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Wie man Frühaufsteher wird

Von Johannes Kleske am 30. Mai 2007 um 06:28 Uhr Kommentare (55)
Kategorien: Tricks

Wer unterbrechungsfrei arbeiten und produktiv sein will, sollte von Führungskräften lernen und früh aufstehen. Mit diesen Methoden und Tipps gelingt es auch Morgenmuffeln.

bildDann wollen wir uns mal direkt dem 1. Tipp aus Leos Handbuch fürs Leben widmen: früh aufstehen. Irgendwie hängt dem Frühaufstehen etwas besonderes an. Es scheint eine spezielle Begabung von manchen Menschen zu sein, die sich für viele wie eine wilde Utopie anhört. Sie quälen sich jeden Morgen nach dem 20. Schlag auf die Schlummertaste aus dem Bett und brauchen circa eine Stunde bis sie klar denken können, während diese sonderbare Sorte Menschen zu dem Zeitpunkt schon zwei bis drei Stunden Arbeit, Frühstück, Workout und Lesen hinter sich haben.

Ein frischer Morgen hat etwas ungemein belebendes und inspirierendes. Viele Frühaufsteher nutzen ihn, weil er es ihnen ermöglicht in voller Konzentration und unterbrechungsfrei zu arbeiten. Der Kopf ist ausgeruht und bereit für harte Denkarbeit. Die Luft ist frisch und alles, was man hört, sind die Vögel. Eine bessere Arbeitsumgebung findet man nicht.

Führungskräfte sind Frühaufsteher

Zu den Frühaufstehern gehört nicht nur mein Chef, sondern auch viele Führungskräfte. Jim Citrin hat für einen Artikel bei Yahoo Finance 20 CEOs und hochrangige Führungskräfte angeschrieben und sie nach ihren Morgenroutinen gefragt. Dabei stellte sich heraus, dass der späteste von ihnen um sechs Uhr aufsteht. 80 Prozent der Befragten stehen um 5:30 Uhr oder früher auf, die erste um 4:30 Uhr. Überlegt mal, wenn ihr kennt, den ihr für besonders produktiv haltet (was nicht zwingend heißen muss, dass er viel arbeitet). Ich wette, wenn ihr nachfragt, werdet ihr herausfinden, dass die Person ziemlich früh aufsteht.

Citrin hat aus den Interviews einige grundsätzliche Prinzipien abgeleitet, denen die meisten der befragten Führungskräfte folgen:

  • E-Mail. Viele Führungskräfte nutzen die Morgenstunden, um mit dem Durcharbeiten ihrer E-Mails nachzukommen. Die Ruhe erlaubt es ihnen, unterbrechungsfrei E-Mails zu beantworten und aus der Kommunikation ihre Prioritäten für den Tag festzulegen. Viele Produktivitätsexperten würden allerdings von dieser Vorgehensweise abraten und empfehlen, sich direkt der wichtigsten Aufgabe des Tages zu beschäftigen.
  • Workout. 70 Prozent der Führungskräfte trainieren jeden Morgen. Für die meisten wird es schwierig, während ihres Tages mit einem vollen Terminkalender Zeit dafür zu finden, deshalb machen sie es direkt morgens und können es für den Tag von der To-Do-Liste streichen.
  • Nachrichten. Alle Führungskräfte nutzen den Morgen, um sich auf den neusten Stand zu bringen, was Nachrichten angeht. Erstaunlich viele setzen dabei immer noch auf eine oder mehrere Tageszeitungen. Nur ein viertel liest Nachrichten ausschließlich online.
  • Aufgaben. Viele Führungskräfte nutzen den Morgen, um schwierige Situationen und Aufgaben anzugehen wie auch langfristige Visionen und Pläne zu überdenken und zu formulieren. Morgens ist der Kopf einfach noch am klarsten, um komplexe Dinge zu bearbeiten.
  • Familie. Wer früh aufgestanden und schon wichtige Dinge erledigt hat, hat danach noch genug Zeit, mit der Familie entspannt zu frühstücken. Viele bringen sogar ihre Kinder zur Schule. Für einen beschäftigten CEO mit zehn bis sechzehn Stunden Arbeit am Tag sind das enorm wertvolle Zeiten.
  • Routine. Eine eigene Morgenroutine ist enorm wichtig. Sie hilft einem dabei, das beste aus dem Morgen herauszuholen und sich auf die Aufgaben konzentrieren zu können. Dabei darf man ruhig kreativ sein. Eine der Führungskräfte trifft sich z.B. morgens gerne mit jungen Leuten, die sie um Rat fragen.

Diplom dank Frühaufstehen

Ich selbst habe das Frühaufstehen während der Schreibphase meiner Diplomarbeit für mich entdeckt. Als ich anfing zu schreiben, bin ich entspannt gegen acht Uhr aufgestanden, habe den Vormittag mit Lesen im Web verbracht und das Schreiben auf den Nachmittag verschoben. Vom Nachmittag habe ich dann in der Regel das Schreiben auf den Abend verschoben und wenn ich mich Abends dann aus dem Druck, heute noch was produzieren zu müssen, ans Schreiben gemacht habe, kam dabei praktisch nichts heraus, weil ich mich nicht mehr konzentrieren konnte.

Ziemlich schnell gingen daraufhin bei mir die Alarmglocken los und mir wurde klar, dass ich etwas ändern musste, wenn ich meine Diplomarbeit fertig bekommen wollte. Also stellte ich mir den Alarm auf sechs Uhr. Wenn der Wecker ging, setzte ich mich sofort an den Schreibtisch und begann zu schreiben. Um acht Uhr machte ich eine Pause für Frühstück und eine Dusche. Dann schrieb ich weiter bis zehn Uhr und nach einer kurzen Pause noch einmal weiter bis ca 12:30 Uhr. Nachmittags plante ich die Inhalte, die ich am nächsten Tag schreiben wollte, so dass ich morgens direkt loslegen konnte. Abends tat ich etwas komplett anderes, um den Kopf frei zu bekommen und mich zu entspannen.

Die Auswirkungen dieser Umstellung haben mich selbst völlig überrascht. Es war wie in einer anderen Welt, wenn ich morgens schrieb. Die Worte flossen nur so aus mir heraus und ich schrieb jeden Tag sechs Stunden, ohne große Probleme. Beim Mittagessen war ich bereits fertig mit meinem Tagespensum und konnte den Rest des Tages entspannt angehen, weil ich kein schlechtes Gewissen mehr hatte. Zu dieser Schlüsselerfahrung kehre ich heute immer wieder zurück, wenn ich das Gefühl habe, dass ich unproduktiv geworden bin und zuviel vor mir herschiebe.

Die Methode zum Frühaufstehen

Beim Frühaufstehen gibt es die verschiedensten Tipps. Die einen schwören auf den Wecker, die anderen trainieren ihre innere Uhr und für manche ist die Zeit entscheiden, zu der man ins Bett geht. Für mich persönlich hat die Methode von Steve Pavlina bis heute am besten funktioniert. Sie enthält zwei Grundregeln:

  1. Immer zur gleichen Zeit aufstehen. Egal ob Mittwoch- oder Sonntagmorgen, der Wecker sollte immer zur gleichen Zeit klingeln, damit der Körper auf eine feste Aufstehzeit programmiert wird. Bei mir funktioniert das ziemlich gut. Nach einer Woche brauche ich normalerweise schon keinen Wecker mehr und wache automatisch auf.
  2. Ins Bett gehen, wenn man müde ist. Sobald man spürt, wie die Müdigkeit zunimmt, sollte man sich ins Bett legen und lesen, bis man die Augen nicht mehr aufhalten kann. Das kann zu ganz unterschiedlichen Zeiten sein.

Mit Hilfe dieser beiden Regeln kann der Körper den Schlafhaushalt ziemlich gut selbst regeln. Komme ich an einem Abend erst spät ins Bett, so werde ich am nächsten Abend früher müde. Entscheidend ist, dass ich zum einen die feste Aufstehzeit durchziehe, auch wenn es richtig spät geworden ist oder ich gar nicht früh aufstehen muss und zum anderen, dass ich auf meinen Körper lernen höre, wenn er müde wird uns es Zeit wird, in die Koje zu fallen.

Tipp für Morgenmuffel

Die Meinungen, inwiefern Frühaufsteher und Nachteulen als vorgegebene Typen ins uns angelegt sind und sich umtrainieren lassen, gehen auseinander. Für viele ist es völlig unvorstellbar, früh aufzustehen und direkt mit einer Aufgabe zu beginnen. Allerdings kennen auch sie die Ausnahmen, bei denen sie schon früh morgens losgelegt haben. Z.B. bei dem Lieblingsthema der Deutschen, dem Urlaub. Es ist schon eine lustige Beobachtung, dass selbst der unproduktivste mit Urlaubsbeginn plötzlich eine sagenhafte Produktivität an den Tag legt.

Geht es am nächsten Tag früh los, wird am Vorabend der Morgen genau geplant und schon alles bereit gelegt. Auch der größte Langschläfer und Morgenmuffel schafft es dann mit dem ersten Weckerklingeln (oder sogar noch davor) aus dem Bett zu springen und die Fahrt in den Urlaub anzugehen.

Diese Beobachtung kann man nutzen und für seine eigene Morgenroutine anwenden. Das entscheidende dabei ist, dass man genau weiß, was die ersten Aufgaben sind, die man nach dem Aufstehen angeht. Dann lässt sich das gemütliche Bett viel einfacher besiegen.

So, es ist kurz nach sieben. Ich habe bereits 1300 Worte geschrieben und mir Dusche und Frühstück redlich verdient. Was habt ihr heute morgen so gemacht?

Mehr zum Thema:



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55 Kommentare

Pierro

Sehr nett zu lesender Artikel, wobei NETT wirklich als nett zu verstehen ist :)

Selbiger klingt einleuchtend und leicht nachvollziehbar, aber die Umsetzung dessen ist latent vergleichbar mit dem eigenen “Neujahresvorhaben” :

- ich rauche nicht mehr
- mehr Sport? na logisch!

Aber Hand auf`s Herz; diese irrsinnig symple klingenden Leichtigkeiten mutieren manchtags wirklich zu einer unueberwindbaren Huerde .
*ich schreib gerade mein Diplom :(


Sebastian

Ohje,
der Absatz über deine Diplomarbeit war ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl ;-)
Wenn ich recht überlege sahen meine letzten Wochen fast immer so aus: Wecker: 8Uhr, Aufstehen: 10Uhr, tatsächlicher Arbeitsbeginn: 12Uhr. Da leidet nicht nur die Produktivität sondern auch das Privatleben, wenn man sich abends wegen des schlechten Gewissens zu wenig getan zu haben nicht mit Freunden trifft, jedoch auch eigentlich garnichts mehr leisten kann, weil die Konzentration fehlt.

Sehr guter Artikel. Hat mich wach gerüttelt! ;)


Dirk Deimeke

Sehr schöner Artikel.

Ich praktiziere das schon seit Jahren und viele halten mich deswegen für einen Marsmenschen. :-)

Gerade gestern habe ich noch etwas dazu in meinem Blog geschrieben … witzig!


[…] auf” würde mir allerdings trotzdem besser gefallen…. Hier geht’s zum Beitrag “Wie man Frühaufsteher wird”» Und Und hier steht bei selbstadministration.de, warum Frühaufsteher produktiver […]


[…] Johannes hat bei imgriff.com einen Artikel zu dem Thema verfasst. · Gelesen: 54 · heute: […]


Vito

Benjamin Franklin sagte auch schon:
Früh aufstehen macht Gesund, Wohlhabend und Klug!


Lea

Johannes, ich bin beeindruckt!
Du schaffst es tatsächlich sieben Tage die Woche zur gleichen Zeit aufzustehen?!? Ich muss das mal ausprobieren, obwohl ich jetzt schon an meiner Disziplin zweifle…


Johannes Kleske

Das Problem ist nicht, dass ich das schaffe, das Problem ist, dass ich nicht anders kann. Auch wenn ich ausschlafen wollte, wenn meine innere Uhr mal gestellt ist, wird sie immer zur gleichen Uhrzeit wach.


mds

Jeder muss selbst wissen, wie viel Schlaf er wann benötigt. Früh aufzustehen hilft wenig, wenn es nicht der eigenen Natur entspricht und man am Abend sowieso nicht x Verpflichtungen hat, denn spät ins Bett zu gehen und Morgen früh aufzustehen geht auf Dauer normalerweise nicht gut.


[…] Wie man Frühaufsteher wird von Johannes Kleske, bei imgriff.com (tags: wissen lifehacking artikel @watch) […]


Peter Hogenkamp

… denn spät ins Bett zu gehen und Morgen früh aufzustehen geht auf Dauer normalerweise nicht gut.

Sehr einverstanden, obwohl ich mich leider fast tagtäglich bemühe, das Gegenteil zu beweisen.


[…] produktiver sind” übersetzt Jochen Lillich und passend dazu schreibt Johannes “Wie man Frühaufsteher wird“. Scheinbar ganz einfach: 1. Immer zur gleichen Zeit aufstehen. - jeden Wochentag! 2. Ins […]


paulinepauline

unter der woche wenn der wecker um halb 8 klingelt brauche ich ne dreiviertel stunde, um auf die beine zu kommen. am wochenende, wenn ich ausschlafen kann und spät im bett war, bin ich ohne wecker um 8 auf den beinen. :( (wenigstens das mit dem gleichmäßig aufstehen krieg ich schon mal hin) ;)

meine diplomarbeit hab ich mit folgendem rhythmus geschrieben: 12 uhr aufstehen, start mit mittagessen um 1, an den schreibtisch um 5, gearbeitet bis 12 uhr nachts, dann gechattet bis 4 um wenigstens noch ein bissl sozialleben zu haben. ;)
hat funktioniert, das einzig doofe daran war, dass einmal abends ausgehen mir einen ganzen arbeitstag geraubt hat.


[…] findet ihr den Artikel “Wie man Frühaufsteher wird” und passend dazu ein weiterer Artikel: Warum Frühaufsteher produktiver sind. […]


Jan

Frühaufstehen ist eine Genmutation:
http://www.scienceticker.info/2006/09/20/fruehaufsteher-gen-identifiziert/

Vielleicht sollte sich unsere Gesellschaft einmal darauf einstellen? Ich jedenfalls würde mich freuen… :-)


Sophia

Hmm, ob die Fuehrungskraefte wohl tatsaechlich Freuhaufsteher von Natur aus waren? Ich koennte mir eher vorstellen, dass ihr Berufsalltag das von ihnen verlangt. Es ist ja nicht so, dass sie frueher anfangen und dann auch frueher nach Hause gehen. Sie arbeiten einfach laenger als andere Angestellte. Und ruhige Zeiten, in denen mich keiner stoert kann ich nicht nur morgens um 6h haben, sondern genauso gut nacht um 1h.
Ich denke da nur an meinen Mann, der problemlos mit 5 Stunden Schlaf auskommt, soange er nicht vor 9h aufstehen muss. Wen der Wecker um 7h klingelt, kann er auch 12 Stunden geschlafen haben und er schaffts nicht hoch.
Ich denke, das ist eine echte Typsache. Und generell zu sagen, dass jeder morgens produktiver ist als abends, halte ich fuer einen Fehler.


manuel

kann mich ca sophia nur anschließen. ich muss jetzt nicht jeden tag bis 12 schlafen aber vor 8 uhr will ich eigentlich echt nicht aufstehen…
was ich mich da irgendwie gerade in bezug auf freiberufler frage, die sind ja freiberufler, weil sie spaß an ihrem leben haben wollen und sich ihre zeit selber einteilen wollen. das geht doch dabei voll kommen verlohren…
und ich bin z.b. jemand der am besten von 23-6 uhr arbeiten kann…


Julian

Ja ich würd ja gerne jeden Tag zur selben Zeit aufstehen, aber wie ist das denn wenn der Abend mal länger wird weil man bis nach Mitternacht an irgendwas sitzt oder wenn man bis um 5 im Club ist. Da kann ich wohl schlecht nach ner Stunde Schlaf um 7 frisch aus dem Bett springen. Zack, ist die Regelmäßigkeit dahin. Irgendwelche Tipps?


Anne

Ich frage mich auch immer ob es gut ist früh aufzustehen, obwohl man spät ins Bett kommt… Manchmal kommt man doch einfach nicht drumherum ;-)
Ein Stück weit kann ich mich Manuel anschließen, nachts ist es so schön ruhig, es ist dunkel draußen, man verpasst nichts… Aber wann schläft man dann? Und tagsüber kriegt man nichts gebacken bzw. verpasst den schönen Sonnenschein.

Wahrscheinlich versuche ich es doch wieder mit dem früh aufstehen… Übrigens denke ich, dass der Trick nicht beim Aufstehen selbst liegt (dass man es nicht schafft sich aus dem Bett zu qualen ;-) ), sondern darin besteht, genau zu wissen WAS man am nächsten Morgen macht und vor allem WIE man vorgeht!


GE

Hallo Julian, mein Tipp: Familie gründen, Kinder machen. Das Problem mit dem “bis 5:00 Uhr im Club” hat sich dann fuer die nächsten Jahre erledigt ;-).

Nach ca. 6 Jahren muss das Kind dann in die Schule, dann hast Du jeden morgen einen festen Termin. Ich sehe schon ängslich dem Zeitpunkt entgegen, wenn meine Tochter aus dem Haus ist, ich bin nämlich Herr über meine Zeit und von Natur aus sehr undiszipliniert.

Dieser Tipp hilft natürlich nur beim früh aufstehen, ob das aber die Produktivität bei der Arbeit erhöht …


Markus

Ich versuche aktuell morgens vor der Arbeit laufen zu gehen. Leider hatte ich gerade 3 Wochen Urlaub, so dass ich da alles zeitlich umgestellt habe, aber nach dem Urlaub will ich wieder beginnen, da ich gemerkt habe, dass ich mich einfach besser fühle wenn ich den Sport “weg habe”. Dann habe ich abends kein schlechtes Gewissen wenn ich wieder am Computer sitze um zu bloggen…


Excellence-Blog

Ich habe gerade mein erstes Buch fertig geschrieben. Meine produktivste Arbeitszeit beginnt kurz nach 5 Uhr morgens und hält bis etwas 11 Uhr. Danach wird es zäh. Unterbrechungen machen grundsätzlich und nachhaltig alles kaputt. Daher habe ich meine Emails grundsätzlich erst nach 12 Uhr mittags gecheckt. Das ging natürlich nur, weil ich innerhalb der vier Monate Autorendasein keine Aufträge angenommen habe. :-)
Im normalen Leben stehe ich nicht so früh auf, allein schon deshalb, weil es ja auch noch eine Ehefrau gibt, die evtl. noch etwas von einem haben will. :-)
Allerdings könnte da der Polyphasic Sleep oder auch Uberman-Sleep helfen. Vor einiger Zeit hat Steve Pavlina darüber einen Selbstversuch gemacht: http://www.stevepavlina.com/blog/2005/10/polyphasic-sleep/
Hat mich allerdings nicht so weit gebracht, es selbst einmal auszuprobieren :-)


Peter Hogenkamp

Das mit dem polyphasic sleep wäre aber sehr nützlich, um mehr Zeit zu haben. Allerdings muss es wirklich klappen, denn allein die ganzen Bloggererfahrungsberichte zu lesen, verschlingt ja schon Stunden. Die muss man mindestens wieder reinholen.


[…] je nach Jahreszeit und vorangegangener Schlafmenge). Und dann musste ich vor ein paar Tagen bei imgriff.de von einem Yahoo!-Artikel lesen, nach dem von zwanzig CEOs und hochrangigen Führungskräften (= […]


[…] Kleske hat’s sehr im Griff. Habe mir eine Notiz gemacht, für Haldi über seinen Post Wie man Frühaufsteher wird zu schreiben, aber bis ich jetzt Zeit hatte, sind schon zwei weitere Artikel zum Thema erschienen: […]


Nachtarbeit « Reinseite

[…] Things Done” auf Imgriff.com. Mittlerweile bin ich begeisterte Leserin! Vorallem das Thema Frühaufstehen hat mich zum Nachdenken und Experimentieren gebracht. Gehöre ich doch eher zur […]


Excellence-Blog

@Peter Hogenkamp
man muss ja nicht alle Erfahrungsbericht lesen. Es reicht ja vielleicht, selbst irgendwann die Erfahrung zu machen :-)


mone

die meisten führungskräfte die ich kenne kommen ca. 2-3h später als die mitarbeiter in die firma.
ich bin seid knapp 1.5 jahren frühaufsteher (4:45uhr) und kann so ab ca. 14:30 uhr die arbeit hinter mir lassen und mich den rest des tages auf mein privatleben konzentrieren. sehr empfehlenswert.
lg


Peter Hogenkamp

Eure Exzellenz:

Ich hab neulich die vier 20-Minuten-Naps schon mal ausprobiert (hatte aber die Nacht davor normal geschlafen). Am Abend war ich total fertig und bin beim 21-Uhr-Nap in einen komatösen Schlaf gefallen. Das mit dem “Uberman” kann ich mir danach nicht wirklich vorstellen.


[…] einfach fällt. Warum bin ich so bekloppt und steh so früh auf? Naja, irgendwie hat es micht nach diesem Beitrag bei imgriff.com gepackt, das mal auszuprobieren. Es ist jetzt knapp 6.30 Uhr, ich hab schon eine Runde Joggen […]


.daniel

naja… das mit dem früh aufstehen ist schön und gut. das aufstehen stellt sich weniger als herausforderung dar, sondern das fitt sein. im meinem fall brauche ich 2-3 stunden um nach dem schlaf voll da zu sein. das gilt selbst für einen mittagsschlaf. da ich mir den morgen aber frei einteilen kann ist es mir egal. ich bin eben abends oder nachts produktiv.


Martin

Danke Johannes für den Beitrag. Ich habe schon lange geplant, zu switchen, hiermit machst Du mir Mut…


wolkenkratzer

die Frage ist, was ist FRÜH, oder warum stehen Führungskräfte FRÜHER auf, bzw. was bringt das. Ich denke nichts, da man ja später ins Bett gehen kann. Man arbeitet halt die selbe Zeit, nur eben später.


[…] Wie man Frühaufsteher wird » imgriff.com Frühaufstehen…. *brrrr* (tags: gtd lifehacks productivity tipps) […]


[…] inzwischen habe ich schon weitaus mehr dort gefunden, auch wenn es mit der Umsetzung noch hapert. Frühaufstehen will ich zwar auch und es klappt auch ein wenig, aber mit der Kontinuität noch nicht so ganz, […]


Ryne

Ein Artikel namens “Wie man Fruehaufsteher wird” mit sage und schreibe 2 Tipps!
Sorry, aber ich bin Morgenmuffel (oder Nachteule), ich moechte liebend gerne Fruehaufsteher werden, aber alles was ich grade gelesen habe ist, wie toll es doch ist Fruehaufsteher zu sein


Peter Hogenkamp

Hallo Ryne,

willst Du noch ein paar Frauenmagazin-Tipps? Ich hab es früher immer geschafft, den Wecker mindestens fünfmal hintereinander mit “Snooze” (Schlummern) auszustellen. Je nach Snooze-Länge (hatte schon Wecker mit 5, 7 und 8 Minuten, wenn ich mich recht entsinen) ist das echt lange. Es ist aber auch gemein, wie einfach diese Snooze-Taste zu drücken ist, wenn der Wecker auf der Bettkannte oder dem Nachttisch steht. Das schafft man ja im Tiefschlaf.

Jetzt, wo ich richtig früh aufstehen muss, steht der Wecker im Bad, dorthin muss ich 10 m laufen. Ich erlaube es mir trotzdem manchmal, noch einmal für fünf weitere Minuten ins Bett zurückzuwanken, aber irgendwie habe ich durch diese Strecke das Gefühl, das lohnt nicht mehr richtig. Beim zweiten Mal bleibe ich daher auf.

Ich habe mich übrigens auch 36 Jahre meines Lebens als passionierten Langschläfer bezeichnet. Früh aufstehen wollen, aber nicht können, gibt es nicht, denke ich. Es ist wie bei allem anderen: Entweder man will, oder man will nicht. Tipps & Tricks können einem nur helfen, wenn man sich grundsätzlich entschieden hat.


MacJK

Hallo,

wann geht den ein CEO schlaffen, wenn er um ca. 05:00 aufsteht? Durch das frühe aufstehen Reduziert mann ja nur die Schlaffenszeit oder verschiebt diese.


[…] imgriff.com – Wie man Frühausteher wird imgriff.com – Wir bloggen auch für Nachteulen imgriff.com – Mehr Tipps zum frühen Aufstehen Selbstadministration – Warum Frühaufsteher produktiver sind Zenhabits.net – 10 Benefits of Rising Early, and How to Do It imgriff.com – Der Morgen danach Tags: Frühaufsteher, Morgenrituale, Produktivität […]


Peter Hogenkamp

MacJK: War die Frage an mich? Je nachdem, wie lange ich abends noch am PC kleben bleibe, zwischen halb zehn und halb eins. Unbefriedigende Antwort, ich weiss, aber auch unbefriedigender Zustand. :-)


[…] Wie man Frühaufsteher wird […]


Svens

Sehr nett,würd ich auch gern machen.Leider ist Schichtdienst die Killermaschine für Regelmässigkeit….


MacJK

Hallo Petter Hogenkamp,

danke. Da ich versuche immer 7 bis 8 Stunden schlaff zu bekommen sieht es bei mir nicht ander aus. Danke.


[…] bin ich doch neulich über diesen Artikel auf imgriff gestolpert, der jedem nahelegen will - zumindest, wenn er/sie erfolgreich werden/sein will - sich […]


K.Oli

ich bin eigentlich ein sehr extremer Morgenmuffel…ich versuch immer die optimale zeit anzupeilen (schule: 7.55Uhr anfang - ich: 7.55 da) damit ich etwas länger schlafen kann. es ist grad samstag, normalerweise stehe ich um 12 auf aber heute wurde es 8 :).. ich versuch das auch mal auf die werktage mit dem Frühaufstehen. Denn ich weiss das das Frühaufstehen sehr positive Dinge mit sich bringt: kein Stress morgens, schönes Frühstück, man erlebt mehr vom Tag und natürlich das Gefühl, alle schlafen noch und man kann schon früher produktiv werden.
Dafür lohnt es sich auch abends etwas früher ins bett zu gehen, obwohl ich eher abends sehr sehr sehr aktiv bin (Club,Essen,Freunde,Lernen,Internet..)
Danke für diesen schönen Artikel!


[…] Artikel führt den Artikel ‚Wie man Frühaufsteher wird‘ […]


Joachim

Ich bin bisher notorischer langschläfer und Vormittags- Verbummler. Muß ich mal früh raus- was so etwa die Hälfte des Monats vorkommt- verpenne ich völlig erschöpft den Nachmittag und bin abends dann trotzdem kaputt. Das geht nun schon ein paar Jahre so und hat entsprechend negative Auswirkungen.
Den Artikel habe ich interessiert und aufmerksam gelesen. Ich werde die “Anleitung” nun erst einmal ausprobieren, bevor ich mich zu weiteren Kommentaren hinreißen lasse.
( Das geht an die “Ach-das-klappt-ja-doch-nicht” Fraktion :-)


Michael

Ich diesem Artikel leider überhaupt nicht folgen. In meinem Unternehmen arbeiten Führungskräfte so, dass sie spät am Tag beginnen und dafür die ruhigen Abendstunden nutzen. Wichtige Besprechungen sind ebenfalls eher am Abend möglich.

Prinzipiell kommt mir das entgegen. Ich habe meine Diplomarbeit in extrem kurzer Zeit fertiggestellt, so kurz, dass selbst mein Professor nervös wurde (ich bin Naturwissenschaftler, speziell Physiker). Meine persönliche und natürliche Arbeitszeit war schon immer (auch in meiner Zeit als Entwickler) die Nacht. Wenn es irgendwie möglich war, habe ich bis Mittag geschlafen, dann eingekauft und den Haushalt erledigt und gegen 4 Uhr am Nachmittag mit der Arbeit (langsam) angefangen. Meine wirklich produktive Zeit war dann immer zwischen 10 Uhr Abends und 4 Uhr am Morgen.

Das Problem, denke ich, ist, dass frühes Aufstehen gesellschaftlich akzeptiert wird und das damit verbundene Ansehen den Aufstieg zu einer Führungskraft fördert. Den Morgen zu verschlafen und Nachts aktiv zu sein bringt keinerlei Anerkennung. D.h. auch bei vergleichbarer Produktivität ist die Akzeptanz deutlich geringer. Mein Fazit ist: Früh aufstehen hilft, weil das eine alte gesellschaftliche Vorgabe ist. Wenn es auf reine Produktivität ankommt, hat das nichts zu sagen. Das Problem ist hier, meiner Meinung nach, die alte Diskussion um Ursache und Wirkung. Ich bin nicht sicher, ob Bestandteile von Wein zu einem gesünderen Leben führen (wie uns einige immer wieder erzählen), oder ob es die generellen Lebensumstände der Personen sind, die sich am Abend eher einen Wein genehmigen…

Ich jedenfalls bin eine überzeugte “Nachteule”. Mein derzeitiger Beruf lässt dies leider nicht zu, was nach meiner Erfahrung dazu führt, dass ich nicht 100% meiner Leistung erbringen kann.


nadinchen

guter artikel, ein paar tipps sind sicherlich sehr nützlich. ich werde es ausprobieren. ob das klappt….;)


Sebastian

Mmh, diesen Beitrag fand ich enttäuschend. Dein Titel suggeriert, dass du Tipps gibst, wie man Frühaufsteher wird. Im Prinzip hast du aber nur 2 Tipps gegeben, nämlich immer um die gleiche Zeit aufstehen und schlafen gehen, wenn man müde ist. Der Rest ist nur Motivation, warum Frühaufstehen gut ist.


Berserker

Jaja, das sind die Spiessigen und Fleissigen, die ticken so - aber wirklich hervoragende Leistungen vollbringen solche Leute nicht - “Manager” eben, keine Erfinder, Musiker oder Künstler, keine Wert-Schaffer, sondern Representanten der Armee der Arbeits-Ameisen. ABer ok, die brauchen wir vielleicht auch - d.h., wenn man mal drüber nachdenkt, braucht man die wirklich? Dass sind doch alles diese Durchschnitts-Müll-Produzenten, ohne die die Welt bestimmt nicht schlimmer wäre. Insofern: bleibt im bett und geniesst die Impulsivität der Kreativität, anstatt Euch der Dressur des Leistungsterrors zu beugen, nur um mit 50 an Krebs zu erkranken.


Peter Hogenkamp

Berserker: Diesen holzschnittartigen Vergleich - Frühaufsteher=Arbeitsbienen, Langschläfer=Kreativheroen - halte ich als jemand, der beides jahrelang gemacht hat, dabei aber im Wesentlichen derselbe geblieben ist (glaube ich) für absoluten Nonsense.


[…] Gute Sache. Aber die ganze Nacht durchkloppen ist (manchmal) auch nicht schlecht. Chad Perrin beschreibt in […]


[…] das ich hier kürzlich besprochen habe. Doch nun stolpere ich über einen Artikel, der die alte Mär vom erfolgreichen Frühaufsteher weiterspinnt ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass Menschen unterschiedlich […]


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