Thema: Social Media

 

Alle 16 Artikel zum Thema Social Media auf imgriff.com:

Narrating your work:
Arbeit erzählen – so funktioniert’s

Über die eigene Arbeit mit Hilfe von Microblogging-Diensten erzählen – und so den Teamerfolg steigern. Ein Experiment bei Shell gibt Einblick in diese Methode.

Letztes Jahr habe ich hier über das «Narrating your work»-Experiment berichtet, das Ausbildungsspezialist Hans de Zwart bei Shell durchführte: Eine Gruppe von 18 Mitarbeitenden berichtete während einigen Monate über ihre tägliche Arbeit: Tägliche oder wöchentliche Postings darüber, was sie erledigt haben, wen sie getroffen haben oder welche Hindernisse ihnen über den Weg gelaufen sind. Hans de Zwart hat dafür die Microblogging-Plattform von Yammer eingesetzt.

Hans’ Ziel war herauszufinden wie solche Methoden dazu beitragen können, die Performance von virtuellen Teams zu steigern. Nach einigen Monaten hat Hans den Versuch mit einer kleinen wissenschaftlichen Untersuchung beendet. » weiterlesen

Social Media:
Macht Facebook unzufrieden?

Sich mit anderen zu vergleichen macht unglücklich – genau das tun wir aber bei Facebook ständig.

Gestern hat Simone geschrieben, dass das ständige Vergleichen von Fan-, Follower- und Like-Zahlen nicht unbedingt zu ihren Lieblingsdisziplinen gehört. Daniel Rettig weist auf seinem Blog alltagsforschung.de auf einen weiteren Umstand hin: Unbekannte Facebook-Freunde hinzufügen kann Deine seelische Gesundheit gefährden.

Daniel berichtet über eine Studie der Utah Valley Universität, die den Zusammenhang zwischen Lebenseinstellung und Facebook-Nutzung untersucht. Zusammengefasst lautete ein Ergebnis: «Je länger die Studenten Facebook nutzten und je mehr Zeit sie dort verbrachten, desto stärker gingen sie davon aus, dass andere Menschen glücklicher waren und ein besseres Leben führten – und dass das Leben ohnehin nicht gerecht sei.» » weiterlesen

Social Media, Zahlenspiele und Qualität:
Schwanzvergleiche in Social Media

Der Erfolg im Internet lässt sich genau messen – angeblich. Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter machen es noch einfacher: Freunde, Follower und Likes sind simple und beliebte Messgrössen. Scheinbar.

Bei der Recherche zu Nackt im Netz (Affiliate-Link) habe ich mich auch mit einem Phänomen beschäftigt, dass ich schon seit längerem in sozialen Netzwerken beobachte und das mir ein wenig missfällt: Die ständigen Schwanzvergleiche. Blogcharts, Klickzahlen, Follower- und Fanzahlen-Charts – selbst bei Google+ gibt es sie bereits. Das Problem: Man lässt sich von so was schnell verrückt machen – das muss nun wirklich nicht sein.

Nun ist das im Prinzip nichts Ungewöhnliches, der Wunsch, sich mit anderen zu vergleichen ist so alt wie die Menschheit. Auch in der Zeit vor Social Media ging es in den Medien um Zahlen wie die verkaufte Auflage, die Zuschauerzahlen, Visits oder Unqiue Visitors. Denn danach berechnen Marketeers ihren sogenannten Return of Investment. Oder auf Deutsch: Die Entscheider in den Unternehmen wollen wissen, was hinten dabei rauskommt für das, was sie vorn reinstecken. Und Zahlen klingen immer gut. Wie sinnvoll die aber sind, wird selten gefragt. » weiterlesen

Produktives Arbeiten mit Social Media II/II:
8 Tipps für effizientes Arbeiten

Computer und Software sollen uns helfen – also sollten wir uns nicht von Smartphones und E-Mails knechten lassen. Eine kleine Anleitung zum emanzipierten Arbeiten.

Es gibt Menschen, die können ohne Social Media nicht mehr leben. Und das nicht, weil sie süchtig geworden sind, sondern weil Social Media-Tools fester Bestandteil ihrer beruflichen oder privaten Kommunikation geworden sind. Die Hamburger Personal- und Social-Media-Agentur Atenta beispielsweise wickelt ihre gesamte interne Kommunikation über das Microblogging-Tool Yammer ab und nutzt Facebook-Gruppen fürs Projektmanagement. Jan Rothenberger hat vor einigen Tagen hier beschrieben, wie unser Verlag, die Blogwerk AG, Social Media für die tägliche Arbeit einsetzt.

Aber auch private Geburtstagseinladungen, Partys oder treffen mit Freunden werden von vielen Menschen zum Beispiel über Facebook-Einladungen organisiert. Weil es schneller und praktischer ist, als ständig E-Mails hin- und herzuschicken. Trauriger Nebeneffekt: Wer nicht bei Facebook ist, bekommt davon einfach nichts mit. » weiterlesen

Produktives Arbeiten mit Social Media I/II:
Macht Internet ineffizient?

Die Versprechen der Informationstechnologie waren schon immer gross: Sie sollten uns die Arbeit abnehmen oder zumindest einfacher machen. Ein Realitätscheck.

Nachdem ich gerade mehrere Tage lang mein eigenes Blog mit einem neuen Theme versehen und umfassend überarbeitet habe, ist mir mal wieder klar geworden, wie viel Zeit das Internet und Social Media fressen können. Gründe gibt es viele: Weil die Technik dann doch nicht so funktioniert – vor allem in Zusammenhang mit Facebook fällt mir das immer wieder auf! Weil die Vielfalt an Möglichkeiten im Netz schier unendlich ist, dass es auch ersteinmal unendlich viel Zeit kostet, die Passenden zu finden.

Denn herauszufinden, welche der kleinen Software-Helfer sich möglichst nahtlos in den eigenen Workflow einschmiegen und uns so die Arbeit erleichtern, gleicht der Nadelsuche in einem stachligen Heuhaufen. Oder aber andersherum, man verliert Zeit, gerade weil es funktioniert und man so begeistert von seinen eigenen Erfolgen ist, dass man immer noch mehr will – jedenfalls ging es mir mit meinem Blog so. » weiterlesen

iStatus+:
Beiträge bei Google Plus, Facebook und Twitter gleichzeitig teilen

iStatus+ ist eine iPhone App, mit der ich meine Beiträge gleichzeitig bei Facebook, Twitter und Google Plus posten kann.

iStatus+ wurde vor wenigen Tagen in einer ersten Version veröffentlicht und beherrscht im Moment «bloss» eine Hauptfunktion: Postings in Social Media können gleichzeitig auf den drei populären Kanälen Facebook, Twitter und Google Plus lanciert werden.

Mit dem öffentlichen Launch von Google Plus dürfte sich eine immer grössere Anzahl von Nutzern für solche Applikationen interessieren. Doppelpostings, also den gleichen Inhalt auf mehreren Kanälen zu publizieren, werden häufig kritisiert – weil jeder Kanal anders ist und damit einen eigenen Ansatz verlangt sowie aus dem simplen Grund, dass man seine Kontakte und Freunde nicht unnötig bespammen sollte. » weiterlesen

Smart Workers:
Die wichtigsten Lerninstrumente
für die Zukunft

Social Media und Web 2.0-Instrumente sind heute unverzichtbare Tools für das Lernen von Wissensarbeiter. Jane Hart stellt zum fünften Mal die Top 100 der Learning Tools zusammen.

Im geschäftlichen Umfeld wird der Einsatz von Social Media vor allem in zwei Feldern diskutiert: In der Unternehmenskommunikation und in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Das ist kein Zufall: Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter und Blogs stellen die Infrastruktur bereit, damit sich Menschen unterhalten können. Auf diesen Kanälen werden Gespräche geführt.

Gespräche sind auch die Grundbausteine von Märkten (dazu lesenswert: Das Clue Train Manifesto von 1999!). Unterhaltungen, Empfehlungen und Verhandlungen zwischen Menschen führen zu Transaktionen, zu Geschäftsabschlüssen in einem Markt. Kein Wunder, interessiert sich die Unternehmenskommunikation dafür, zu einem interessanten Gesprächspartner zu werden.

Gleichzeitig ist das Gespräch eine der ältesten Lern- und Lehrmethoden – schon Jesus hat diese Form sehr erfolgreich praktiziert. Heute geschieht vor allem in einem betrieblichen Umfeld ein Grossteil des Lernens in Gesprächen, on the job, am Kaffeeautomat, mit Vorgesetzten, Kollegen oder externen Partnern. Diese Gespräche finden mehr und mehr auch im Netz statt: Corinne hat hier die Schule der Zukunft beschrieben. (Was wir lernen müssen, beschreibt Stephen Downes hier.) » weiterlesen

Give-a-shit.org:
Gutes Tun, mal anders

Heute schon eine gute Tat vollbracht? Wer jeden Tag auf give-a-shit.org einen lässt, setzt sich für eine bessere Welt ein.

Nein, ich bin nicht kurz vorm Durchdrehen. Die Sache ist nämlich total ernst. Give-a-shit.org hat, anders als der Name vermuten lässt, nichts mit Fäkalien zu tun. Vielmehr handelt es sich bei «Give a shit» um eine neue Charity-Plattform – interaktiv, crossmedial, und sehr kreativ umgesetzt. Und dazu kostenlos, denn die Initianten von «Give a shit» wollen kein Geld. Sie möchten, dass man, wann immer möglich, einen «shit» abgibt. «I give a shit» heisst übersetzt so viel wie «es ist mir wichtig, es kümmert mich». Charity ohne Geld, wie soll das gehen? Berechtigte Frage, also was soll das Ganze? » weiterlesen

Inbox Management:
Eine Welt ohne E-Mails

Die Welt versinkt in E-Mails. Die klugsten Köpfe brüten über neuen Lösungen. Ein Überblick und meine Prognose: Wir werden bald weniger E-Mails haben.

Kaum ein Thema bewegt uns Büromenschen so sehr wie die steigende Zahl von E-Mails. Wir sind Opfer und Täter zugleich: Wir erhalten zuviel elektronische Post und sind als Schreibende Teil des Problems. Aber keine Sorge: Weltweit brüten die klugsten Köpfe über Lösungen – ein Überblick.

Die Schule der reflektierten Anwendung
Das sind die Evergreens: Tipps und Tricks, wie man bessere, verständlichere E-Mails schreibt – und damit hilft, weniger Postverkehr zu produzieren. Wir haben auf Sascha Lobos Ansatz des hermetischen Schreibens hingewiesen. Seth Godin hat eine Liste veröffentlicht; 36 Punkte, die es zu bedenken gilt, bevor man den Senden-Knopf drückt. Die Liste stammt aus dem Jahr 2008, offenbar sah er in den letzten drei Jahren wenig Fortschritt und hat die Liste vor wenigen Tagen ein zweites Mal gepostet («maybe this time it’ll work», schreibt er darunter).

Chris Andersons E-Mail-Verhaltenskodex
Der TED-Kurator Chris Anderson hat eine Initiative gestartet, um einen globalen Verhaltenskodez zu kreieren. Wir alle sollen uns eine E-Mail-Charta geben: 14 Punkte für eine bessere E-Mail-Welt. Dazu gehören Verhaltenshinweise wie «Bekämpfe Anhänge» oder die konsequente Verwendung von Akronymen in der Betreffzeile (etwa das bekannte «EOM» für «End of Message»). Der erste Entwurf der E-Mail-Charta ist online, jeder kann die Charta mitgestalten. » weiterlesen

PuMo:
Monitoring der eigenen Files bei Slideshare und YouTube

PuMo ist ein webbasierter Service der TU Graz, mit dem man die Nutzerzahlen der eigenen Publikationen bei Slideshare, Scribd oder YouTube tracken kann.

PuMo kümmert sich um ein Problem, das den Social Media-aktiven Wissenschaftler betrifft: Das Publication Monitoring. Mehr und mehr werden wissenschaftliche Publikationen, Papers oder Foliensets von Kongressen auf Webplattformen wie Slideshare oder YouTube zur Verfügung gestellt. Die Frage ist nun: Wieviele Personen sehen sich die Files an, «liken» sie oder laden sie auf den eigenen Desktop?

Alle erwähnten Services bieten natürlich entsprechende Nutzerzahlen an, das Zusammentragen und Tracken der Zahlen über die Plattformen hinweg ist allerdings eher aufwändig. » weiterlesen