Thema: Self-Tracking

 

Alle 15 Artikel zum Thema Self-Tracking auf imgriff.com:

Quantified Self für Kids – Teil 2:
Wie ständige Optimierung Eltern und Kinder stresst

Kürzlich habe ich bei einem Aufenthalt in Estland das ICT-Democenter besucht. Dort haben wir über das E-Government-System der estnischen Regierung diskutiert. Ein Thema, das ich besonders spannend fand, war das Tool e-School, dessen Zweck und Anwendungsbereiche ich im ersten Teil meines Beitrags erklärt habe. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Kinder hier schon früh »über-optimiert« werden.

Brad Flickinger bei flickr.com (CC BY 2.0)Ein Vater erzählte uns, dass er sich zunächst auch Sorgen gemacht habe, seine Tochter könne sich überwacht fühlen. Die aber habe ihren Vater von sich aus gebeten, noch einmal zu überprüfen, welche Hausaufgaben sie aufhat.

Eine Big-Brother-Situation hat sie offenbar gar nicht gesehen – vielmehr wurde der Überwacher zum Sekretär gemacht. » weiterlesen

Quantified Self für Kids – Teil 1:
Wir werden zu einer Gesellschaft von Self-Trackern

Die Quantified-Self-Bewegung findet weltweit immer mehr Anhänger. Kein Wunder, wenn bereits Kinder für diesen Trend begeistert werden. Ein krasses Beispiel dafür habe ich Estland gefunden.

Brad Flickinger bei flickr.com (CC BY 2.0)Unter den imgriff-Autoren sind die Meinungen zum Thema Quantified Self bekanntlich geteilt: Patrick Mollet steht der Bewegung eher aufgeschlossen gegenüber;  Sabine Gysi, Martin Weigert und ich selbst sind eher skeptisch. Martin will nun ein Abflauen dieses Booms ausgemacht haben.

Hauptargument: Selbstoptimierung

Auch wenn ich dies bezweifle, würde ich es sehr begrüßen: Die Begeisterung dafür, sich selbst in allen Details zu vermessen und Selbstverbesserung zu betreiben, ist mir schlicht ein wenig unheimlich – auch wenn die Self-Tracker auf diese Weise sicherlich Ergebnisse gewinnen, die ihnen bei der Selbstoptimierung und Effizienzsteigerung behilflich sind. » weiterlesen

Selbstoptimierung per Fitnesstracker:
Es kehrt Ernüchterung ein

Fitnesstracker haben aus dem bisherigen Nischentrend der Selbstquantifizierung ein über Early-Adopter-Kreise hinaus verbreitetes Phänomen gemacht. Doch jetzt kehrt Ernüchterung ein.

Man sieht sie immer öfter, und nicht mehr nur an Orten, auf denen sich besonders technologieaffine Menschen zusammenrotten: oft farbenfrohe, intelligente Fitnessarmbänder, die ihre Träger mit Informationen über zurückgelegte Distanzen, getätigte Schritte, verbrannte Kalorien, Schlafstunden und andere Kennzahlen versorgen, die Auskunft darüber geben können, wie gesund und körperbewusst der eigene Alltag ist. Der übergeordnete Trend lautet Selbstquantifizierung oder Quantified Self. Die Vermessung des Körpers und seiner Funktionswerte soll den Menschen dabei helfen, leistungsfähiger, gesünder, produktiver und effektiver zu werden. So zumindest die Theorie. » weiterlesen

Apples iWatch:
Schlaflabor für zu Hause?

Sein eigenes Leben vermessen und dadurch optimieren liegt im Trend. Bald sind wir wohl soweit, dass wir selbst unseren Schlaf überwachen – Apples iWatch könnte das Schlaflabor für zu Hause ermöglichen. Ist das wünschenswert, oder werden wir durch die lückenlose Selbstoptimierung unserer letzten Rückzugsmöglichkeit beraubt?

Graeme Law bei flickr.com (CC BY 2.0)Self-Tracking oder Quantified Self: Wer es noch nicht tut, lebt hinter dem Mond – so lautet der Grundtenor. Hier bei imgriff.com haben wir schon mehrmals über den Trend geschrieben, z.T. auch kritisch. Einige der Beiträge wurden heftig und kontrovers von unseren Lesern diskutiert. » weiterlesen

LittleBit:
21 Tage, um sich eine neue Gewohnheit zuzulegen

Nicht nur zu Neujahr nehmen wir uns gute Vorsätze – auch sonst versuchen wir Produktivitätsjunkies laufend, uns zu verbessern. LittleBit will uns dabei helfen, uns in nur gerade drei Wochen eine neue Gewohnheit anzutrainieren.

LittleBitIch persönlich bin ja ein grosser Fan von Gamification und von Natur aus eine verspielte Person. Entsprechend bin ich überzeugt, dass gute Resultate erzielt werden können, wenn spielerische Ansätze mit Erkenntnissen aus der Verhaltensökonomie kombiniert werden. Und dies nicht nur für banale Experimente, sondern auch im privaten wie geschäftlichen Alltag. Die Zeiten sind vorbei, als Gamification als unseriöses Spielzeug abgetan wurde. » weiterlesen

Zippy:
Der Prokrastination auf den Zahn gefühlt

Und gerade wenn man das Gefühl hat, dass sämtliche Varianten von Task-Managern ausgeschöpft sind, erscheint wieder eine App mit einem neuen Twist: Zippy lässt den Benutzer sehr einfach To-Dos verschieben, präsentiert ihm aber auch gnadenlos die Statistik seiner Prokrastination.

Zippy

Im Kern ist Zippy eine ganz normale To-Do-App: Jede Aufgabe kann mittels Tags kategorisiert werden, zum Beispiel in privat und beruflich oder nach Projekten. Den  Termin wählt man nicht wie üblich im Kalender, sondern via eine sehr intuitive Auswahl: Später am heutigen Tag, morgen, in 2 Tagen, dieses Wochenende, nächste Woche, in zwei Wochen, nächsten Monat. Dies entspricht mehr unserer Art zu planen als «diese Aufgabe erledige ich am 04.03.14». » weiterlesen

Zeiterfassung:
Weder Spielerei noch mühsame Pflicht

Zeiterfassung wird oft mit Kontrolle und administrativem Aufwand gleichgesetzt. Gerade Selbständige sollten aber aus eigenem Interesse tracken, wofür sie wie viel Zeit investieren. Oder wie es der Management-Guru Peter Drucker sagte: «If you can’t measure it, you can’t manage it!»

ZeiterfassungWenn ich jemandem erzähle, dass ich seit Jahren meine (Arbeits-)Zeit erfasse, ernte ich meist ungläubige Blicke. Zeiterfassung klingt sehr nach Grossunternehmen, Präsenzzeit und 9-to-5-Arbeit. Wie kommt man als sein eigener Chef auf die Idee, dieses Instrument einzusetzen? Sicher hat es auch mit meinem Interesse am Self-Tracking zu tun. Den im Dezember 2012 vorgestellten Fitbit trage ich immer noch 24 Stunden am Tag, und auch sonst versuche ich sowohl im beruflichen wie im privaten Leben datengestützte Entscheide zu treffen. Entsprechend ist für mich die Zeiterfassung ein unumgängliches Tool.  » weiterlesen

TidePool:
Ein Versuch, die tägliche Leistungsfähigkeit zu messen

TidePool will uns helfen, unseren Tag besser zu strukturieren, weil wir dank der App wissen, wann im Tagesverlauf unsere Höhen und Tiefen sind. Selbstverständlich wissen wir, dass wir nicht zu allen Tageszeiten gleich produktiv sind. Aber stimmt das Bauchgefühl mit der Wirklichkeit überein? Und kann uns die App wirklich helfen?

www.tidepool.coWird TidePool zum ersten Mal gestartet, muss man eine Reihe von Persönlichkeitsfragen beantworten. Dies geschieht sehr spielerisch über einen Regler, mit dem man angeben kann, wie stark die jeweils beschriebene Ausprägung vorhanden ist. Am Ende jeder Fragengruppe muss man zusätzlich die Begriffe in einem Kreis um sich herum anordnen (je näher bei sich, desto zutreffender). Auf dieser Basis erstellt TidePool ein erstes Persönlichkeitsprofil.

Ich bin zum Beispiel «The Cool Cat» und bringe «innovation and leadership through calm and objective focus». Weiter meint TidePool: «You excel at envisioning big ideas, and then influencing and persuading others to come along with you.»
» weiterlesen

Zwischen Optimierung und Obsession:
Ein nüchterner Blick von aussen auf Quantified Self

Ich messe mich, also verbessere ich mich: Wer zur Selbstoptimierung seine eigenen Daten erhebt und vergleicht, möchte gesünder, schneller, effizienter oder produktiver werden. Er möchte Erkenntnisse über den eigenen Körper und sein Verhalten gewinnen und einen Motivations- und Lernprozess in Gang setzen. Vielleicht wird er aber einfach nur gestresster?

Heute zurückgelegte Schritte bzw. Kilometer, absolvierte Liegestützen, konsumierte Kalorien, mit Schlaf oder im Internet verbrachte Stunden und Minuten; aber auch Blutdruck, Gewicht, Vitaminhaushalt, Stimmung – und wie sich all dies gegenüber gestern, vorgestern und vor einem Monat verändert hat. Wer will, kann das mit wenig Aufwand ständig messen. Eine grosse Auswahl an Gadgets und Apps stehen dem Selbstoptimierer dafür zur Verfügung. Und er befindet sich in stetig wachsender Gesellschaft: der globalen Quantified-Self-Community.

Das Ziel: Sich kontinuierlich verbessern; gesünder, schneller, effizienter, produktiver werden. Durch den Vergleich mit anderen wird der Selbstoptimierer motiviert, das gesteckte Ziel noch konsequenter anzustreben. Durch die Sichtbarkeit seiner eigenen Fortschritte kann er auf Erfolgserlebnisse zugreifen, die ihn anspornen. So weit so gut. » weiterlesen

Jawbone Up:
Fitness-Armband jetzt auch bei uns, Android-App vorgestellt

Das Fitness-Armband Jawbone Up hat es nun nach Europa geschafft und hat dabei gleich eine weitere gute Nachricht im Gepäck: Endlich werden auch Besitzer von Android-Geräten bedient.

Fitnesstracker als Smartphone-Zubehör gibt es inzwischen einige auf dem Markt. Das Jawbone Up schien dabei zunächst besonders vielversprechend. Vor allem das Styling gefiel, das dabei an andere Jawbone-Produkte wie die Headsets und transportablen Lautsprecher erinnert.

Die Technik aber machte sehr schnell Sorgen, die Beschwerden häuften sich und bald darauf nahm Jawbone das Produkt vom Markt. Ein Jahr später tauchte das Jawbone Up wieder auf und diesmal war es wohl tatsächlich zu Ende entwickelt. Jetzt traut sich der Hersteller jedenfalls den Sprung über den großen Teich zu und man kann es in Deutschland und anderen europäischen Ländern bestellen.

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