Thema: Wissensmanagement

 

Alle 9 Artikel zum Thema Wissensmanagement auf imgriff.com:

In eigener Sache:
Sabine Gysi leitet neu die
imgriff.com-Redaktion

Nach mehr als vier Jahren bei imgriff.com habe ich im November 2012 die Redaktionsleitung an Sabine Gysi abgegeben – das gibt frischen Wind und neue Perspektiven in einem nach wie vor faszinierenden Themenfeld: Wie wollen wir schöner arbeiten und besser leben?

imgriff.com ist ein Produktivitätsblog und beschäftigt sich mit einem Themenfeld, das in den vergangenen Jahren einem massiven Wandel unterworfen war: unsere tägliche Arbeitswelt. Mit einigen Jahren Berufsleben auf dem Buckel lässt sich das sehr einfach feststellen: Man blickt zurück und sieht, welche Probleme man Mitte der 90er Jahre nicht kannte – geschweige denn eine Lösung dafür suchte. » weiterlesen

Die Wiederentdeckung der Social Bookmarks:
Delicious effektiv nutzen

Das persönliche Wissensmanagement wird in unseren informationsintensiven Zeiten zur Kernkompetenz. Das Web bietet alle notwendigen Tools dazu – hier ein Blick auf Delicious.

Um ehrlich zu sein, hatte ich den Trend Social Bookmarks verschlafen. Und bin gleich bei Twitter eingestiegen. Ich sah zunächst einfach keinen Sinn darin, alle Artikel, die mich irgendwie interessieren, mit anderen Menschen zu teilen – kollaboratives Arbeiten war noch zu weit weg von mir.

Twitter als Bookmarking-Service?

Dann fungierte eine Weile Twitter als öffentlicher Bookmarketingdienst: Man kann Nachrichten sammeln, weitergeben und als Favorit bookmarken. Allerdings ist Twitter eben gleichzeitig auch ein hervorragendes Marketing-Tool, bei dem das weitergeben von Informationen auch einen gewissen strategischen Nutzen verfolgt. Oder anders ausgedrückt: Wenn ich jeden Link, den ich persönlich interessant finde, dort mit meinen Followern teilen würde, würde ich diese zuspammen und wäre bald alle Follower los.

Dazu kommt noch, dass schlichte Tweets und Retweets irgendwann nich mehr abrufbar sind. Was ich dauerhaft behalten möchte, muss ich favorisieren – und diese Favoriten erscheinen dann in einer chronologischen Liste ohne die Möglichkeit, sie irgendwie thematisch zu sortieren. Kurz: Twitter mag zwar ein exzellenter Nachrichtenkanal sein, zum bookmarken und wiederfinden der News taugt es jedoch nicht.

Delicious und seine vielen Einsatzmöglichkeiten

Ein anderes Tool musste her. An diesem Punkt entdeckte ich Delicious wieder – ich hatte mir hier schon vor Jahren einen Account angelegt. Und bin seitdem von den vielen flexiblen Einsatzmöglichkeiten als Bookmarkingdienst, Twitter-Backup bei Seminaren und in meinem Blog begeistert. Wie und wozu nutze ich aber Delicious genau? » weiterlesen

Blog statt Twitter und Facebook:
Effizienter Themenspeicher und nachhaltiges Lerninstrument

Blogs sind auch hervorragende Themenspeicher und Lerninstrumente. Und Dein Blog gehört Dir.


Vor kurzem hat Sascha Lobo in seiner Kolumne auf Spiegel Online den Niedergang der deutschen Blogkultur bedauert. Deren Grund sei, so Lobo, die Ausbreitung der sozialen Netzwerke gewesen:

„Soziale Befindlichkeiten werden heute auf Facebook geteilt, kurze Mitteilungen und Links auf Twitter und auf Facebook, Fotos auf einer der hundert Plattformen sowie auf Facebook, Videos auf YouTube und auf Facebook – für fast jede Art von Äußerung, die in einem Durchschnittsblog 2005 der Netzöffentlichkeit präsentiert wurde, gibt es heute ein eigenes Social Network. Und Facebook.“

Lieber Twitter & Facebook statt Bloggen?

Tatsächlich haben nicht wenige Unternehmen mittlerweile ihre Firmenblogs eingestellt und lassen ihre Kommunikation über Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook laufen. So ist nach einer Studie der Universität Massachusetts der Anteil der Unternehmen, die einen Corporate Blog betreiben, 2011 auf 37 Prozent zurückgegangen – im Vergleich zu 50 Prozent in 2010. Ein Grund dafür ist der Zeitaufwand: Vielen Unternehmen erscheint es einfacher, kurze Nachrichten in Facebook oder Twitter zu veröffentlichen, statt ein Blog zu führen. » weiterlesen

Link am Morgen:
Macht den Chef produktiv!

Während die Produktion oder die Logistik in den vergangenen Dekaden Produktivitätssteigerungen von mehreren 100% erfahren haben, funktioniert das Management immer noch gleich: Nach Holzfällermethode, findet Michael Hengl im deutschen Harvard Business Manager. In einem untersuchten Elektronikkkonzern verschickten 60’000 Mitarbeitende 300 Millionen E-Mails. 85% davon wurden ungelesen gelöscht. Ein durchschnittlicher Mittelmanager verbringe eine Stunde pro Tag mit Sichten und Löschen von E-Mails sowie eine weitere Stunde für das Beantworten von elektronischer Post. Der Rest des Tages wird oft in Meeting-Marathons gesteckt. Der Einsatz von Web 2.0-Instrumente würde, so Hengls These, dieser Ineffizienz ein Ende bereiten. Wie so ein Echtzeit-Unternehmen aussehen kann, beschreibt er in seinem Blogbeitrag vom 10. November 2010.

» Mehr Produktivität auf den Chefetagen (Harvard Business Manager)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Informationen, Wissen und Lernen:
Tools für das persönliche Wissensmanagement

Was muss ich wissen und wie eigne ich mir neues Wissen an: Das war der Fokus des ersten Teils dieses Artikels zum persönlichen Wissensmanagement. Teil zwei widmet sich dem Geek-Aspekt: Welche Tools eignen sich dazu?

Im ersten Teil habe ich fünf Schritte zum persönlichen Wissensmanagement vorgeschlagen. Ich setze verschiedene Tools dazu ein. Wir lieben unsere Tools und Gadgets – meine Auswahl ist eine persönliche und subjektive, im besten Fall mag sie als Beispiel und Anregung dienen. Für jedes vorgeschlagene Instrument gibt es Alternativen, die sich hier und dort unterscheiden oder vielleicht sogar besser sind. Aber wie gesagt: Ich habe meine lieb gewonnen.

1. Schritt: FINDEN
Das Eingangstor: Der Google Reader

Die ganze Welt in einer Applikation. So kommt mir mein Google Reader manchmal vor. Ich lese damit Blogs, Zeitungen, Zeitschriften und lasse mich via Google Alerts über bestimmte Suchwörter im Web informieren. Wie konnte ich ohne leben? Mehr und mehr finden sich Spuren von Crowd Intelligence im Reader: Ich nutze Aggregatoren wie Rivva und verfolge, was andere Nutzer lesen (via die «People you follow»-Funktion). Anfangs eher skeptisch eingestellt stoße ich inzwischen immer wieder auf interessante Artikel aus bisher unbekannten Quellen. Die Information findet inzwischen mich. Zur Zeit lese ich rund 200 verschiedene Publikationen – vermutlich ist das nicht besonders viel. Nach dem Urlaub stehen schon ein paar Hundert neue Artikel zum Lesen an. Hier hilft ein unbekümmerter Knopfdruck: Mark all as read.

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Informationen, Wissen und Lernen:
Fünf Schritte für das Wissensmanagement

Wissen ist unser Kapital. Ein systematischer Ansatz zum Erweitern und Pflegen des persönlichen Wissens ist deshalb nicht Luxus, sondern sollte zu den Basiskompetenzen gehören. Mein Vorschlag für ein persönliches Wissensmanagement in fünf Schritten.

Bibliotheken dieser Welt
Central Library in Seattle (Bild: LWY bei flickr.com)Kongressbibliothek in Washington, DC (Bild: wikipedia.de)Hauptgebäude der Nationalbibliothek Chinas in Peking (Bild: wikipedia.de)Jose Vasconcelos Bibliothek in Mexico City (Bild: CliNKer bei flickr.com)
Aussenansicht der Bibliothek von Alexandria (Bild: bastique bei flickr.com)Barocksaal Stiftsbibliothek St. Gallen / Schweiz (Bild: wikipedia.de)Lesesaal der New York Public Library (Bild: victoriapeckham bei flickr.com)

Alle wollen wissen

Lesesaal der New York Public Library (Bild: victoriapeckham bei flickr.com)

Lesesaal der New York Public Library (Bild: victoriapeckham bei flickr.com)

Ich weiß, Ihr könnt es nicht mehr hören: Wir sind eine Wissensgesellschaft. Die EU will bis 2010 zum dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt werden. Zumindest formulierte sie dieses Ziel in der Lissabon-Strategie von 2000. Auf der Ebene der institutionalisierten Ausbildung sehen wir in den letzten 15 Jahren beispiellose Aktivität: Bologna verbinden wir schon lange nicht mehr mit italienischer Gemütlichkeit, Grundtvig, Erasmus oder Kopenhagen sind Stilblüten aus dem Büro für seltsame Bezeichnungen von europäischen Bildungsinitiativen. Auch Bildungsanbieter regen sich: Das Angebot an Seminaren, Kursen, MBAs und Studiengängen ist schlicht explodiert. Bei all diesen Bemühungen geht eine Frage regelmäßig unter: Wie entwickeln wir unsere persönlichen Lern-, Wissens- und Informationsmanagement-Kompetenzen weiter? Diese Kompetenzen sind entscheidend, damit wir als Gesellschaft aus dem Wissen Nutzen ziehen. Sie sind auch der Grund, weshalb mich jemand für meine Arbeit bezahlt. Wissen ist mein Kapital.

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Effizientes Arbeiten:
Macht Twitter produktiver?

Ist Twitter ein Produktivitätstool für Wissensarbeiter? Erste Erfahrungsberichte sind durchwachsen, deuten aber auf eine mögliche Anwendung hin: Twitter als Instrument für das persönliche Wissensmanagement.

Twitter, bereits drei Jahre alt, wird in der Businesswelt inzwischen ernst genommen. Experten propagieren Twitter als Instrument für das Marketing, zum Lernen, für die Jobsuche, zur Unterstützung von politischen Kampagnen und vielem mehr. Was aber bringt Twitter im Alltag des Wissensarbeiters und wie hilft es, produktiver und effizienter zu werden?

Informelles Lernen mit Twitter

Erste Erfahrungsberichte deuten auf milde, aber vorhandene Vorteile hin: Die Early Adopters nutzen Twitter zum persönlichen Wissensmanagement. Mandy Schiefner vom Center for Teaching and Learning der Universität Zürich war vor kurzem einige Monate mit privaten Projekten unterwegs. Während dieser Zeit nutzte sie Twitter und schreibt darüber:

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Der Link am Morgen:
Gmail als Zettelkasten

Viele schätzen Googles E-Mail-Dienst Gmail vor allem, weil er praktisch unbegrenzten Speicherplatz bietet, der komplett durchsuchbar ist – Löschen und Umsortieren von Mails ist damit nicht mehr zwingend notwendig. Der bekannte US-Blogger Steve Rubel geht einen Schritt weiter: Er nutzt Gmail nicht nur als riesiges Archiv für seine Mails, sondern als Wissensspeicher für alles, was ihn interessiert.

Zur Organisation verwendet er dabei nicht die Gmail-eigenen Tags/Labels, sondern schickt sich Interessantes an seine eigene E-Mail-Adresse und verschlagwortet es in der Mail. Das sei deutlich schneller als das Pflegen der Gmail-Labels. Ein interessanter Weg zu einer neuen Art von Zettelkasten:

» Make Magic with Metadata in Gmail [micropersuasion.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Small Talk:
Wissensmanagement ganz einfach

Über Wissensmanagement wird viel geredet. Aber es braucht gar keine komplizierten Tools und Techniken, um es zu betreiben: Wissensmanagement kann auch ganz simpel sein – indem man einfach mit den Leuten redet. Small Talk eben.

Small Talk ist nicht nur auf der Party sinnvoll (anklicken für größere Ansicht)

Small Talk ist nicht nur auf der Party sinnvoll (anklicken für größere Ansicht)

So betrachtet hat das Small-Talken gleich zwei Vorteile: Man macht sich anderen Leuten bekannt und sammelt wichtige Informationen. Wichtig dabei ist es, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Besser unverfänglich immer mal wieder ein Gespräch anfangen und so allmählich Vertrauen aufbauen.

Vielen fällt es allerdings schon schwer, überhaupt einen einfachen Small-Talk zu beginnen. Zum Beispiel morgens im Aufzug: Man steht mit zig Kollegen da herum, keiner sagt ein Wort, jeder starrt betreten zur Tür. Solche Gesprächspausen und ähnliche Situtationen, wie Sie auf dem Flur, in der Kantine oder an der Bushaltestelle häufiger vorkommen, kann man sinnvoller nutzen.

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