Thema: Selbständigkeit

 

Alle 8 Artikel zum Thema Selbständigkeit auf imgriff.com:

Zukunftstrend UnWork – Teil 2:
Vier Schritte zum Traumjob?

Meistens wissen wir, was wir nicht wollen. Häufig ist das aber wenig hilfreich, wenn es darum geht, sich neu zu orientieren. Vier Hinweise für den Weg zum neuen «Lebens-Design».

Im ersten Beitrag dieser kleinen Serie habe ich über den UnWork-Trend aus den USA geschrieben – und über Leute, die ihre Leidenschaft bereits zum Beruf gemacht haben. Die erkannt haben, dass es weniger auf ein dickes Gehalt als auf die Zufriedenheit ankommt. Dass Sicherheit auch einengen kann. Dass heute nur erfolgreich ist, wer auch mit ganzem Herzen dabei ist. Und dass nicht der perfekte Lebensplan zählt, sondern die persönliche Leidenschaft und die Fähigkeit, sich auch flexibel auf neue Begebenheiten einzustellen. Doch wie genau stellt man das an? Dazu liefert die Amerikanerin Hailey Rene in ihrem Blog UnWorkaholic eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die ich nachfolgend kurz vorstellen und kommentieren möchte.

Schritt 1: Kontrolliere dein Leben!

Das klingt einfach, schließlich ist es das, was wir alle wollen. Tatsächlich aber, wie Paddy schon richtig schreibt, haben wir jedoch nicht alle die Kontrolle darüber, sondern lassen es uns von anderen vorschreiben. Das zu ändern, darum geht es. Denn wer sein Leben im Griff hat, der kann auch leichter Änderungen vornehmen. Und dafür müssen wir zunächst ganz ehrlich zu uns selbst sein und herausfinden, wo wir stehen. Man muss, wie Hailey richtig schreibt eine ehrliche Bestandsaufnahme seines Lebens in allen Bereichen machen. » weiterlesen

Die Zukunft der Arbeit:
The Freelance Revolution

In den USA manifestiert sich ein Trend mit Schlagworten wie «Freelance Revolution», «Gig Economy» oder «Freelance Nation»: Immer mehr Menschen haben den traditionellen Karriereweg aufgegeben und sind als Selbstvermarkter unterwegs.

Sie arbeiten für mehrere Auftraggeber, gehen verschiedenen Tätigkeiten nach und tun dies als Selbständige, Teilzeitangestellte oder temporär verpflichtete Arbeitnehmer. Aktuell verstärkt wird dieser Trend durch das Phänomen der «Jobless Recovery» in den USA. Unternehmen profitierten nach der Finanzkrise von einem milden Aufschwung, ohne dass die Zahl der Arbeitslosen sank. Entsprechend finden sich viele Arbeitnehmer unfreiwillig in in neuen Arbeitsformen wieder. Mehr und mehr suchen aber Menschen auch diese neue Selbständigkeit.

Das Unternehmen entscheidet nicht mehr für Dich
Lynda Gratton von der London Business School beschreibt im Economist die veränderte Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Jeder Arbeitnehmer müsse heute für sich selbst Verantwortung übernehmen – die Firma tut es nicht mehr. Die bisherige «Eltern-Kind»-Beziehung zwischen Unternehmen und Mitarbeiter wird mehr und mehr zu einem «Wir stehen uns auf Augenhöhe gegenüber». » weiterlesen

Job und Zukunft:
Es muss nicht immer selbständig sein

Die meisten von uns wollen ihr Leben selbstbestimmt gestalten. Die Alternative zum Angestellten-Dasein muss aber nicht gleich Selbständigkeit heißen. Es gibt auch andere Wege, um im Arbeitsleben unabhängig zu bleiben.

Das eigene Ding
«Wieso nicht sein eigenes Ding machen?» hat Florian hier vor einigen Tagen gefragt, wenn sich doch eh niemand mehr seines Jobs sicher sein kann. Die Frage finde ich gut. Die Antwort – «Macht Euch selbständig!» – greift meiner Meinung nach etwas zu kurz. Im Kern geht es für mich nicht um selbständig oder angestellt. Die Frage muss lauten: Wie unabhängig bin ich? Wie sehr bin ich auf den Goodwill (oder die Willkür?) eines Unternehmens angewiesen, das sich mir gegenüber nicht sonderlich verpflichtet fühlt?

Für Risiken und Nebenwirkungen

Sunday Morning Abstract (kevindooley bei flickr.com)

Selbständigkeit ist eine Option, um diese Unabhängigkeit zu erreichen. Für viele ist sie aber nur schwer zu realisieren. Was nicht verwundern darf: Selbständige arbeiten mehr und verdienen weniger, und die wenigsten Unternehmensgründungen schaffen es über die ersten fünf Jahre hinaus. Das Risiko ist hoch. Zwar gibt es viele zündende Ideen für neue Unternehmen, ob sie funktionieren, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Ich bin überzeugt, dass es auch andere Wege gibt, sich die Unabhängigkeit zu erhalten – selbst als Lohnabhängiger. Und zwar, indem man in die eigenen Fähigkeiten investiert: Man erweitert und vertieft die eigenen Kompetenzen und schafft sich so Optionen für die Zukunft. Gerade in einer vernetzten Wissensökonomie bieten sich unzählige Chancen dafür.

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Der Link am Morgen:
Stundenrechner für Selbständige

Der Zauber des Anfangs beim Start in die Selbständigkeit kann empfindlich heruntergekühlt werden durch all die Rechnereien, mit denen man es zu tun hat: Versicherungen, Umsatzsteuer, das Absetzen von Büroausstattung oder einfach nur: Wieviel muss ich eigentlich als Stundensatz berechnen, um auf meine geschäftlichen und privaten Kosten zu kommen?

Bei der letzten Frage helfen Honorarempfehlungen und -umfragen der eigenen Branche, die häufig Wunsch und Wirklichkeit abbilden. Beide berücksichtigen aber naturgemäß nicht allzu exakt die eigene Situation, die tatsächlichen Kosten. Dafür gibt es Stundensatz-Rechner, und mit der ausgefeilteste, der mir bislang untergekommen ist, ist der von guru-20.info.

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Der Link am Morgen:
Selbständig gegen die Krise

Auf die Gefahr hin, Euch mit dem dritten Selbständigkeits-/Home-Office-Thema (1, 2) in fünf Tagen auf die Nerven zu gehen: Das Titelthema der aktuellen “Wirtschaftswoche” lautet “Raus aus der Krise – Haben Sie das Zeug zum Selbständigen?” und ist auch online zu lesen. Unter anderem mit einem Test (“Sind Sie bereit für die Selbständigkeit?”), fünf Selbständigen, die’s geschafft haben (darunter auch ein Blogger), und häufigen Fragen und Antworten zum Thema:

» Selbstständigkeit – Im Alleingang durch die Krise [wiwo.de, gefunden bei Twitter]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität – in den nächsten Tagen garantiert Home-office-frei! Viel Spaß bei der Lektüre.

Der Link am Morgen:
10 Gründe für die Heimarbeit

Anknüpfend an Gregors Artikel über das Arbeiten von zuhause aus verlinken wir heute den folgenden Artikel von “Zen Habits”: Escape the Cubicle Farm: Top 10 Reasons to Work From Home – die Top 10 der Gründe für Heimarbeit also. Für das schöne Wort Cubicle und seine garstige Form in Großraumbüros haben wir hierzulande (zum Glück) keine angemessene Entsprechung, aber das macht die zehn Argumente nicht weniger valide:

» Escape the Cubicle Farm: Top 10 Reasons to Work From Home [zenhabits.net]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Zuhause arbeiten:
Mach’s wie Magritte!

Wer von zuhause aus arbeitet, ist von allerlei Lasten befreit, die sich im Büroalltag ergeben – aber auch mit neuen Problemen konfrontiert. Einsamkeit und fehlende Strukturen sind die zwei schwerwiegendsten.

Ich prokrastiniere am liebsten mit einer Tageszeitung. Mein Favorit ist die tägliche Lektüre der Financial Times. Meine liebste Kolumnistin ist Lucy Kellaway, und eine ihrer Kolumnen beschäftigt sich mit Leserproblemen. Am 12. März ging es um folgende Frage:

Im letzten Oktober wurde ich gefeuert. Seither bin ich als Hotelagentin selbständig und arbeite von zuhause aus. Alleine arbeiten belastet meine Seele: An manchen Tagen finde ich es einfach, mich hinzusetzen und zu arbeiten, aber an anderen Tagen lasse ich mir jede nur mögliche Ausrede einfallen, um bloß nicht zu arbeiten – und stelle auf einmal fest, ich will unbedingt Wäsche waschen. Wie kann ich mich an solchen Tagen motivieren und soweit disziplinieren, dass ich meine Arbeit schaffe und meine Firma wächst? Meine Freunde und Familie interessieren sich in keinster Weise für mein Geschäft, meinen Freund habe ich so sehr damit gelangweilt, dass er nun Geschichte ist.

Frau, 42

Für jemanden, der gerade erst sechs Monate selbständig ist, sind das zwei schwerwiegende Probleme.

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Der Link am Mittag:
Bilanz des Profibloggers

“The Simple Dollar” ist eines der bekanntesten englischsprachigen Blogs über “Personal Finance”, das Management der privaten Geldangelegenheiten also. Über 50.000 RSS-Feed-Abonnenten sprechen für sich. Vor zwölf Monaten entschied sich Trent Hamm, sich dem Blog hauptberuflich zu widmen – bestärkt durch den Erfolg auf der einen und den zunehmenden Druck, das Blog zusätzlich zum eigentlichen Job zu betreiben, auf der anderen Seite.

Nach genau einem Jahr zieht Trent nun Bilanz: Was ist gut gelaufen, was nicht? Was macht ihm weiterhin Probleme (die fehlenden Kollegen), was ist der größte Gewinn (die flexible Zeiteinteilung)?

» Some Thoughts on Working from Home – One Year Later [thesimpledollar.com]

Hier erscheint jeden Morgen (und manchmal auch erst am Mittag) von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!