Thema: Tagebuch

 

Alle 13 Artikel zum Thema Tagebuch auf imgriff.com:

Besser arbeiten durch mehr Zufriedenheit:
Das Dankbarkeitstagebuch

Unser Leben wird immer schneller und hektischer. Da hilft es, sich klar zu machen, was man schon erreicht hat. Denn: Wer zufrieden ist, hat nicht nur ein besseres Leben, sondern arbeitet auch besser. Ein Dankbarkeitstagebuch kann uns dabei unterstützen.

Bild: Generation Bass bei flickr.com (CC BY 2.0)Nicht nur, dass das Leben um uns herum immer stressiger zu werden droht – nein, wir lassen uns auch selbst von dieser Hektik anstecken. Uns wird suggeriert, dass »immer mehr« und »immer besser« erstrebenswerte Ziele sind.  Auch wenn es sicher zur menschlichen Natur gehört, so zu denken: Oft genug überfordern wir uns mit unsere Zielen auch ein Stück weit selbst.

Stress durch die falschen Ziele

Zum Beispiel weil wir falschen Idealbildern aus den Medien hinterherhecheln; weil wir uns mit Kollegen, Freunden und Bekannten vergleichen; weil wir uns Ziele von außen, etwa von Chefs oder Auftraggebern, aufoktroyieren lassen. Und sind oft gestresst, weil diese Ziele gar nicht uns entsprechen und wir sie daher auch nur halbherzig verfolgen. Das Ergebnis ist dann, dass wir nicht wirklich produktiv sind und folglich auch nicht sonderlich erfolgreich. » weiterlesen

3×3 Kreativitätstechniken für Solisten:
Clustering, Chancen-Denken, Ideentagebuch

Kreativätstechniken gibt’s wie Sand am Meer – vorwiegend für die Arbeit in Gruppen. Doch viele von uns arbeiten oft als Solisten: beim Schreiben eines Berichts, wenn’s heisst «Machen Sie uns zwei, drei Vorschläge für Massnahmen zu …», oder beim Zusammenstellen einer Präsentation. Deshalb konzentriere ich mich diesmal auf Techniken, die man als Einzelner nutzen kann.

In dieser Artikelserie stelle ich 3 x 3 Kreativitätstechniken vor, die dem Einzelnen im Arbeitsalltag helfen, mit Systematik und Spass Ideen zu finden und zu entwickeln. Als erstes präsentiere ich Clustering, Chancen-Denken und Ideentagebuch. » weiterlesen

Moves:
Das iPhone wird zur automatischen Fitness-App

Wer kein zusätzliches Gadget mit sich herumtragen oder kein Geld für Activity-Tracking ausgeben will, sollte Moves eine Chance geben: Die iPhone-App zeichnet mit Hilfe des eingebauten Sensors automatisch alle Aktivitäten auf.

Seit ein paar Tagen sorgt die iPhone-App Moves für Furore in der Quantified Self-Community: Einmal installiert, zeichnet sie automatisch sämtliche Bewegungen auf und kann diese dank GPS auch gleich einem Ort zuweisen. Damit benötigt man kein zusätzliches Gerät und sieht in einer Art visuellem Tagebuch, an welchen Orten man sich aufhielt.

Aktivitäten als Storyline

Die kostenlose App unterscheidet aufgrund des integrierten Sensors automatisch zwischen Gehen, Rennen, Fahrradfahren und Transport (Auto, Zug). Pro Aktivität wird die Zeitdauer in Minuten sowie die zurückgelegte Distanz in Kilometern angezeigt. Zusätzlich misst Moves die Anzahl Schritte. Alle Aktivitäten werden chronologisch als Storyline dargestellt. Hält man sich länger an einem Ort auf, erkennt Moves den Standort und schlägt basierend auf Foursquare-Daten Orte zur Auswahl vor. » weiterlesen

Selbstoptimierung:
Lifetracking Tool mit
ifttt, selbstgemacht.

Sich das eigene Verhalten bewusst zu machen, kann helfen, Gewohnheiten zu ändern – etwa ein Tagebuch zu führen. Nach drei Tagen lässt mein Elan aber häufig nach. Mit dem neuen Webservice von ifttt lasse ich nun «das Internet für mich arbeiten».

Hertzsprung-Russel-Diagramm (Bild: Anders Sandberg bei flickr.com, CC BY 2.0)

Hertzsprung-Russel-Diagramm (Bild: Anders Sandberg bei flickr.com, CC BY 2.0)

Lifetracking oder die Quantified Self-Bewegung liegen im Trend: Wir sammeln Daten über uns selbst, um unser Verhalten zu ändern und unsere Lebensweise zu verbessern. Das ist nichts Neues – ein Zeittagebuch etwa wird seit jeher als Ausgangspunkt für verbessertes Zeitmanagement empfohlen.

Neu ist die Technologie: Mit dem Smartphone erfasse ich beim Essen die Kalorien. Runtastic zeichnet die gejoggten Kilometer auf und archiviert sie.

Sanfter Tritt in den Hintern per E-Mail
Mir gefallen die E-Mail-unterstützten Webservices: OhLife, The Birdy oder iDoneThis haben wir schon vorgestellt: Jeden Tag erhalte ich z.B. von The Birdy ein Mail mit der Aufforderung, meine Tagesausgaben als Antwort zurückzusenden. The Birdy speichert die Daten und erstellt eine grafische Auswertung. Das tägliche E-Mail kann verhindern, dass ich mein neues Vorhaben nicht schon nach drei Tagen wieder «vergesse».

Die berechtigte Kritik an diesen Services: Vielfach gibt es keine Exportmöglichkeiten, meine Daten bleiben eingeschlossen. Ausserdem muss ich darauf vertrauen, dass der Anbieter meine Tagebucheinträge tatsächlich nicht an ein Boulevard-Blatt verkauft. Ein vor wenigen Tagen gelaunchter Webservice könnte hier aushelfen: ifttt » weiterlesen

iDoneThis.com:
Produktivitäts-Logbuch per E-Mail

iDoneThis ist ein kostenloser Webservice, mit dem ich täglich aufzeichne, was ich erledigt habe.

iDoneThis.com gesellt sich zu den verschiedenen Diensten, mit denen ich via E-Mail aufgefodert werde, über meine täglichen Aktivitäten Buch zu führen: The Birdy fragt mich jeden Tag, für was ich Geld ausgegeben habe, OhLife hilft mir dabei, regelmässig Tagebuch zu führen.

iDoneThis will helfen, mir täglich vor Augen zu führen, was ich erledigt habe – Things I got done, sozusagen. Die Funktionsweise ist bekannt: Jeden Tag um 20 Uhr erhalte ich eine E-Mail mit der Frage: Was hast Du heute erledigt? Ich schicke die E-Mail-Antwort zurück, iDoneThis trägt es in einen Kalender ein und ich kreiere mit der Zeit so ein «Produktivitäts-Logbuch». » weiterlesen

Listography:
Listen für und über’s Leben

Listography ist ein Webservice, mit dem man Listen erstellen und teilen kann: Lieblingsfilme, der nächste Einkauf oder 1000 Dinge, die man schon immer sehen wollte.

listography

listography

Listography bewirbt sich mit einem einfachen Versprechen um die Aufmerksamkeit der surfenden Weltbevölkerung: Listen machen. Nach der kostenlosen Registrierung kann jeder User im Webinterface Listen anlegen und sie für sich behalten oder als öffentliche Liste mit der Welt teilen. Die Formatierungsmöglichkeiten sind simpel, man kann sich sein Wallpaper individualisieren und etwas Farbe dazu geben.

Auf den ersten Blick erscheint Listography wie ein sehr gewöhnliches Task Management-Tool – was ihm aber unrecht tut. Vielmehr liegt die ursprüngliche Idee im Lifejournaling-Bereich – festhalten, was einem im Leben passiert ist oder was man noch tun möchte; anstatt im Tagebuch als Listenform. » weiterlesen

Joe’s Goals:
Den Zielen auf der Spur bleiben

Joe’s Goals ist ein kostenloser Webservice, um persönlichen Ziele zu erreichen. In einem persönlichen Konto lässt sich festlegen, was das Ziel ist: z.B. täglich Sport treiben, mehr Wasser trinken, rechtzeitig schlafen gehen. Mit Joe’s Goals kann man nun einfach aufzeichnen, wie oft und wann man die geplanten Aktivitäten hat Realität werden lassen.

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Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

OhLife:
Ein Tagebuch, das funktioniert

OhLife ist ein webbasiertes Tagebuch, das ich nach einem Monat noch immer täglich nachführe: Es funktioniert!

OhLife

OhLife

OhLife ist simpel: Ich habe mich registriert und dafür E-Mail-Adresse und Passwort eingegeben. Anschliessend ist das erste E-Mail eingetroffen: Die Aufforderung, meine Gedanken zum Tag als Antwort-E-Mail zurückzuschicken. Abschicken und der erste Tagebucheintrag war drin.

Seither erhalte ich jeden Tag um acht Uhr abends ein E-Mail von OhLife mit der Bitte, das Mail zu beantworten. Jedes dieser E-Mail erhält ausserdem noch einen älteren Beitrag von mir – zur Erinnerung, sozusagen. » weiterlesen

Buchrezension:
Think Twice – Richtig entscheiden!

Intelligenz schützt nicht vor falschen Entscheidungen. Michael J. Mauboussin beschreibt in Think Twice (Affiliate-Link), wie man richtige Entscheidungen trifft und was häufige Gründe für falsche Entscheidungen sind.

Fragt man Käufer, auf welcher Grundlage sie Kaufentscheidungen treffen, behaupten so gut wie alle, es gehe nur um rationale Gründe. Dennoch zeigen Untersuchungen, dass beispielsweise Weinläden mehr deutschen Wein verkaufen, wenn deutsche Musik gespielt wird, und mehr französischen Wein, wenn französische Musik läuft. Andere Untersuchungen belegen, dass man einen höheren Verkaufspreis für eine Immobilie erzielt, wenn die Käufer bei der Besichtigung den Duft frischen Kaffees in der Nase haben. Irrelevante Sinneswahrnehmungen haben Entscheidungen beeinflusst und entrationalisiert.

Wir denken nicht rational
Ein weiteres Beispiel: Der Psychologie-Professor Stephen Greenspan hat im Dezember 2008 sein Buch Annals of Gullibility: Why we get Duped and How to avoid it (Affiliate-Link) (deutsch: Jahrbuch der Leichtgläubigkeit: Warum wir betrogen werden und wie wir es vermeiden können) veröffentlicht. Im selben Monat flog Bernie Madoff’s 65-Mrd.-Dollar-Schneeballsystem an der Wall Street auf – und Stephen Greenspan verlor beinahe ein Drittel seines Vermögens. Im Nachhinein, so Greenspan, «sah die versprochene Rendite viel zu gut aus», das habe wohl seinen «Entscheidungsprozess beeinträchtigt». Wenn also selbst ein Psychologie-Professor, der Bücher über Leichtgläubigkeit publiziert, nicht immer rationale Entscheidungen trifft, wie oft passiert uns das dann wohl? » weiterlesen

Tagebuch:
Ein simpler Moleskine-Hack

Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke als Taskmanager verwenden!

Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke als Taskmanager verwenden!

Ein kurzer Artikel von Bud Caddell in seinem Blog whatconsumesme.com liefert nicht nur eine der besten Begründungen fürs Führen eines Tagebuchs – es verschafft einem die Ruhe, um in der Hektik des Alltags die vorbeifliegenden Gedanken urbar zu machen -, sondern auch einen simplen, aber effektiven »Moleskine Hack« dafür: Caddell schreibt immer an den rechten Rand einer Seite, was er an einem Tag erledigt hat und trennt dieses Auflisten somit vom Gedankenfluss des eigentlichen Tagebuchs; und er zeichnet am unteren Rand der jeweils rechten Seite ein »Happiness Meter«, ein Glücksbarometer also, auf dem er sein Glücksgefühl zu messen versucht.

» moleskine journal hack (whatconsumesme.com, gefunden bei @jkleske)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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