr, wenn man nicht aufpasst, sondern nach Lust und Laune noch dies und jenes dazubestellt.

Ein Umzug ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, um auch hier mal aufzuräumen.

Auf Strom kann man natürlich schlecht verzichten (aber vielleicht findet sich ein billigerer Anbieter?), aber ist die Telefonflatrate wirklich das beste Modell für mein Telefonierverhalten? Womöglich ist es sinnvoller, bei der Internetverbindung upzugraden und dafür fürs Telefonieren mehr auf VoIP zu setzen. Und die diversen Magazine und Zeitungen: Lese ich sie wirklich? Soll ich sie an die neue Adresse umbestellen oder doch lieber kündigen?

Schon vor einiger Zeit habe ich so – schweren Herzens – die hervorragende Zeitschrift mare abbestellt. Und das seitdem, ehrlich gesagt, auch nicht bereut. Ich kam einfach nicht dazu, sie zu lesen (und genau aus diesem Grund werde ich doch nicht die Monocle abonnieren, auch wenn ich sie wirklich schön finde).

J. D. Roth hat sich gerade im Blog “Get Rich Slowly” ähnliche Gedanken gemacht. Er kann monatliche Kosten ebensowenig leiden und führt zur Verdeutlichung das iPhone an. Der Kaufpreis ist in Ordnung, findet Roth, aber kann und will er sich wirklich einen Vertrag leisten, der 60 Dollar im Monat frisst?

Ob angesichts eines Umzugs oder nicht: Einen wirklichen Überblick über die monatlichen Fixkosten (inklusive jährlich anfallender Zahlungen, auf den Monat heruntergerechnet) sollte jede private Buchführung bieten. Gut möglich, dass man erschrickt, wenn man das alles zum ersten Mal zusammenstellt. Das kann dann ebenfalls ein geeigneter Moment sein, um sich mit ein paar Einschreiben von unnötigem Ballast zu befreien.

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