Angst vor der Internetsucht:
Warum abschalten keine Lösung ist
Die Angst vor Internetsucht und Überforderung durch die moderne Technik geht um. Ist einfach abschalten eine Lösung? Kaum. Was hilft, ist ein kluger Umgang mit der Technik.
Hier auf imgriff.com habe ich in den vergangenen Wochen in einigen Blogposts das Thema Überforderung und Stress durch das Internet und neue Technologien diskutiert (zum Beispiel hier, hier und hier).
Die Vielzahl an Kommentaren und zum Teil heftigen Reaktionen zu den Artikeln zeigt, wie groß das Interesse an diesem Thema ist.
Es beschäftigt zum Beispiel auch Katharina Borchert, die als preisgekrönte Bloggerin mit «Lyssas Lounge» bekannt wurde. Seit 2006 war sie Online-Chefredakteurin der WAZ-Gruppe, seit 2010 ist sie nun Geschäftsführerin bei Spiegel Online. Internet und Social Media sind ihr Leben.
Um runterzukommen, fährt sie immer wieder in den afrikanischen Busch – ohne Empfang. Drei Tage leidet sie, dann merkt sie, wie gut ihr die selbst auferlegte Internet-Abstinenz tut; für ihr inneres Gleichgewicht und um den Kopf freizubekommen, wie sie der Journalistin Iris Ockenfels für das medium magazin erzählt.
Nun hat nicht jeder die Zeit und das Geld, gleich nach Afrika zu entschwinden. Es gibt daher Leute, die sich mit Freunden zusammentun, um sich vor dem eigenen Online-Wahn zu schützen. Allerdings nicht in Form eines Gesprächskreises, in dem man gemeinsam über das eigene Suchtverhalten lamentiert und dann zu Hause weitermacht: Nein, es wird tatsächlich etwas unternommen. » weiterlesen





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