Thema: Zeitmanagement

 

Alle 31 Artikel zum Thema Zeitmanagement auf imgriff.com:

Pünktlichkeit bedeutet Respekt:
Mein Plädoyer für mehr Termintreue

Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt eine Agenda führe. Entweder täuscht mein Eindruck, oder die Welt wird laufend unpünktlicher. Termine zu verschieben ist unhöflich und behindert die Produktivität.

Zitat Helga SchäferlingEin ziemlich typischer Fall, der sich letzte Woche so abgespielt hat: Ich hatte am Donnerstag und Freitag insgesamt fünf geschäftliche Termine. Zwei fanden wie geplant statt, einer wurde 24 Stunden vorher abgesagt, einer kurzfristig um eine halbe Stunde verschoben und einer 2 Stunden vorher abgesagt. Dies hat mich dazu bewogen, mir ein paar Gedanken zum Thema Pünktlichkeit und Termintreue zu machen und Euch ins Gewissen zu reden. » weiterlesen

Die 15-Minuten-Liste:
Kurze Zeitblöcke produktiv nutzen

Immer wieder klagen wir darüber, wie wenig Zeit wir haben und was wir doch alles machen würden, wenn wir über mehr Zeit verfügten. Dabei haben wir immer wieder kurze Zeitblöcke, die wir produktiv nutzen könnten. Der Schlüssel dazu ist, uns bereits im Voraus Gedanken dazu zu machen, was wir in diesen Momenten tun wollen.

Bild: julianlim bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Als ich vor rund 10 Jahren für eine Grossfirma arbeitete, fiel mir folgendes auf: Jedes Meeting dauerte genau eine Stunde. Auf jeden Fall musste dies die Schlussfolgerung sein, denn jede Einladung via Outlook war für eine Stunde. Auch wenn das Thema eigentlich in 20 Minuten bei einem Kaffee hätte besprochen werden können. Als ich später anfing, als Selbständiger zu arbeiten, habe ich mich geweigert, einen Termin einzutragen für solch kurze interne Besprechungen.

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Typische Fehler:
Fünf Dinge, die selbst einen Produktivitätsmaximierer immer wieder bremsen

Auch wer über Selbstdisziplin verfügt und ein Verständnis dafür hat, was die eigene Produktivität behindert, ist nicht gegen Fehler gefeit, die den optimalen Arbeitsablauf einschränken. Bei mir ist es beispielsweise mangelnde Disziplin beim Bearbeiten von Mails und beim Konsum von Informationen.

Seit fast genau sieben Jahren blogge ich – und das mit Ausnahme von Wochenenden und einigen Urlauben mehrmals täglich. Auch wenn ich damit gemäß der Zehn-Jahres-Regel noch mindestens drei Jahre vor mir habe, um ein Experte zu werden, begegne ich dem regelmäßigen Online-Publizieren heute mit einer gewissen Routine und Entspanntheit, die mir in der Anfangsphase fehlten. Auch weiß ich besser als früher, wie ich mich aus Phasen der kreativen Tiefpunkte befreien kann, und verstehe ganz gut, unter welchen Voraussetzungen ich produktiv bin, und wann ich eher prokrastiniere. » weiterlesen

Motiviert am Wochenende:
Sonntagskreativität in die Arbeitswoche retten

Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber meine kreativsten und produktivsten Phasen habe ich jeweils am Sonntag. Bei der Lektüre einer Sonntagszeitung, beim Brunch, beim Spazieren oder einfach gemütlich zuhause: Plötzlich kommen die besten Ideen, Probleme lösen sich auf einmal und mühsame Arbeiten erledigen sich fast von alleine. Immer sonntags bin ich extrem motiviert, neue Dinge in Angriff zu nehmen.

SonntagskreativitätWoher kommt das, was sind die Gründe für diese Sonntagskreativität? Für Viele ist wohl der Sonntag der klassische Ruhetag, an dem man die Woche noch einmal Revue passieren lässt und die Geschehnisse analysiert. Während man unter der Woche von Termin zu Termin hetzt, bleibt kaum Zeit für Reflexion. So reagieren wir oft nur auf Dinge, wenn wir müssen: Diese sechs neuen E-Mails müssen beantwortet werden, dieser Kunde erwartet eine Offerte, die Zahlungen müssen freigegeben werden, der nächste Blogartikel müsste auch noch geschrieben werden. » weiterlesen

Selbstmanagement für Selbstständige:
10 Denkanstösse, um bewusst zu handeln

Die berufliche Selbstständigkeit fordert die eigene Selbstmanagement-Kompetenz – Tag für Tag. Betroffen sind vor allem diejenigen von uns, die als 1-Personen-Unternehmer zwangsläufig für alles zuständig sind und Fragen zu Marketing, Buchhaltung und Strategie nicht einfach weitergeben können. Das Risiko fremdbestimmt zu arbeiten ist hier also besonders gross. Das muss aber nicht sein!

SelbstmanagementSelbstmanagement heisst auch, für alles die Verantwortung zu übernehmen, was mit der eigenen Tätigkeit zu tun hat. Es heisst, nicht stets das Opfer der anderen oder der Umstände zu sein.

Wir können einen grossen Teil dazu beitragen, wie wir diese Verantwortung übernehmen. Und wir können unsere Einstellung ändern und akzeptieren, dass wir nicht alles im Griff haben können.

Das A und O: Bewusst handeln

Mit bewusstem Handeln und bewusstem Nichthandeln (!) beeinflussen wir ganz wesentlich, wie unser Leben als Selbstständiger ist. Und wie zufrieden wir damit sind. » weiterlesen

Zeitmanagement nach Chet Holmes:
Das erste System, das bei mir funktioniert

Das tägliche Zeitmanagement nach Chet Holmes funktioniert, weil es uns vom Reagieren weg bringt - hin zum Agieren. Ein Selbstversuch von drei Monaten war höchst erfolgreich und wird weitergeführt. Wer’s gleich ausprobieren will, kann sich diese Vorlage downloaden.

Seit Mitte Dezember bin ich ein anderer Mensch. Ich wiege zwar noch genauso viel wie früher, mache dieselben überflüssigen Witze, und meine Kumpels können auch keine Veränderung feststellen. Aber zum ersten Mal habe ich seit Mitte Dezember das Gefühl, Herr über mein Arbeitsleben zu sein. Grund ist ein Zeitmanagement-System, das ich in einem Vertriebsbuch fand. » weiterlesen

In eigener Sache:
Zwei Produktivitäts-Profis neu
im Autorenteam

Seit einigen Wochen schreiben Marcel Widmer und Patrick Mollet regelmässig für imgriff.com. Die beiden interessieren sich für neue und bewährte Methoden, Tools und Tricks, um produktiver zu sein, und prüfen diese auf Herz und Nieren.

Immer mal wieder neue Sichtweisen, neue Erfahrungshintergründe und neue Erzählstimmen integrieren – das gehört zum Erfolgsrezept, das imgriff.com seit bald 6 Jahren jung hält. Darum ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Patrick Mollet und Marcel Widmer.

Seit Dezember 2012 bzw. Januar 2013 gehören die beiden zum festen Team unseres Produktivitätsblogs, zusammen mit der erfahrenen Autorin Simone Janson sowie mir als Redaktionsleiterin. » weiterlesen

Ein Psychiater erklärt, warum es gar kein Burnout gibt:
10 Thesen zu Stress und Überforderung

Die Überforderung des Menschen in der heutigen Arbeitswelt ist gegenwärtig ein heftig diskutiertes Thema. Burnout ist sogar als Ursache für Berufsunfähigkeit anerkannt. Nun sagt ein Psychiater: «Alles Quatsch» und gibt Tipps wie «Reden mit Oma».

Stress und Burnout sind in aller Munde und aus der gegenwärtigen Diskussion um Zeitmanagement und Work-Life-Balance nicht mehr wegzudenken. Es gibt ungezählte Bücher und Experten, die darüber Auskunft geben können. Als prominentes Beispiel hat Miriam Meckel ein Buch über dieses Thema geschrieben (mehr dazu hier und hier). Und es gibt, als Antithese sozusagen, sogar das «Boreout», also Stress durch Unterforderung. Heute würde vermutlich jeder sagen: Klar, Burnout ist eine ernstzunehmende Krankheit.

Ist Burnout eine Krankheit?

Das Landgericht München zumindest hat diese Haltung vertreten. 2006 erklärte es in einem Grundsatzurteil Burnout zum Fall für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Geklagt hatte ein Manager, dessen Versicherung zunächst nicht zahlen wollte und der nach dreijährigem Rechtsstreit schließlich Recht bekam. Psychische Erkrankungen und nervliche Belastungen gelten als eine der Hauptursachen für Berufsunfähigkeit. » weiterlesen

Wie man verhindert, dass einem Zeit gestohlen wird II/II:
Tipps für den Umgang mit zeitintensiven Kollegen

Notorisch schwätzende, nörgelnde oder schnell ausrastende Kollegen können einen immensen Zeitverlust verursachen. Wie gehen wir am besten mit ihnen um? Klarheit, Anerkennung und Gelassenheit sind die Eckpfeiler der Strategie.

Im ersten Teil meines Beitrags habe ich berichtet, wie ich persönlich Leuten entgehe, die mir zu viel von meiner kostbaren Zeit stehlen. Heute soll es darum gehen, wie man dieses Problem in Unternehmen, mit Mitarbeitern und Kollegen löst. Corinne Maier hat in ihrem Buch Die Entdeckung der Faulheit (Affiliate-Link) ziemlich zynisch folgenden Tipp gegeben:

Raus aus der Schusslinie

«Nehmen Sie niemals und unter keinen Umständen einen verantwortungsvollen Posten an…Wählen Sie… in den größten Unternehmen die überflüssigsten Stellen: Beratung, Gutachten, Forschung, Untersuchung. Je nutzloser Sie sind, umso weniger kann man Ihren ‘Beitrag zur Schöpfung von Reichtum im Unternehmen’ quantifizieren. Meiden Sie operative Posten wie die Pest. Ideal ist es, sich aufs Abstellgleis befördern zu lassen…»

Das klingt nun ziemlich allgemein, scheint allerdings die optimale Lösung, um den Zeitdieben zu entgehen: Man begibt sich einfach aus deren Schusslinie. Leider klappt das nicht immer. Was dann? Ein paar Tipps für den Umgang mit zeitintensiven Kollegen. » weiterlesen

Wie man verhindert, dass einem Zeit gestohlen wird I/II:
Der Zeitdieb profitiert von Deiner Höflichkeit

Wer kennt das nicht: Ständig wollen alle was von uns und stehlen uns kostbare Zeit. Verhindern kann das nur, wer auf Tunnelblick umstellt und uninteressante Anfragen radikal abblockt. Auch wenn einem dadurch auch mal eine spannende Gelegenheit oder sogar ein Auftrag entgehen kann.

Wir hatten es hier im Blog schon öfters davon, wie man mit zeitfressenden E-Mails umgeht (zum Beispiel hier, hier und hier). Darüber, welches Problem eigentlich dahinter steckt, wird hingegen selten gesprochen. Denn das Problem am Computer sitzt ja bekanntlich zwischen Rückenlehne und Tastatur, also im Kopf des Menschen, der da kommuniziert. Und das betrifft eben nicht nur E-Mails, sondern die gesamte Kommunikation.

Telefonate ohne Ziel und Zweck?

Ich muss nur daran denken, wie oft ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Blogger um ein Telefonat gebeten werde, wofür es in der Regel keinen Grund gibt – außer dass mein Gegenüber glaubt, es könne mich am Telefon noch besser von seinem Standpunkt überzeugen. Vielleicht ist den Leuten auch gar nicht klar, was sie nun wirklich wollen, und sie tun sich dementsprechend schwer damit, ihr Anliegen kurz und prägnant in Worte zu fassen. » weiterlesen