Thema: Ziele

 

Alle 22 Artikel zum Thema Ziele auf imgriff.com:

Der »Hätte ich das mal früher gemacht«-Effekt:
Eine andere Form der Aufschieberitis

Wichtige Aufgaben erst zu spät in Angriff zu nehmen, ist ein häufig thematisiertes Problem, von dem viele Menschen betroffen sind. Weniger Aufmerksamkeit erhält eine andere, ebenfalls verbreitete Form der Aufschieberitis. Bei dieser wird die Umsetzung von Ideen hinausgezögert, deren Verwirklichung nicht kritisch ist, die aber das private oder berufliche Leben dauerhaft verbessern würde. Was einem entgeht, merkt man meist erst viel zu spät. Und ärgert sich dann.

Konkrete Aufgaben aufzuschieben, die früher oder später sowieso erledigt werden müssen, ist selten eine Strategie für persönlichen oder beruflichen Erfolg. Doch womöglich noch fieser als die Bilderbuch-Prokrastination ist die Aufschieberitis von Projekten, Zielen und Experimenten, für die keinerlei Verwirklichungsdruck besteht. Denn während beim klassischen Prokrastinieren die »Rechnung« in Form von Stress, mangelhaften Resultaten oder unangenehmen Situationen schnell kommt, kann es passieren, dass wir sie beim Aufschieben von wenig dringend erscheinenden »Lebensverbesserungsmaßnahmen« sehr spät oder gar niemals erhalten. Damit verpassen wir gute Ereignisse, neue Leidenschaften, lehrreiche Lektionen und positive Momente. Ich nenne das den »Hätte ich das mal früher gemacht«-Effekt. » weiterlesen

Die effiziente Entscheidungsfindung:
Klare Ziele helfen zu entscheiden

Entscheidungen bedeuten oftmals auch Kompromisse. Daher fallen sie uns oft so schwer – denn wir wollen ungern verzichten. Doch wer sein Ziel klar vor Augen hat, ist eher bereit, auch die unangenehmen Seiten einer Entscheidung zu tragen.

viZZZual.com bei flickr.com (CC BY 2.0)Kürzlich habe ich über Entscheidungsvermeidung geschrieben. Meiner Meinung nach ist es der schwierigste Teil an einer Entscheidung überhaupt, klar zu definieren bzw. sich klar einzugestehen was man eigentlich selbst will – frei von fremden Einflüssen oder vorgeschobenen Motiven. Wie wichtig das ist, hat mir z.B. auch mein Gespräch mit der Sales-Direktorin von Google Ireland, Fionnuala Meehan, gezeigt. Heute möchte ich nun über einen Faktor schreiben, der zur Entscheidungsfindung dringend notwendig ist: Zielsetzung und Zielfindung.  » weiterlesen

Glück:
Ist Gewinnen abhängig von
Talent und Geld?

Ob auf dem Sportplatz oder im Büro – wer öfters gewinnt, hat es leichter, auch in Zukunft Erfolge zu verbuchen. Aber ist Erfolg nur eine Frage von Talent und Geld?

Oder gibt es andere Gründe, warum manche immer gewinnen und andere, sehr talentierte, öfters straucheln? Um das Geheimnis von Erfolg zu ergründen, verglich die Autorin und Harvard Professorin Rosabeth Moss Kanter nachhaltige Gewinner mit langjährigen Verlierern in Profi- und Amateursport. Ihre Erkenntnisse übertrug sie auf Business Cases und fasste diese in ihrem Buch Confidence (Affiliate-Link) zusammen.

Sie fand heraus, dass sich Gewinnern zehn wichtige Vorteile erschliessen, die ihnen beim Siegen helfen. Und dass wir alle diese Erkenntnisse auf uns übertragen und auf diesen Vorteilen aufbauen können, um den nächsten beruflichen Erfolg anzustreben. Hier die zehn Vorteile, die sich Gewinnern erschliessen und sie noch stärker machen:

1. Gute Laune. Gewinnen fühlt sich gut an, verlieren hingegen senkt die Stimmung. Eine positive Stimmung produziert Energie und stärkt den Willen, kritische Phasen zu überstehen. Während Verlierer jede erdenkliche Möglichkeit wahrnehmen, aufzugeben, machen Gewinner weiter, obwohl sie verletzt sind – getragen vom sogenannten Gewinnerhoch. Psychologen fanden heraus, dass Stimmungen ansteckend sind. So ansteckend die Heiterkeit von Gewinnern auf andere wirkt, so giftig die Schwermut der Verlierer. » weiterlesen

Glück:
Wie wir unser Gehirn zu mehr Zufriedenheit überlisten

Zufriedenheit hängt nicht so sehr von äusseren Umständen ab. Vielmehr können wir Zufriedenheit schaffen: Indem wir den bestehende Denkmuster hinterfragen.

Vielleicht hast du auch solche Tage, an denen du einfach an allem herum meckerst? Oder du stellst fest, dass andere viel ausgeglichener und zufriedener durch Leben gehen. Haben die denn so viel mehr Glück und Erfolg? Eher das Gegenteil ist oft der Fall: Denn mit der Zufriedenheit ist das so eine Sache: Sie ist in der Regel Ergebnis unserer subjektiven Betrachtung. Und wir sind dann zufriedener, wenn wir eine Sache positiv sehen.

Sind die Umstände Schuld?

Denn nicht immer lassen sich die Umstände einer Situation ändern. Viele Menschen müssen z.B. tagein tagaus mit einer beruflichen Situation klar kommen, die sie alles andere als zufriedenstellend empfinden. Und was erst recht unzufrieden macht, ist die Tatsache, dass man daran (vermeintlich) nichts ändern kann. Was soll man aber tun, wenn sich die äußeren Umstände nicht ändern lassen? » weiterlesen

Glück:
Ohne Geld zur inneren Zufriedenheit

Brauchen wir Geld, Gucci und Goldkettchen um glücklich zu sein? Eine neue Studie besagt das Gegenteil. Materialismus macht unglücklich.

Jeden Morgen die gleiche Szene: Ich stehe vor meiner Kleiderstange und denke mir, ich habe nichts anzuziehen. Wüsste ich es, wenn ich weniger Auswahl hätte? Wäre ich dann entschlossener und vielleicht auch glücklicher? Nicht, dass ich unglücklich wäre. Aber das Streben nach schönen Dingen kann schon anstrengend sein. Und hie und da spüre auch ich eine gewisse Unzufriedenheit, wenn ich dies oder das nicht haben kann.

Ein schönes Haus zum Beispiel, Luxusferien, eine Kellybag. Und zwei Sekunden später frage ich mich, wer denn solche Sachen überhaupt braucht? Leute mit einem niedrigen Selbstwertgefühl und Geltungsdrang. Materialisten, die sich über ihre Besitztümer definieren und immer mehr wollen. Nein, so möchte ich nicht sein.

Lebensziele beeinflussen Zufriedenheit

Bereits im Jahre 1993 untersuchten die beiden US-Psychologen Tim Kasser und Richard Ryan den Zusammenhang zwischen Lebenszielen und der empfundenen Zufriedenheit. Das Ergebnis besagt, wer in seinem Leben vor allem nach Geld und Besitz strebt, ist unglücklicher als jene ohne materielle Ansprüche. Für seine neue Studie Situational Materialism undermines personal social well-being (Gezielt platzierter Materialismus beeinträchtigt das Wohlbefinden) führte Professor Galen Bodenhausen von der Northwestern Universität insgesamt vier Experimente mit Freiwilligen durch. » weiterlesen

Motivation:
Ein Fotojournalist über Berufswahl, Geld, Angst und gute Arbeit

Samuel Aranda scheut als Fotojournalist keine Gefahren. Mit grade mal 21 Jahren reiste er für die spanische Nachrichtenagentur EFE in den Nahen Osten, um den Israelisch-Palästinensischen Konflikt zu dokumentieren.

Im letzten Jahr fotografierte der nun 33jährige in Tunesien, Ägypten, Libyen und dem Jemen Szenen aus dem Arabischen Frühling – eine dieser Aufnahmen wurde an der World Press Photo zum Pressefoto des Jahres gekürt. Ein Gespräch über Angst, Privatsphäre und das Geheimnis seines Erfolges.
» weiterlesen

schemer.com:
Ziele gemeinsam erreichen

schemer.com ist ein Webdienst, der Dir dabei helfen will, Deine Ziele umzusetzen. Schemer hat sozialen Charakter und bringt Leute zusammen, die ähnliche Ziele haben.

Zur Zeit ist Schemer noch in einer Invitations-Only-Phase. Wir haben uns Schemer.com angeschaut und ausprobiert.

Schemer ist vollständig in Google integriert, auch die Anmeldung geschieht über Deinen Google Account. Nach der Anmeldung wirst Du nach Deinen Interessen gefragt. Die reichen von Beauty über Sushi bis hin zu Zombie-Filmen. Entscheidest Du Dich für Deine Favoriten, erhältst Du eine Art Zeitleite, die die Ziele anderer Leute aus diesen Themengebieten aufgelistet.

Diese Ziele kannst Du für Dich übernehmen, wenn Du sie noch nicht erledigt hast, oder gleich abhaken, wenn Du das schon gemacht hast. In diesem Fall kannst Du kommentieren, wie es für Dich war. Wenn Du mehrere Ziele von einer anderen Person übernimmst, wirst Du gefragt, ob Du alle Ziele dieser Person sehen willst – es scheint ja Übereinstimmungen zu geben. Wer was von Deinen Zielen sehen kann, stellst Du über Deinen Google+ Account ein. » weiterlesen

Informelles Lernen:
Was man vom Reisen fürs Leben
(und den Job) lernen kann

Die wenigsten Dinge, die wir lernen, lernen wir in der Schule oder in Kursen. Lernen passiert «on the job», in der Familie, im Verein – oder eben auf Reisen.

Immer noch ist Urlaub ist für viele abhängen, einfach mal die Seele baumeln lassen, nichts tun. Das sollte sich ändern: Denn nirgends lernt man so viel nützliches für das Leben wie unterwegs. Nicht umsonst heißt es schließlich «Das Leben ist eine Reise.» Und: «Reisen bildet». Man muss es nur richtig machen!

Sich auf Reisen neu organisieren

Auf die Idee zu diesem Text hat mich Travelblogger Keith Jenkins gebracht, den ich kürzlich in Kanada kennenlernte. Der hat 2008 nämlich seinen Job als erfolgreicher Investmentbanker hingeschmissen, um sich seinen langgehegten Traum einer Weltreise zu erfüllen. Dabei hat er sich zunächst wenig Sorgen um seine Ausgaben gemacht (schließlich war er es ja gewohnt, viel Geld zu haben).

Dann aber wurde er von der Lehmann-Krise überrascht, bekam keine Jobs mehr und musste sich neu organisieren. Zu dem Thema hat er ein sehr lesenswertes E-Book verfasst (wer es kürzer und auf Deutsch mag, findet hier ein Portrait von Keith). Darin beschreibt Keith, wie ihn seine Weltreise praktisch fit für das Leben danach machte. » weiterlesen

Goalscape:
Nonlinear Ziele planen und visualisieren

Wenn es um das Visualisieren von Projekten geht, denkt man schnell entweder an Mindmaps oder an das althergebrachte Gantt-Diagramm. Einen anderen Ansatz wählt Goalscape: Hier erscheinen die Aufgaben, die für das Erreichen eines Ziels erledigt werden müssen, als Segmente von Ringen. Camilla hat das Programm ausprobiert.


Goalscape ist ein Tool zur Planung und Visualisierung von Zielen und Projekten. Anders als übliche Projektplanungs-Tools bildet es das Projekt jedoch nicht linear ab, sondern stellt Teilziele als Segmente eines Rings um das zentrale Ziel dar. Jedes Teilziel kann wiederum Unteraufgaben haben, die als weitere Ebene von Ringsegmenten dargestellt werden. Über einen Schalter auf 12 Uhr des Kreises kann man Ebenen ein- und ausblenden.

Goalscape mit Seitenleiste

Goalscape mit Seitenleiste

Das erste interessante Konzept an Goalscape ist die Gewichtung von Zielen und deren visuelle Darstellung: Je nachdem, wie wichtig ein Teilziel ist, kann man das Ringsegment mit der Maus größer oder kleiner ziehen (in der rechten Seitenleiste kann alternativ eine Prozentzahl eingegeben werden). Wenn ein Ziel wichtiger ist, werden andere unwichtiger; dies spiegelt grundsätzliche Beschränktheit von Ressourcen wieder.
Es ist möglich, die Wichtigkeit eines Ziels zu fixieren. Wenn neue (Nachbar)Ziele hinzukommen, verliert das derart festgelegte Ziel nicht an Wichtigkeit; sind viele Teile eines Gesamtprojekts oder viele Unterziele eines Ziels fixiert, schwindet natürlich der Spielraum.

Das zweite wichtige Feature ist die Visualisierung des Fortschritts. » weiterlesen

Unsere Zukunft:
Was wir wirklich lernen müssen

Leben heisst lernen, unser Gehirn lernt ständig. Bloss was und wie wir lernen, müssen wir vielleicht wieder mal diskutieren. Gunter Dueck und Stephen Downes haben sich dazu Gedanken gemacht: Was wir wirklich lernen müssen.

Gunter Dueck (links), Stephen Downes (rechts)

Gunter Dueck (links), Stephen Downes (rechts)

Der Mathematikprofessor und Philospoh Gunter Dueck hat in einem vielbeachteten Vortrag (hier unser Bericht davon) an der re:publica XI darauf aufmerksam gemacht, dass das Internet erstens die Welt verändert und zweitens viele Berufe verschwinden lässt. Es brauche eine neue Bildung, die mehr als nur Fakten und Skills vermittle und vor allem die Persönlichkeitsentwicklung betone. Es brauche mehr Kreativität und Eigenverantwortung; vermehrt würden Leute im Vorteil sein, die Menschen begleiten, begeistern und zu Zielen hinführen.

Was müssen wir lernen, um dorthin zu gelangen? Stephen Downes, Senior Researcher des National Research Council of Canada, hat sich vor einigen Jahren schon mal Gedanken gemacht. Stephen hat zehn Dinge aufgelistet, von denen er meint, dass wir – ob Kinder oder Erwachsene – sie unbedingt lernen müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Liste ist bemerkenswert: Es geht Stephen darum, dass wir uns ganz grundlegende Fähigkeiten und Haltungen aneignen – die uns am Ende helfen sollen, ein besseres Leben zu führen. Und er hält auch den Finger dorthin, wo unser Schulsystem heute vielleicht noch, nun sagen wir, optimiert werden könnte. » weiterlesen

  • Sponsoren

  • Anzeige

     

  • Newsletter

    Pflichtfelder
    OK
    Bitte füllen Sie das Feld "E-Mail-Adresse" aus.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Vornamen ein.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Nachnamen ein.