Thema: Vereinfachung

 

Alle 66 Artikel zum Thema Vereinfachung auf imgriff.com:

Der Link am Morgen:
Stauraum für Staubfänger

Florian Steglich, 26. September 2007 um 8.35 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Fast egal, wieviele Zimmer eine Wohnung hat: Stauraum gibt es nie genug. Und zu viele herumstehende und -liegende “Staubfänger” lassen einen schnell unruhig werden. 19 Lösungen für dieses Problem zeigt MSN in einer Bildergalerie:

» 19 Ideas to Steal for Your Apartment (MSN.com, gefunden bei lifehack.org)

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Der Link am Morgen:
Der Tausendsassa ohne MP3-Player

Florian Steglich, 21. September 2007 um 8.30 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Wir haben hier schon einige Artikel von Leo Babauta verlinkt - der Mann schreibt, so scheint es, früher oder später für jedes Produktivitätsblog der Welt. Wie macht er das? Ein wenig Aufschluss gibt ein Interview, das das Blog Connected Internet mit ihm geführt hat. Und siehe da: Leo hat keinen MP3-Player und auch sonst kaum Interesse an Gadgets; und er lebt auf einer tropischen Insel. Ist es das?

» Bloggers Cribs: Leo Babauta!! (connectedinternet.co.uk)

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Der Link am Morgen:
Im Zweifel wegwerfen

Florian Steglich, 20. September 2007 um 8.30 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Sechs weitere Tipps, wie man seine Wohnung aufgeräumt hält. Zum Beispiel:
1. So wie man Essen, das schon lange im Kühlschrank liegt, im Zweifelsfall lieber nicht mehr isst, sondern wegwirft, sollte man auch mit dem ganzen Kram umgehen, der sich in der Wohnung ansammelt und den man nur aufhebt, weil man ihn vielleicht nochmal brauchen könnte: Im Zweifel weg damit.
Die anderen Tipps bei Achieve IT:

» 6 Tips: Be More Organized (Achieve-IT!, Brad Isaac)

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Der Link am Morgen:
Wegwerfen oder verschenken

Florian Steglich, 18. September 2007 um 8.30 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Leo Babauta (mal wieder) mag es, wenn er morgens aufsteht und durch eine aufgeräumte, minimalistisch eingerichtete Wohnung läuft. Damit die Wohnung so aussieht, muss ausgemistet werden, und zwar gnadenlos: Alles, was er im letzten Jahr nicht benutzt hat, wird 1. weggeworfen oder 2. verschenkt. Leos weitere Tipps zum Ausmisten:

» Zen Mind: How to Declutter (cultivategreatness.com, Leo Babauta)

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Am Wochenende:
Festplatte entmüllen

Florian Steglich, 14. September 2007 um 17.37 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Neulich hat Marcel hier SequoiaView vorgestellt, ein Programm zum Visualisieren der Daten, die sich auf einer Festplatte befinden. Disk Inventory X, die Alternative für den Mac, die Dirk in den Kommentaren empfohlen hat, habe ich mir inzwischen mal angesehen und kann jetzt erst so richtig den Nutzen der Visualisierung nachvollziehen: Tatsächlich ist es nämlich verblüffend, welcher Haufen auf der Festplatte wieviel Platz wegnimmt. In meinem Fall habe ich am meisten gestaunt, dass iWork ‘06 ungefähr dreimal soviel Fläche füllt wie die ‘08er Version, die ich gerade zum Testen drauf habe.

Screenshot Disk Inventory X
Screenshot Disk Inventory X (für Mac OS X)

Und das ist diesmal unser Vorschlag fürs Wochenende: Mit SequoiaView oder Disk Inventory X sind schnell die dicken Fische auf der Platte identifiziert. Dann geht es “nur noch” darum, die Platzfresser zu finden, die man nicht mehr braucht; alte Softwareversionen, 10 Vorstufen zu einem Word-Dokument, MP3s, die man nicht mehr hört, Programme, die man mal heruntergeladen, getestet, aber dann nicht weiter eingesetzt hat. Was man zwar nicht löschen mag, aber auch nicht permanent auf dem Rechner benötigt, kann und sollte man per externer Festplatte, CD oder DVD archivieren. Und niemand darf den Arbeitsplatz verlassen, bevor nicht mindestens fünf Gigabyte weg sind!

» SequoiaView (für Windows)
» Disk Inventory X (für den Mac)

Das Zentrum des Wahnsinns

Florian Steglich, 28. August 2007 um 17.00 Uhr, 10 Kommentare Kommentare

Zentrum des Wahnsinns, so wird der moderne Arbeitsplatz in einem aktuellen Artikel auf Welt.de genannt. Zwischen Smartphone, E-Mail-Programm und Internet verschwenden wir Zeit, weil wir alles gleichzeitig zu erledigen versuchen.

Es ist ein weiterer Artikel zum Thema “Interruption Science”, der Wissenschaft, die sich zum Thema “Unterbrechungen am Arbeitsplatz” formiert, und er erwähnt eine weitere Studie, diesmal vom britischen Henley Management College: 181 Führungskräfte wurden dafür befragt und es kam heraus, dass sie im Durchschnitt dreieinhalb Jahre ihres Lebens damit verschwenden, überflüssige E-Mails zu lesen. Die Ergebnisse früherer Untersuchungen waren ähnlich:

  • Mehr als ein Viertel der Arbeitszeit gehe für die unproduktiven Nebeneffekte des Multitaskings heraus, schrieb das Magazin SZ Wissen.
  • Nur elf Minuten am Stück könne man sich am Stück auf eine Aufgabe konzentrieren, bevor die nächste Unterbrechung einen ablenke, stand bei Spiegel Online.

Selbst wenn man übrigens sehr fit ist im gleichzeitigen Erledigen verschiedener Aufgaben, kann das Multitasking einen negativen psychologischen Effekt haben. Im Welt.de-Artikel wird der Psychologe Iring Koch von der TH Aachen zitiert:

?Selbst wenn sich die Leistung durch Multitasking nicht verschlechtert, nehmen Menschen ihre Arbeit als anstrengender wahr, als sie es tatsächlich ist?

Und das kann ja auch nicht das Ziel sein.

» Hier entlang zum Artikel bei welt.de

Abschalten

Florian Steglich, 27. August 2007 um 11.42 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

So einfach ist das also. Wir hätten einfach nur Chris Anderson fragen müssen:

“THE SECRET TO PRODUCTIVITY
Don’t watch TV. Especially college sports.
That is all.”

Quelle

[gefunden im Themenblog]

Am Wochenende:
Adressbücher aufräumen

Florian Steglich, 24. August 2007 um 16.15 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

800 Kontakte bei Xing, 500 in Outlook, 300 im Handy? 10 bis 15 Prozent davon könne man getrost löschen, sagt der Psychologe Alfred Gebert von der Fachhochschule des Bundes in Münster.

Auch wenn man nicht Power-Nutzer von Social Networks und Smartphones ist und “nur” auf die normalen 273 Kontakte kommt, die der durchschnittliche Deutsche laut Geberts Studie gespeichert hat.

Die Untersuchung wurde für den Blackberry-Hersteller RIM durchgeführt, darauf gestoßen bin ich über diesen schon ein paar Monate alten Eintrag beim Webwatcher-Blog aus dem Hause Handelsblatt. Dort wird auch wiedergegeben, was der Professor empfiehlt, um das Adressbuch zu “reinigen”:

» weiterlesen

Löschen nicht vorgesehen

Florian Steglich, 22. August 2007 um 15.08 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Es ist sozusagen “digitale Hygiene”, wenn man ab und zu die mit der Zeit aufgelaufenen Accountmassen bei E-Mail-Providern, Social Networks, Video- und Fotosharingplattformen etcetera ausmistet.

Denn ansonsten verliert man schnell den Überblick darüber, wo man überall Daten und Passwörter hinterlassen hat.

Trotzdem machen es die wenigsten; und die, die es versuchen, scheitern nicht selten an den Hürden, die die Anbieter all dieser Dienste vor eine Abmeldung gesetzt haben. Peter Schink hat auf seinem Blog blogh.de jetzt eine ganze Reihe von Versuchen dokumentiert und sie unterteilt in drei Kategorien:

  • Löschen leicht gemacht - 11 von 21 Anbietern
  • Löschen schwer gemacht - 7 von 21 Anbietern
  • Löschen unmöglich - 3 von 21 Anbietern

Er bittet um Ergänzung in den Kommentaren.

Tipps vom Papst

Peter Hogenkamp, 21. August 2007 um 10.42 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Es ist doch erstaunlich, wie dicht die großen Heilslehren (Weltreligionen, Esoterik, GTD) manchmal beisammenliegen. Gestern hörte ich auf SWR3 die “Gedanken”, das ist das tägliche Wort-zum-Sonntag im öffentlich-rechtlichen Radio.

Nach längerem Suchen nicht auf swr3.de, sondern via Google, fand ich die Gedanken von Dr. Peter Kottlorz, Rottenburg, Katholische Kirche, hier sogar im Volltext. Ich habe mir frevelhafterweise ein paar Kürzungen erlaubt.

Gelassenheit.

Papst Johannes der XXIII. hat Zehn Gebote der Gelassenheit geschrieben. Das erste heisst: “Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.”

Wie gut ich das kenne: mir immer wieder zuviel vorzunehmen, immer wieder auch die Ansprüche an mich selbst zu hoch zu schrauben. Deshalb ist es nur sinnvoll und richtig, dass ich mir nicht zuviel auflade. Dann könnte es klappen, dass ich bei dem, was ich tue gelassener werde und vielleicht auch zufriedener mit dem Ergebnis. Wenn ich zwar weniger erreiche, aber das “Wenigere” das ich mir vorgenommen habe, auch schaffe!

Jedes der Zehn Gebote der Gelassenheit beginnt mit den Worten: “Nur für heute”. Auch das gefällt mir an diesen Geboten. Da gibt es keine großen Pläne oder auch keine harten Schnitte, sondern nur für heute wird geplant, nur für heute wird gedacht oder gehandelt, in ganz bescheidenen kleinen Schritten.

Stimmt, “nur für heute” ist wirklich ein guter Trick.

Eine Grundregel gegen Prokrastinieren lautet ja analog: “Ich mache das jetzt nur 15 Minuten lang” - denn nichts ist so schrecklich, dass man es nicht 15 Minuten lang aushalten könnte. Meist schafft man dann deutlich mehr als 15 Minuten.

Die weiteren Gebote der Gelassenheit von Johannes XXIII. finden sich bei Wikiquote.

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