Alle 7 Artikel zum Thema Ziele auf imgriff.com:
Manchmal ist der Weg, für den man sich entschieden hat, nicht der beste – und wäre stattdessen das, was man als unwichtig oder Zeitvertreib erachtet, das lohnenswertere Ziel. Das sieht man schön am Beispiel des Regisseurs Quentin Tarantino. Der nämlich wollte eigentlich Schauspieler werden. Zum Drehbuchschreiben und Inszenieren kam er nur zufällig, weil es für den Schauspielunterricht an Szenen mangelte. Also schrieb Tarantino – und plötzlich wies ihn ein Mitschüler auf sein Talent hin.
Die ganze Geschichte bei 37signals.com:
» How Quentin Tarantino realized Plan A (acting) wasn’t his best path (37signals.com)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Um Ziele im Auge zu behalten, reicht im Minimalfall eine schlichte Liste. Dennoch gibt es zahlreiche Programme und Websites, um sich zu motivieren oder langfristige Ziele zu verfolgen. 43things war uns einen Blick wert, denn das Konzept ist originell und macht Spaß.
Die Startseite von
43things begrüßt einen mit der Frage: «What do you want to do with your life?» Das fasst auch die Essenz des Dienstes zusammen: 43things ist keine Anwendung für den ernsthaften, strebsamen Karrieristen.
Das Konzept zielt auf das ganze Leben, auf die Dinge, die man erleben will, auf den Spaß, die Freude am Abenteuer, darauf, dass es sich lohnt, alle diese Erlebnisse im Auge zu behalten, ob es sich nun um vernünftige und ernsthafte Ziele handelt oder um «verrückte» (seinen Partner im Regen küssen oder: In der Öffentlichkeit singen und sich nicht um Reaktionen scheren).
Screenshot-Galerie: 43things
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (6 Bilder)
Bereits auf der Startseite (Bild 2 in der Bildergalerie), noch ohne Registrierung, kann man eine Liste von Zielen anlegen, die man verfolgen möchte. Um sie zu speichern, sollte man einen Account einrichten – der Rest ist optional:
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Gemeinsam Ziele zu finden und Leuten zu entlocken, was sie wirklich anders haben wollen, ist nicht immer einfach. Mit der “Wunderfrage”, einer einfachen Coaching-Methode, kommt man schnell zu guten Resultaten.
Man kennt das Ritual: Zu Beginn eines Meetings oder Workshops werden Erwartungen und Ziele abgefragt. Quälend schleppt sich die Runde durch gestelzte Formulierungen, gespickt mit Wörtern wie “effizient”, “zielorientiert” oder “nachhaltig”. Es kommt nichts Persönliches und wenig Konkretes – nichts, um wirklich damit zu arbeiten oder Ergebnisse daran zu messen.
Die “Wunderfrage” ist eine einfache Alternative, wenn man erfahren will, was die Leute wirklich als Ergebnis sehen möchten.
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Ziele müssen messbar sein, wenn man sie erreichen will. Aber was tun, wenn man keinen Maßstab für ein Ziel hat? Ein Weg aus dieser Zwickmühle ist das “Inevitability Thinking”: Man schafft eine Umgebung, die das Ziel beinahe automatisch fördert.
Eigentlich setze ich mir gerne Ziele. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass die Mühe oft vergebens ist. Besonders schwer fällt es mir, ein Ziel messbar zu machen. Denn wenn man SMARTe Ziele verfolgen will, muss man sie so setzen, dass sie messbar sind (SMART steht für Spezifisch, Messbar, Erreichbar – Attainable, Realistisch, mit einem bestimmten Zeitrahmen verbunden – Timely).
Nur: Ziele setzt man sich ja gerade dort, wo man noch wenig Erfahrungen hat oder wo man etwas erreichen will, das einem nicht einfach in den Schoß fällt. In diesen Bereichen ist es schwierig, eine realistische Zielgröße festzusetzen. So setze ich mir manchmal Ziele, die ich ohne Anstrengung erreiche und manchmal auch übertreffe, oder ich setze mir Ziele, die ich nicht erreiche, weil sie komplett unrealistisch sind. Was tun?
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Leo Babauta von zenhabits.net ist ein Vereinfachungs-Fan. Möglichst simpel soll es darum auch sein, sich Ziele für sein Leben zu setzen – ihm reicht dafür eine Karteikarte. Ein paar weitere Tipps, um ohne Umschweife Ziele zu finden und umzusetzen, in diesem Artikel:
» Really Simple Goal Setting [zenhabits.net]
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Viele Dinge existieren nur in unserem Kopf. Wir denken zwar viel darüber nach, doch wenn wir sie ab und zu niederschreiben, bekommen wir oft nur die selben zehn Punkte zusammen. Ein Dokument, das lebt, wird dagegen mit der Zeit immer umfangreicher – oder präziser.
Als Jugendlicher begann ich, Tagebuch zu schreiben. Ich war verliebt. Immer wieder. Oft unglücklich. Ich hatte viel zu berichten. Ganze Bücher schrieb ich voll. Doch wenn ich Rückschau hielt (was geschah heute vor einem Jahr?), dann musste ich ernüchtert feststellen: Die Probleme hatten sich nicht geändert. Und was ich mir vorgenommen hatte, waren die immer gleichen Ansätze. Mehr nicht.
Als ich zehn Jahre später Stephen Coveys Buch «Der Weg zum Wesentlichen» las, hörte ich auf, Tagebuch zu schreiben.
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Viele Leute sind stolz darauf, dass sie diszipliniert arbeiten können. Andere halten sich für völlig undiszipliniert, aber sogar die schaffen es, Dinge zu erledigen. Doch liegen Disziplin und Selbstmotivation wirklich so weit auseinander?
Die Eigenwahrnehmung ist manchmal weit von der Fremdwahrnehmung entfernt. Ich höre oft, dass ich sehr diszipliniert sei, aber meine Wahrnehmung sagt etwas ganz anderes; nämlich, dass ich sehr undiszipliniert bin. Ich habe mich lange gefragt, wie es zu diesen beiden unterschiedlichen Einschätzungen kommt, und was ich gegen meinen (eingebildeten?) Mangel an Disziplin tun könnte. Die kurze Antwort: Keine Ahnung. Die Begründung: Das spielt gar keine Rolle. Ich dachte nämlich immer, ich müsse mehr Disziplin haben und ohne Disziplin ginge es nicht. Doch jetzt weiß ich: Es gibt eine Alternative zur Disziplin: Die (Selbst-)Motivation.
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