Thema: Self-Tracking

 

Alle 7 Artikel zum Thema Self-Tracking auf imgriff.com:

Zwischen Optimierung und Obsession:
Ein nüchterner Blick von aussen auf Quantified Self

Ich messe mich, also verbessere ich mich: Wer zur Selbstoptimierung seine eigenen Daten erhebt und vergleicht, möchte gesünder, schneller, effizienter oder produktiver werden. Er möchte Erkenntnisse über den eigenen Körper und sein Verhalten gewinnen und einen Motivations- und Lernprozess in Gang setzen. Vielleicht wird er aber einfach nur gestresster?

Heute zurückgelegte Schritte bzw. Kilometer, absolvierte Liegestützen, konsumierte Kalorien, mit Schlaf oder im Internet verbrachte Stunden und Minuten; aber auch Blutdruck, Gewicht, Vitaminhaushalt, Stimmung – und wie sich all dies gegenüber gestern, vorgestern und vor einem Monat verändert hat. Wer will, kann das mit wenig Aufwand ständig messen. Eine grosse Auswahl an Gadgets und Apps stehen dem Selbstoptimierer dafür zur Verfügung. Und er befindet sich in stetig wachsender Gesellschaft: der globalen Quantified-Self-Community.

Das Ziel: Sich kontinuierlich verbessern; gesünder, schneller, effizienter, produktiver werden. Durch den Vergleich mit anderen wird der Selbstoptimierer motiviert, das gesteckte Ziel noch konsequenter anzustreben. Durch die Sichtbarkeit seiner eigenen Fortschritte kann er auf Erfolgserlebnisse zugreifen, die ihn anspornen. So weit so gut. » weiterlesen

Jawbone Up:
Fitness-Armband jetzt auch bei uns, Android-App vorgestellt

Das Fitness-Armband Jawbone Up hat es nun nach Europa geschafft und hat dabei gleich eine weitere gute Nachricht im Gepäck: Endlich werden auch Besitzer von Android-Geräten bedient.

Fitnesstracker als Smartphone-Zubehör gibt es inzwischen einige auf dem Markt. Das Jawbone Up schien dabei zunächst besonders vielversprechend. Vor allem das Styling gefiel, das dabei an andere Jawbone-Produkte wie die Headsets und transportablen Lautsprecher erinnert.

Die Technik aber machte sehr schnell Sorgen, die Beschwerden häuften sich und bald darauf nahm Jawbone das Produkt vom Markt. Ein Jahr später tauchte das Jawbone Up wieder auf und diesmal war es wohl tatsächlich zu Ende entwickelt. Jetzt traut sich der Hersteller jedenfalls den Sprung über den großen Teich zu und man kann es in Deutschland und anderen europäischen Ländern bestellen.

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Zensorium Tinké:
Das iPhone wird zum medizinischen Messgerät

Zum Selbstmanagement gehören nicht nur Effizienz und Produktivität, sondern auch die Gesundheit. Immer mehr Apps und Gadgets buhlen um die Gunst der Quantified Self-Bewegung. Nachdem wir mit dem Fitibit One und der Moves App Tools getestet haben, welche die tägliche Bewegung tracken, beschäftigen wir uns diesmal mit dem Herz und der Atmung.

Von Zensorium kommt das Sensorgerät Tinké in Form eines Dongle für das iPhone, das mittels optischem Sensor Herzfrequenz, Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung des Bluts und Herzfrequenz-Variabilität misst. Das Ziel des Geräts ist die Verbesserung der kardiorespiratorischen Fitness, also der Fähigkeit von Herz, Lunge und Organen, Sauerstoff zu konsumieren, zu transportieren und zu nutzen. » weiterlesen

Sleepless in Berlin and Zurich:
Die Nachfrage nach Schlaf
schwindet nie

Das vorbildlichste Selbstmanagement ist für die Katz, wenn man nicht genug schläft. Das wissen auch die Leser von imgriff.com und zeigen daher ein reges Interesse für das Thema. Eine ganze Reihe von Apps, Gadgets und Quantified-Self-Tools kann uns beim richtigen Einschlafen und Aufwachen unterstützen. Dabei sollte man aber nicht die guten alten Zzzz-Tipps ausser Acht lassen.

Google Analytics studieren gehört zu den Aufgaben einer Blog-Chefredakteurin. Wenn ich mir anschaue, welche Artikel auf imgriff.com über die Jahre hinweg am beliebtesten waren, dann überrascht es nicht, dass Themen wie Getting Things Done und Zen to Done hoch oben rangieren. Es handelt sich schliesslich bei Produktivität und Selbstmanagement um das Kerngeschäft unseres Blogs.

Was mich hingegen verblüfft hat: Einer der meistgefragten Blogposts auf imgriff.com ist «Zzzz – 19 Tipps für einen guten Schlaf». Dieser Artikel wurde in 4.5 Jahren (Beginn unserer Statistik bei Google Analytics) ungefähr 50’000mal aufgerufen. Nun ist es aber nicht so, dass die Nachfrage im Laufe der Jahre abgenommen hätte – im Gegenteil: Sie ist kontinuierlich gewachsen, um im Januar 2013 Spitzenwerte von über 200 Zugriffen pro Tag zu verzeichnen. » weiterlesen

Fitbit One:
Der FuelBand-Konkurrent im Praxistest

Das Aufzeichnen meines Wegs motiviert mich, mein Ziel zu erreichen. Seit kurzem ist der neue Aktivitäts- und Schlaf-Tracker «The One» von Fitbit erhältlich. Mit ihm wird das Aufzeichnen von Daten zum Self-Tracking einfacher und umfassender. Ich habe ihn auf Herz und Nieren geprüft.

Die Quantified-Self-Bewegung wächst auch im deutschsprachigen Raum stetig: Interessant für alle, die ihre Produktivität erhöhen wollen. Denn je besser man sich und seine Gewohnheiten kennt, desto besser kann man seine eigenen Prozesse optimieren.

Grundlage dazu bieten unzählige Apps und Tools, um seine Daten zu erheben. Dabei ist es entscheidend, dass man die Daten so einfach wie möglich erfassen kann, im Idealfall sogar automatisch. Von Fitbit gibt es seit kurzem ein neues Modell ihrer Tracker-Serie, den «One».

Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen zählt der One nicht nur die Schritte und errechnet daraus den Kalorienverbrauch. Er hat neu einen eingebauten Beschleunigungs- und Höhenmesser und kann damit verschiedene Aktivitätsintensitäten unterscheiden und gelaufene Stockwerke erfassen. Weiter kann man die Schlafdauer stoppen, und der One überprüft, wie oft man in der Nacht aufgewacht ist. Dazu trägt man den Tracker in einer Manschette am Handgelenk. Ein stiller Alarm weckt am Morgen durch sanftes Vibrieren. » weiterlesen

Self-Tracking:
Tools für Statistiker

Eine Ergänzung zum gestern hier verlinkten Artikel über «Self-Tracking» und «Personal Informatics» (es geht doch nichts über Trendbegriffe!): Blogger «macmuc» hat ihn vor ein paar Tagen auch gelesen und gleich eine Liste von Tools veröffentlicht, mit denen man persönliche Daten sammeln kann – zum Beispiel über die Bücher, die man gelesen hat, die Kilometer, die man gelaufen ist, oder die Tassen Kaffee, die man getrunken hat.

» Persönlicher Statistik-Fetischismus (mac-muc.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Self-Tracking:
Datensammler in eigener Sache

Zahlen sind fast überall Grundlage von Entscheidungen, ob im Management oder in der Schule, bei der Geldanlage oder vor Wahlen. Nur im privaten Alltag ist das Sammeln von Daten verpönt. Aufschreiben, wieviel Kaffee ich trinke, wieviel Geld ich fürs Kino ausgebe, wie lange ich an Werktagen schlafe? Pedantisch, buchhalterisch, kleinkariert! «A journal was respectable. A spreadsheet was creepy», so formuliert das Gary Wolf, Autor der Wired, in einem Artikel für die New York Times («Tagebuch schreiben ist in Ordnung. Ein Excel-Sheet für den selben Zweck ist gruselig.»).

Unter Geeks ist das Tracken von alltäglichen Handlungen und Gewohnheiten allerdings ein Trend. Sie sammeln Zahlen im Vertrauen darauf, dass sie damit fundiertere und damit bessere Entscheidungen treffen können – auch wenn sie noch gar nicht wissen, in welcher Sache Entscheidungen treffen zu wären.

Ein langer, aber wirklich lesenswerter Text über diese Geeks – und Hinweise darauf, dass es nicht mehr lange nur sie sein werden, die exzessives «Self-Tracking» betreiben:

» The Data-Driven Life (nytimes.com)

Hier erscheint (fast) jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!