Alle 5 Artikel zum Thema Speedreading auf imgriff.com:
Topicmarks aus Zürich extrahiert auf Basis einer semantischen Spracherkennungsanalyse die wichtigsten Fakten aus beliebigen englischsprachigen Texten. Topicmarks fasst mehrseitige Texte in 3 bis 50 Sätzen zusammen. Der Service befindet sich zur Zeit in einer Betaphase und ist kostenlos. Unser Schwesterblog netzwertig.com hat den
Dienst getestet.
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Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.
A propos Speedreading: Die Literaturkritikerin Sarah Weinman, die unter anderem für die Los Angeles Times schreibt, setzt in dieser Hinsicht hohe Maßstäbe. 462 Bücher hat sie nach eigener Aussage im vergangenen Jahr gelesen und führt dieses Pensum vor allem auf ihre musikalische Ausbildung zurück: Sie “höre” die Stimme eines Erzählers beim Lesen, das aber gewissermaßen in doppelter Geschwindigkeit. In einem Interview mit der L. A. Times erläuterte sie Anfang Januar ihre Lesetechnik – und wenn man den Kommentaren darunter Glauben schenken darf, ist sie längst nicht die einzige Buchfressmaschine auf der Welt:
» How to read 462 books in one year [latimesblogs.latimes.com/jacketcopy]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Ein durchschnittlicher Leser erfasst 200 bis 300 Wörter pro Minute, mit “Speedreading” kann man es aber auch auf 1000 oder mehr schaffen. Dafür gibt es – natürlich – auch Trainingstools im Netz, eines davon namens “Spreeder” haben wir hier schon vor längerer Zeit vorgestellt. Ein weiteres, das insbesondere auf die mobile Nutzung unterwegs ausgerichtet ist, hat Nico Roicke gestern bei Spreeblick vorgestellt: Bei Spreed werden RSS-Feeds
“in semantisch sinnvolle Stückchen herunter gebrochen und in einen Player eingebunden. Diesen startet man dann wie man Player gewöhnlich startet, woraufhin die Nachrichten-Bruchstücke hintereinander abgespielt werden. Man kann sich das ähnlich wie bei Untertiteln vorstellen. Nur schneller. Viel schneller.”
» Spreed Racer [spreeblick.com]
» Alle Artikel zum Thema “Lesen” bei imgriff.com
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Texte lesen sich auf dem Bildschirm zwar nicht ganz so angenehm wie in gedruckter Form. Im Internet finden sich aber meist kompaktere Textformen, die in relativ kurzer Zeit verarbeitet sind. Trotz dem Trend zur Kürze und der Vielzahl an Informationsquellen hat das Buch seine Daseinsberechtigung nicht verloren.
Bücher konservieren Ideen, schreibt die BBC, und Menschen können sich diese Ideen zu Nutze machen. Brad Isaac ist sogar der Meinung, dass man sich ohne regelmäßiges Lesen den Erfolg im Leben verbaut. Dennoch bleibt die Frage, wie man bei beschränktem Zeitbudget möglichst viel von den Büchern hat. Fünf Tipps in – genau – knapper Form:
» weiterlesen
Mit “Speedreading” kann man mehr Informationen in kürzerer Zeit erfassen. Die Webapplikation “Spreeder” hilft beim Training.
Der richtige Umgang mit Informationen ist gerade ein großes Thema hier bei imgriff. Wir haben schon darüber geredet, wie wir unsere Informationsquellen ausmisten und wie wir uns effektivere beschaffen. Ein weiterer, wichtiger Punkt ist, wie wir die Informationen aufnehmen. In der Regel passiert das per Lesen. Und deshalb spielt unsere Lesegeschwindigkeit eine große Rolle.
Schnell lesen oder “Speedreading” setzt darauf, dass unser Gehirn mehr Informationen verarbeiten kann, als wir ihm bei normaler Lesegeschwindigkeit zukommen lassen. Deswegen trainiert man beim Speedreading darauf, die innere Stimme abzuschalten und mehrere Wörter mit einem Blick zu erfassen. Entscheidend ist dabei die Konzentration, die dann wiederum dazu beiträgt, dass ich in der Regel mehr behalte als wenn ich langsam lese.
Speedreading hängt ein komischer Ruf an. Wir halten es häufig mehr für eine Begabung von Genies und CEOs als eine Fähigkeit, die man trainieren kann. Außerdem scheint es unserem deutschen Gründlichkeitsempfinden zu widersprechen, einen Text scheinbar nur schnell zu überfliegen. Zudem ist es nicht unumstritten. Studie steht gegen Studie und vor allem persönliche Erfahrung gegen persönliche Erfahrung. Menschen fühlen sich mit unterschiedlichen Methoden wohl.
Unterschiedliche Methoden sind auch für unterschiedliche Anwendungsfälle angebracht. Wenn ich mich abends noch mit einem guten Roman hinsetze, habe ich überhaupt kein Interesse, durch das Buch zu jagen, um es möglichst schnell zu erfassen. Wenn ich mich mit einem Grundwerk meines Fachbereichs beschäftige, lese ich in der Regel jeden Abschnitt sehr sorgfältig und fasse ihn danach kurz schriftlich oder in einem Schaubild zusammen, um das Maximum behalten zu können. Wenn ich allerdings z.B. die aktuellen Nachrichten lese, kommt es mir eher auf Quantität als auf Qualität an. Ich möchte über das aktuelle Geschehen informiert sein, ohne jedes Detail wissen zu müssen. Da ist Speedreading für mich genau das richtige Hilfsmittel.
Wer Speedreading trainieren will und viel im Web liest, dem empfehle ich folgendes Tool:
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