Alle 65 Artikel zum Thema Vereinfachung auf imgriff.com:
Die Nacht war lang und ist es noch für die Kollegen von den US-Blogs. Aber hier und da findet sich doch noch ein verlinkenswerter Text ohne die Wörter “Change” und “Hope”. Trent Hamm etwa beschreibt in seinem Blog “The Simple Dollar”, wie er als College-Student mit unheimlich viel Kram von Wohnheim zu Wohnheim gezogen ist, und stellt fest, dass er heute mit viel weniger Dingen unterwegs wäre. Wahrscheinlich würde alles Wichtige sogar in einen einzigen Koffer passen. Und aus dieser Beobachtung leitet er eine interessante Frage für alle Lebensumstände ab: Wenn Du nur einen Koffer zur Verfügung hättest, um Dinge aus Deiner Wohnung mitzunehmen - welche Dinge wären das? Was ist wirklich wichtig, was nur netter Ballast? Der Koffer-Test:
» The Suitcase Test: The Things You Really Need [thesimpledollar.com]
Hier erscheint jeden Morgen (und manchmal auch erst mittags) von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Minimalistischer als mit dem ganz neuen Tool “Rososo” kann man RSS-Feeds kaum nutzen. Das geht zwar etwas auf Kosten der Effizienz, ist aber einfach angenehm zu nutzen.
Rososo - anklicken für größere Ansicht
Manch Produktivitäts-Spielzeug Werkzeug bereitet einfach Freude, weil es so schlicht und intuitiv daherkommt, schlichter und intuitiver als verwandte Produkte, die die selbe Funktion ungleich komplizierter erfüllen. Instapaper ist so ein Fall, der minimalistische Bookmarking-Dienst. Umgehend verstanden, umgehend begeistert genutzt. Und Rososo macht seine Sache ähnlich gut.
Rososo ist seit neun Tagen online, seine Macher waren vorher unter anderem an der Entwicklung des Videoportals vimeo und des extrem reduzierten Taskmanagers Now do this beteiligt. Der Name “Rososo” ist ein Spielchen mit der Abkürzung RSS, und damit sei erklärt, was Rososo ist:
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Leo Babauta von zenhabits.net ist ein Vereinfachungs-Fan. Möglichst simpel soll es darum auch sein, sich Ziele für sein Leben zu setzen - ihm reicht dafür eine Karteikarte. Ein paar weitere Tipps, um ohne Umschweife Ziele zu finden und umzusetzen, in diesem Artikel:
» Really Simple Goal Setting [zenhabits.net]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Ein grundlegender Fehler beim Schreiben ist, dass viele Ideen aneinandergereiht werden, statt einen guten Einfall auszudifferenzieren. Durch Verzicht wird der Text besser.
Ich habe neulich bereits beschrieben, wie man eine Schreibblockade angeht - mit einer methodischen Vorgehensweise. Das allein macht aber noch keinen guten Text. Der inhaltliche Aufbau ist entscheidend - nicht nur der Einstieg in den Text, sondern auch das Ende. Beides muss in Beziehung zueinander stehen. Dazwischen wird ein Bogen gespannt. Und den sollte man nicht mit unnötigen Ausschweifungen strapazieren.
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Je mehr Daten sich ansammeln, desto schwieriger wird es, den Überblick zu bewahren. Eine durchdachte Ablagestrategie mit sinnvollen Dateinamen schafft Abhilfe.
Aussagekräftige Dateinamen vergeben
Dokumente benötigen einen Namen, wenn sie auf dem Computer gespeichert werden. Aussagekräftige Bezeichnungen helfen dabei, Informationen später wieder aufzufinden. Im Idealfall erkennt man aus dem Dateinamen, was sich in dem Dokument verbirgt, ohne es öffnen zu müssen. Alles, was darüber hinausgeht, ist unnötiger Ballast. Damit das eigene System funktioniert, muss es konsistent angewendet werden. Mark Hurst schlägt dazu in seinem Buch Bit Literacy folgendes Schema vor:
Initialen-Datum-Thema.Erweiterung
Dokumente können innerhalb eines Ordners alphabetisch sortiert werden. Eine wichtige Entscheidung ist daher, wie man mit der Bezeichnung beginnt. Die Initialen, wie es Mark Hurst vorschlägt, können zum Beispiel das Vertrauen von Mitarbeitern stärken, ihre Dokumente auf einem Netzwerkspeicher abzulegen.
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Der Schweizer Sportreporter Beni Thurnheer vertraut bei seiner Arbeit auf reichlich unmoderne Hilfsmittel: Fußballspiele zum Beispiel kommentiert er unter anderem mit Hilfe eines Panini-Albums.
Das hier wäre Material für einen «Link am Morgen», aber statt es erst am Montag - nach dem Endspiel der EM 2008 - zu veröffentlichen, bringen wir es lieber schon heute: Ein wunderbares Video des Schweizer Fernsehens, das den Sportreporter Beni Thurnheer und sein Arbeitswerkzeug kurz vor einem Fußballspiel zeigt. Wir sehen zahlreiche handbeschriebene Karteikarten und, besonders eindrucksvoll: Ein Panini-Sammelalbum, mit dessen Hilfe Thurnheer die Namen der Spieler auf dem Feld auswendig lernt.
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Besser als eine Aufgabe permanent zu verschieben (und sie dann doch nicht zu erledigen) ist es, sie gleich zu streichen. «Aus der To-Do-Liste, aus dem Sinn» sozusagen.
(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.
Übers Delegieren haben wir im «Einmaleins» bereits geschrieben: Etwas, das man sich angewöhnen sollte, weil man wirklich nicht alles selber machen muss (und vieles auch nicht selbst am besten kann). Noch effizienter, weil «rückstandsfreier», als das Delegieren ist das ersatzlose Streichen von Aufgaben. Und auch davor sollte man keine Scheu haben:
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Immer größere Speicherkapazitäten verleiten dazu, den verfügbaren Platz ohne Zögern auszunutzen. Im Laufe der Zeit sammelt sich so einiges auf der Festplatte an. Alles, was nicht regelmäßig gebraucht wird, sollte jedoch besser gelöscht oder archiviert werden.
Es fällt leichter, den Überblick zu behalten, wenn nicht alles zugemüllt ist. Daher lohnt es sich, von Zeit zu Zeit die Festplatte vom angestauten Ballast zu befreien. Luzius Müller gab dazu vor nicht allzu langer Zeit ein paar Tipps auf dem Schweizer Radiosender DRS3.
Die schonende Variante
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Der einfachste Weg ist zugleich der aufwendigste: Jeder Ordner wird von Hand auf nicht mehr benötigte Dateien geprüft.
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Effizienter ist es jedoch, diesem Prozess eine Suchanfrage voranzustellen.
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Man kann noch so effizient arbeiten, To-Do-Listen werden in der Regel länger und nicht kürzer. Statt sich darauf zu konzentrieren, was noch zu tun ist (to do), sollte man sich darum nur vornehmen, was man diesem Tag wirklich erledigen wird (will do).
Wie wohl die meisten von Euch lebe auch ich in meinen Listen. Stets habe ich sie im Blick - auf dem Monitor am Schreibtisch oder unterwegs auf dem Handy. Wenn ich dann am Abend feststelle, dass ich viele Punkte abgearbeitet habe, aber mehr noch hinzugekommen sind, ist das ganz schön frustrierend. Besonders wenn mich die erledigten Punkte in meinen langfristigen Projekten nicht wirklich vorangebracht haben.
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Florian hat kürzlich auf einen Artikel verwiesen, der sich mit der Infoflut beschäftigt. Wenn man das Stichwort “Informationsflut” bei Google eingibt, erhält man 175′000 Ergebnisse. Schon der Beweis für deren Existenz? Sicher - aber ob das ein Problem darstellt, ist die andere Frage, der wir in diesem Artikel nachgehen wollen.
An sich ist nicht die Infoflut das Problem, sondern wie man an die relevanten Informationen herankommt. Das ist mehr als Wortklauberei: Dass es mehr Informationen gibt, als wir verarbeiten können, ist ein uraltes Phänomen und taucht nicht erst im Internet-Zeitalter auf. Das “Zuviel” mag sich zwar potenziert haben, aber ob ich “nur” viel zu viel oder unendlich zu viel Informationen zur Verfügung habe, spielt keine wesentliche Rolle. Zwar waren die Informationen weniger leicht verfügbar als heute oder nur einem bestimmten Kreis zugänglich (z.B. den Leuten, die lesen konnten), aber zuviel Informationen haben wir seit (mindestens) der Verbreitung des Buchdrucks.
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