Alle 18 Artikel zum Thema RSS-Management auf imgriff.com:
Für den Umgang mit dem vollen Posteingang, ungelesenen RSS-Feeds und überlaufendem Twitterstream muss letztlich jeder seine eigene Strategie entwickeln. Aber das Beispiel Anderer ist meist sehr hilfreich. Viele Tricks übernimmt man, verwirft einige wieder, übernimmt oder adaptiert andere, und am Ende steht – hoffentlich – die funktionierende eigene «Umgebung» zum Verarbeiten von Informationen.
Das klingt übrigens nur so technisch, kann aber in der Praxis auch ganz komfortabel aussehen: Das iPad etwa steht für einen neuen, viel entspannteren Konsum digitaler Medien; kein Scannen von RSS-Feeds mehr am Laptop und Schreibtisch, sondern ausgiebiges Stöbern und Lesen langer Texte auf dem Sofa.
Kollege Martin Weigert hat heute bei netzwertig.com seinen persönlichen Werkzeugkasten vorgestellt. Nachvollziehbare Anregungen, die jedem helfen können – und sei es nur, um seinen eigenen Workflow damit zu vergleichen:
» Effizient im Web: So zähme ich die Informationsflut (netzwertig.com)
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Das sogenannte Echtzeitweb hat unseren Newskonsum verändert: Auf Kanälen wie Twitter kommen nicht nur klassische News schneller an, sondern die Neuigkeiten werden auch vielfältiger; persönliche Status-Updates kommen hinzu. Eine neue Qualität der von Vielen gefühlten «Informationsflut».
Glücklicherweise hat sich die grundlegende Strategie gegen die Informationsflut nicht verändert. Es gilt, die Inputs zu filtern und so auf das Wesentliche zu reduzieren. Und glücklicherweise entwickelt sich die technische Seite der Filter mit den Anforderungen. Das US-Blog ReadWriteWeb verweist auf mehr als ein Dutzend Filtermöglichkeiten: Thementracker, Aggregatoren wie Techmeme (oder im deutschsprachigen Raum: Rivva) und Feed-Filter. Und Autor Richard McManus vergisst nicht, dass es im zweiten Schritt auch darauf ankommt, den menschlichen Filter zu trainieren, sich also den Anspruch abzugewöhnen, alles lesen zu wollen.
» How to Manage Your News Consumption in the Real-Time Web Era (readwriteweb.com)
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Google hat ein neues Feature für seinen RSS-Reader eingeführt: die Möglichkeit, RSS-Feeds für beliebige Seiten zu erzeugen, also auch und gerade für Seiten, die keinen RSS-Feed zur Verfügung stellen. Google erzeugt daraufhin bei jeder Veränderung der betreffenden Website einen Eintrag im entsprechenden Feed.
Anwendungsmöglichkeiten? Mashable nennt die Produktseiten von Apple – als würde man neu eingeführte Produkte aus Cupertino nicht auch ohne Feedeintrag bemerken. Deutlich sinnvoller scheinen mir aber zum Beispiel RSS-Feeds für Jobseiten von Unternehmen, die ihre Jobs noch nicht per RSS verbreiten.
» Google Reader Lets You Subscribe to Any Page on the Web (mashable.com)
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Celine Rouge schlägt im Blog webworkerdaily.com eine Art TÜV für RSS-Feeds vor: In regelmäßigen Abständen solle man seine abonnierten Feeds darauf prüfen, ob sie noch relevant sind. Bringen sie Dir noch Informationen, die Du wirklich gebrauchen kannst? Bringen sie diese Informationen häufig genug, oder sind es bloß Zufallstreffer, für die Du zuviel ‘Rauschen’ in Kauf nehmen musst? Was nicht mehr relevant ist, sollte rausfliegen, findet Celine:
» Fine-tune Your RSS Subscriptions [webworkerdaily.com]
P.S.: Die Alternative zum Rausschmeißen von RSS-Feeds heißt Sortieren. Wichtiges kann man täglich lesen, “einfach nur nettes” einmal in der Woche oder im Monat – und dann auch mal ohne Skrupel komplett als gelesen markieren. Für Tipps zum Ordnen und Gewichten empfehle ich die folgenden Artikel: Feeds dreidimensional ordnen und RSS-Reader ausmisten.
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Googles Feedreader kann seit kurzem RSS-Feeds automatisch übersetzen – eine großartige Idee, die noch großartiger wäre, wenn dabei auch noch Lesbares herauskäme.
Es ist eine so naheliegende wie gute Idee: Man kombiniere den Übersetzungsdienst von Google (“Google Translate”) mit dem populären Google-Reader und schaffe so die Möglichkeit, Feeds aus aller Welt ganz automatisch in die eigene Muttersprache zu transformieren. Man stelle sich vor:
Endlich auch Produktivitätsblogs in Russisch, Swahili und Farsi lesen!
Allein: Die Übersetzungsfähigkeiten von Google Translate haben schon viele zum Lachen gebracht und sind noch immer nicht wirklich beeindruckend. Also kommt auch bei den Feeds meist unfreiwillig Komisches heraus.
Beispiel gefällig?
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Etwas Kulturpessimismus gefällig? Dieter Petereit hat für das Dr.-Web-Magazin einen Essay über RSS, den “Fluch der Technik”, verfasst. Man könnte es auch eine Kapitulationserklärung vor einem Feind namens Google Reader nennen:
“Was waren das doch Zeiten, als man Webseiten noch wirklich zu besuchen pflegte. Als man sich am Design und den darin aufbereiteten Informationen erfreute und Stammwebsites wie Stammlokale hatte, die man täglich oder wenigstens nahezu täglich frequentierte.”
Ja, was waren das Zeiten – Zeiten, in denen ich mich für den Nachrichtenüberblick auf Spiegel Online verließ und vieles von dem, was dort schlicht nicht vorkommt, erst gar nicht mitbekam …
» RSS – Fluch der Technik [drweb.de]
P.S.: Feed-Geplagten empfehlen wir die Tipps, die wir unter dem Schlagwort RSS-Management veröffentlicht haben.
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Ein herrliches Plädoyer gegen RSS-Feeds und zugehörige Feedreader (dem ich mich trotzdem nicht anschließen kann) hat Nick Cernis im Blog “Put Things Off” veröffentlicht. Der Tenor: RSS-Feeds können nichts, was E-Mail-Updates nicht auch könnten; sie seien, schlimmer noch, E-Mails deutlich unterlegen, wenn es um die Funktion geht, die sie eigentlich erfüllen sollten – neue Inhalte favorisierter Websites zu lesen.
» Ditch The Digital Itch: Drop Feed Readers Today [putthingsoff.com]
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Minimalistischer als mit dem ganz neuen Tool “Rososo” kann man RSS-Feeds kaum nutzen. Das geht zwar etwas auf Kosten der Effizienz, ist aber einfach angenehm zu nutzen.
Manch Produktivitäts-
Spielzeug Werkzeug bereitet einfach Freude, weil es so schlicht und intuitiv daherkommt, schlichter und intuitiver als verwandte Produkte, die die selbe Funktion ungleich komplizierter erfüllen.
Instapaper ist so ein Fall, der minimalistische Bookmarking-Dienst. Umgehend verstanden, umgehend begeistert genutzt. Und Rososo macht seine Sache ähnlich gut.
Rososo ist seit neun Tagen online, seine Macher waren vorher unter anderem an der Entwicklung des Videoportals vimeo und des extrem reduzierten Taskmanagers Now do this beteiligt. Der Name “Rososo” ist ein Spielchen mit der Abkürzung RSS, und damit sei erklärt, was Rososo ist:
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RSS-Feeds sind eine hervorragende Möglichkeit, mit vergleichsweise wenig Einsatz auf dem Laufenden zu bleiben – finde ich. Raj Dash findet das nur bedingt und hat darüber einen Artikel für Freelanceswitch.com geschrieben: Vor einem Dreivierteljahr habe er seinen «RSS-Bankrott» erklärt und sei auf andere Tools umgestiegen, um seine Lieblingsthemen zu verfolgen. Ich halte sein neues Instrumentarium für deutlich aufwendiger (und würde behaupten, mit dem Löschen von 30, 40 Prozent seiner Feeds wär’s auch getan gewesen), aber vielleicht sind weitere RSS-Verächter anwesend?
» Info-whelmed? Should You Declare RSS Bankruptcy? [freelanceswitch.com]
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Als ich über die neue Firefox-Erweiterung Feedly schrieb, sie tauge wohl am besten für Nutzer, die zwischen 30 und 60 RSS-Feeds lesen, habe ich mich gefragt, wieviele Feeds Ihr, die imgriff.com-Leser, im Durchschnitt wohl lest. Zeit für eine neue Umfrage!
Ich bin gespannt, ob Ihr alle Hardcore-RSS-User mit hunderten von Feeds oder eher die Aficionados seid, die sich mit einem ausgesucht guten Dutzend begnügen. Bitte wählt in der folgenden Umfrage die Antwort aus, die auf Euch zutrifft – und wenn Ihr nicht genau wisst, wieviele Feeds Ihr abonniert habt, gebt einfach eine Schätzung ab. Vielen Dank fürs Mitmachen!
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