Thema: To-Do-Listen

 

Alle 16 Artikel zum Thema To-Do-Listen auf imgriff.com:

IssueBurner:
Aufgabenmanagement per E-Mail

IssueBurner ist ein neues webbasiertes Task Management-Tool. Im Fokus des Konzepts stehen E-Mails. In der laufenden Betaphase kann man das Tool kostenlos ausprobieren.

Verschicke ich eine Aufgabe per E-Mail an einen Kollegen, kopiere ich IssueBurner ein. In meinem IssueBurner-Account wird eine entsprechende Aufgabe erstellt und ich kreiere so eine kleine To Do-Liste. Damit, so die Idee der Entwickler, habe ich immer im Griff, wann und bei wem ich nachfassen muss.

Sende ich meine Aufgabe per E-Mail nur an IssueBurner, erstelle ich einen Task für mich. In dem Service lassen sich auch Gruppen mit eigener E-Mail-Adresse einrichten. Damit kann zum Beispiel eine einfache Helpdesk-Umgebung erstellt werden.

Hinter IssueBurner steht ein spannendes Konzept, das dem einen oder der anderen vielleicht gerade passend kommt – vor allem, wenn man noch keine andere Applikation für das Aufgabenmanagement verwendet oder in einem verteilten Projektteam unterwegs ist. Für den mobilen Einsatz besteht bereits ein optimiertes Interface. Einen Blick ist’s auf alle Fälle wert, bis zum Ende der Betaphase bleibt der Dienst kostenlos.

Task-Management-Tools:
Produktiv mit Producteev

Das Angebot an Webdiensten zur Aufgabenverwaltung ist enorm, den idealen Task-Manager zu finden, aber nicht leicht. Das für Privatpersonen kostenlose Tool «Producteev» besticht durch seinen Funktionsreichtum.

Die Auswahl an Webservices rund um To-Do-Listen ist groß. Eigentlich zu groß, wie zum Beispiel eine kurze Suche nach «todo» in Apples App Store verdeutlicht. Die Qual der Wahl. Die wohl bekannteste Onlineanwendung für effizientes Aufgabenmanagement heißt «Remember The Milk». Martin Weigert von unserem Schwesterblog netzwertig.com hingegen hat ein Jahr lang auf das aus China stammende Tool «Doit.fm» gesetzt, das sich eng an die kostenpflichtige Mac-Software «Things» anlehnt. Nach anhaltenden Problemen mit der Synchronisierung ging er auf die Suche nach einem neuen Task-Manager und sich für «Producteev» entschieden.

» Hier sein ausführlicher Test des Tools bei netzwertig.com

To-Do-Listen:
Gina weiß, wie’s geht

Sie sind gewissermaßen der Kern aller Produktivitätsthemen: To-Do-Listen. Die simpelste Art und Weise, das, was getan werden muss, festzuhalten und zu organisieren.

Sekunde – habe ich da eben «simpel» geschrieben? So simpel ist das natürlich alles gar nicht. Auch für das Schreiben von To-Do-Listen gibt es jede Menge Tricks. Und viel, das man falsch machen kann, und das dazu führt, dass gewisse Punkte einfach nicht von der Liste verschwinden wollen. Ein Beispiel: Wer Ziele und Wünsche (Weltreise machen, Chinesisch lernen), Projekte (Neue Website) und Aufgaben (Chinesisch-Podcast bei iTunes suchen, quietschenden Schreibtischstuhl ölen) auf einer Liste vermischt, muss sich nicht wundern, wenn er immer bloß die letzten, überschaubaren Punkte erledigt.

Die Grundlagen guter To-Do-Listen erklärt Gina Trapani, lange Zeit Redakteurin von Lifehacker.com, in diesem Video für Fast Company:

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Listen:
Die geordnete Leidenschaft

Unter unseren Lesern sind so einige Listen-Fans, die jetzt ganz stark sein müssen – außer, sie kommen demnächst nach Washington, denn in der dortigen «Lawrence A. Fleischman Gallery» gibt es bis Ende September eine großartige Ausstellung nur über Listen. Listen von Künstlern und Architekten, die teilweise Listen ihrer Listen führten und dem «außerordentlichen Gefühl der Befriedigung» verfielen, das «stramme Zeitpläne voller unerfüllbarer Aufgaben» schaffen (auf die man nach Erschaffung nie wieder einen Blick werfen wird).

Einige ausgewählte Ausstellungsstücke sind auf der Website der «Archives of American Art» zu sehen:

» Lists: To-dos, Illustrated Inventories, Collected Thoughts and Other Artists’ Enumerations from the Archives of American Art

Und bbc.co.uk hat einen Artikel zur Ausstellung inklusive listenpsychologischer Einschätzungen:

» The art of list-making (bbc.co.uk)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Aufgabenplanung:
Die To-Do-Listen
des Harald Martenstein

Harald Martenstein ist Kolumnist bei der Zeit, und zwar ein sehr guter. Wer ihn noch nicht kennt, sollte das nachholen. In seiner aktuellen Kolumne beschreibt er, wie seine To-Do-Liste aussieht, und siehe da: Er ist ein alter GTDler, vermutlich, ohne das zu wissen. Er unterteilt Aufgaben in «Dringend», «Diese Woche» und «Irgendwann» (Someday/Maybe!), er arbeitet mit einer Tagesliste und er hat sogar Kontextlisten: » weiterlesen

Planlos glücklich:
Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin

Eigentlich wollten wir dieses Buch ja schon lange rezensiert haben, aber … dann schlug die Prokrastination zu. Nun hat Camilla es gelesen und stellt ihre Eindrücke vor.

Aus Notwehr, so schreiben Kathrin Passig und Sascha Lobo im Vorwort ihres Buches, haben sie “Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin” (Affiliate-Link) geschrieben: aus Notwehr gegen eine ausufernde Literaturflut, die uns erklären will, wie wir immer besser organisiert, immer motivierter und disziplinierter leben – eine Literatur, die üblicherweise nur den Ausstieg aus dem gewöhnlichen Arbeitsleben als Gegenentwurf hat.

Herausgekommen ist bei der passig-lobo’schen Notwehr ein geistreiches, kurzweiliges, bisweilen bissiges Buch über Prokrastination, also das notorische Aufschieben und Liegenlassen von Dingen, und ihre Bewältigung oder, viel eher, Umgehung und bisweilen auch das gar nicht so unangenehme Leben mit ihr.

Es geht in diesem Buch gerade nicht um die Bewältigung der umfangreichen To-Do-Liste, sondern gerade darum, wie man möglichst ohne To-Do-Listen und Produktivitätssysteme klar kommt. Dazu dient vor allem eine Änderung der Haltung zum Thema Leistung: Nicht der Prokrastinierer ist falsch, sondern die überzogenen Ansprüche seiner Umwelt, die er vielleicht verinnerlicht hat. “Wir wollen das Leben so organisieren, dass man es nicht mehr organisieren muss”, heißt es im Vorwort, und weiter: “Das realistische Minimalziel ist, dass Sie dieses Buch lesen, in Ihrem Leben nichts ändern, sich aber besser fühlen als vorher.”

Statt sie zu verurteilen, erklären Passig/Lobo Prokrastination und Desorganisation zu einem Lebensstil, dessen Anhänger sie (wie sie beteuern, ganz ohne Hintergedanken) “LOBOs” (als Akronym aus “Lifestyle of Bad Organisation”) nennen.

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To-Do-Listen:
Die 25.000-Dollar-Methode

Eine einfache Methode zum Organisieren der eigenen Aufgaben ist die 25.000-Dollar-Methode. Der Trick dabei? Eine Liste für alle Aufgaben und eine alles entscheidende Frage.

Um alle Aufgaben und Projekte fest im Griff zu behalten, muss man Zeit opfern. Zeit, um alles zu erfassen und durchzuarbeiten. Letzteres ist es, was viele Getting-Things-Done-Versuche nach einer Weile zum Erliegen bringt. Denn Pflege braucht jedes Aufgabenmanagement, unabhängig davon, ob man dafür ausgefeilte Kontextlisten, Software oder Web-Anwendungen, puristische Exceltabellen oder einen Haufen Post-It-Zettel benutzt.

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Der Link am Morgen:
Die Basics der To-Do-Liste

Autor Mark Forster hat einen älteren, aber immer noch guten Artikel über To-Do-Listen neu in seinem Blog veröffentlicht. Wieso mögen wir To-Do-Listen so sehr, und wieso funktionieren sie trotzdem so gar nicht? Was zumindest kann man ändern, damit sie etwas besser funktionieren? Ein schöner Grundlagentext:

» To Do Lists – How We Love Them! [markforster.net]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Time-Tagging

Vor ein paar Wochen habe ich über die verschlungenen Pfade des Internets – mal hier klicken, mal dort weiterlesen – das Blog von Jack Cheng gefunden. Jack hat sich Anfang des Jahres selbständig gemacht und bloggt nun nebenbei über dies und das, vor allem aber über Produktivität und Kreativität (das Chronotebook von Muji neulich habe ich auch bei ihm gesehen). Die Artikel kommen spärlich, aber immer in gelungen konzentrierter Form und schön illustriert. Darum also eine grundsätzliche Leseempfehlung für Jacks Blog und eine spezielle für den neuesten Text:

Unter dem Begriff “Time-Tagging” empfiehlt er, hinter jeden Punkt auf der To-Do-Liste die geschätzte Zeit einzutragen, die zum Erledigen nötig ist. So kann man relativ schnell sehen, was man etwa in den 30 Minuten vor dem nächsten Meeting noch erledigen kann, und kommt zudem nach und nach zu einer besseren Zeitschätzung.

Ein ganz simpler und nicht völlig neuer Trick, aber nichtsdestotrotz ungemein hilfreich:

» Time on your side [jackcheng.com]

» Mehr zum Schätzen des Zeitaufwands bei imgriff.com: Vier Tipps für realistischere Prognosen.

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Gmail jetzt mit To-Do-Liste

Keine Sorge, wir haben nicht die ‘Gmail-Wochen’ bei imgriff.com ausgerufen, aber: Der E-Mail-Dienst von Google kann jetzt auch To-Do-Listen. Das wurde gestern auf dem offiziellen Gmail-Entwicklerblog verkündet. Um damit zu arbeiten, muss in den Einstellungen ggf. zunächst die Sprache auf ‘English’ gestellt und anschließend das neue Feature ‘Tasks’ aktiviert werden. Der Link dazu taucht dann in der Seitennavigation unter den Kontakten auf. Spannend für alle Organisations-Tüftler: Per Klick können nun auch E-Mails direkt als Tasks auf die Liste genommen werden.

» New in Labs: Tasks [gmailblog.blogspot.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!