Thema: tunnelblick

 

Alle 2 Artikel zum Thema tunnelblick auf imgriff.com:

Elektronische Kommunikation:
Mehr Lebensqualität dank Smartphone, E-Mail, Chat & Co.

Die Risiken der Kommunikation im Internet haben wir hier in mehreren Artikeln erörtert. Moment mal, sagt jetzt Leser und Gastautor Benjamin Wagener. Einige der vermeintlich Internet-spezifischen Probleme sind doch nicht neu! Ausserdem gebührt auch den Vorteilen der Online-Kommunikation eine ausführliche Erwähnung.

Gastautor: Benjamin Wagener, politisch engagierter Informatiker aus Bremen

In letzter Zeit ist es zunehmend Mode geworden, das Internet als Gefahr zu sehen. Lange bezog man sich dabei lediglich auf Terrorismus, Kinderpornografie, Internetsucht im Zusammenhang mit MMORPGs, oder auf die Gefahr des Verlust der Privatsphäre durch die Social Networks. Seit aber das Internet durch Smartphones und Tablets zunehmend allgegenwärtig ist, wird vermehrt der Verlust des direkten zwischenmenschlichen Kontakts bedauert.

Simone Janson schreibt etwa in ihren beiden Artikeln unter dem Übertitel «Wie das Internet unsere Kommunikation verändert» davon, wie man zunehmend dazu neige, einen Tunnelblick zu entwickeln. Das Kennenlernen von Mitmenschen geschehe nur noch nach Filtern und weniger durch Zufall. » weiterlesen

Wie das Internet unser Kommunikationsverhalten verändert I/II:
Gefangen im Tunnelblick

Wann hattest Du das letzte Mal ein angeregtes Gespräch mit dem Gegenüber im Zug? Wir kommunizieren zunehmend asynchron: entweder nicht zeitgleich, oder weil unser Gesprächspartner nicht am gleichen Ort ist wie wir. Diese selektive Wahrnehmung macht unseren Austausch ärmer, sagen Experten. Wir verpassen wichtige Erfahrungen, weil wir keine Begegnung mehr dem Zufall überlassen.

Internetsucht, das krankhafte nicht mehr Aufhören-Können mit dem Klicken, wird in den letzten Wochen heftig diskutiert in Deutschland. Mechthild Dyckmans, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, möchte dieses Verhalten gar als Krankheit klassifizieren lassen. Denn eine aktuelle Studie zeigt: 0,7 Prozent aller 25- bis 64-Jährigen in Deutschland kommen nicht mehr von Online-Spielen oder Sozialen Netzwerken los und vernachlässigen darüber ihr soziales Leben.

Die Studienergebnisse sind nicht unumstritten. Kritiker halten Internet-Sucht nur für eine weitere Form der Depression, in der sich bereits bestehende soziale Probleme manifestieren. Doch insgesamt sollte man sich die Frage stellen: Macht Internet einsam? » weiterlesen

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