Thema: Team-Work

 

Alle 7 Artikel zum Thema Team-Work auf imgriff.com:

Teamwork:
Wie man Barrieren der Zusammenarbeit überwindet (II/II)

Im zweiten Teil von «Barrieren überwinden» stelle ich euch sechs Methoden vor, die von den Wissenschaftler Ernst und Chrobot-Mason beschrieben wurden.

Barrieren und Grenzen zwischen Menschen oder Teams führen zu Unproduktivität. In einer Ausgabe der MIT Sloan Management Review haben die beiden Wissenschafter die typischen Barrieren der Zusammenarbeit (Teil I dieses Artikels) aufgeführt, die in vielen Unternehmen anzutreffen sind. Sie beschreiben auch, was man als Mitarbeiter oder Führungskraft dagegen tun kann.

1. Puffer einsetzen

Vorgesetzte dienen als Team-Puffer. Sie schützen es. Die Führungskraft vermittelt jedem Teammitglied ein Verantwortungsgefühl für seine Aufgaben. Und sorgt dafür, dass jeder weiss, was die anderen tun, wofür sie Verantwortung tragen und welche Aufgaben sie ausführen. Damit schaffen Manager die notwendige Sicherheit, die jedes Team braucht. » weiterlesen

Teamwork:
Wie man Barrieren der Zusammenarbeit überwindet (I/II)

Überall wo Menschen aufeinander treffen, können Missverständnisse aufreten – ob im Büro oder sonstwo. Missverständnisse zwischen Teams bremsen die Produktivität. «Boundary Spanning» soll das verhindern.

Im ersten Teil der zweiteiligen Serie «Boundary Spanning» (zu Deutsch: Barrieren überwinden) beschreibe ich fünf typische Barrieren, die die Zusammenarbeit im Team oder zwischen Vorgesetzen und Mitarbeitern erschweren. Im zweiten Teil werden Methoden vorgestellt, wie man diese Barrieren überwinden kann.

Was sorgt denn für Unmut zwischen Teams? Zwei Wissenschaftler, Chris Ernst und Donna Chrobot-Mason vom Center for Creative Leadership (Greensbori, North Carolina) und der University of Cincinnati gingen dieser Frage nach. Für ihre Studie befragten sie Tausende von Managern und entwickelten Lösungen, um die Barrieren zu überwinden. Ihre Erkenntnis: Manager sollten in der Lage sein, Barrieren zu erkennen, Brücken zu schlagen und scheinbar Gegensätzliches zu verbinden. Die Wissenschaftler entdeckten fünf typische Barrieren, die das Leben und Arbeiten zwischen Teams, Arbeitsgruppen und Abteilungen in Unternehmen erschweren, die Abläufe bremsen und die Kommunikation behindern: » weiterlesen

Narrating your work:
Arbeit erzählen – so funktioniert’s

Über die eigene Arbeit mit Hilfe von Microblogging-Diensten erzählen – und so den Teamerfolg steigern. Ein Experiment bei Shell gibt Einblick in diese Methode.

Letztes Jahr habe ich hier über das «Narrating your work»-Experiment berichtet, das Ausbildungsspezialist Hans de Zwart bei Shell durchführte: Eine Gruppe von 18 Mitarbeitenden berichtete während einigen Monate über ihre tägliche Arbeit: Tägliche oder wöchentliche Postings darüber, was sie erledigt haben, wen sie getroffen haben oder welche Hindernisse ihnen über den Weg gelaufen sind. Hans de Zwart hat dafür die Microblogging-Plattform von Yammer eingesetzt.

Hans’ Ziel war herauszufinden wie solche Methoden dazu beitragen können, die Performance von virtuellen Teams zu steigern. Nach einigen Monaten hat Hans den Versuch mit einer kleinen wissenschaftlichen Untersuchung beendet. » weiterlesen

Cohuman:
Aufgabenmanagement für Teams

Cohuman ist ein kostenloser und cloudbasierter Webdienst, mit dem Teams Aufgaben erfassen und verwalten. Cohuman bietet Aufgabenmanagement, einen Projektkalender und die Möglichkeit, allen Teammitgliedern eine Nachricht zukommen zu lassen. Cohuman setzt auf eine weitreichende Integration mit Google: Dokumente aus Google Apps können den Aufgaben hinzugefügt werden, Cohuman arbeitet mit dem Google Kalender zusammen.

Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Arbeit erzählen:
Das Microblogging-Experiment

Microblogging-Tools wie Yammer halten Einzug in Unternehmen. Hans de Zwart will das Instrument bei Shell nutzen, um den Activity Stream seines Teams aufzuzeichnen: Seine Mitarbeiter erzählen ihre Arbeit.

Das «Narrating your work» Experiment nennt Hans sein Vorhaben. Als Innovation Manager for Global Learning Technologies bei Shell arbeitet er in einem virtuellen Team mit Mitarbeitenden auf der ganzen Welt. Er stellt fest, dass im Team häufig wenig Wissen darüber existiert, was die Kollegen gerade tun, wo sie anstehen oder was sie Neues gelernt haben. Das Arbeiten in verschiedenen Zeitzonen tut ein übriges, um sich ab und an «disconnected» zu fühlen.

Der Feed meiner Arbeit
Hans de Zwart startet deshalb ein Microblogging-Projekt mit Yammer, dem bekanntesten Tool für Enterprise Microblogging. Ganz ähnlich wie Facebook erlaubt Yammer den Nutzern, Status-Updates zu posten, Fragen ans Team zu stellen oder Dokumente und Links zu teilen. Yammer generiert daraus einen Activity Stream, wie wir ihn von anderen Social Media-Kanälen kennen. Die Teilnahme ist für das Team von Hans freiwillig; wer sich dafür entschliesst, verpflichtet sich für eine von drei Optionen. » weiterlesen

Convore:
Gruppenkommunikation,
neuer Versuch

Convore ist ein Online-Service, der die Kommunikation in Gruppen vereinfachen soll. Der Dienst bietet eine einfache Möglichkeit, private oder öffentliche Gruppen aufzusetzen. Die Gruppen sind im Grunde Chatrooms in Echtzeit. Die Macher von Convore legen Wert auf Privatsphäre und Einfachheit. Inspiriert von Facebook Groups oder Yahoo versucht Convore, deren Nachteile zu vermeiden. Insbesondere private Gruppen sollen es wieder ermöglichen, «zu sagen, was man sagen möchte», ohne die Schere der permanenten Öffentlichkeit im Kopf zu haben. Convore ging gestern online und wird im Moment als kostenloser Dienst betrieben.

Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Warum arbeiten auf Arbeit nicht immer klappt, aber doch gut ist

Das Büro sei zum Arbeiten ungeeignet: Zuviele Störungen, meint Jason Fried von 37Signals. Um ein gutes Team zu werden, bleibt der gemeinsame Arbeitsraum aber notwendig.

Jason Fried (37Signals)
Jason Fried (37Signals)
Einer der bemerkenswerteren TED-Vorträge 2010 stammt von Jason Fried, dem Gründer von 37Signals (Link zum Vortrag auf TED.com). Darin wettert Fried darüber, dass das Büro der schlimmste Ort der Welt sei, um wirklich arbeiten zu können. Das Problem mit unseren Büros sei, dass wir dort immerzu gestört werden – in Form von Meetings oder Managern, die auf uns einreden. Ist das so? Kommen die meisten Störungen wirklich von außen – oder stören wir uns nicht selber am meisten? » weiterlesen