Thema: zeitprognose

 

Alle 4 Artikel zum Thema zeitprognose auf imgriff.com:

Das Ende der Effizienz-Steigerung:
Ist Zeitmanagement tot?

Noch mehr als Stress macht fehlende Selbstbestimmung zu schaffen: Lothar Seiwert sieht darin die Hauptursache für das Burn-out-Symptom. Ändern müssen wir das wohl selbst.

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Diese Woche erreichte mich via Twitter die Schreckens-Nachricht: Ausgerechnet einer der bekanntesten Zeitmanagement-Experten Deutschlands, Prof. Dr. Lothar Seiwert, erklärt das Zeitmanagement für tot. Im Herbst bringt er sein neues Buch Ausgetickt. Warum wir Abschied vom Zeitmanagement nehmen müssen (Affiliate-Link) heraus. Und nun? Können wir imgriff.com einmotten, weil es “sowas von Nineties” ist?

Nicht jede Sau verbessert die Welt
Um es vorweg zu nehmen: nein. Nicht jede Sau, die medial durchs Dorf getrieben wird, verändert gleich die Welt. Seiwert und sein Verlag wissen als Medienprofis natürlich, wie man Thesen möglichst plakativ verkauft. Denn neu ist das höchstens für diejenigen, die Zeitmanagement bislang lediglich als Mittel verstanden haben, um noch mehr Effizienz in immer weniger Zeit zu packen. Genau darum ging es aber nie. Vielmehr bestand der Sinn eines  guten Zeitmanagement schon immer darin, sich mehr Raum für die schönen Dinge des Lebens zu verschaffen. Oder hab ich da was falsch verstanden? » weiterlesen

Der Link am Morgen:
Time-Tagging

Vor ein paar Wochen habe ich über die verschlungenen Pfade des Internets – mal hier klicken, mal dort weiterlesen – das Blog von Jack Cheng gefunden. Jack hat sich Anfang des Jahres selbständig gemacht und bloggt nun nebenbei über dies und das, vor allem aber über Produktivität und Kreativität (das Chronotebook von Muji neulich habe ich auch bei ihm gesehen). Die Artikel kommen spärlich, aber immer in gelungen konzentrierter Form und schön illustriert. Darum also eine grundsätzliche Leseempfehlung für Jacks Blog und eine spezielle für den neuesten Text:

Unter dem Begriff “Time-Tagging” empfiehlt er, hinter jeden Punkt auf der To-Do-Liste die geschätzte Zeit einzutragen, die zum Erledigen nötig ist. So kann man relativ schnell sehen, was man etwa in den 30 Minuten vor dem nächsten Meeting noch erledigen kann, und kommt zudem nach und nach zu einer besseren Zeitschätzung.

Ein ganz simpler und nicht völlig neuer Trick, aber nichtsdestotrotz ungemein hilfreich:

» Time on your side [jackcheng.com]

» Mehr zum Schätzen des Zeitaufwands bei imgriff.com: Vier Tipps für realistischere Prognosen.

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Die perfekte Deadline

Celine Roque erklärt auf Webworkerdaily.com ihre Art, Deadlines für Kundenprojekte zu finden. In Kürze: Überleg Dir, wann Du vermutlich fertig sein wirst, setze die Deadline dann aber früher an, das aber realistisch, indem Du Dir einzelne Zwischen-Deadlines für wichtige Teilschritte des Projekts setzt; dem Kunden nennst Du dann einen Termin, der ein paar Tage nach Deinem «internen» Zeitpunkt liegt, und vergisst ihn möglichst schnell wieder. So kommst Du nicht auf die Idee, diese letzten Tage auch noch auszunutzen.

» Setting the Perfect Deadline [webworkerdaily.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Zeitaufwand schätzen:
Vier Tipps für realistischere Prognosen

In seinem E-Book empfielt Leo Babauta, die wichtigsten Aufgaben des Tages nicht nur festzulegen, sondern auch zeitlich im Tagesablauf zu verankern. Allzu oft zeigt sich aber, dass wir den benötigten Zeitaufwand nur ungenau voraussagen können. Deshalb hier vier Tipps für realistischere Schätzungen:

1. Aufgaben in kleine Portionen zerlegen
Schnell abschließbare Aufgaben machen es einfacher, das gesteckte Ziel zu erreichen. Der Zeitaufwand lässt sich bei kleineren Arbeiten besser einschätzen. Robert Stoyan empfielt in seinem Buch “Management von Webprojekten”, eine Zielgröße für die Aufgaben vorzugeben, und alle aufwendigeren Aufgaben auf diese Größe herunter zu brechen. Diese Limits setzt Andy Lester bei vier Stunden an (siehe Slide 15), da länger dauernde Arbeiten nicht mehr realistisch eingeschätzt werden können.

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